Ich war noch niemals in New York, aber…

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auf dieser Weltkarte der Literatur bin ich ganz schön rumgekommen und zwar ganz ohne Karte, nicht mal ein Kompass stand mir zur Verfügung.

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An der Südspitze des westlichen Modernism Kontinents zur Welt gekommen, geriet ich über eine starke Strömung der Sonnet Sea weit in den Süden, wo ich derart absurde, surrealistisch-expressionistisch-epische Abenteuer erlebte, dass sie hätten real sein können. Über die Paperback Sea vagabundierte ich zunächst im südlichen Osten herum, fand dann aber eine Passage in den Norden, bis hinauf zum Realism Kontinent, wo ich an der Avant-Garde Sea mit ihren Ismeninseln mein zu Hause fand. Meine Kenntnisse des mittleren und nördlichen Ostens hingegen, nun, reden wir nicht drüber. Kartografiert wurde diese Welt der Ismen und Erzählungen vom Grafikdesigner Martin Vargic von Halycon Maps. Da gibt es noch diverse andere erwerbare Infografiken, wie zum Beispiel die Timeline of Fame, die unlängst die Runde machte. Auch erschien gerade ein Buch mit 64 Karten und Infografiken: Vargic´s Miscellany of Curious Maps (kein Partnerlink).

via

Es gibt genau zwei Arten von Menschen…

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…Unfassbar großartiges Tumblr des portugiesischen Illustrators Joao Rocha, das genüsslich zahllose “2 Typen von Personen”-Beobachtungen in perfekt pointierten Infografiken auf den Punkt bringt. Ich musste gleich mehrmals laut lachen.

There are only 2 kinds of people in this world, those that find this blog hilarious and those that have no sense of humor whatsoever.

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Meine Selbstvermessung von oben nach unten: links, rechts, links, rechts, rechts, links, links, links… Analyze this!

2kindsofpeople via Maik

…und das sind die beliebtesten Bücher der einzelnen US-Bundesstaaten…

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…zusammengefasst auf einer einzigen Karte. Die einzelnen Bücher wurden mit Hilfe von goodreads-Bewertungen ermittelt, und mit dem Status als Lieblingsbuch von gleich vier Staaten ist Stephen Kings The Stand ein ziemlich klarer Sieger. (Auch) abgesehen davon kann sich der amerikanische Literaturgeschmack auf dieser mic.com-Landkarte durchaus sehen lassen: How to kill a mockingbird, Brave New World oder Fear and Loathing in Las Vegas sind Literaturklassiker, die es definitiv verdient haben, zumindest angelesen zu werden.

Mich würde ja brennend eine solche literarische Landkarte der Bundesrepublik Deutschland interessieren. Wobei eine mit den Känguru-Chroniken vollgepflasterte Map jetzt auch nicht so prall wäre…

The Most Popular Book Set in Each State — in One Surprising Map by Kevin O’Keeffe/Mic

Was passiert, wenn jemand ein “Band Aid 30″ Video auf Facebook teilt?


Einen habe ich noch für den Freitag Abend (und alle vom Internet gelangweilten Facebook-Timeline-Aktualisierer da draußen). Eine großartige Infografik von Misha Anouk darüber, was beim Teilen eines Band Aid 30 Videos auf Facebook passieren kann. Und ja, ich kann mich auch Mishas Geständnis anschließen: Entdecke mich so in ziemlich allen Beiträgen – abgesehen von den Verschwörungstheorie-Posts – wieder. Dieses Jahr aber nicht, da bleibt dieses Blogpost mein einziger Kommentar zu dem Thema… vielleicht… versprochen … hoffe ich…

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Band Aid 30 – Do They Know It’s Christmas? (2014) (Amazon Partnerlink für einen guten Zweck)

Facebook und Band Aid 30 via Kraftfuttermischwerk

Was für ein Bücher- und Lesetyp bist du?

