Die 90er Jahre: Die besten Punk-Rock-Alben des Jahrzehnts IV

90punk

Einen hätte ich noch… Die letzte internationale 90er Punk-Retrospektive (bevor ich mich an den Deutschpunk der Dekade wage), darf gerne auch – zumindest partiell – mit “Punk, der nicht immer nach Punk klingt” umschrieben werden. Damit ist aber in diesem Fall nicht der Pop-beeinflusste Melodycore der Zeit gemeint, sondern viel mehr das andere Extrem: Punk, der sich vom Experimentellen, Avantgardistischen, Metallischen und Außergewöhnlichen beeinflussen lässt: So wie Nomeansno, die heftig mit Neo Progressive Rock flirten, oder The Exploited, die sich auch im Thrash Metal sichtlich wohl fühlen. Und natürlich nicht zu vergessen Refused, die mit ihrem Post-Punk-Core die Jahrtausendwende vorwegnehmen. Dazwischen tummeln sich noch die beiden Riot Grrrl Bands Sleater Kinney und L7, die zu dem Genre ihren ganz eigenen Stil beitragen. Ich bleibe dabei: Auch jenseits der Radiokompatibilität waren die 90er ein Punk-Jahrzehnt, das weitaus mehr zu bieten hat, als man auf den ersten “Punk is dead!”-Blick vermuten könnte.

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Die 90er Jahre: Die besten Grunge-Alben des Jahrzehnts II

Wir sind wieder zurück, ganz nah am Puls der beginnenden 90er. Grunge gehört neben der aufkommenden Techno-Begeisterung in Europa zu den dominierenden Genres der damaligen Zeit, und auch integre Bands wie Mother Love Bone und Mudhoney brachten von der Kritik umjubelte Platten heraus, die aber nicht in jedem Fall den Massengeschmack trafen. Der rohe Punk von L7 und der harsche Metal von Tad war dann doch zu viel für die gerade neu hinzu gekommenen Grunge-Jünger, die später nach dem Tod von Cobain in Silverchair ihr Heil suchten und dafür mit großen Pop-Appeal belohnt wurden.

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