Nerdfilmabriss: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Sucker Punch, Kick-Ass

Üblicherweise kommen die Filme bei unseren Abrissen ja aus den verschiedensten Genres und haben keinen direkten Zusammenhang untereinander. Das ist in diesem Fall anders. Die drei Filme, die ich hier rezensieren möchte, fallen nicht nur in ein gemeinsames vages Genre, das man mit Fug und Recht als Nerdfilm bezeichnen könnte, sie leiden auch alle drei genau deswegen – mal mehr, mal weniger – unter dem selben Problem: Dem forcierten Awesomeness-Faktor, der in einem Fall die Qualität des Films eher steigert, in dem anderen die gute Grundidee torpediert und im dritten Fall schließlich für ein peinliches Beinahe-Disaster sorgt. Scott Pilgrim vs. the World, die Verfilmung eines in Nerdkreisen kultig verehrten Comics, Kick-Ass die Reinterpretation von Superheldenmythen in Zeiten des Nerds und Sucker Punch, das versuchte und gescheiterte Metastatement sind für sich jeweils Filme, die direkt am Puls der Zeit sitzen, den aktuellen kulturellen Diskurs der Popmoderne – oder eben Nerdkultur – widerspiegeln und zugleich für ihre eigene Vermarktung ausnutzen. Aber wie viel steckt tatsächlich hinter diesen Streifen?

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Kultfilme, volle Fahrt voraus?

Auch 2010 hoffen die Produzenten und Filmstudios mit ganz speziellen Nischen-Filmen wieder eine Menge Staub aufzuwirbeln. Ob mit überzeichneter Gewalt, verrückten Geschichten, einer vertrackten Erzählweise, coolen Charakteren oder einfach durchgeknallten Szenarien. Seit den Erfolgen Quentin Tarantinos in den 90er Jahren wird bei jedem kruden, coolen, andersartigen Release auf raumübergreifende Mund-zu-Mund-Progpaganda gehofft. Immerhin verspricht das Label Kultfilm nicht nur erhöhte Credibility bei den Fans sondern darüber hinaus satte Einspielergebnisse und mittlerweile sogar Chancen auf begehrte Auszeichnungen. Seite360 wagt einen Blick auf kommende Highlights und klopft sie auf ihr Kultfilmpotential ab.

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