Indie Pop

Ui, den habe ich wegen meiner Auszeit übersehen. Gaspar Noé war für diesen Clip verantwortlich und hat sich von dem 68-Kurzfilm “ ”N:O:T:H:I:N:G” inspirieren lassen.

Animal Collective –  Applesauce (2013)


Regie: Gaspar Noé
Album: Centipede Hz

{ 0 comments }

Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The Knife sind allerdings eher was für halluzinogene Trips, Tyler ist nun doch ein Sunnyboy, James Blake wehklagt weiterhin und When Nalda Becomes Punk haben wohl als einzige wirklich den Wetterwechsel registriert. Nächstes Mal wird es richtig poppig und bis dahin gönnt euch mal ein leckeres Eis, Stracciatella oder Nuss.

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

“The Besnard Lakes are the Roaring Night” von 2010 ist immer noch eines meiner Lieblingsalben und das neue Album kann man als Stream auf Pitchfork anhören. Das schön bekloppte Video zu People Of The Sticks ist ein Ohren- und Augenschmaus erster Klasse und irgendwie bin ich fast gewillt den Begriff Trash-Ästhetik ins Spiel zu bringen…

The Besnard Lakes – People Of The Sticks (2013)

Regie: Joseph Yarmush / Petros Kolyvas
Album: Until In Excess, Imperceptible UFO i

{ 0 comments }

Winter? Winter! Mir ist bewusst, dass wir hier Frühlingsanfang haben, aber nachdem mir gerade nach einem Kurztrip in den Supermarkt das Gesicht eingefroren ist  - und ich mich danach am liebsten in den Backofen zum Auftauen gelegt hätte – verzichte ich mal auf das meteorologisch korrekte Frühling in der Headline. So richtig warm ums Herz wird einem bei den wirklich bezaubernden Daughter, Karl Bartos erzählt von früher, Depeche Mode verlieren sich in der Gegenwart, Devendra Banhart macht auf seriös und Kvevertak müssen sich in der Bild-Zeitung nun schon als Hipster-Metal bezeichnen lassen.

[Weiterlesen…]

{ 2 comments }

Was soll ich noch zu diesem Wetter sagen? Vielleicht mal gar nix und was Phoenix hier in diesem Video (des Jahres?) reinhauen ist wirklich eines: ganz, ganz großes E N T E R T A I N M E N T.

Phoenix – Entertainment (2013)

Regie: Patrik Daughters

Album: Bankrupt!

{ 0 comments }

Schön, dass jemand an Weihnachten auch an all die New Yorker, Londoner und Berliner Hipster da draußen denkt… und an die Menschen, die einfach nur guten Indie Rock und Indie Pop zu schätzen wissen. Animal NY leistet dazu seinen Beitrag mit einem schicken, weihnachtlichen Holiday Album, auf dem Bands wie Interpol, The xx und Bon Iver bekannte Weihnachtsklassiker covern. Kann man machen.

via Nerdcore

{ 0 comments }

“Die besten Smiths seit den Smiths”, behauptet Zeit Online und zumindest diese Referenz stimmt schon mal. Der schmachtende Gesang eines Morrissey trifft auf den Punk-Spirit von The Libertines oder The Vaccines. Ok, man merkt, wir befinden uns knietief im The-Rock Sumpf der 00er und This Many Boyfriends wären 2005 sicherlich eine größere Sensation als derzeit, wo es für einen kleinen Hype in England reicht, aber man hier wohl nur auf fragende Gesichter trifft, sollte man den auch nicht gerade einfallsreichen Namen erwähnen.

Einfallsreich ist dieser Post-Retro-Rock (Schöne Bezeichnung, nee?) sicherlich nicht und trotzdem ist es ein sympathisches Indie-Pop Album ohne Überambition, sondern einfach schönen Melodien, die einfach wahnsinnig Spaß machen.

Stream

{ 0 comments }

Lauter gute alte Freunde…

So kann der zweite Hörenswert-Artikel für den Herbst zusammengefasst werden. Ihr wisst schon, die Typen, die man einfach schon immer mochte, die man aber irgendwie trotzdem eine Zeit lang gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Und dann sind sie plötzlich wieder da. Man freut sich, quatscht mit ihnen, feiert mit ihnen, und so plötzlich wie sie gekommen sind verschwinden sie auch wieder. Aber zumindest lassen sie ein gutes Gefühl zurück. Vielleicht denkt man sich sogar: “Ja, die könnte ich bei Gelegenheit mal wieder anrufen.” , und vergisst sie dann doch wieder ein wenig… zumindest bis zur nächsten großartigen Zusammenkunft.

