The Journey of The Beasts – Ein Kurzfilm über Skaten und Reisen

14-07-30-JourneyoftheBeasts1

Warum sitze ich immer noch in diesem engen Büro und begebe mich nicht auf einen wahnwitzigen Skateboard-Trip Richtung Asien? Ein Grund wäre schon einmal, dass ich gar nicht vernünftig skaten konnte oder kann.

Erfreut euch jedenfalls an diesem kleinen Meisterwerk von Sebastian Linda, der schon mit Born To Skate seiner Leidenschaft ein Denkmal gesetzt hat.

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EWE auf der großen Leinwand (22. April)

EWE-Plakat

Ich mal wieder in eigener Sache: Am 22. April ist EWE im Rahmen des Filmclub Verlängertes Wohnzimmer im gleichnamigen Theater (Frankfurter Allee 91, Berlin) auf der großen Leinwand zu sehen. Mittlerweile habe ich Seite360 ja schon öfter mit EWE zugespammt (siehe Related Posts), deshalb belasse ich es bei der kurzen Ankündigung. Ich selbst werde wahrscheinlich nicht vor Ort sein (sondern stattdessen Prag aufmischen), Johannes ist aber definitiv da und wird dem interessierten Publikum mit Sicherheit auch ein paar Fragen zur Produktion und unseren Gedanken hinter dem Film beantworten. Falls ihr EWE noch nicht gesehen habt, ist das auf jeden Fall eine gute Chance den 20Minüter im Breitwand-Format zu genießen.

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

EWE mal wieder…

Ich mache es in diesem Fall kurz: Infos zum Film hier, Veranstaltung dort.

Kommt auf jeden Fall vorbei, wenn ihr das aktuelle Filmprojekt von Johannes und mir noch nicht gesehen habt.

EWE (Everybody Watchs Everybody, BRD 2011, 22 min) ist ein Film der Berliner Filmemacher Johannes Franke und Florian Bayer. EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich … Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum ve

rgessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.DISKUSSION

Der Film wirft zahlreiche Fragen zur Wirkung von Videoüberwachung auf. Was ist der Nutzen, was sind die Gefahren? Wie sehr beeinträchtigt das Beobachtetsein unser Leben? Sind wir noch wir selbst?
Darüber wollen wir im Anschluss des Films mit den beiden Regisseuren sowie einem Experten für Videoüberwachung sprechen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit uns diskutiert.

Mittwoch, 7. November 2012 im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin; präsentiert von der Humanistischen Union
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In eigener Sache: EWE – Kurzfilmpremiere am dritten August in Berlin

Joa… ich habe da ja schon vor einiger Zeit ein Drehbuch geschrieben und das Ganze zusammen mit Johannes (der hier auch ab und zu, in letzter Zeit viel zu selten, etwas schreibt) verfilmt. Dieser Film kommt nun nach diversen Screenings auf Festivals und bei Ausstellungen zu seiner ganz hochoffiziellen Premiere in Berlin. Wir zeigen den 20minütigen, dytopischen Thriller am 3. August  im Theater Verlängertes Wohnzimmer in Friedrichshain. Eintritt ist frei und ich würde mich auch freuen wenn einige von den Lesern und bloggenden Kollegen vorbeischauen würden.

Näheres erfahrt ihr auch in der Veranstaltungsankündigung auf Facebook sowie auf der offiziellen Website zum Film. Kommt reichlich!

Nachdem der Gone-Astray-Film EWE letztes Jahr erfolgreich auf drei Festivals gelaufen ist und wir fast ausschließlich positives Feedback erhalten haben, wollen wir dem finalen Schnitt nun endlich auch zu seiner offiziellen, verdienten Kino-Premiere verhelfen.

Hierfür steht uns das Theater “Verlängertes Wohnzimmer” (Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin) zur Verfügung. Dort bekommen wir einen ordentlichen Bühnenraum inkl. Rückprojektionsleinwand, sowie einen Bar-Bereich (mit Getränken zu moderaten Preisen) und schöne Café-Atmosphäre. Es kann also ordentlich gefeiert werden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Los gehts um 19 Uhr. Den Film werden wir wahrscheinlich so gegen halb 8 screenen. Danach gibt es noch ne kleine Aftershow-Party und das Screening von Zusatzmaterial und ein paar anderen Filmen…

EWE

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.
EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Länge: 22 Minuten

www.ewe-der-film.de
www.theater-verlaengertes-wohnzimmer.de

Theater “Verlängertes Wohnzimmer”
Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin

PS.: Wenn ihr kommen wollt, sagt bitte in dieser Gruppe zu, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben.
Lg, Florian und Johannes

