Make Star Wars, Not Art

Teils nette, teils einfach nur fantastische Mashups von Star Wars mit klassischen Gemälden vom Grafikdesigner Leaf Scott. Meinen persönlichen Favoriten – ein Mashup von Diego Velázquez’ Le Bon Bock mit einem Gamorrean - habe ich gleich mal hier oben reingenagelt. Den Rest gibt es in Scotts Star Wars Mashups Galerie zu sehen.

via Kuriositas

Art X Smart – Gadgets in klassischen Kunstwerken

Verdammt… das ist sowas von Hipster-Kultur, das es mir fast schon peinlich ist, das an dieser Stelle zu teilen: Der koreanische Illustrator Kim Dong-Kyu verpflanzt iPhones und iPads in klassische Meisterwerke der Bildenden Kunst und dürfte damit voll und ganz den Nerv des urbanen, ironischen Trendsetters treffen. Ich würde die Bilder auch tatsächlich dann erst einmal als das nehmen, was sie sind: Schicke Mashup-Spielereien ohne größeren Hintergrund, ohne große Relevanz…

….Wäre da nicht dieses eine fantastische Bild dabei, auf dem Caspar David Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer (1818) ganz zeitgemäß mit einem iPhone in der Hand auf dem monumentalen Berg thront und das beeindruckende Nebelmeer mit seinem Device digitalisiert.

Es ist lange her, das ich derart prägnant den Zeitgeist des digitalen Zeitalters auf ein Bild gebannt gesehen habe: Gerade dieser Bruch, die monumentale Weite des romantischen Gemäldes gebrochen durch ihre eigene Medialisierung, indem sie zu einem digitalen Abbild auf einem Gadget zusammenschrumpft, lässt dieses Bild fast schon erhaben wirken. Man könnte hier natürlich den einfachsten Weg gehen und das ganze als Kritik an der medialen Vermittlung unserer Zeit lesen, ich finde eine Deutung des Bildes ohne Zeigefinger aber weitaus spannender: Wie medialisiert ist unsere Welt? Was gewinnen, was verlieren wir dadurch? Und wie ist es möglich das schönegutewahre digital zu reproduzieren? Wird durch den ironischen Bruch innerhalb des Bildes nicht vielleicht sogar deutlich, wie anmaßend die romantische Kunstära war, wie sie in ihrem Pomp ästhetische Auren zurechtkonstruierte, wie sie ihren eigenen Repräsentationen einen Wert gab, der die Kunst geradezu ins Metaphysische übersteigerte? Und ist dieser “laxe” Umgang mit Kunst in unserer Zeit nicht auch ein Stück Erlösung des Werkes, da es durch die digitale Reproduktion von all dem metaphysischen Ballast vergangener Kunstepochen befreit wird? Wir digitalisieren, teilen, reproduzieren… und ehren dadurch endlich wieder das Kunstwerk als solches; nicht irgendein zurechtgebasteltes Phantasma von transzendentaler Wahrheit in der Einzigartigkeit des Mediums. Was der Wanderer auf diesem Bild macht ist in gewissem Sinne auch eine Demokratisierung der Kunst, eine Zerstörung des Despotismus der Romantik, eine Befreiung des Augenblicks von ästhetischen Fesseln die Ewigkeit postulieren, ein Zurückführen des Bildes zum Bild.

Anyway, ein fantastisches Mashup. Die anderen Bilder von Kim Dong-Kyu sind zwar eher so nette Spielereien, trotzdem soll an dieser Stelle nicht auf ihre Verlinkung verzichtet werden.

Art X Smart via Visual News

Merkel-Rauten Hacks

Bin gerade titeltechnisch/bezeichnungstechnisch unkreativ… Anyway, seit heute Morgen geht ein grafischer Hack der Merkel-Raute von Anatol Stefanowitsch viral. Mittlerweile hat die Idee auch ihre Nachahmer gefunden und der passende Tumblr ist auch schon von unbekannter Seite eingerichtet. Mal sehen, ob mir auch noch ein passender Hack einfällt. I feel so meme today.

