Schlagwort-Archiv: Kino

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2017: Die schönsten Kinomomente in einem Mashup

Ich meide Kinosäle so gut wie es nur geht. Schmatzende Menschen, die einem den ganzen Film synchron erzählen und Eintrittspreise für die man eine Großfamilie einen Monat lang durchfüttern kann.

Wie schön, dass der Youtuber Sleeyp Skunk ein Mashup der schönsten Kinomomente zusammen gestellt hat und ich mich nicht stundenlang durch die “Schau ich mir an! Echt jetzt!”-Liste quälen muss. Ich frage mich nur ob der gute Mann jemals den Kinosaal verlassen hat.

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Links fürs Wochenende

Wahl-O-Mat

Nicht mehr lange bis zur Bundestagswahl 2013… und der auch dieses Jahr wieder von der Bundeszentrale für Politische Bildung herausgegebene Wahl-O-Mat gehört ja mittlerweile zum Pflichtspielzeug eines jeden seiner Stimme bewussten Wählers, einer jeden ihrer Stimme bewussten Wählerin. Ich bin übrigens immer noch unentschlossen (Stand: Freitag, der 30.08.), denke aber, dass ich bei dieser Bundestagswahl aus Gründen die Piraten ankreuzen werde. Die verdienen trotz chaotischer letzter Jahre ihre Chance auf 5%+.

Funktioniert die Wünschelroute?

Crowdfunding für die Postproduction desPSI-Tests 2013, der kostenlos auf YouTube veröffentlicht werden soll. Siehe dazu auch den entsprechenden Aufruf der GWUP

Der Liebespakt

Der Fluter über die Liebesbeziehung zwischen Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir.

“Das Fernsehen hat das Kino überholt”

DWDL dokumentiert die vielbeachtete Rede Kevin Spaceys über die Zukunft des Fernsehens.

I Have a Character Issue

Anna Gunn, die Skyler White aus Breaking Bad, über ihre Rolle, die differenzierte Charakterzeichnung der Serie und über ihren Umgang mit dem Fan-Hass, dem die von ihr verkörperte Figur oft ausgesetzt ist.

On the Phenomenon of Bullshit Jobs

Ever had the feeling that your job might be made up? That the world would keep on turning if you weren’t doing that thing you do 9-5? David Graeber explored the phenomenon of bullshit jobs for our recent summer issue – everyone who’s employed should read carefully…

The Evolution of Gaming Consoles

Infografik via cinemassacre

Spielberg, Art, Games, Angry Video Nerd und Satire

Au weia, da haben die Jungs von Pixeled Courier nen heftigen Buzz ausgelöst. In einem gefakten Artikel lässt sich Spielberg über den Vergleich von Games/Kino aus.

When asked if he had tried games like The Walking Dead, Journey and The Last of Us – games where empathy serves as a central aspect of the experience, Spielberg replied in the negative.

“No, I haven’t tried those games, but if they use a controller then they simply cannot be as artistic and daring as Indiana Jones IV.”

Der Rant wurde schon auf mehreren Gaming-Seiten, u.a.Gamestar und Gamona, übernommen und geistert auch als empörter Link auf Facebook rum. Dabei gab es doch so *hust* gelungene Umsetzungen von Jaws, Indy und Jurrasic Park und ich hätte durchaus Verständnis das die Regie-Legende danach keinen Nerv mehr auf Lizenzspiele gehabt hätte. Die Diskussion ist trotzdem spannend und wird hier sicherlich auch noch mal besprochen werden.

135 Shots, die dir den Glauben an das Gute im Kino zurückgeben (Supercut)

Großartiger Supercut aus dem Hause Flavorwire. Auffällig ist vor allem, dass der Zusammenschnitt zahlloser Filmszenen erfreulicherweise auf den sonst oft anzutreffenden US-Zentrismus verzichtet und sich stattdessen auch ordentlich beim europäischen und asiatischen Kino bedient. Und so dürfen neben den üblichen Verdächtigen wie Stanley Kubrick eben unter anderem auch Akira Kurosawa, Wim Wenders und Alejandro Jodorowsky ihr Können unter Beweis stellen. Natürlich könnte man jetzt ein Spiel draus machen: “Wer erkennt die meisten Filme? Wer kann dazu noch Regisseur und Kameramann nennen?” Aber in diesem Fall lohnt es sich wohl auch einfach nur ehrfurchtsvoll staunend vor dem Bildschirm zu sitzen und den cineastischen Bilderreigen ohne jeden Kino-Snobismus zu genießen. Ich könnte das auf jeden Fall Stunden lang sehen.

