Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts

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Nachdem wir im letzten Artikel einen Blick auf die zivilen Kriegsfilme der Dekade geworfen haben, geht es nun direkt hinein ins Kampfgeschehen. Der Vietnamkrieg war damals noch ein großes Thema, auch und insbesondere in den 80ern und wurde in gleich zwei Meisterwerken, Kubricks Full Metal Jacket und Stones Platoon auf eindringliche Art aufgearbeitet. Auch das posttraumatische Drama Birdy lieferte wesentliche Impulse für die kulturelle Auseinandersetzung mit dem Sujet in der Reagan-Ära. Weitaus “historischer” ist da das deutsche Kriegsfilmepos Das Boot, in dem Antikriegsfilm und Kriegsfilm auf fragwürdige und dennoch beeindruckende Art zusammenwirken. Und dass sich nicht nur der Westen mit seinen kriegerischen Konflikten auseinandersetzen kann, beweist der artifizielle mitreißende russische Film Komm und sieh. Trotz nur weniger überragender Beiträge; die 80er sind ein ungemein wichtiges Jahrzehnt für die filmische Aufbereitung militärischer Geschehnisse.

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Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts (“Zivile Kriegsfilme”)

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Gute (Anti-)Kriegsfilme müssen nicht zwingend aktive Soldaten im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit haben. Das beweisen gleich alle fünf hier vertretenen Meisterwerke, die man mit Fug und Recht auch als “zivile Kriegsfilme” bezeichnen könnte. Ihre Protagonisten sind einfache Bürger (The Day after), ums Überleben kämpfende Kinder (Reich der Sonne), Radiomoderatoren (Good Morning Vietnam), Reporter (The Killing Fields) und traumatisierte Kriegsheimkehrer (Rambo). In der ein oder anderen Form finden aber alle auf Schlachtfeldern statt, seien es die Postmilitärischen oder die Ungesehenen an der Peripherie. Und ebenso wie die Protagonisten sind in diesem Fall auch die Genres vielfältig: Von der Tragikomödie über das große Melodram, über den Action-Flick bis zum annähernd dokumentarischen Kriegspanoptikum ist alles dabei.

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Die 80er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts IV

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Die etwas obskureren, etwas erwachseneren, vielleicht auch etwas unterbewerteten Filme habe ich mir für den vorletzten Artikel der 80er Zeichentrickretrospektive aufgespart. So richtiges Familienkino bietet keiner der hier gelisteten Filme. Stattdessen viel musicaleske Weirdness (Rock & Rule), opulente Fantasy (Fire and Ice), tragische Kriegsverarbeitungen (Die letzten Glühwürmchen), und außergewöhnlichen surrealen Symbolismus (Gwen et le livre de sable). Die Familie muss heute zu Hause bleiben.

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Filmabriss (Science Fiction, 2014): Under the Skin, Elysium, Edge of Tomorrow, Transcendence

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So es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Filmabriss, der sich tatsächlich konsequent aktuellen Filmen widmet: 2014 scheint wie bereits 2013 auf den ersten Blick ein ganz hervorragendes Jahr für das SciFi Genre sein. Nachdem ich vor ziemlich genau einem Jahr meine Begeisterung für Oblivion und Ender’s Game und vor knapp einem halben Jahr meine Begeisterung für Her, Lucy und den Planet der Affen kundgetan habe, sind in den letzten Monaten noch ein paar weitere interessante Genre-Beiträge durch mein Heimkino gerauscht, und das dann auch gleich in den unterschiedlichsten Variationen: Zum einen das Genre als Leinwand für artifizielles, eskapistisches Kunstkino in der Scarlett Johansson One-Woman-Show Under the Skin, zum Zweiten das Genre als Leinwand für dystopische Gesellschaftskritik in Elysium, zum Dritten das Genre als Hintergrund einer philosophischen Auseinandersetzung mit KI und Digitalität in Transcendence und last but not least, das Genre als Vorwand für Big Budget Kriegs- und Actionkino in Edge of Tomorrow. Welcher der Beiträge was taugt, lest ihr nach dem Klick.

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The Great Martian War – Der Erste Weltkrieg als Krieg der Welten

Großartiges Viral vom History Channel zu “The Great Martian War”, eine Art History/SciFi-Mashup Mockumentary, in der die Alliierten im ersten Weltkrieg monströsen Alien-Tripods gegenübertreten.

On its 100th anniversary, The Great Martian War tells the story of the catastrophic events and unimaginable horrors of 1913-17, when Humankind was pitted against a savage Alien invasion.

