Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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Madonna covert Elliott Smith (SecretProjectRevolution-Projekt)

Madonna hat die letzten Jahre dank überwiegend langweiliger Alben doch einiges von ihrem Glanz als ehemalige Queen of Pop verloren. Ich bin trotzdem natürlich immer noch ein großer Fan von ihrem Über-Album “Ray of Light”, welches ich ohne mit der Wimper zu zucken als eines der besten Alben der 90er betrachte. Die Überschrift Madonna covert Elliott Smith habe ich auch erst einmal mit Schaudern gelesen, weil ich dabei die grauenhaften letzten Produktionen im Kopf hatte, doch der Song ist ja schließlich nicht von Timbaland sondern von dem viel zu früh verstorbenen Songwriter Elliott Smith, die wenige subtile Performance-Aktion selber eine Kritik an dem amerikanischen Gefängnis-System im Rahmen des SecretProjectRevolution-Projekt

Mehr Infos zu SecretProjectRevolution gibt es auf der Homepage, wo man auch den Download-Link (Torrent) zu dem gleichnamigen Kurzfilm erhält.

Berühmte Schauspieler in ihren Filmdebüts

Sehr schön geschnittenes Supercut-Essay von Flavorwire, in dem berühmte Schauspieler in ihren Filmdebüts gezeigt werden: Famous Faces in Their Feature Film Debuts. Ich kopiere mal faulerweise die Teilnehmenden rüber und verzichte auf weitere Ansagen. Am besten einfach selbst sehen:

Mit: Jack Nicholson, Johnny Depp, Nicolas Cage, Anthony Edwards, Eric Stoltz, Woody Harrelson, Wesley Snipes, John Krasinski, Zach Braff, Jon Hamm, Ted Danson, Whoopi Goldberg, Mark Wahlberg, Madonna, Matthew McConaughey, Renee Zellweger, Jack Black, Jamie Lee Curtis, Michelle Pfeiffer, Robert Duvall, Rob Lowe, Shirley MacLaine, Sylvester Stallone, Emma Thompson, Sharon Stone, Luke Wilson, Owen Wilson, Richard Pryor, Jonah Hill, Matt Damon, Halle Berry, Robert DeNiro, Woody Allen, Tom Selleck, Eddie Murphy, Kevin Bacon, Leonardo DiCaprio, Denzel Washington, Jeff Goldblum, Drew Barrymore, William Hurt, Clint Eastwood, Harvey Keitel, Samuel L. Jackson, Natalie Portman, Anne Hathaway, Jake Gyllenhaal, Seth Rogen, James Franco, Zooey Deschanel, Ellen Page, Jesse Eisenberg, Kate Bosworth, Steve Carell, Alison Brie, Cuba Gooding Jr., Bryan Cranston, Arnold Schwarzenegger, Melissa McCarthy, Maya Rudolph, Jason Bateman, Michael Keaton, Jamie Foxx, Kate Beckinsale, Edward Norton, James Earl Jones und Chevy Chase.

via Cinematze

Die 90er: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts I

So, jetzt reißen wir die endgültig die Grenzen ein und machen uns keine Gedanken, ob wir einen Szene-Codex verletzen könnten. Denn: Pop ist alles, darf alles und jeder kann mitmachen. Flo hat ja schon bei den besten Pop-Alben der 00er klar herausgearbeitet, was ein gutes Pop-Album ausmacht. Ich bin jetzt nicht unbedingt der Meinung, dass die 90er ein besonders gutes Pop-Jahrzent waren, vielleicht auch weil die 80er diesen Begriff pervertierten und der Nihilismus der 90er keinen zweiten Michael Jackson mehr zuließ. Überhaupt verschwanden die meisten 80er Superstars in diesem Jahrzehnt in der Versenkung, während andere ein grandioses Comeback feierten. Wie zum Beispiel Madonna, die schon weg vom Fenster schien, plötzlich die Flucht nach vorne antrat und nicht mehr dem Zeitgeist hinter lief, sondern ihn gleich definierte. Auch die ehemaligen Poster-Boys Depeche Mode schafften endgültig den Durchbruch zu einem erwachsenen und ernstzunehmenden Act, auch wenn dafür einige  Tragödien nötig waren. Der ehemalige Klassenfeind Punk trank auch auf Verbrüderung und machte Green Day, Offpring und Blink 182 zu Hassfiguren ihrer Szene, gleichzeitig aber eben auch zu MTV-Idolen, und wenn es um guten Pop ging hatte dieses 80er Überbleibsel definitiv noch ein Wörtchen mitzureden.

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Super Bowl XLVI: Die Halbzeitshow mit Madonna und M.I.A.

Football, Football, Football? Keine Ahnung, kein Interesse: Anscheinend haben auch dieses Jahr wieder die NY Giants gegen die wieder mal am Ende patzenden New England Patriots gewonnen (…und alle so ‘Yeahhh’). Viel cooler als das Spiel sind ohnehin die Commercials und die Halbzeit-Show, die dieses Jahr routiniert und ohne große Skandale von Madonna und M.I.A. (inklusive Stinkefinger) über die Bühne gebracht wurde. World Peace!

Die besten Filme der 90er: “Wo bleibt denn Four Rooms?”

Na, das haben sie sich aber mal fein ausgedacht. Vier Regisseure, die allesamt für die Popularisierung des Independentkinos, bzw. die Verzerrung des Popcornkinos stehen, haben sich im Jahre 1995 zusammengefunden um einen kleinen Episodenfilm zu drehen: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriques und Quentin Tarantino, das liest sich ja schon mal recht gut, quasi das who-is-who des postmodernen Unterhaltungskinos, das nicht mit Fremd- und Selbstreferenzen geizt. Jeder Regisseur schreibt schnell ein Drehbuch und führt bei der entsprechenden Episode auch gleich Regie. Dann suchen sich die Verantwortlichen irgendeinen gerade so passenden Hauptplot aus, der die einzelnen Geschichten so gut wie möglich zusammenschweißt und fertig ist der Silvester-Hit.

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Rezension zum 99er Klassiker Madonna von …And You Will Know Us by the Trail of Dead

Heiliges Blechle! Verbindet man mit dem Namen „Madonna“ die Jungfrau von Gottes Gnaden, die Mutter unseres Erlösers und die Frau, der es gelang völlig unbefleckt schwanger zu werden, oder wenn es musikalisch werden soll eine Sängerin, die sich insbesondere in den 80ern durch angesagten Discopop einen Namen machte, so wird man hier erst einmal kräftig durch die Mangel genommen. „Madonna“ ist das zweite Album von „…And you will know us by the trail of dead“ kurz „…And you will know us…“ kurz “Trail of dead” kurz “AYKUBTTOD”. Und irgendwie scheint dieser sakrale Titel für ein solch ungestümes Album der Passendste zu sein. Genau das wird wohl jeder uneingeschränkt unterschreiben, der zum ersten Male in diesen fulminanten Rausch hineingezogen wird. Was die Texaner hier leisten ist eine wahre Exegese der ursprünglichen Rock N Roll Gedankens: Ungestüm, wütend, wüst, subversiv, schnell und wild berstend durch die musikalische Manege hüpfend. Luftholen hat erst einmal Sendepause, wenn sich dieser unglaublich schnelle, alles einsaugende 55Minüter in seiner vollen Pracht entfaltet.

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