Sommerzeit, Bücherzeit: Und wie jedes Jahr erneut die Konfrontation mit dem Paradox, dass ausgerechnet die strahlende Sonne dazu einlädt, sich hinter einem richtig guten, bevorzugt fetten, Schmöker zu verstecken, um nachher begeistert von der großartigen Urlaubslektüre zu erzählen. Wenn schon ein untätiger Tag am Strand/See/Campingplatz, dann wenigstens mit ein bisschen geistiger/kreativer Stimulans, die immer noch die beste Realitätsflucht liefert und den Urlaub auch konsequent Urlaub vom Real Life werden lässt. Nach dem Klick folgt eine dazu perfekt passende Infografik von Laura E. Kelly, in der sich so ziemlich jeder Leser und Bücherfreund bzw. -Feind wiederentdecken sollte. Ich bin wohl eher so ein Book abusing Typ. Ich liebe vor allem den Inhalt, liebe eigentlich auch das Material, dieses muss dann aber doch bei meinen Leseexzessen weitaus mehr leiden, als es verdient hätte. Wer mir mal ein Buch ausgeliehen hat, kann leider viel zu oft ein Lied davon singen. Daher an diese Stelle auch eine – wirklich ernstgemeinte – Entschuldigung an alle Bibliotheken, Bücher-Entleiher und Bibliophilen dieser Welt, die sich angesichts von Knickspuren, Seitenabnutzungen etc. wegen mir die Hände über dem Kopf zusammenschlagen mussten. Und jetzt schnell weiter im Programm…

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Festivalguide von Immonet

Unterhaltsame Infografik von Immonet zu der sich bereits im vollen Gange befindenden Festival-Saison. Das Wacken den höchsten Bierverbrauch pro Kopf zu verzeichnen hat verwundert wohl kaum jemanden und tjoa…wer sich ohne Klopapier auf ein Festival wagt ist entweder verdammt mutig, eklig oder einfach nur dumm.

Mal sehen wo es mich diesmal hin verschlägt, Kollege Bayer dürfte meines Wissen das letzte 2006 auf Einem gewesen sein und diese unfassbar hässliche Mütze trug er damals schon.

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Filmplakate und ihre Farben (1914 bis heute)

Eine ziemlich beeindruckende Infografik von Vijay Pandurangan: Dargestellt wird die Farbverteilung von Filmplakaten von 1914 bis 2012, anhand der Anzahl der jeweiligen Pixel eines Posters. Das Ergebnis: Die Plakate heutiger Filme sind im Schnitt weitaus dunkler, kälter und blaustichiger. Mehr Matrix und The Dark Knight, weniger Zauberer von Oz und Grease. Beeindruckende 35.000 Movie-Artworks wurden für diese Statistik herangezogen und die statistische Entwicklung ist dabei überraschend signifikant. Weitere Infos auf  Pandurangans Blog:

The movies whose posters I analysed “cover a good range of genres. Perhaps the colors say less about how movie posters’ colors as a whole and color trends, than they do about how genres of movies have evolved. For example, there are more action/thriller/sci-fi [films] than there were 50-70 years ago, which might have something to do with the increase in darker, more ‘masculine’ shades.

Volle Interaktive Infografik via Doktor Katze

Links fürs Wochenende

Die verführerischsten Sätze

Das moderne Mammutwerk Ulysses von James Joyce – das dieses Jahr endlich ins Gemeingut übergegangen ist – bekommt eine lange überfällige Adaption als episches Hörspiel. 24 Stunden zu erwartende pure modern Awesomeness. Das wird etwas, worauf man sich freuen kann.