With powerful and detailed First World War parallels, The Great Martian War fuses sci-fi fantasy with specialist factual history to explore the real-world tragedies and unique horror of World War One.

via Interweb

WebTV-Highlights: Die Mondverschwörung, Homs, Nachrichten vom Großen Krieg, Kids react

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Jaja… im Moment sind wir alle wieder etwas faul, was Blogging-Aktivitäten betrifft. Marcus hat letzte Woche seine letzte Prüfung hinter sich gebracht, ich grüble im Moment über dem Seite360-Redesign (was für einen Nicht-Designer echt mal die Hölle ist) und Rinko entschwebt uns irgendwo auf Wolke 7. Anyway, hier ein kleines Lebenszeichen mit einigen wirklich sehenswerten Filmen, die sich derzeit in diesem Internet finden lassen, das trotz gegenteiliger Behauptungen alles andere als langweilig ist. Auf SPIEGEL.TV gibt es im Rahmen der Open Doku die großartige tragikomische Realsatire Die Mondverschwörung zu sehen, bei Arte+7 ist der herausragende, vor allem tragische, Homs – Ein zerstörter Traum reingerauscht und auf dctp.tv  gibt es im Catch-up Service Nachrichten vom Großen Krieg 1914-1918, Und als Goodie zum Abschluss noch eine tolle Kids React Episode, in der sich Kinder mit einem klassischen, traditionellen Wählscheibentelefon auseinandersetzen. Volles TV-Programm für einen ganzen Abend. Nach dem Klick…

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Die 80er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts III

So… genug pausiert im Kanonisierungswahn. Wo waren wir stehen geblieben? Genau, bei den besten Actionfilmen der 80er Jahre. Da habe ich doch noch ein paar nennenswerte Kandidaten in der Pipeline rumzuliegen, auf jeden Fall genug für zwei weitere Artikel. Also ohne große Umschweife – so als hätte die längere 80er Kanon-Pause nie stattgefunden – stürzen wir uns in den knallharten Kampf “Mann gegen einen Haufen Nazis russischer Terroristen” im grandios sarkastischen Stirb Langsam, in den düster-eleganten Kampf “Mann gegen das korrupte System” im französischen Actionthriller Der Profi, in den Kampf “Mann gegen US-Hinterwäldlerpolizei” in Rambo und last but not least in den Kampf “Mann gegen ein Killeralien” in Predator. Ja, das Actionkino der 80er Jahre ist doch ziemlich maskulin dominiert. Trotzdem rockt letzten Endes doch Ripley die gesamte Competition im Kampf “Frau gegen eine ganze Horde Weltraummonster” in der actionreichen Fortsetzung des Horror-Sci-Fi-Klassikers Aliens.

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Anmerkungen zum Actionkino der 80er Jahre II: Inszenierungsmuster und Fetische

Im ersten Teil der Anmerkungen zum Actionkino der 80er Jahre ging es vor allem um den Typus des neuen Actionhelden, verkörpert unter anderem von Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stalone oder Michael Dudikoff. Von deren Typologie sind wir auf die Militarisierung des Helden gestoßen und von dieser wollen wir uns nun vorsichtig weiter durch das Genre hangeln: Spezifika, Fetische und Inszenierungsmuster stehen auf dem Programm. Wie schlug sich die Militarisierung in den Inszenierungen der Filme wieder? Welche Rolle spielte dabei die Gewalt? Welche die Politik? Wie repräsentiert diese den Geist des Jahrzehnts? Und was ist darüber hinaus noch so geschehen?

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Anmerkungen zum Actionkino der 80er Jahre I: Die Genese des Actionhelden

Bevor es in die Halbzeit unserer 80er Jahre Filmretrospektive geht, steht das Actionkino vor der Tür und damit natürlich eine Menge Stoff, um sich Gedanken über die Widerspiegelung gesellschaftlicher Zusammenhänge in Filmen zu machen. Gerade beim Action-Genre der 80er Jahre bietet sich das an, finden wir hier doch sehr auffallende Spezifika, sei es der muskelbepackte, testosteronschwangere Held, die Arbeit mit Feindbildern wie den Kommunisten oder schlicht und ergreifend den Wandel vom Schusswechsel zur Explosion, von der Autoverfolgungsjagd zum Kriegsszenario. Daher will ich im Folgenden der Abarbeitung meiner liebsten Action-Flicks der Dekade ein paar Gedanken vorausschicken… keine Sorge, keine allzu tief schürfende, wissenschaftliche Analyse, auch kein großer Rückgriff auf Fachliteratur, dafür aber ein paar Gedanken anhand von Topoi und Motiven, darüber was das Actionkino der 80er Jahre auszeichnet… sowohl im Positiven wie im Negativen.

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Waltz with Bashir (auf Arte+7)

Einer der besten Zeichentrickfilme der letzten Jahre lief gestern auf Arte und ist nun auch für die nächsten sieben Tage im Internet aufgetaucht. Waltz with Bashir (2008) verarbeitet halb dokumentarisch, halb traumwandlerisch surreal die Schrecken des Libanonkrieges von 1982, an dem der Regisseur Ari Folman als Soldat selbt beteiligt war.

In einer Kneipe diskutiert der israelische Regisseur Ari Folman nachts mit einem Freund über dessen regelmäßig wiederkehrenden Alptraum, in dem er von einer 26-köpfigen Meute zähnefletschender Hunde gehetzt wird. Dieselbe Anzahl Hunde hatte der Freund während des Libanon-Einsatzes töten müssen.
Am nächsten Tag tauchen bei Ari Folman erstmals eigene Erinnerungen an jene Zeit auf, darunter immer wieder ein Bild, das ihn als jungen Soldaten zusammen mit zwei Kameraden beim Baden in einer Beiruter Bucht zeigt. Plötzlich spürt er den unbändigen Drang, das reale Geschehen zu rekonstruieren, und beschließt, einige seiner ehemaligen Kriegskameraden aufzusuchen und zu befragen. Dabei werden verdrängte Erinnerungen Schicht um Schicht freigelegt.