135 Shots That Will Restore Your Faith in Cinema from Flavorwire on Vimeo

Der Arschlochzuschauer: Eine Typologie der Kinotyrannen

Aus aktuellem Anlass: Ich war gestern abend im Kino, Die Haut in der ich wohne, großartiger Film, zweifelsohne. Was mir aber mal wieder tierisch auf die Nerven gegangen ist, war das Flüstern, Quatschen und Handytelefonieren im Hintergrund. Ich würde mich diesbezüglich nicht als Sensibelchen bezeichnen, ein wenig Hintergrundatmosphäre ist okay, gehört vollkommen zum Kinovergnügen dazu. Es gibt aber diese bestimmte Spezies Zuschauer, die einem jeden noch so tollen Kinoabend verleiden können. Ich habe dieser Spezies – auf den Namen Arschlochzuschauer getauft – schon vor einigen Jahren eine kleine Rede gewidmet. Konzipiert war dieses Pamphlet für Lesebühnen- und Kabarettauftritte und ist dementsprechend vielleicht nicht so lesefreundlich. Da es mir aber mal wieder eine Herzensangelegenheit ist, auf die Missstände in den hiesigen Filmpalästen aufmerksam zu machen, gibts die ungekürzte leicht modifizierte Fassung dieser Anklageschrift nach dem Klick.

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Links fürs Wochenende

Biologen sind gar nicht so!

Aufruf zur Interdisziplinarität von Natur- und Geistes/Kulturwissenschaften mit dem wunderbaren Fazit: “Die Zusammenarbeit in der Evolutionsforschung rockt!” — 100% signed!

Lobo – Der Wolf vom Zentralplatz

Eine wunderbar empathische, herausragend geschriebene Reportage über den Alltag eines obdachlosen Berbers, die so ziemlich jede Reportage in den Schatten stellt, die ich im letzten Jahr lesen durfte. Über 11 Seiten erzählt Hartmut Wagner von seinen Erlebnissen mit Lobo: Er war dabei, beim Saufen, beim Betteln, beim Platte machen. Eine ganze Woche hat er ihn begleitet und berichtet lebhaft von dieser Erfahrung. Heraus gekommen ist ein großartiger Artikel, der ordentlich Beifall erhalten, zu dem sich gar der Chefredakteur der Rhein-Zeitung noch einmal zu Wort gemeldet hat. Und tatsächlich stellt dieser Artikel für eine Regionalzeitung ein Musterbeispiel an Qualitätsjournalismus dar.

Gif.TV

Diese derzeit grassierende Gif-Euphorie ist vermutlich das erste originäre Web-Retro-Ding der Netzkultur. Passend dazu gibts jetzt den feinen TV-Kanal Gif.TV, auf dem man sich munter durch die verschiedensten animierten Minimalbildchen klicken kann.

The Video Games Plot Scale

Overthinking it zum Verhältnis von Story und Herausforderung in Videogames, von Spielen mit nahezu Null-Story und 100%-Herausforderung (Tetris) bis zu kaum vorhandener Herausforderung aber hoher Storydichte (Heavy Rain).

Was sind eigentlich Club-Kinos?

Filmtogo entdeckt auf Usedom ein klassisches Club-Kino und führt mit dem Besitzer ein Interview über diese (zumindest im Osten) traditionellen cineastischen Veranstaltungsorte, die leider so gut wie ausgestorben sind.

Mit Dank an Testspiel ein sattes Rockpalast-Live-Programm fürs Wochenende… Neue Konzertvideos vom Haldern 2011 direkt über den PC in die Bude:

Doodle-God

Dank eines Zeit-Artikels wurde ich an das herausragende Mini/Browsergame Doodle-God erinnert, dass ich zum Zeittotschlagen nur wärmstens empfehlen kann. Vier Elemente – Wasser, Erde, Feuer, Luft – liefern die (göttliche aristotelische) Basis für unzählige Kombinationen und neue Schöpfungen: Von Lava, Sand und Stürmen über einfache Lebensformen bis hin zum Menschen und dessen kultureller Entwicklung (zum Alkoholiker). Ein einfaches Prinzip, dass verdammt lange, verdammt viel Spaß macht.