Die Sache mit den Fähnchen abreißen – Abreißer im Interview

Anlässlich der EM 2012 findet wieder das altbekannte Spielchen, Nationaleuphoriker vs. antifaschistische Fähnchenabreißer statt. Daniel aka Kotzendes Einhorn nimmt dies zum Anlass, um mit einigen der Nationalsyymbol-Verächter und -Zerstörer zu reden. Man mag das Verhalten der Linken Fähnchenknicker und -Reißer albern und pubertär finden, kommt aber nicht drumherum, dass ihre Kritik an nationalen Symbolen einen mehr als wahren Kern hat. Passend dazu auch: EM-Patriotismus: Meine gefährliche Liebe zu Deutschland

Künstler, Verwerter und Piraten

Sehr interessanter, ausführlicher und ausgewogener Beitrag von Walter Thomas Heyn zur Urheberrechtsdebatte:

The Oatmeal and FunnyJunk Affair

Der – btw. großartige – Comiczeichner Matthew Inman reagiert nach einigen Problemen mit der Content-Schleuder FunnyJunk (bei denen sich zahllose seiner Comics ohne Verweis auf den eigentlichen Urheber finden lassen) mit Spott und Kritik und erhält kurz darauf ein ätzendes Anwaltschreiben von dem Big Player. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken reagiert er aber auf seine ganz eigene, sau komische Art.

Videowerbung ist kreativ, feiert Rekorde – und geht mir auf den Geist

Jürgen Vielmeier rantet gegen Prerolls, Midrolls, Postrolls, Pop-Ups und alles was man sonst noch auf diversen Online Videoportalen findet. Ein bisschen zu viel “mimimi” aber allemal lustig und lesenswert.

Van Gogh inspiriert Pflanzengenetiker

Wenn man Skeptiker, Wissenschaftsfreund und zugleich Kunstliebhaber ist, tut es doch ziemlich gut, Beispiele zu finden, in denen die Kunst eben nicht nur für sich selbst steht sondern auch tatsächlich die Wissenschaft (also die richtige, nicht irgendwelchen pseudowissenschaftlichen, esoterischen Hokuspokus) beflügelt hat.

Museum of endangered Sounds

Vom Aussterben bedrohte Klänge sorgsam für die Nachwelt archiviert.

2012 – Die Technik von Shadowrun

Die Technologie, die in den 80ern für das Jahr 2050 erträumt wurde, ist noch lange nicht da. Aber sie steht schon vor der Tür und klopft. Und das, was wir hier zusammengesucht haben, ist nur ein Teil der Forschung. Für viele Körperbehinderte steht wohl tatsächlich ein neues, besseres Zeitalter bevor.

Wii-U angespielt

Sehr schöne Preview der neuen Nintendo-Konsole. Im Gegensatz zu unzähligen Videospiel-Magazinen und -Blogs setztViktor in Caschys Blog seinen Fokus weniger auf technische Details und alberne Core vs. Casual Diskussionen und widmet sich stattdessen dem unmittelbaren Spielerlebnis und first Look and Feel.

Draw a Line (Browsergame)

Endlich mal wieder so ein total simples und dennoch süchtigmachendes Flashgame für den Browser: Linien zeichnen um Vögel vor dem Absturz zu retten, bewusst abstürzen zu lassen und einsame Vogelherzen zusammen zu führen. Kommt gut, ist ohne Zweifel von Smartphone-Game-Mechaniken inspiriert und macht trotz Casual-Charakter verdammt viel Spaß.

Psychout (Browsergame)

Browsergame Nummer zwei bei den heurigen Links fürs Wochenende: Psychout geht mit seinem gewitzten Rätselcharme zwar auch definitiv eher in die Casual-Richtung, hat aber neben dem simplen und dennoch herausfordernden Grundprinzip auch einen netten Hintergrund und ein ziemlich cooles Art-Design zu bieten. Schalter drücken, Rätsel lösen, geschickt agieren und nebenbei an der Realität rumpfuschen. Macht Laune.

