Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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Konzertbericht Tame Impala, 20.06.2011, Köln

15:00, im Chat mit einem Freund: “Ich denke, wir bekommen noch ausreichend Karten”; 16:30, Facebook-Seite ” Es sind noch ein paar Restkarten übrig”. Es zahlt sich manchmal doch aus ein unverbesserlicher Pessimist zu sein, und hätte ich nicht für mich und meine zwei Begleiter noch vor dem Konzert die Karten ausgedruckt, hätten wir alle schön blöd vor einem “Sold Out”- Schild gestanden. Dass Tame Impala jenseits von Australien mit ihrem Debüt “Innerspeaker” für Aufmerksamkeit gesorgt haben, war ja bekannt, aber nach der subjektiven Einschätzung des Autors doch eigentlich auf einschlägige Indie- und Alternative Rock-Mags, Blogs und E-Zines beschränkt. Dass man hier in einer aufgeregt plappernden Menge in dem bis auf den letzten Platz proppevollen Gebäude 9 steht, hätte man sich und wahrscheinlich auch nicht der  Band  aus Perth erträumt. Denn eigentlich sind solche Erfolge eher bekannten Dickschiffen wie z.B.  Maximo Park vorbehalten, die immerhin auf einen radiofreundlichen Sound und Hits verweisen können. weiterlesen

Die 90er – Die besten elektronischen Alben des Jahrzehnts III

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Die 90er Jahre: Die besten elektronischen Alben des Jahrzents I

Die 90er waren gerade für den elektronischen Bereich ein Quantensprung nach vorne. Sicherlich hatten Techno und House ihren Ursprung unter anderem in der Detroit Szene der 80er Jahre, aber dank  Events wie der Loveparade entwickelten sich harte und schnelle Beats erst zu Beginn der 90er zu einem Massenphänomen, das sogar Rockbands infizierte. Ende der 90er gehörte es schließlich zum guten Ton, wenn man angesagt und hip erscheinen wollte, mit Electro zu arbeiten.  Selbst U2, in den 80ern eher für Vokuhila-Frisuren und erdigen Rock-Sound bekannt, flirteten schon zu Beginn der 90er heftig mit Hooks aus den Techno-Clubs und schockten ihre Fans mit dem Dance-orientierten Album “POP” und einer Bühnenshow, die man eher auf der mittlerweile etwas vergessenen Großveranstaltung Mayday erwartet hätte als im klassischen Rockstadion. weiterlesen

Newton Faulkner covert Teardrop von Massive Attack

Ich bin sicherlich nach Hipster-Zeitrechnung extrem spät dran und der ein oder die andere von euch wird auch schon längst Newton Faulkners Cover von “Teardrop” auf Youtube gesehen haben. Für die, die es noch nicht kennen: Es ist einfach der pure Wahnsinn wie Faulkner nur mit seiner großartigen Stimme und seiner eigenwilligen Zupftechnik an das große Original heran kommt, dies alles für lau in einem Amsterdamer Fahrstuhl aufgenommen.

Erschienen auf Hand Built by Robots.

Es gibt übrigens noch eine Gitarrenversion des Massive Attack Klassikers von Junip Frontmann Jose Gonzales, die aber meiner Meinung nach nicht an Faulkners Interpretation heran kommt:

Und wer nun tatsächlich gar keine Ahnung hat über welchen Song wir hier schreiben: