Why The Walking Dead sucks… a little bit

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Also dann… Auf zum Walking Dead Rant! Beim zweiten Artikel dieser Art ist es vielleicht ein bisschen verfrüht von einem Running Gag – oder einer sich etablierenden Tradition – zu sprechen, aber die Parallelen sind schon gegeben: Auch bei Game of Thrones hatte ich nach der dritten Staffel das Bedürfnis meine, teils negativ gefärbten, Gefühle zu der overhypten Serie niederzuschreiben, auch damals kam die Serie dabei alles andere als gut weg. Auch bei Game of Thrones war ich irgendwie genervt davon, dass diese Serie von so ziemlich jedem in allen nur erdenklichen Tönen gelobt wurde, auch bei Game of Thrones schien Nitpicking ein probates Mittel, um die Serie einfach mal auseinander zu nehmen… und auch bei Game of Thrones bin ich trotz zahlloser Kritikpunkte  dran geblieben, habe tapfer durchgehalten und sogar ne Menge Spaß gehabt. Ja, ich stehe nach wie vor dazu: Game of Thrones suckt… zumindest ein bisschen, und, naja, was soll ich sagen: The Walking Dead auch. Nach vier Staffeln, teils lahmer, teils konfuser, teils einfach nur dummer Zombie-Action, muss ich jetzt einfach mal meinen ähnlich schmeckenden Senf zu der derzeit erfolgreichsten US-Serie abgeben. Here we are, different TV-Show, same Shit, same Outcome: Irgendwie habe ich Spaß bei der TV-Umsetzung des (wirklich genialen) Comics The Walking Dead, irgendwie mag ich die Serie, und zugleich gibt es bei dieser Serie unfassbar viel, was mir gehörig auf die Nerven geht.  Achtung, Spoiler, inklusive Staffel 4, ahead: Why The Walking Dead sucks… zumindest ein bisschen.

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Die 80er Jahre: Die besten Thriller des Jahrzehnts IV

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80er Thriller-Retrospektive No. 4: Dieses Mal wird es elegant, es wird knisternd und es wird düster… richtig düster. Neben den ganzen, mitunter viel zu glatten Hollywood-Thrillern dieser Dekade, haben sich die 80er nämlich durchaus auch als Jahrzehnt des Independent-Thrillers hervorgetan. Und während die Traumfabrik, auch wenn es um Mord geht, ihre selbstzensierenden Standards hat, darf es im Indie-Bereich ruhig etwas abnormer und abartiger zugehen. So sorgten sowohl Blue Velvet als auch Henry – Portrait of a Serial Killer in ihrer Heimat für einige Kontroversen, letzterer wurde hierzulande sogar auf den Index gesetzt. Auch Hitcher, der Highway Killer hat eine bewegende BPjM-Geschichte, inklusive zahlloser Schnittvariationen hinter sich. Auf andere Weise aus dem Rahmen fallen der französische Genrebeitrag Diva, der seine klassische Krimi-Handlung mit zahllosen Zitaten, Referenzen und skurrilen Intermezzi aufsprengt, sowie Leben und Sterben in L.A., der den Kampf “gut gegen böse” als Kampf “böse gegen böse” inszeniert, dabei aber nie vergisst, spannendes Genrekino zu sein.

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Die 80er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts III

So… genug pausiert im Kanonisierungswahn. Wo waren wir stehen geblieben? Genau, bei den besten Actionfilmen der 80er Jahre. Da habe ich doch noch ein paar nennenswerte Kandidaten in der Pipeline rumzuliegen, auf jeden Fall genug für zwei weitere Artikel. Also ohne große Umschweife – so als hätte die längere 80er Kanon-Pause nie stattgefunden – stürzen wir uns in den knallharten Kampf “Mann gegen einen Haufen Nazis russischer Terroristen” im grandios sarkastischen Stirb Langsam, in den düster-eleganten Kampf “Mann gegen das korrupte System” im französischen Actionthriller Der Profi, in den Kampf “Mann gegen US-Hinterwäldlerpolizei” in Rambo und last but not least in den Kampf “Mann gegen ein Killeralien” in Predator. Ja, das Actionkino der 80er Jahre ist doch ziemlich maskulin dominiert. Trotzdem rockt letzten Endes doch Ripley die gesamte Competition im Kampf “Frau gegen eine ganze Horde Weltraummonster” in der actionreichen Fortsetzung des Horror-Sci-Fi-Klassikers Aliens.

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Warum Mario ein bösartiger Psychopath ist…

Noch mehr Horror-Content für die Halloween-Woche: Eine großartige Doppelfolge der Gametheoretiker, in der diese nachweisen, warum Mario alles andere als ein Held ist… viel eher ein sozial gestörter, grausamer, herablassender, mörderischer Psychopath, der locker in einer Reihe mit Ted Bundy, Hannibal Lecter und dem Joker stehen kann.