8 Things From Videogames We Wish Existed In Real Life (englisch)

No traffic, money, everywhere, save points, clearly defined level ups etc…

Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Jörg von 4players wünscht sich mehr naturalistische Darstellungen der Konsequenzen aus Gewalt in Videospielen:

Die Gewalt muss viel öfter in die Tiefe gehen, indem sie die einzelne Situation komplexer darstellt und nicht nur den Akt des Tötens gezielt verlangsamt, sondern auch die grauenhaften Folgen zeigt. Die Kamera muss viel näher ran, das Tempo muss raus und das Bild muss so authentisch sein, dass sich einem der Magen umdreht. Was ist ein Call of Duty oder ein Battlefield anderes als die totale Verharmlosung von Krieg? Selbst der erste Rambo ist dagegen eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung!

The Future according to Films

Infografik

Letztes Jahr auf Seite360:

Florian fragt sich ob Sliver wirklich zu den schlechtesten und ob Forrest Gump tatsächlich zu den besten Filmen der 90er Jahre gehört.  Zumindest bei Independence Day lautet die Antwort auf die Frage nach der Zugehörigkeit zu einem Best-of-Kanon definitiv “Nein, nein, nein!” Rinko lässt das selbe Jahrzehnt mit dessen besten Alternative-Rock Alben wiederauferstehen und genießt dabei unter anderem Musik von den Eels und den Smashing Pumpkins. Nostalgie steht ohnehin ganz groß auf dem Programm, auch im Bereich Videogames. Hier erinnern wir uns wehmütig an The Legend of Zelda und die weiteren 2D-Auftritte des großen Adventure-Helden Link.

Links fürs Wochenende

re:publica 2012

Da gibt es natürlich massenweise Material zum lesen, schauen, hören, mit dem auch die Daheimgebliebenen so ziemlich alles mitnehmen können, was auf der re:publica dieses Jahr spannend oder interessant war. Interviews von Philip Banse mit verschiedenen Speakern findet ihr wie schon die Jahre zuvor auf dctp.tv, unter anderem Selfpublishing vom Literaturcafé, Britta Riley und ihre Garten-Community windowfarms, Raul Krauthausen von den Sozialhelden zu dem Barrierfree-Tool Wheelmap und Rick Falkvinge über die Piraten in Schweden und im Rest Europas.

Videos von einigen interessanten Sessions gibt es bei Spiegel Online. Um drei herauszuheben: Traditionell ist ja schon der Schlussakt zu Tag 1 von Sascha Lobo. Dieser war dieses Jahr nicht ganz so launig wie 2011. Stattdessen wurde ordentlich geflauscht und viel gelobt: Piraten cool, Blogger cool, Acta-Gegner cool… irgendwie hatte Lobo nicht viel zu ranten und flauschte und prognostizierte sich stattdessen durch einen trotzdem hörenswerten Vortrag, der so etwas wie eine generelle Bestandsaufnahme des (deutschen) Internet 2012 darstellen sollte. Bezeichnend für diesen bleibt jedoch, dass sein Highlight die süßen Igel- und Eulen-Fotos waren.

Sehenswerter ist da schon der Vortrag von Cindy Gallop Make Love not Porn, in dem es einerseits um sexuelle Liberalisierung im und durch das Netz, andererseits aber auch um einen Kontrapunkt zur Pornographisierung der Gesellschaft geht.

Der schrägste Vortrag stammt wohl von den beiden Julias @laprintemps und @zeitrafferin: Trollen oder getrollt werden war die Frage, insbesondere auch im Bezug auf feministische Blogs und die beiden inszenierten das Ganze irgendwo zwischen anstrengender Improvisation, Trollversuch, Performance und (Anti)-Diskurs: Alles andere als leichte Kost, dafür aber umso spannender. Achim Bauer tweete dazu: “Fühle mich, als hätte ich einen Autounfall miterlebt. Weiß nicht, wer das Auto war.” Und das trifft es schon ganz gut. Julia Seeliger gestand, nach der Session erst einmal geheult zu haben (“Nie wieder Vortrag!”) und man glaubt es ihr sofort. Ob das Ganze jetzt verwirrend, genial oder einfach nur ein gescheiterter Trollversuch war, muss wohl offen bleiben. In seiner angenehm schrecklich unangenehmen Art erinnert es strukturell vielleicht am ehesten an Klaus Kinskis Jesus Christus Erlöser… Scheitern? Ja, aber im Großen! Definitiv sehenswert. Passend dazu auch der Kommentar von Anna Sauerbrey: Frauen sichtbar machen!

