Rezension zum neuen Bon Jovi Album "The Circle"

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So langsam wird es ernst. 47 Jahre zählt Frontmann John Bongiovi mittlerweile und selbst geschicktes Föhnen kann die kahlen Stellchen am Hinterkopf nicht mehr vollends verdecken. Die Zeiten, in denen Signore Bongiovi nur durch ein Lächeln scharenweise weibliche Teenie-Fans an Land ziehen konnte, scheinen also gezählt. Schlimm ist das jedoch nicht wirklich. Zumindest nicht für die, die sich schon immer vorrangig mit der Musik von Bon Jovi beschäftigt haben. Überhaupt wäre nun so langsam ein guter Zeitpunkt, um das Image des ewig jungen und ewig strahlenden Gute-Laune-Rockers abzulegen und die durchaus vorhandenen Songwriter-Qualitäten vollends auszuspielen. Da Bon Jovi aber im letzten Jahrzehnt die Übervorsicht mehr denn je zur obersten Maxime ihres Schaffens gemacht haben, kann auf diesen Imagewandel wohl noch etwas gewartet werden. Bezeichnenderweise erstickten aufgesetzte Party-Rockklopfer und Billig-Ohrwürmer die guten Ansätze, die das letzte Album „Lost Highway“ zeigte, schon im Ansatz.

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