3x6m Pinball Awesomeness

Dachte zuerst, das wäre so ein amerikanisches “bigger, wider, longer”-Ding… Aber dieser Flipperautomat steht tatsächlich in Deutschland; und dann auch noch im phaeno, sprich nur zwei Autostunden bzw. eine Bahnstunde von Berlin entfernt. Da fahre ich sowas von hin an einem der kommenden Wochenenden!

Galactic Dimension is a supersized pinball machine which I’ve built for Phæno –
an amazing science center in the German city of Wolfsburg. The pinball was
built on a steep ramp in the exhibition hall and has a gigantic playfield, which
measures 3×6 meters in total. Styled with UFO’s and other cosmic references,
the pinball fits perfectly into the futuristic building designed by the star architect Zaha Hadid.

Galactic Dimension via KFMW

Und dann war da noch der Künstler, der 2 1/2 cm von Englands höchstem Berg gestohlen hat.

Santillan_plinth_3246352c2Mit 978 Metern ist der Scafell Pike der höchste Berg Englands. Das hielt den ecuadorianischen Künstler Oscar Santillan allerdings nicht davon ab von diesem Symbol der geografischen – und damit verbunden wohl auch nationalen oder zumindest regionalen – Größe des Königsreich einfach mal einen Inch (etwas mehr als 2,5 Zentimeter) zu klauen und auf einer Londoner Ausstellung zu präsentieren. Stimmigerweise nannte er das entsprechende Kunstwerk dann auch gleich “The Intruder” (zu deutsch: “Der Eindringling”) und bezeichnete es als Auseinandersetzung mit der Art und Weise wie die Menschen ihre kulturellen Kategorien der Natur überstülpen bzw. aufzwingen.

Artist who took 1in rock off Scafell Pike’s summit ‘vandalised’ England’s highest mountain via boing boing

Und dann waren da noch die eingemauerten USB-Sticks von Aram Bartholl, die bei der Kölner Polizei für ziemlichen Wirbel sorgten…

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Bei den so genannten Dead Drops handelt es sich um eine Idee von Aram Bartholl, der schon seit einigen Jahren mit spannenden Kunstaktionen an der Schnittstelle zwischen Digitalität und Realität, Mensch und Maschine unterwegs ist. Dazu gehören unter anderem seine BYOD (Bring your own disk and crush it) Installation, mit der er Museumsbesucher dazu einlud, ihre eigenen Festplatten bis zur Unlesbarkeit zu zerstören, der Kill Your Phone Workshop, dessen Ziel es ist, jedes Signal unterdrückende Phonecases zu bauen, oder Forgot your Password?, ein achtbändiges literarisches Epos, bestehend aus 4,7 Millionen gehackten LinkedIn-Passwörtern in alphabetischer Reihenfolge. Die Stoßrichtung dürfte damit ungefähr klar sein. Jeder, der sich für die Vermengung von Kultur, digitaler Technik und Philosophie interessiert, sollte sich näher mit Bartholls faszinierendem Werk auseinandersetzen. Die Dead Drops selbst gehören nicht zu seinen neusten Arbeiten (genau genommen gibt es sie sogar bereits seit 2010), aber zu denen, die in jüngster Zeit in Deutschland den meisten Wirbel verursachten…

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Wohnzimmerinventar grausam auf Straße hingerichtet

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Die Pariser Objektkünstlerin Lor-K hat sich in ihrer Stadt auf die Suche nach weggeworfenen, liegen gelassenen und ausrangierten Möbelstücken gemacht und aus diesen großartig morbide Objektkunst kreiert. Auf offener Straße ausgeweidete Sofas, hingerichtete Fernseher und in Stücke geschlagene Waschbecken sind dabei herausgekommen: Konsumkritik trifft Thriller-Ästhetik trifft Splatter-Faszination. Fantastisch!