Und noch ein bisschen unsortierten retrospektiven Lesestoff zur diesjährigen Netzkonferenz.

Gebrauchsanleitung von Nico Lumma: Twittern, Sharen, Twittern, Tweeten, Retweeten, Twittern… und so wird die Veranstaltung persönlich ein voller Erfolg und man gewinnt sogar einige neue Follower.

Viva la re-publica: Thomas Knüwer lobt Organisation, Veranstaltungsort und die Veranstaltung selbst: “Die rp12 hat einen neuen Maßstab gesetzt. Sie ist endgültig der Nummer-1-Treffpunkt des aktiven, digitalen Deutschlands.”

Wo sich Netzaktivisten und Firmengründer verpassen: Anna Sauerbrey über den nach wie vor vorhandenen Dissens zwischen Bloggern und Start Uppern.

Sehr ausführliche, persönliche und zugleich informative Rückblicke zu Tag 1 und Tag 2 von Anke Gröner.

Wenn Mainstreamacts auf Nischenkünstler treffen: Johannes Kuhn über die – viel zu oft vergessene oder bewusst ignorierte – Heterogenität der sogenannten Netzgemeinde.

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Adoptiere deinen Abgeordneten

Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht netzpolitische Paten für alle Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Politik und Bürger müssen einander näher kommen und in einen dauerhaften netzpolitischen Dialog treten.

Wenn Sohnemann bloggt

Blogger-Urgestein (*sorry for that) Robert Basic setzt seinem Sohn einen eigenen WordPress-Blog auf:

Ich schaue mir das natürlich stolz an und muss sagen, dass es bisher die richtige Entscheidung war. Ich sehe es nicht verbissen, er ebenso wenig. Wenn es für ihn funzt, go, wenn nicht, dann ist es ein Leichtes, das Blog links liegen zu lassen wie ein langweilig gewordenes Spielzeug. Ich habe mich als Blogger natürlich schon zig Male gefragt, wie es wäre, wenn Deine Kinder bloggen würden. Ich dachte nicht, dass ich so schnell eine Antwort auf die Frage bekomme. Es fühlt sich schon sehr cool an. Solange er Spaß und Nutzen dran hat, freut es mich.

Messias 2.0

Lesenswerter Artikel von Sigrid Herrmann-Marschall, die für Esowatch bei einer Veranstaltung des Bruno-Gröning-Freundeskreises war:

Nach Beginn der Veranstaltung sieht man im Raum schon an der eingenommenen Haltung, wer bereits Anhänger und wer neu hinzugekommen ist. Die Anhänger nehmen spätestens beim ersten eingespielten besinnlichen Musikstück eine Stellung ein, die angeblich den „Heilstrom“ fließen lassen soll. Sie sitzen die Augen halb geschlossen, Beine nebeneinander und legen die Hände mit der Handfläche nach oben auf die Oberschenkel.

The Making of an Angry Video Game Nerd Episode

Für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie James Rolfe seine AVGN-Episoden zusammen bastelt, gibt es nun ein sehr cooles, 30minütiges Making-of, von der Auswahl des Spiels bis hin zum fertigen Film.

100. Folge retro-tv

Und noch mehr Webvideo-Meta-Material: Anlässlich der Jubiläumsfolge plaudern Paddy und Henning aus dem Nähkästchen, werfen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen Outtakes aus älteren Episoden. Nostalgie².

