Schlagwort-Archiv: Lulu

Lou Reed & Metallica – The View (Musikvideo von Darren Aronofsky)

Im Grunde genommen gehört The View noch zu den Highlights auf dem wirklich, wirklich, wirklich fürchterlichen Lulu von Lou Reed und Metallica. Richtig gehört, der Song in dem James Hetfield nölt, dass er ein Tisch sei, ist einer der besten Songs dieses scheußlichen Wunderwerks. Wer es also noch nicht gehört hat… lasst es. Anyway, der Videoclip zu dem Song wurde von Darren Aronofsky inszeniert. Richtig, der Aronofsky, der für Filme wie Requiem for a Dream, Black Swan und zuletzt eine Kampagne gegen Meth verantwortlich ist.

Wer jetzt glaubt, dass sich der Ausnahmeregisseur aufgemacht hat, all die düsteren Abgründe in Loutellicas Werk aufzudecken, sieht sich allerdings gründlich getäuscht. The View in Clipform ist pretty Standard. Sieht ganz nett aus, zeigt die Band, zeigt Lou und inszeniert das ganze in schick räudigen Schwarz-weiß-Aufnahmen. Schon tausendmal gesehen… nicht unbedingt besser… aber eben schon tausendmal gesehen. Wer es jetzt trotzdem sehen muss… nicht meine Sache wie ihr eure Zeit verschwendet… I am the table!

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Links fürs Wochenende

“Ich kann die Zukunft riechen.”

Ausführliches und interessantes Interview mit dem musikalischen Multitalent Peter Gabriel.

Sollten wir für unsere Überzeugung sterben?

Schönes nachdenkliches Essay zum Märtyrertum und dem damit zusammenhängenden Konflikt zwischen Glauben, Wissen, Propagieren und Verleugnen.

Putzfrau schrubbt Kunstwerk weg

Die Frage “Ist das Kunst oder kann das weg” ziemlich unsensibel und eindeutig beantwortet.

Ave Santanas – Satanic Psyche Rock and Proto-Black Metal from 1967 – 1974

Nice, weird, creepy Mixtape at Dangerous Minds

Zur Lage der Popmusik: Bob! Bob! Bob!

Pop ist die Verkörperung des Jetzt. Doch in Wirklichkeit ist es der größte Irrtum, dass es ständig etwas Neues geben könnte. Das gab es noch nie, und deshalb hören die Jungen heute alles – von Bob Marley bis Motörhead. Eine Analyse zur Lage der Pop-Musik.

Concerned Joe

Originelles, fesselndes Jump N Run / Browsergame: Der Spieler hat die Aufgabe einen Klotz (?) von links nach rechts, von unten nach oben zu geleiten. Die Daumenschrauben bestehen in diesem Fall in der Konstitution des Protagonisten. Frei nach Crank verliert er Lebensenergie, sobald er einen Moment innehält. Ständige Bewegung ist also gefragt, was dem Spiel eine ordentliche Portion Spannung und Hektik und vor allem einen erhöhten Panikfaktor mit auf den Weg gibt.

Loutellic’aaarrrrghhh!

Die Resonanz auf die Lou Reed Metallica / Collabro ist überwältigend, das Urteil fast immer vernichtend. Pichfork vergibt 1.0 Punkte und lästert über das Machwerk, dem es nicht einmal gelinge, das schlechteste Album aller Zeiten zu sein. Sputnik Music zieht ordentlich über das Album her, während sich Joseph Viney fragt, ob denn niemand während der Aufnahmesessions auf die Idee gekommen sein könnte, dass da gerade großer Mist entsteht. Bei Alternativenation lässt sich fast ein wenig Trauer über das große Scheitern von Loutellica erahnen, während Mark Read bei Plattentests tatsächlich auch gute Seiten an Lulu findet: “Selten lagen Plus und Minus, Genialität und Peinlichkeit, Poesie und Dadaismus näher beieinander” und zu der nichtssagenden Endnote 5/10 Punkten kommt. Einzig Ulf Kubanke von Laut.de scheint das Album beinahe bedingungslos, abgöttisch zu lieben und findet in ihm “einen faszinierend schillernden Appell an Menschlichkeit und echte Liebe frisch aus dem Herzen der Verdammnis”.