A l’ère de l’obsolescence programmée, le projet Objeticide nous confronte à la fin de vie de nos objets. Le sens de leur mort se retrouve figuré par la consistance organique de leur intérieur et le sang qui s’en écoule. Cette personnification nous offre une vision macabre et insolite. La comparaison au vivant est immédiate, évoquant les relations profondes que nous entretenons avec nos objets… Chaque meurtre vient à acquérir un sens particulier, tout en restant cohérent dans la série. Les Compliscopes réitèrent l’Objeticide et rend comparse celui qui l’active.

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Objecticide by Lor-K via citylab

Ein verstecktes Kinderzimmer in den Schächten der Wiener U-Bahn

3ca1a6693dDas ist so ein Netzfundstück, bei dem man erst einmal nicht weiß, was man dazu schreiben soll, weswegen es in meinem Browser seit mittlerweile einem Monat als offener Tab rumgeistert: Ein (anscheinend anonymer) Künstler hat bereits 2012 in den Schächten der Wiener U-Bahn ein mehr oder weniger bewohnbares Kinderzimmer eingerichtet, inklusive Kuscheltiere und Straßenteppich. Im Interview mit The Gap spricht er über die Intention und Gestaltung des Projekts:

Ein Kinderzimmer unter der Erde ist natürlich ein schwieriges Thema. Das Zimmer einer erwachsenen Person würde ein eindeutigeres Bild abgeben, dies galt es aber zu vermeiden. Gerade die Ambiguität eines unterirdischen Kinderzimmers reizte mich. Es ging neben der Frage nach prekärer Nutzung von Räumen und der Verschiebung der Grenzen des öffentlichen Raums auch darum, Geschehnisse zu bearbeiten, die in Österreich in den vergangenen Jahren aufgedeckt wurden.

Abgesehen davon ist ein unterirdisch gelegenes, fensterloses Kinderzimmer – auch ohne die Assoziationen, die in Österreich vermutlich hervorgerufen werden – ein interessantes Bild. Es muss nicht zwangsläufig als eine Form von Gefangenschaft verstanden werden. Es kann auch als Versteck in einem Endzeit- oder Fluchtszenario interpretiert werden.

Spannend wird das Ganze nicht zuletzt dadurch, dass die künstlerische Installation als sozialkritischer Ansatz sich in diesem Fall bereits durch ihr Konzept selbst demontiert: Als unauffindbare, ergo nicht rezipierbare Installation – ist das Verstecktsein doch bereits in ihr Konzept selbst eingeschrieben – kann sie nicht viel mehr als ein unerhörter Kommentar bleiben, ein stummer Schrei, von dem nur ein mediales Abbild bleibt:

Eine künstlerische Intervention vor Ort hat eine andere Präsenz, als ein medial gefilterter Ansatz wie etwa eine rein filmische Aufarbeitung. An diesem Raum gehen Tag für Tag hunderte Menschen vorbei. Das ist eine real existierende Situation, nur eine Handbreit entfernt vom Alltag der Menschen in Wien – kein Filmstudio. Das Dokumentationsvideo wurde zu einer Art Prothese des Raums, die die Entdeckung dieses Ortes eventuell erst ermöglicht und ihn einem größeren Publikum näher bringt. Die Vergänglichkeit der Installation macht die Videodokumentation unverzichtbar.

Doch auch die Videodokumentation des Projekts bleibt letzten Endes vage, reduziert sich auf die Entdeckung des unspezifisch verorteten Raumes, auf das bloße Abtasten seiner Präsenz, ohne weitere Antworten zu liefern. Das Projekt lebt geradezu davon, dass es seine Existenz in einer Nichtpräsenz offenbart… Ähmmm, ja… schwurbel, schwurbel… Ihr seht schon: Ich weiß immer noch nicht genau, was ich dazu schreiben soll. Eindrucksvoll bleibt es in jedem Fall.