‘Raiders': Damon Lindelof’s Love Letter to a ‘perfect movie’

So what, exactly, is it that I love most about you, “Raiders of the Lost Ark”? Man …  I don’t even know where to start. But let’s get past the obvious stuff that all your other admirers seem so dazzled by (the whip!!!) and talk about what truly makes you unique.

Die Kunst aufzuräumen

Ursus Wehrli räumt den Alltag auf, nachdem er das bereits erfolgreich mit Kunstwerken gemacht hat. Das Buch ist vor kurzem erschienen. Wehrlis Verlag findet es nicht so prall, wenn Bilder aus dem Buch gebloggt werden, weswegen wir an dieser Stelle auch drauf verzichten, weiter für das Buch zu werben (aber kauft es euch Leute!). Egal, denn bei Fubiz gibts das Material weiterhin zu bestaunen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter gehts mit der Dekaden-Kanonisierung. Dieses Mal sind die besten Theaterverfilmungen der 00er Jahre an der Reihe. Hurts liefern mit Happiness ein frühherbstliches Tief aus Manchester, das auch perfekt zu diesem lauen Sommer passt. Ebenso die stille Apokalypse in Yorck Kronenbergs Welt unter und Arthur Rimbauds verzweifelter Aufschrei zwischen Resignation und Aufbruchseuphorie Abschied. Jason Moran liefert die passenden, eklektischen und freien Töne zur scheinbar schleichenden Apokalypse mit seinem ambivalenten Jazz-Album Ten und J. Cole verirrt sich mit coolen Klängen der New Hip Hop School in diese Tristesse.

Sony entwickelt Untertitel-Brille fürs Kino

Ein kleines und doch tolles Kinogadget wird derzeit von Sony entwickelt. Die Untertitel-Brille soll einen komfortablen Filmgenuss mit Untertiteln bieten, bei dem die Texte elegant auf die Leinwand projiziert werden. In erster Linie ist dies eine großartige Sache, um Hörgeschädigten ein individuelles Filmerlebnis zu ermöglichen, ohne dass diese auf speziell untertitelte Filme ausweichen müssen. Aber auch in anderer Hinsicht eröffnen sich hier grandiose Möglichkeiten: Weiterlesen

Schönster Heiratsantrag aller Gezeiten und so…

Im Grunde genommen sind Florian und ich ja ein Herz & und eine Seele, was unseren Musikgeschmack und auch viele andere Dinge auf dieser Seite betrifft. Ganz ehrlich, wäre ich schwul, würde ich den Typ heiraten…aber wo wir schon bei dem Stichwort sind: Was für ein uncharmantes, selbstverliebtes und absolut furchtbares Video soll das bitte schön sein??? Ok, ich habe ja allgemein eine Abneigung gegen diesen Romantik-Kram, aber dieses “Ich überrasche Sie mit einem Trailer im Kino”-Video von einem Normalo-Typen für seine Normalo-Angebetete ist doch um einiges besser, abgesehen davon erinnert es mich irgendwie an Son of Rambow.

“Der Pate? Den hab’ ich gesehen… ehrlich!” – Topliste von Filmen, die wir vorgeben gesehen zu haben

Ein heikles, heikles… richtig heikles Thema. Und nachher will es niemand gewesen sein. Aber Hand aufs Herz: Es gibt sie. Die Filme, die irgendwie jeder gerne gesehen hätte. Und wenn dem nicht so ist, dann muss der Wahrheit eben ein wenig auf die Sprünge geholfen werden. Der Videoverleihservice LOVEFiLM hat, wie Slashfilm berichtet, nun eine Untersuchung angestellt über Filme, zu denen Leute angeben sie gesehen zu haben, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht. Herausgekommen ist eine Top10 der erfundenen Filmerlebnisse… Und das Ergebnis ist wenig überraschend… Weiterlesen