Mario is gaming’s biggest mascot, but what is he hiding? Is he really the hero everyone thinks he is? Have we overlooked one too many of Mario’s heinous crimes. In this two part series, we put Mario on trial to see just what is going on inside the head of this “paragon” of the video game industry.



 

Clueless Gamer: PC Horror Games

…Zeit für ein wenig Halloween-Content. Conan O’Brien, der als Clueless Gamer Slenderman, Amnesia und Outlast zockt, ist auf jeden Fall schonmal ein guter Start.

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The Tongue-Eating Parasite


Ok, ich fasse mal ganz kurz zusammen: Ein Parasit, der aussieht wie eine eklige Riesenameise, sich in einem Fisch einnistet, eine Geschlechtsumwandlung durchführt, dessen Zunge verspeist und gleichzeitig die Nahrungsaufnahme übernimmt, während er zeitweise auch noch Sex dazu hat? WTF, Evolution?!?!?!?!?!?!?

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Filmabriss (2012er Recap IV): Cabin in the Woods, Looper, Twixt, John dies at the end

Material für den nächsten Filmabend zu Hause… und für die Nerd-Fraktion. Die folgenden Rezensionen kümmern sich ein wenig, wenn auch nicht ausschließlich, um die Direct-to-DVD Ecke des Jahres 2012. Ziemlich frisch reingerauscht ist – zumindest bei uns in der Ecke – John dies at the End, der versucht einen neuen Rekord an verwursteten Genres aufzustellen. Ebenfalls direkt auf DVD ist Copollas 2011er Spuk/Pulp-Drama Twixt gelandet, während sowohl Looper als auch The Cabin in the Woods zwar im Kino liefen, im Grunde genommen aber auch für einen Heimkinoabend weitaus geeigneter sind als für ein großes Lichtspielhaus. Wie die Filme sich auf dem TV, Sofa in Front, bewährt haben, erfahrt ihr nach dem Klick…

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Filmabriss (2012er Recap): Prometheus, Monsieur Lazhar, Iron Sky, The Hobbit

Spät dran und mit einigem Abstand – der einen (*hust) objektiveren Blick zulässt – will ich dann doch noch Kurzrezensionen zu ein paar 2012er Filmen nachschieben, die mir entweder in Erinnerung geblieben sind oder die ich tatsächlich erst vor kurzem gesehen habe. Wer meinen Arschloch-Zuschauer-Artikel gelesen hat, weiß, dass ich derzeit alles andere als gerne ins Kino gehe. Das liegt noch nicht einmal so sehr an dem – zugegeben von mir überzeichneten – Bild der nervenden Kinobesucher sondern einfach an dem meiner Meinung nach immer offensichtlicher werdenden Verfall der Institution Kino an und für sich: Überhöhte Preise, nervige 3D-Gimmicks, verloren gegangenes Flair und eine seltsame Form der Arroganz, mit der die Filmspelunken – ehemals Filmpaläste – glauben, ihren Besuchern mangelnden Komfort mit durchschnittlichen bis schlechten Filmen und übertriebenen Hypes versüßen zu müssen. Daher lautet mein Credo im Moment: Wenn schon Kino, dann lieber die kleinen, familiären Betriebe, die überraschende – von der Öffentlichkeit sträflich ignorierte – Perlen zu okayen Preisen und in gediegener Atmosphäre präsentieren. Und wenn es ein Blockbuster sein soll, genügt es auch vollkommen ein paar Monate zu warten, bis die Videothek meines Vertrauens (Nein, nicht kinoxto.2k oder so) den Film im Programm hat. Egal, hier soll es um die Filme gehen, und da ist alles dabei, was 2012 im zu bieten hatte: Hyperventilierender Hype (Prometheus), epischer Blockbuster (The Hobbit), ausgezeichnetes Arthaus-Drama (Monsieur Lazhar) und Direct-to-DVD-Trash mit originellen Produktionsumständen (Iron Sky). Bleibt die Frage, wie sich die eigentlichen Filme fernab ihres Paratextes/Kontextes schlagen. Und die soll im Folgenden beantwortet werden.

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Trailerprogramm: Evil Dead, Hansel and Gretel: Witch Hunters, A Good Day to Die Hard, To the Wonder, Ginger & Rosa, The Canyons, Slender

Evil Dead [Fede Alvarez]

Soso, ein Evil Dead Remake also. Im Gegensatz zu manch anderem Fan des Kult-Horrorflicks von 1981 kann ich für das Remake allerdings nicht so große Euphorie entwickeln. Klar, das sieht schon schick aus: Düstere Bilder, nette Jumpscares, offensichtlich ziemlich viel Splatter und Gore… halt so ein klassischer postmoderner Horrorschinken des neuen Jahrtausends. Trotz der berühmten Trademarks – Kettensäge, Falltür-Gefängnis, Baumvergewaltigung – hat das ästhetisch aber so gut wie nichts mit dem Original gemein. Es fehlt einfach diese dreckige, ätzende, schwarzhumorige gritty Note, die Sam Raimis Meisterwerk auszeichnet. Und Ash fehlt natürlich auch. Also versuche ich das ganze nicht als Erfüllung meiner feuchten Nerd-Horrorträume zu betrachten, und dann kann es sich tatsächlich durchaus sehen lassen. Wird bestimmt ein netter Horrorflick, der einen ungemütlichen Kinoabend ordentlich versüßen kann. Nichts für die Ewigkeit, nichts Notwendiges und nichts um den Nerd in mir zu befriedigen. Aber offensichtlich immerhin anständige Horror-Unterhaltung.