Maulwurf-Kunst im Wiener Untergrund via KFMW

Cement Eclipses von Isaac Cordal

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Sie verstecken sich in Bordsteinritzen und in kleinen Kanalrohren. In den kleinen unscheinbaren Einbuchtungen von Mauern und hinter den Überresten der letzten Pflanzen im urbanen Raum sind sie zu Hause. Mitunter wagen sie sich auch auf die Straße, waten durch Pfützen, huschen über Straßen und suchen sich neue Verstecke, während sie die Einsamkeit der Großstadt von unten betrachten.

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Die Cement Eclipses von Isaac Cordal sind beeindruckende, düstere und durch und durch deprimierende Gestalten, die sich im Gegensatz zur üblichen Street Art den urbanen Raum nicht erschließen, die ihn nicht erobern und sich zu eigen machen, sondern ganz im Gegenteil, sich in ihm verstecken, Schlupflöcher suchen und – wie es scheint – ständig Gefahr laufen, in ihm verloren zu gehen. Die Geschichten, die um sie entstehen sind pessimistisch, defätistisch, sie zeichnen Tod und Verfall in den öffentlichen Raum, zwingen zum Innehalten und zum Überdenken der eigenen Perspektive auf die Öffentlichkeit. Isaac Cordal dazu:

Men and women are suspended and isolated in a motion or pose that can take on multiple meanings. The sympathetic figures are easy to relate to and to laugh with. They present fragments in which the nature, still present, maintains encouraging symptoms of survival. The precariousness of these anonymous statuettes, at the height of the sole of the passers, represents the nomadic remainders of an imperfect construction of our society. These small sculptures contemplate the demolition and reconstruction of everything around us. They catch the attention of the absurdity of our existence.

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Cement Eclipses via colossal und pokingsmot

Gemälde-Dekonstruktionen von Valerie Hegarty

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Großartig aufgesprengte Gemälde von Valerie Hegarty, die sich irgendwo zwischen Malerei und Installation bewegen und sowohl einen düsteren als auch verdammt vitalen Touch mit sich bringen. Fast schon so etwas wie die Antithese zu Stillleben des 19. Jahrhunderts. Mehr davon gibt es in ihrem mehr als besuchenswerten Portfolio von 2013 zu sehen.

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Kunst von Valerie Hegarty via I need a Guide

Errata corrige – Bücherpanoramen

Beeindruckende Installationen der Künstlerin Ekaterina Panikanova: Errata corrigere, zu deutsch “Korrekturverzeichnis” ist eine Sammlung fantastischer Bookshell-Konzepte, in denen die offenen und aneinandergereihten Bücher zur Leinwand für verspielte Skizzierungen, Zeichnungen und Collagen werden. Da lacht das Bibliophilen-Herz, da freut sich die Dekonstruktivisten-Leber, da genießt das Ästheten-Auge und da jauchzt das Remixer-Hirn.

Errata corrigere via colossal

Ausstellung in Berlin: BIOS – Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur

So, jetzt muss ich doch noch ein paar Worte zur Ausstellung BIOS verlieren, die derzeit im Georg-Kolbe-Museum in Berlin zu sehen ist. Um ehrlich zu sein war ich schon am Eröffnungstag, am 26. August da, weniger ob des feuilletonistischen Eifers als viel mehr aus Zufall. Mein Bruder, der für ein paar Tage in Berlin zu Besuch war, wollte unbedingt noch etwas Beeindruckendes sehen und die Ankündigung des Museums versprach einen ganz guten Querschnitt aus meiner kulturellen Leidenschaft und seinem medizinischen Interesse. Der Tagestipp in irgendeinem Berliner Stadtmagazin gab schließlich den entscheidenden Ausschlag und was soll ich sagen? Es hat sich wirklich, wirklich, wirklich gelohnt. Die Ausstellung hat in ihrer Gesamtheit einen großen Eindruck bei mir hinterlassen und bevor ich groß ins Fabulieren komme, schicke ich gleich vorweg: Leute, wenn ihr irgendwie die Möglichkeit dazu habt, geht dahin! Es lohnt sich für jeden, der Interesse an aktueller Plastik, Anthropologie und wissenschaftlicher Kunst hat… aber auch für jeden, der mal wieder eine kleine, kulturell legitimierte Geisterbahnfahrt erleben möchte.