Animated Short der Woche: Paths Of Hate

Huah, schwere Kost am Mittwoch; und die dunkle Stimmung von Paths Of Hate passt ja auch ein wenig zu dem Ekel-Wetter da draußen. Die Story um den Bomber-Piloten ist zwar etwas wirr und ziemlich martialisch, aber ich bin mir gerade sicher solche Effekte und Action im Comic-Stil selten zuvor so detailliert gesehen zu haben. Kein Wunder, dass dieses Werk so ziemlich bei jedem Shortfilm Festival abgeräumt hat.

Paths Of Hate (Polen 2011)

Regie: Damian Nenow

via Mr Honk , via Nerdcore

Die 90er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts I

Wie schon in der 00er-Filmretrospektive können wir uns, nachdem wir den fiktionalen Stoff hinter uns gebracht haben, der Realität widmen. Es gab einige großartige Dokumentarfilme in den 90er Jahren, aber ich befürchte auch hier habe ich Nachholbedarf. Die zwölf Filme, die jetzt – und im anschließenden zweiten Teil – folgen sind es aber allesamt wert gesehen zu werden. Es geht hinab in die Tiefen und Untiefen der deutschen Filmgeschichte, festgehalten in einem künstlerischen und menschlichen Porträt Leni Riefenstahls, weit hinein in die Befindlichkeiten Amerikas: Legendäre Boxkämpfe beim Rumble in the Jungle, legendäre Comickunst und Exzentrik von Robert Crumb, legendäre Filmgeschichte bei Francis Ford Coppolas Reise in die Hearts of the Darkness… und daneben gibt es auch noch einen Blick auf die kleinen großen Momente, die Glocken aus der Tiefe des russischen Glaubens und Aberglaubens und die Amerikanischen Träume, die an der harten, kapitalistischen Realität scheitern.

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Die 90er Jahre: Die besten Filmdramen des Jahrzehnts IV

Auf ein Weiteres… Im vierten Teil unserer Dramen-Retrospektive genießen wir noch einmal emotionale Feste der großen Traumfabrik. Mit Was vom Tage übrig blieb und Der englische Patient fallen die besten Eigenschaften Hollywoods und des britischen Erzählkinos zusammen. Mit Quiz Show und Apollo 13 breitet das amerikanische Kino seine Flügel aus und findet doch zum Menschen zurück. Dazwischen haben sich die europäischen Arthaus-Filme eingeschlichen: Dänemark, Island, Frankreich und Spanien liefern große Geschichten, die mal subtil und leise, mal in atemberaubender Länge, mal in drückender Schwere dem Publikum präsentiert werden. Neben den dunklen Seiten des Menschlichen in Amantes, Engel des Universums und Breaking the Waves darf in Die schöne Querulantin auch einfach nur das Leben, die Kunst, der Künstler und die Schönheit des Menschen gefeiert werden. Und am Ende werden alle ein wenig glücklicher sein… oder zumindest ahnen, was Glück bedeuten kann.

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Wer ist John J. Rambo? – Gedanken zu First Blood (1982)

Gestern habe ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder den ersten Teil der Rambo-Franchise First Blood (1982) gesehen. Dieser von Ted Kotcheff inszenierte Film und vor allem seine von Sylvester Stallone verkörperte Hauptfigur ist gleich auf zwei verschiedene Arten zum ikonographischen Filmmythos geworden. Die Offensichtliche ist die Ikonographisierung des Prototypen Rambo, der es nicht nur auf drei Fortsetzungen gebracht hat, in denen er zum Mythos des Einzelkämpfers und furchtlosen Söldner mutieren sollte, sondern zudem sogar Einzug in den Duden erhalten sollte, wo er als umgangssprachliche Bezeichnung eines “brutal männlichen Typen” und “Kraftprotzes” definiert wird. Der zweite mit First Blood einhergehende Mythos ist der des “einzig wirklich gelungenen Films” der Franchise. Rambo I (so der deutsche Titel) als dunkles Vietnam-Drama, dessen Gehalt von den Fortsetzungen in den Schmutz gezogen wurde. Aber welche Rolle nimmt John J. Rambo in dem Film wirklich ein? Welche Prototypen verkörpert er? Und warum wichen die Fortsetzungen so sehr vom Original ab? Eine kleine Analyse; Spoiler selbstverständlich inbegriffen.

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90er vs. 00er – Battle of the Kinojahrzehnts VI: Historienfilme, Epen, Western und Kriegsfilme

Das letzte Duell bevor wir mit der zweiten Hälfte der 90er Retrospektive durchstarten. Und dieses Mal wird es richtig episch: Historisches, Elegisches, Weites und Fernes. Wie schlagen sich die Jahrzehnte in der Aufarbeitung großer Stoffe? Welches Jahrzehnt ist akurater, welches epischer?

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