Von wem Buchrückenrezensionen stammen…

Letztes Jahr auf Seite360:

Die besten Filme der 00er Jahre für Musikliebhaber drehen eine kleine Ehrenrunde, die Redaktion sinniert auch noch einmal über ihre liebsten Filme der Dekade… und damit wäre dann das Mammutprojekt Die besten Filme der 00er Jahre auch endgültig abgeschlossen. Aber kanonisieren kann man immer und so sucht Rinko auf Plattentests derweil nach DEM Oasis-Song für die Ewigkeit und vergnügt sich zwischendurch mit dem schlechtesten englischen Dichter aller Zeiten: William Topaz McGonagall. Vielleicht ist auch die Herbstlethargie daran schuld, dass es sonst nicht viel neues zu berichten gibt. Immerhin reicht es bei Flo noch für einen what-the-fuckigen Blick auf Gapar Noes berauschendes Meistermachwerk Enter the Void.

Lou Reed & Metallica – Lulu (Stream)

So richtig wollen Metallica und Reed die Katze noch nicht aus dem Sack lassen. Wir haben nun leider schon wieder keinen einen kompletten Stream im Angebot, aber immerhin 30 Seconds Samples von jedem Song. An die Leaker gibt es dann auch gleich eine Ansage: “Web watchers today may have noticed that one of our friends in the digital retail world jumped the gun a little by posting samples of all the tracks on “Lulu,” so rather than have you checking out transcoded clips, we’ve posted higher quality streams of the same bits here for your previewing pleasure.” Lulu erscheint am 28.10.2011.

Lulu (30-second Samples) by Lou Reed & Metallica

Update: Das Album gibt es nun komplett auf der Homepage zu hören!

Trailerprogramm: The Raven, VS, Norman, My Week with Marilyn, Tim und Struppi, Lulu

My Week with Marilyn [Richard Curtis]

Und hier haben wir dann auch gleich einen heißen Favoriten für die Academy Awards 2012. My Week with Marilyn, der von der kurzen und heftigen Romanze zwischen Marilyn Monroe und dem jungen Colin Clark erzählt, bringt alles mit, was die Academy derzeit und auch grundsätzlich liebt: Geschichte des 20. Jahrhunderts, ein Clash of the Cultures von Amerika und Großbritannien, edle Sets und Kostüme, große Darsteller (u.a. Kenneth Branagh und Judi Dench) und natürlich den notwendigen Schuss Menschlichkeit, Emotionalität und Big-Budget-Pathos. Ist mir fast zu sehr auf Oscargewinn gebürstet, sieht aber nichts desto trotz fantastisch aus. Michelle Williams funktioniert als Norma Jean, auch wenn sie nicht gerade meine Traumbesetzung für die Verkörperung der Hollywood-Legende wäre. Die Geschichte scheint erlesen, nicht zu effekthaschend erzählt, die Bilder sind natürlich episch… und hoppla, da stolpert ja auch eine deutlich gereifte Emma Watson durchs Bild, die hoffentlich nun auch jenseits der Potter-Reihe beweisen darf, dass sie eine verdammt gute Schauspielerin ist. Doch… das will ich sehen. Andererseits habe ich The King’s Speech (2010) bisher auch ausgespart. Angst vor der Academy Award Formel

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Lou Reed & Metallica – Ein kleines bisschen Schnipsel

Muss man hier jeden Schnipsel veröffentlichen? Eigentlich nicht, aber wenn es Lou Reed mit  Metallica macht, gönnen wir uns halt mal`ne Ausnahme und begnügen uns mit lächerlichen 30 Sekunden aus dem gemeinsamen Album “Lulu”. Das neue (hässliche) Artwork gibt es gleich obendrauf und man darf  gespannt sein.