John Darnielle sorgt mit den Mountain Goats für gemütliche amerikanische Lagerfeuerstimmung, Dinosaur Jr lassen an die guten alten Zeiten zurückdenken, als alles noch irgendwie easy war, die Swans dagegen erinnern einen daran, dass es immer noch ein Stück abgehobener geht und mit dem Portico Quartet kann man sich schlicht und ergreifend wohlfühlen, wenn auch auf sehr spezielle Weise. Achja, und dann gibt es natürlich Converge, die wieder einmal keine Ruhe, kein Punkt und kein Komma kennen und dich blutend auf dem angesengten Wohnzimmerteppich liegen lassen. “Bis zum nächsten Mal!” ruft man ihnen dennoch fröhlich hinterher, während man einen ausgeschlagenen Zahn ausspuckt und die blauen Flecken zählt. So ist das eben mit guten Freunden…

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Die Blätter fallen,

fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten …

(Rainer Maria Rilke)

[Weiterlesen…]

{ 1 comment }

Wenn Animal Collective ihr neues Album als Stream veröffentlichen muss man natürlich seinen Urlaub unterbrechen und gespannt auf ein mögliches Album des Jahres hoffen.

Link

{ 0 comments }

Sorry, den Stream habe ich etwas verpennt und schon ist schon seit 3 Tagen im Netz. Das neue Album von Passion Pit passt ja eigentlich perfekt in unsere 90er-Pop-Retrospektive und zum Sommer-Comeback nächste Woche eh.

Stream

{ 0 comments }

Amanda Palmer! Nackt! Ok, das ist nicht der einzige Grund dieses sehr ästhetische Video samt tollen Animationen anzuschauen. Ein großartiger Sinnesrausch ist es allemal und die Vorfreude auf das im September erscheinde Album steigt unaufhörlich weiter.

Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra – Want It Back  (2012)

Regie: Jim Batt

Album: Theatre Is Evil

{ 0 comments }

Fetzen muss es! Immerhin ist Sommer, Schluss mit den netten Pop-Hymnen, rein ins Leben. Naja, bevor das hier zum Manifest für den Vitalismus wird, ich bin gerade einfach auf der Suche nach Rock, nach heftigen, schrammeligen, noisigen Klängen, nach fetziger und dennoch tanzbarer, nach wilder und dennoch eingängiger Musik. Ob ich sie gefunden habe? Zumindest partiell. King Tuff rocken und poppen ordentlich durch sommerliche Garage Sounds, 2:54 revitalisieren die sphärische Schrammel-Seite des Post Punk und The Future of the Left drehen komplett am Noise-Rad. dEUS dagegen wissen noch nicht genau wohin, produzieren dabei aber wieder eines ihrer besseren Alben, und dann gibt es noch Patti Smith. Und die ist ja jetzt alt und weise und geerdet… und verdammt nochmal, vermisse ich ihr junges, ungestümes, einfach mal fetzendes Ich! Was solls! Es ist Sommer und zum Nörgeln ist der Herbst da. Also fünfmal hörenswerten Rock/Pop der Marke zum Anfassen und Genießen. Viel Spaß.

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Verträumter und wunderschöner Indie-Pop aus Deutschland. Das klingt so gar nicht nach Dortmund, wo die Band herkommt, sondern gerade Parts Per Million könnte auch von englischen Post Punk/Shoegaze-Bands wie Editors oder IlikeTrains, aber auch fröhlicheren Gesellen wie The Pains Of Being Pure At Heart stammen. Da haben die Jungs wirklich was Feines auf internationalem Niveau hinbekommen und wer danach immer noch weiterhin Bock auf den biederen Befindlichkeits-Rock der anderen deutschen Newcomer hat ist es einfach selber schuld.

via Bandcamp

{ 0 comments }

Still und heimlich, quasi fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit haben die belgischen Indie-Rocker dEUS heute ein neues Album unter dem Titel “Following Sea” veröffentlicht. Zeitgleich präsentieren sie ein Video zur neuen Single “Quatre Mains”, die für dEUS-Verhältnisse (zumindest was die letzten Outputs betrifft) überraschend spröde daher kommt. Nicht nur, dass die Lyrics komplett auf französisch sind,  auch musikalisch  entfernen sich Tom Barman und seine Mannen vom sehr poppigen Indie Pop von Keep you close und Vantage Point. Stattdessen gibt es beschwörend gesprochene Vocals, düsteren und beklemmenden Backgroundsound sowie eine beinahe experimentelle atonale, dichte Atmosphäre, die an ältere dEUS Soundscapes und prophetischen Post-Pop (oder so ähnlich) erinnert. Auf jeden Fall ein spannender Opener und evt. auch Wegweiser für die Zukunft der Band, als Song indes durch seine Monotonie und verloren wirkende Dichte nicht 100% überzeugend. Mal sehen wie der Rest des Albums klingt…

{ 0 comments }

Seite 1 von 712345...Letzte »