Merkelraute-Tumblr via Interweb3000

Kanye West/Daft Punk/Michael Jackson/Marilyn Manson-Mashup von Girl Talk

Mashup oder Bastard Pop ist zwar etwas wieder aus dem Focus der Hipster verschwunden, aber Girl Talk ist trotzdem immer noch eine Liga für sich. Der Mashup von Black Skinhead mit Beautiful People passt mal richtig gut, während ich einfach momentan zu sehr von Get Lucky genervt bin und Remenber The Time mal wirklich einer der schlechtesten Song vom King of Pop ist.

via

The Secret of Lucas Arts (Point&Click-Crossover)

R.I.P. Lucas Arts! Disney is an evil bitch!

Großartiger Crossover/Supercut/Adventure-Bastard von Felipe Machado. Leider nur als Video, aber Hölle, würde ich so was gerne spielen!

via IGN

Retrogame-Wahnsinn: 15 Konsolen in einer Box

Und hier sehen wir dann mal den tausendmal cooleren Kontrapunkt zum NES-Emulator im iPad oder MacBook: Weder handlich, noch stylish und wie der dazugehörige Controller eine designtechnische Katastrophe: Aber original und retro und perfekt geeignet fürs genuine Wohnzimmerfeeling. Als erklärter Retrogame-Liebhaber und Emulatoren-”mehhh!”-Finder kann ich Bacterias Project Unity einfach nur grandios finden: 15 verschiedene Konsolen, die insgesamt 18 unterschiedliche Formate spielen, 20 kg wiegt die massive Box, die unter anderem SNES, Colecovision, Mega Drive, Neo Geo aber auch Playstation 2 und Game Cube beinhaltet; inklusive Memory Cards und Allzweck-Controller, der ursthässlich ist und dann doch auch irgendwie ein bisschen zu sehr gegen das richtig originale Retro-Feeling arbeitet.

Ansonsten aber Kudos für dieses Mammutprojekt, das nach Bacteria insgesamt 3500 Arbeitsstunden in drei Baujahren verschlungen hat. Dagegen wirken die Herstellungskosten von £700 fast schon läppisch. Also mit einer Funktion, die Originalcontroller zu nutzen, und natürlich wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir die Box direkt ins Wohnzimmer stellen. Zum Verkauf oder gar zur seriellen Produktion ist Project Unity aber wohl nicht gedacht… schade!



One Box to play them all via Caschy

Art infiltrated by Video Game Sprites

Vincent Van Goghs Sternennacht und Die große Welle vor Kanagawa werden von Videospiel-Charakteren überrannt. Hoffentlich kommt da demnächst noch ein bisschen mehr, denn diese beiden Kunst/Game-Mashups von Noah Gibbs alias SirNosh können sich echt sehen lassen.

via

Game Theory: Videogame-Pop-Bastard

Mashup-Großartigkeit für den Nachmittag: Im musikalischen 19-Track-Supercut Game Theory kreuzen sich Retrogame-Samples mit Synthie Pop zu einem fantastischen Bastard-Pop-Epos.

We took a look back at 35 years of video game music (Space Invaders, released in 1978 was the first game to have a continuous soundtrack), picked some of our favourites and mashed them with other tracks we love.

by Ithaca Audio via Laughing Squid

Luke’s Change – Die Zerstörung des Todessterns war ein Inside Job…

…und dieses Video, das die Verbindungen zwischen Darth Vader, Luke Skywalker und Princess Leia aufdeckt, ist der beste Beweis dafür. Als ob tatsächlich noch jemand glauben würde, dass ein einfacher Bauernjunge aus Tatooine mal so eben mit ein paar Raketen den größten Planetenzerstörer in der Geschichte des Imperiums in die Luft jagen könnte. Wahrscheinlich ging es dabei ums Geld, machte Darth Vader doch erheblichen Profit aus der Kreierung des zweiten Todessterns. Vielleicht steckt sogar noch mehr dahinter, wenn man sich die obskuren Verbindungen zwischen Rebellen und Imperium anschaut, die in diesem Film entlarvt werden. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren, aber eins ist sicher: Der offizielle Report des Imperiums verschweigt so manches…

An examination of some questionable events and circumstances leading up to the destruction of the Death Star, through the eyes of an amateur investigative journalist within the Star Wars galaxy. The focus is mainly on the connections between the people who created and operated the Death Star and those responsible for destroying it.
For those who don’t care for the obvious, this is a satirical spoof of the 9/11 truther video Loose Change.

Gefunden habe ich diese großartige Loose-Change Parodie bei Florian Freistetter, der seinen Text dazu noch mal schnell mit der besten Truther-Satire ever einleitet.