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Poetisches für den Sonntag: Human Nature – Unterwasserskulpturen von Jason DeCaires Taylor

Auf seiner Ende Juni begonnenen Ausstellung Human Nature in der Jonathan LeVine Gallery in New York präsentiert der Künstler Jason deCaires Taylor Fotografien seiner monumentalen Installations-Kunstwerke. In diesen versenkt er Spuren der menschlichen Zivilisation unter dem Meer, lässt tote Körper in ihren alltagskulturellen Handlungen erstarren, überzieht sie mit Gischt und Verwesung, revitalisiert sie aber auch gleichermaßen, indem er sie zu integrativen Bestandteilen seiner Unterwasser-Szenarios werden lässt.

“Over the last 20 years, our generation has encountered rapid change; technologically, culturally and geographically. I feel this has left us with an underlying sense of loss. My work tries to record some of those moments.”

Jason DeCaires Taylor

Unterwasserskulpturen von Jason DeCaires Taylor via Colossal

Links fürs Wochenende

Das weltweit schwerste Sudoku…

…entwickelt von einem finnischen Mathematiker. Habe mich selbst noch nicht rangetraut, auch wenn ich Sudokus so grundsätzlich eigentlich sehr mag, auch und insbesondere die richtig schweren. Siehe dazu auch, Bericht vom Daily Telegraph: World’s hardest sudoku: can you crack it?

No Surprises? Der große Radiohead-Coveralbum-Showdown

Uli vergleicht bei Auftouren das OK-Computer-Tributalbum OKX (2007) von Stereogum (Download-Link) mit dem aktuellen OK-Computer-Tributalbum A Tribute To OK Computer (2012), das vom Musikexpress herausgegeben wurde.

21/22

Ausdeutungen des Balotelli-Jubels konnte man in der Süddeutschen, der Welt und der taz lesen. Keiner der Exegeten ist auf Cantona gekommen, um Balotelli einzuordnen. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben alle drei etwas anderes im Blick: dass Balotelli schwarz ist. Dass er so gejubelt hat, ist ihnen immer auch Zeichen seines Schwarz-Seins.

Liebling, ich habe ein Viral kreiert – Wie konnte das passieren?

Jannis von Netzfeuilleton fragt sich, wie sein Video Gratis-BILD Unboxing zum viralen Hit auf YouTube mit über 100.000 Visits werden konnte.

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Plants vs. Zombies online (Browsergame)

Zwar nur die gekürzte, dafür aber kostenlose Version des großartigen, großartigen, großartigen (Oh mein Gott, ist das großartig!) Tower-Defense-Games für PC und diverse Mobile Devices. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte das jetzt ganz dringend nachholen. Eines der besten, lustigsten und putzigsten Strategiespiele der letzten zweitausend Jahre.

Warum Musik Angst einflößen kann

Was wäre ein Gruselfilm ohne schaurige Musik? – Forscher präsentieren nun eine Erklärung, warum uns beispielsweise die Musik bei der Duschszene des Hitchcock-Thrillers „Psycho“ einen Schauer über den Rücken jagt.

How I watch Movies

Infografik, über den Unterschied cineastischer Sehgewohnheiten zwischen Kinovorführung und Computer-Konsum. Traurig, aber allzu oft wahr.

UNDERGROUND NEW YORK PUBLIC LIBRARY

Bilder von lesenden Menschen in der New Yorker U-Bahn

The IRL-Fetish

Sehr cooler Artikel über den Real Life, bzw. Offline-Fetisch, über die permanente Gegenüberstellung von echtem Leben und digitaler Sphäre, sowie über den Stolz, mit dem viele “Offliner” ihr “wahres Leben” präsentieren:

In great part, the reason is that we have been taught to mistakenly view online as meaning not offline. The notion of the offline as real and authentic is a recent invention, corresponding with the rise of the online. If we can fix this false separation and view the digital and physical as enmeshed, we will understand that what we do while connected is inseparable from what we do when disconnected. That is, disconnection from the smartphone and social media isn’t really disconnection at all: The logic of social media follows us long after we log out. There was and is no offline; it is a lusted-after fetish object that some claim special ability to attain, and it has always been a phantom.