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Kurzfilm der Woche: Mama

Ein junges Mädchen wird von ihrer Schwester geweckt: Mama sei zurück und sie müssten schnellstens verschwinden… Was im weiteren Verlauf dieses Dreiminüters geschieht, ist im Grunde genommen ziemlicher Horror-Standard, aber derart packend inszeniert, dass es dir wirklich an mindestens zwei Stellen einen Mordsschrecken einjagen kann. Das empfand auch Guillermo del Toro so, der daraufhin beschloss die Idee des Kurzfilms in einen Langfilm umzuwandeln. Am 18. Januar soll Del Toros Langfilmversion dieses Minischockers in den Kinos anlaufen. Ob das Konzept auch in aufgeblähten 100 Minuten funktioniert, wird sich zeigen müssen, der Short hat allerdings auf jeden Fall – ähnlich wie Saw 0.5 – das Zeug zum kleinen, dreckigen und gehässigen Genreklassiker. Nach dem Klick Del Toros Kommentar zu dem Kurzfilm sowie der Trailer zum anstehenden Kinoschocker.

short film shoot on S 35mm .
Director by Andy Muschietti
Producer by Barbara Muschietti
Production company Toma 78
Art director Pancho Chamorro
Director of Photography Sebas Sarraute

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Sad Exhausted Alien

Ich stehe ja total auf Behind-the-scenes-Pictures, vor allem wenn es ihnen gelingt auf einem einzigen Foto ganze Mythen zu dekonstruieren. Und ich stehe auf Horrorfilme… und natürlich auch auf Alien. Insofern ist dieses Foto eines erschöpften – leicht depressiv wirkenden – Aliens ein Three Pointer. Weitere großartige behind the Horror Shots findet ihr bei walyou.

via thaeger

Musikvideo: Sufjan Steven – Mr. Frosty Man

Schoko-Nikoläuse im September kennt man ja schon, nun gibt es auch schon die ersten Weihnachtslieder bereits Anfang November. Sowas geht ja eigentlich gewaltig schief, aber Sufjan schrammelt hier so ein nettes Stück Anti-Folk dahin, das zumindest mir ganz warm ums Herz wird.

Sufjan Stevens – Mr. Frosty (2012)

Regie:  Lee Hardcastle
Album: Silver & Gold

Deep Sleep (Browsergame)

Holy Shit! Ich würde ja mal behaupten, dass ich ziemlich abgebrüht bin, was Horrorgames betrifft. Aber Deep Sleep hat echt ein paar grandiose, düstere Gruselmomente und effektive Schocks auf seiner Seite. Genau genommen habe ich mich bei einem Game nicht mehr derart gefürchtet, seitdem ich in Resident Evil durch die alte Zombie-Villa gelaufen bin und mich durch Fenster springende Hunde aufgescheucht haben. Das Spiel ist zwar ziemlich kurz und das Ende eher so meeh!, bis dahin wird aber feinste Point & Klick Adventure-Horrorunterhaltung geboten. SPIELEN!

Deep Sleep (Browsergame) via Superlevel

Filmabriss: Red State, Sleeping Beauty, Chronicle, Monsters, The Hunger Games

So…  ich habe mal wieder Lust auf einen kleinen Filmabriss. Deser Artikel liegt schon seit Januar 2012 ohne größere textuelle Bestückung bei unseren Entwürfen rum und wartet geradezu darauf, endlich mit Lob und Verriss gefüllt zu werden. Dementsprechend gibt es hier keinen großen neuen Stoff zu finden. Kinogänger können gleich weiter wandern, das Haltbarkeitsdatum für die Leinwand ist bei diesen Filmen längst abgelaufen. Aber gerade Leute wie ich, die eine sympathische Videothek ihres Vertrauens in der Nähe haben und am Überlegen sind, was sie sich aus dem Filmprogramm der letzten 12 Monate als nächstes ausleihen könnten, dürften hier fündig werden: Tarantinoeskes von Kevin Smith in Red State, Arthausiges in Sleeping Beauty, Sci-Fi-Action mit einem Schuss Gesellschaftskritik in Chronicle und Monsters… und der große Teenager-Hype The Hunger Games. Ich versuche die entsprechenden Rezensionen ein wenig rough zu halten: Keine großen Inhaltsangaben, keine tiefschürfenden Analysen, stattdessen just my two cents zu dem DVD-Kram, den ich mir aus dem aktuellen Programm in letzter Zeit so gegeben habe. Viel Spaß.

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