Oh, das steht Ihnen aber! – Penis- ääähhh Fashion

Soraya Doolbaz ist Fotografin, um schwanz ääh ganz genau zu sein, sowas wie ne Modefotografin, oder so, glaube ich. Ihre Models jedenfalls sind Penisse, die sie einkleidet in Szene setzt und die Fotos dann für viel Geld verkauft.

Auf ihrer Seite dicturegallery steht ääähhh noch mehr Kunst zum Verkauf.

via

Spielberg, Art, Games, Angry Video Nerd und Satire

Au weia, da haben die Jungs von Pixeled Courier nen heftigen Buzz ausgelöst. In einem gefakten Artikel lässt sich Spielberg über den Vergleich von Games/Kino aus.

When asked if he had tried games like The Walking Dead, Journey and The Last of Us – games where empathy serves as a central aspect of the experience, Spielberg replied in the negative.

“No, I haven’t tried those games, but if they use a controller then they simply cannot be as artistic and daring as Indiana Jones IV.”

Der Rant wurde schon auf mehreren Gaming-Seiten, u.a.Gamestar und Gamona, übernommen und geistert auch als empörter Link auf Facebook rum. Dabei gab es doch so *hust* gelungene Umsetzungen von Jaws, Indy und Jurrasic Park und ich hätte durchaus Verständnis das die Regie-Legende danach keinen Nerv mehr auf Lizenzspiele gehabt hätte. Die Diskussion ist trotzdem spannend und wird hier sicherlich auch noch mal besprochen werden.

Musikvideo der Woche: Passion Pit – I`ll be Alright

Pop, Art and Love. In dem neuen Musikvideo von Passion Pit passiert einiges und wer es nicht verstanden hat:

A heart broken museum security guard sees reality shift after abusing his medication, bringing him back to a glorified vision of his past love.
Each piece of art suddenly takes part in illustrating the love cycle surrounding him. From the triangle symbolizing Seduction (Gold), to the Fiery Passion that consumes a relationship (Yellow), the entangled and complicated Break Up (Red, Dynamite), ending up with the hopeful and healing Rebirth ( Green).

Passion Pit –  I`ll be Alright (2012)

Regie: Greg Barth

Album: Gossamer

Fotomanipulationen

Auf der Seite psd.tutsplus.com hat jemand eine wundervolle Sammlung von Fotomanipulationen veröffentlicht. Fast alle sind für Werbezwecke entstanden, kaum freie Arbeiten – dennoch sind sie verdammt gut gemacht und zeigen dass Kunst und Werbung/Kommerz mehr und mehr zusammenrücken und einander Existenz ermöglichen und Aufmerksamkeit einbringen.
Die komplette Sammlung gibt es hier:

http://psd.tutsplus.com/articles/inspiration/conceptual-photo-manipulations/

Ugly Renaissance Babies

So, heute bekommt die Hochkultur auch mal einen mit! Wobei verkitschte Renaissance-Gemälde in Verbindung mit Kunst auch disktubal sind, jedenfalls scheinen die folgenden Künstler keine allzu großen Kinderfreunde gewesen zu sein…

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Gemälde aus Weltkarten

Blue Horse, 2011 Inlaid maps on panel 20 x 30 inches

Einfach wundervoll. Matthew Cusick erschafft aus Weltkarten Gemälde, und somit einen ganz neuen Stil der Collage, der ich ja sonst kaum etwas abgewinnen kann. Wirklich fantastische Arbeiten, nur leider stellt er nur auf amerikanischem Grund und Boden aus, umso erfreulicher die große Auswahl der im Internet publizierten Werke:
http://mattcusick.com

Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzents II

Nach dem eher launigen Einstieg in die besten Alternative Rock-Alben des Jahrzents pflegen wir heute den Kurt-Factor. Der Freitod von Cobain markierte zwar das Ende des Grunge, aber nicht dessen Einfluss auf die Rockmusik der 90er und des Alternative Rock im speziellen. So wurde weiter gelitten, allerdings nicht mit der Konsequenz eines Nirvana-Songs sondern stets so verträglich, dass auch das College Radio nicht weghörte und so manche Ballade auf Heavy Rotation spielte. Wir bewegen uns also wieder einmal in der Grauzone zwischen Kunst und Kommerz und fischen selbst aus dem Trüben wieder ein paar feine Perlen heraus. Auch wenn Oleander nur einen Sommer blühten oder so manches mysteriöse Nachtschattengewächs wie Placebo mittlerweile einen leichten modrigen Duft versprüht, erfreuen deren 90er Alben doch mit einem bunten Strauß Blumen in ihrer vollsten Pracht und Blüte.

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Kurzdokumentation: Culture Jamming

Sehr sehr coole Kurzdokumentation von ARTE zu dem Phänomen des Culture Jamming. Wem dies bis dato ein Fremdwort war: Culture Jamming ist eine subversive Form der ästhetischen Zweckentfremdung bekannter Marken und Codes. Durch Eingriffe in visuelle Meme wie Logos, Corporate Designs und Brandings werden diese in einen neuen Sinnzusammenhang gestellt. Dadurch erkämpft sich das Design wieder seinen Status als Kunstform zurück, indem es seine Umwertung durch die Ökonomie und das Marketing destruiert oder dekonstruiert. Aber bevor ich hier weiterschwurbele… Just watch it!

via Netzpiloten