Ungerechtigkeit beim Zitieren (Infografik)

Letztes Jahr auf Seite360:

Immer noch sind die 90er Jahre retrospektiventechnisch brandaktuell: Und so werfen wir einen Blick auf die besten Tragikomödien des Jahrzehnts, und das gleich zwei Mal. Für noch mehr Nostalgie sorgen Francois Truffaut und Jean-Luc Godard, deren Zusammenfinden im Kino dokumentiert wird. Und für die, für die es gar nicht weit genug zurück gehen kann gibt es weitere Rückblicke auf die ersten Jahre des Films. Aktueller sind da schon die erfolgreiche Jagd auf Osama Bin Laden, deren Auswirkungen schon sehr früh auf Twitter feststellbar sind, das Geburtsvideo von Barack Obama, sowie die Tour von Fucked Up und die neue EP von Twilight Sad, die es zur Freude der Fans für lau im Internet gibt.

And another day in the internet ends…

I have just written the word “infinite.” I have not interpolated this adjective out of rhetorical habit; I say that it is not illogical to think that the world is infinite. Those who judge it to be limited postulate that in remote places the corridors and stairways and hexagons can conceivably come to an end — which is absurd. Those who imagine it to be without limit forget that the possible number of books does have such a limit. I venture to suggest this solution to the ancient problem: The Library is unlimited and cyclical. If an eternal traveler were to cross it in any direction, after centuries he would see that the same volumes were repeated in the same disorder (which, thus repeated, would be an order: the Order). My solitude is gladdened by this elegant hope.

Jorge Luis Borges (via)

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Die Stimmen des Zeichentricks…

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie multitalentiert die fleißigsten Zeichentrick-Synchronisatoren bezüglich der Simulation verschiedenster Stimmen sind. Bei den “großen” Trickserien unserer Zeit wie den Simpsons oder South Park dürfte das bekannt sein, aber bereits die Klassiker wie die Looney Tunes haben gleich ein ganzes Dutzend Charaktere von nur einem Sprecher synchronisieren lassen. Und Walt Disney hat zu Beginn seiner Karriere tatsächlich sowohl Mickey als auch Minnie Mouse seine Stimme geliehen. Diese schicke Infografik gibt Aufschluss über die wichtigsten Akteure der Zeichentricksynchronisation und ihre zahlreichen Rollen (Credits to the creator, whoever you are). Wegen Überlänge gehts nach dem Klick weiter.

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Wie oft Michael Bay in seinen jeweiligen Filmen Dinge in die Luft jagt…

Ich hasse, hasse, hasse Michael-Bay-Filme. Und nein, das ist weder cineastischer Snobismus noch das fehlende Gespür für cooles Action-Kino. Das können andere Regisseure viel, viel besser. Und abgesehen von The Rock und meinetwegen Bad Boys hat der Michael echt nur müllige Pubertäts-Action und Army-Marketingclips fabriziert. Überhaupt, wer so etwas wie Pearl Harbor verbricht, sollte mit Kinohausverbot nicht unter zehn Jahren bestraft werden. Anyway, der Designer Jeffery Frankenhauser hat ein wenig die Filmographie von Michael Bay analysiert. Heraus gekommen sind Infografiken zur Explosionsdichte, zum Bodycount, den Kosten und Einspielergebnissen seiner Filme.

Interessant ist natürlich die offensichtliche Korrelation zwischen Explosionsdichte und Einspielergebnissen (Giv’em what they want), noch interessanter die weniger offensichtliche Korrelation zwischen Explosionsdichte und Qualität der einzelnen Werke. Ich mache dann mal meine ganz persönliche Rechnung auf: Je mehr Explosionen, umso schlechter der jeweilige Film. Die guten The Rock (1996) und Bad Boys (1995) und der okaye Die Insel (2005) weisen relativ wenige Explosionen auf, während die Totalkatastrophen Pearl Harbor (2001) und Transformers II (2009) alle paar Minuten irgendetwas in die Luft sprengen müssen. Also entweder finde ich Explosionen scheiße, oder der gute Herr Bay versucht offensichtliche, mangelhafte Qualität durch viel TNT wegzublasen…

via Neatorama