3D Filme in 2D anschauen

An 3D scheiden sich momentan die Geister. Während die Einen darin eine willkommene Weiterentwicklung sehen können die Anderen gar nicht laut genug aufstöhnen, wenn der lang ersehnte Kinofilm in 3D und saftigen Zuschlägen angeboten wird. Obendrein beklagen sich immer wieder ein paar Kinogänger über Kopfschmerzen. Ich hatte zwar weder bei “Avatar” noch bei “Tron” dieses Problem, aber immer wieder beschweren sich auch Freunde und Bekannte über Unwohlsein und Überanstregung der Augen. Hank Green hat sich dieser Problematik angenommen und spezielle Brillen entworfen, die den 3 D Effekt wieder in 2 D umwandeln. Über seine Website 2 D Glasses kann diese Brille für 10 Dollar erworben werden.

Kurzfilm der Woche: Occupations

Lars von Trier hasst Leute, die im Kino dazwischen quasseln. Mal ehrlich, wer tut das nicht? Auch wenn seine Reaktion als etwas, nunja, rabiat bezeichnet werden könnte, spricht er mit ihr wohl jedem Cineasten aus der Seele. Der biestige Kurzfilm lief übrigens beim FantasyFilmFest 2008, wo er hoffentlich eine pädagogische Wirkung auf das Publikum hatte.

Occupations  (Dänemark 2007)

Regie: Lars von Trier

Neue Kategorie: Filmabend

Während wir das aktuell Hörenswerte immer ganz gut im Blick haben, gibt es ein deutliches Leck an aktuellen Filmempfehlungen. Das mag daran liegen, dass die aktuellste Filmlandschaft selten mehr als einen richtig guten Film pro Monat aufweisen kann; noch eher liegt es aber vermutlich daran, dass niemand in der Redaktion der große Kinogänger ist, dass wir uns ehrlich gesagt viel lieber zu Hause vor dem DVD- (oder Blue Ray) Player einlümmeln, ne Tüte Chips und Cola bereitlegen und allein, mit ein paar Freunden oder in Date-Atmosphäre zeitlos gute Filme von gestern bis heute genießen. Ohnehin ist der gemütliche Filmabend ein kulturelles Event, das gerade wegen seiner Überschaubarkeit – sowohl Zeit als auch Ort als auch Teilnehmer betreffend – erhalten gehört. Und genau diese kulturelle Pflege soll in unserer neuen Kategorie betrieben werden.

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Aktion KINO KANN…

Eine schöne Idee von Christians Foyer – Ein Filmblog, das hier ohnehin mal empfohlen gehört. Jedes Blog kann mitmachen: Einfach den Satz ‘Kino kann…’ nach Gutdünken vervollständigen und damit in der Blogroll von Christian landen… und nebenbei mit etwas Glück einen der gesponsorten Preise abräumen. Da lassen wir uns natürlich auch nicht lumpen und machen gleich mal mit.

KINO KANN…

…Uns nach wie vor auch ohne 3D begeistern.

…wunderbar katalogisiert werden.

Träume erschaffen, Träume beflügeln, Träume zerstören.

…den Abend retten.

…den Abend vermiesen.

…auch wenn man die Jugend hinter sich gelassen hat zum Fummeln missbraucht werden.

Aktion KINO KANN...

Die 00er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts II

Wie angekündigt der zweite Teil der besten Dokumentarfilme der Dekade von 2000 – 2009…

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3D-Kino – Zukunft oder Eintagsfliege? – Teil 2

In Teil 1 habe ich mich mit den Apologeten und Kritikern der neuen Technik auseinandergesetzt und einen Blick auf die aktuelle Real-D-Filmlandschaft geworfen: Das Zwischenfazit. Auf der einen Seite stehen die technikfeindlichen, konservativen Cineasten, auf der anderen die enthusiastischen, bildervernarrten Techniknerds. Beide Seiten haben wunderbare Argumente für und gegen die Technik und beide Seiten stehen in einer unendlich langen kulturellen Tradition des Generationenkonflikts. Die derzeitigen Filme, die eine vermeintliche kulturelle Evolution verkünden leben primär von ihrer Bildgewalt und stehen vollkommen unter dem Scheffel des gefeierten 3D-Effektes selbst. Bleibt die Frage: Wie evolutionär ist dieser? Wie verändert er Sehgewohnheiten und steckt in ihm tatsächlich das Potential die Kinowelt zu revolutionieren?

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