Update or Die! – The Hobbit (Trickfilm von 1966)

Lange ist es nicht mehr hin, bis Peter Jacksons Vision von Tolkiens Kurzgeschichte Der kleine Hobbit (1937) die Lichtspielhäuser dieser Welt erreichen wird. Und wie zuvor bei den gigantischen Herr der Ringe Blockbustern gibt es auch zu The Hobbit, or There and Back Again (so der Originaltitel) Vorläufer aus dem Trickfilm-Genre. Neben dem TV-Musical The Hobbit (1977) von Rankin/Bass existiert zusätzlich eine mittlerweile relativ vergessene Verfilmung, die bereits 1966 das Licht der Welt erblickte. Verantwortlich für diese gerade mal 12Minuten kurze Trickfilm-Version ist niemand anderes als Gene Deitch, der in den 60ern und 70ern vor allem als “Tom und Jerry” Zeichner ziemlich fleißig war. Mit Hanna/Barbera-Knuffigkeit hat diese Tolkien-Verfilmung jedoch wenig gemein: Stattdessen dominieren schrille psychedelische und auch düstere Bilder die Geschichte um Bilbo Beutling und seine Reisen durch Mittelerde… Definitiv mehr, als bei der doch recht braven, kindgerechten Vorlage zu erwarten ist und ähnlich Ralf Bakshis Der Herr der Ringe (1978) eine angenehm kompromisslose Umsetzung der dunklen, schrägen Seiten von Tolkiens Kosmos. Die Blockbuster-Interpretation folgt dann im Sommer 2012, bis dahin genieße ich sehr gerne diese “etwas andere” Version der Mittelerdischen Legendenbildung.

via Kotzendes Einhorn

Youki Filmfestival Nachlese

Gestern bin ich leider nicht mehr zum Bloggen gekommen, daher an dieser Stelle nochmal ganz kurz meine gesammelten Eindrücke vom 13. YOUKI in Oberösterreich zusammengefasst: Es war ja mein erstes Mal auf diesem Festival, und alles in allem kann ich das Fazit ziehen: Sehr gerne und jederzeit wieder. Dank eines etwas chaotischen Managements und einer gelassenen Spontanität, was die Programmgestaltung betrifft, hebt sich das YOUKI atmosphärisch auf hervorragende Weise von anderen Festivals ab. Statt einer sterilen “Roter Teppich”-Atmosphäre, geht es jung, gemütlich und familiär zu. Die einzelnen Veranstaltungen haben sich dieses Jahr auf  vor allem zwei Locations verteilt: Den alten Schl8hof in Wels, sowie das Youki-Dorf, dessen Mittelpunkt der Austria Tabak Pavillon bildete. Beide Veranstaltungsorte hatten etwas herrlich Entspanntes an sich, waren keine hochgestochenen Medienzentren sondern warmherzige Orte, die zum Relaxen und Rumhängen eingeladen haben. Während im Pavillon nachmittags die Talkrunden des Filmsofas stattfanden, wurden sowohl die Filme der internationalen Competition als auch Screenings außerhalb des Wettbewerbs im Schl8hof präsentiert. Darüber hinaus gab es dort auch jeden Abend Konzerte, Partys und am Samstag die Abschlussgala, die Dank ihrer witzigen Inszenierung, Kürze und Kompaktheit ebenfalls kein No-Go war, wie es bei solchen offiziellen Veranstaltungen ansonsten  leider viel zu oft der Fall ist.

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In eigener Sache: EWE @ Youki Festival, up-and-coming & Oldenburger Kurzfilmtage

Unser 2011 fertiggestellter Kurzfilm EWE läuft dieses Jahr im November auf gleich drei Kurzfilmfestivals. Beim internationalen Kurzfilmfestival Youki in Wels (Österreich) wird er am 24.11. um 12:00 Uhr im Alten Schlachthof gezeigt. Beim up and coming, dem internationalen Film Festival Hannover läuft er am 25.11. um 21 Uhr im CinemaxX in der Nikolaistraße, und am 27.11. ist er bei den Oldenburger Kurzfilmtagen zu sehen. Gleich drei Festivals inklusive Competition an einem Wochenende… und dazu noch schön über Deutschland verteilt. Daumen drücken, oder, falls ihr an einem Spielort in der Nähe wohnt, am besten gleich vorbeischauen.