How Accurately Does Hollywood Age Actors?

Fotostrecke des Slate-Magazins über die Diskrepanz zwischen der “künstlerischen Alterung” von Darstellern in Hollywoodfilmen und ihrem tatsächlichen Alterungsprozess. So haben die Star Trek Schöpfer von 1967 nicht im Geringsten bedacht, wie James T. Kirk William Shatner im Alter in die Breite gehen könnte, überraschend gut getroffen dagegen sind die Protagonisten aus Back to the Future.

The Art of Danger and Suspense

Im wahrsten Sinne des Wortes spannende Fotos bei Creative Review: Glas, scharfe Kanten, fatale Winkel… Die Gefahr der Verletzung ist in jedes einzelne dieser Bilder eingeschrieben.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter geht es mit den musikalischen 90er-Retrospektiven, weiter geht es im Speziellen mit dem besten Alternative Rock des Jahrzehnts. Ebenfalls Richtung 90er schielt die Betrachtung sämtlicher Kuriosita der Zelda-Reihe, seien es die grauenhaften CD-I-Games oder die groteske Zeichentrickserie. Ebenfalls etwas kurios aber darüber hinaus erfolgreich: Die Suche nach historischen Allegorien in der Harry-Potter-Reihe.

Vincent Van Goghs “Sternennacht” als beeindruckender Domino-Effekt

Die Domino-Künstlerin FlippyCat hat eine gigantische Domino-Konstruktion errichtet, die in ihrem Fall die Entstehung des post-impressionistischen Gemäldes Sternennacht (1889) von Vincent Van Gogh nachzeichnet. Die Eckdaten sind an und für sich schon mehr als beeindruckend: 7.067 Domino-Steine, 11 Stunden Arbeit, akribische Video-Dokumentation des Aufbaus… Was das ganze Projekt aber wirklich zum Meisterwerk werden lässt, ist die Tatsache, dass die Steine am Ende des Prozesses nicht einfach fallen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes die Entstehung des Bildes nachzeichnen: Von der Grundierung des Hintergrunds bis zur expressiven Linienführung der Wolken und Sterne ist in dem Sturz sämtlicher Steine der Arbeitsprozess Van Goghs widergespiegelt. Ein Juwel des verspielten Kultur-Remix und die schönste Hommage, die man sich für dieses Gemälde vorstellen kann.

via

Die Bank das unbekannte Wesen

Die so genannten Modified Social Benches des dänischen Künstlers Jeppe Hein entwickeln durch Verformungen, ungewöhnliche Winkel un den Aufbruch der bekannten Objektsstruktur beinahe so etwas wie ein Eigenleben. Jede einzelne dieser faszinierenden Körper scheint eine Geschichte zu erzählen, scheint sein eigenes soziales Narrativ zu generieren und die Menschen einzuladen eben an jenem teilzunehmen. Nicht der Mensch kreiert das Objekt, das Objekt kreiert den Menschen…

Weitere Bilder auf Kuriositas und Laughing Squid

Poetisches für den Sonntag: Nimbus von Berndnaut Smilde

Räume und Objekte werden vom niederländischen Künstler Berndnaut Smilde in wundervoll minimalistischen Manipulationen verfremdet, ihr surrealer Kern wird aufgedeckt und ihre Räumlichkeit durch kleine Ergänzungen transzendiert. Oben ist ein Wolkenzimmer aus der Nimbus-Reihe zu sehen, weitere großartige Kunstwerke findet ihr auf Smildes Website.

via Fubiz