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Die 90er Jahre: Die besten TV-Serien des Jahrzehnts III

Ich glotz TV, die Dritte. Auch dieses Mal gibt es eine exquisite Mischung aus tollen Kindheitserinnerungen und heute noch bestens funktionierenden Serien. Die Simpsons haben beides zugleich zu bieten, während die beiden Mystery-Serien Sliders und Outer Limits doch sichtlich gealtert sind, auch wenn sie immer noch zu unterhalten wissen. Familie Heinz Becker fällt wohl eher in die Ecke “nostalgischer Regionalstolz”, während South Park bereits seine spätere globale Klasse erahnen lässt. Achja und mit Roseanne hat sich doch tatsächlich wieder eine Sitcom eingeschlichen, eine ganz ganz klassische sogar, die im Gegensatz zu vielen anderen Comedy-Programmen der 90er aber überraschend würdevoll gealtert ist. Warum, lest ihr nach dem Klick.

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Kurzfilm: Use Somebody

Grad noch bei Fubiz und schon auf seite 360. “Use Somebody” von Inti Calfat  zum gleichnamigen Song von Kings Of Leon, performed by Scala & Kolacny brothers. Einfach, kurz, traurig, pathetisch… gut. Angucken.

Kurzfilm der Woche: Der Aufreisser

Dieser Kurzfilm von Steffen Weinert ist bei 60 Festivals gelaufen und hat über 20 Preise abgestaubt… warum? Das Thema ist klassisch, der Bonus “Kind” sehr gut ausgespielt, er hat mit Steffen Groth und Nina Weniger bekannte und gute Namen verpflichten können und er ist wirklich verdammt cool. Viel Spaß!

Hier noch die Webseite des Films:
http://www.der-aufreisser.de/steffenweinert.htm

ZUFALL – Ein Kurzfilm

Irgendwie satteln alle in meiner Umgebung auf Film um. Ob das an mir liegt, oder daran dass ich nur solchen Menschen kennenlerne, weiß ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall bewirbt sich die Fia für ein Kamerastudium an der Filmarche, einer selbstorganisierten Filmschule in Berlin-Kreuzberg. Dafür hat sie einen Kurzfilm gedreht, in dem meine Wenigkeit und Florian die Hauptrollen spielen… jaja, was diese Nerds nicht alles machen. Das Thema des Films ist Zufall. Viel Spaß.

Die ersten Jahre des Films – Teil 2: Die ersten inszenierten Geschichten

Nachdem wir nun die ersten – eher von der Faszination der technischen Machbarkeit dominierten – Jahre hinter uns haben, stellt sich die Frage:
“… und warum noch gleich lohnte sich der Blick in die ersten Jahre des Films?”
Die Filme selbst sind meist nicht besonders spannend, die Komik ist platt, die technischen Aspekte kaum mehr faszinierend. Und die ersten künstlerisch anspruchsvollen Filme wurden erst in den nächsten Jahren gedreht. Das wirklich Spannende daran, ist die Entwicklung drum herum. Die Etablierung der verschiedenen Filmdepartments, und vor allem die gesellschaftlichen Aspekte.

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Kurzfilm “Little Brother is watching you” Screening in der Z-Bar Berlin

Ick hab’ da ja so nen kleinen Film jedreht, wa’? Und der wird mal wieder jescreent. Und nachdem icke in Hawaii leider Jottes nich’ dabei sein konnte, werd ick zumindest in Berlin nochma vorbeikieken. Und wer auch kommen will, ist hiermit herzlich dazu einjeladen. Weitere Infos und so en Jedöns jibt et uff dem Plakat und uff der offiziellen Website. Kiekt vorbei…

Was ein schönes Picknick in trauter Zweisamkeit werden sollte, entwickelt sich für Frank und Liz zu einer eigenwilligen Farce. Ein mysteriöser Herr gesellt sich zu ihnen, dessen einzige Aufgabe darin besteht sie zu überwachen. Und diese Pflicht erfüllt er auch mit jeder nur erdenklichen Genauigkeit: Er observiert, photographiert, fragt die beiden aus und notiert alle Vorkommnisse fein säuberlich für den späteren Bericht. Während Liz sich immer unwohler fühlt, gelingt es Frank schnell sich mit der ungewöhnlichen Situation zu arrangieren und den Überwacher in seiner Tätigkeit sogar nach Leibeskräften zu unterstützen. Aber was will dieser eigentlich? Für wen arbeitet er? Und warum verrichtet er seine Arbeit so höflich und ohne Bemühen, unerkannt zu bleiben?

http://www.little-brother-is-watching-you.de/

Animated Short der Woche: Pixels

In der Geek-Community natürlich schon längst ein Kultfilm, aber sicherlich auch für alle anderen ein großer Spaß wie 8 Bit Pixel New York, nun ja, verpixeln. Kein Witz: Adam Sandler möchte diesen Kurzfilm auf Kinolänge bringen.

Pixels (2010)

Regie: Patrick Jean