R.I.P. Adam “MCA” Yauch (*1964, † 2012 )

Ganz miese Meldung zum Abend. Adam MCA Yauch ist letztendlich seinem Krebsleiden mit gerade einmal 47 Jahren erlegen und die Musikwelt verliert einen großartigen MC. Auf der Homepage der Beastie Boys , sowie Paste wird ausführlich sein Lebensweg beschrieben und ihr werdet die nächsten Stunden vollkommen zurecht mit Meldungen und Nachrufen zu seinem Tod überflutet. Fuck You, Cancer!

Die 90er Jahre: Die besten Hip Hop Alben des Jahrzehnts IV

Irgendwie war schon im vorhinein klar, dass Hip Hop einen großen Anteil an den 90ern Alben haben würde, aber dass er sogar Britpop in der Anzahl der Retrospektiven überholt, hätte ich zu Beginn dieses langwierigen Projektes selber nicht geglaubt. Diesen Umstand könnte man vielleicht mit Nostalgie erklären, wenn es nicht so wäre, dass mir auch vieles vor der Suche nach den besten Alben der Dekade selbst noch unbekannt war. Anyway, die gewaltige Anzahl an guten LPs untermauert einfach den Ruf der 90er als Golden Era of Hip Hop. Heute gibt es in der Rückschau allerhand Düsteres von GZA/Genius und Smif-n-Wessum, während De La Soul mal wieder auf der sonnigen Seite des Lebens stehen und Public Enemy die verbalen Brandstifter geben indem sie eine ihrer letzten Großtaten veröffentlichen.

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Lil B – #1 Bitch (Mixtape)

Jesus, schon wieder ein tolles Mixtape und ich überlege immer stärker ne separate Sektion für Hip Hop anzulegen, wohl wissend das die rein von den Klickzahlen im Niemandsland landet. Die Qualität momentan ist jedenfalls schon bemerkenswert und auch der coole Westcoast-Flow von #1 Bitch lässt mich mal zufrieden nicken und so ganz nebenbei bemerke ich das heute rein thematisch  ein Rädchen in das andere greift. Das Star Wars-Sample von Cumin From Da Unda passt jedenfalls perfekt zu Florians Artikel da unten. Hier übrigens ein schöner Artikel über Lil B aus der Zeit. Hochkultur, ya know?

via Stereogum

Hörenswertes März 2012 III: The Men, The Poor Moon, Tanlines, Children Of The Night

So schillernd wie die Farbenpracht draußen werden langsam auch unsere Hörenswertes-Artikel: Nicht mehr müde Resterampe und blasse Newcomer wie am Jahresanfang, sondern noisige Gewitter von The Men und satte Indie Disco von den Tanlines. Wem es treotzdem nach Wohnzimmer-Party mit sich selber gelüstet, der kann sich mit dem neuen Album von Fleet Foxes Nebenprojekt Poor Moon in die Kuschelecke zurück ziehen oder mit den Children Of The Night ein Revival des Hip Hop feiern.

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Chilly Gonzales with The RSO – The Unspeakable Chilly Gonzales (Youtube)

Ich werde gerade nicht wach und irgendjemand hat die Wetteruhr um einen Monat zurück gestellt. Da passt doch der Chilly Gonzales ganz gut, der 2011 mit dem Wiener Radio Symphonie Orchester sein Rap meets Klassik Album “The Unspeakable Chilly Gonzales” aufgeführt hat. Der Typ hat operiert zwar stets an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn, aber das hier ist eigentlich recht gut anhörbar und flasht. Und hey, der Mann hat The Reminder von Feist produziert!

 

Das ganze Konzert auf dem Channel von JQuilla.

Die 90er Jahre: Die besten Hip Hop Alben des Jahrzehnts III

uploaded by flickr user Infrogmation

Hip Hop, Teil 3. Irgendwie bleibe ich gerade beim Eastcoast-Rap hängen. Aber warum auch nicht, schließlich war New York die Hauptstadt der Golden Era of Hip Hop. The Roots und Jay-Z, sind natürlich auch heute noch allen Hörern ein Begriff, während Black Moon leider nie den Status erreichten, den sie verdient hätten. Gang Starr sind nach dem Tod von Guru traurigerweise auch Geschichte und Mobb Deep sind auch weitaus weniger aktiv als in den 90ern. Hier im mittlerweile dritten Teil bringen wir sie alle nochmal zurück ins rap-affine Gedächtnis.

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Hörenswertes März 2012: Bear In Heaven, VCMG, Big K.R.I.T., Dry The River, Rusko

So langsam fängt es wieder an Spaß zu machen. Nach einem mehr als schnarchigen Jahres-Einstieg mit mittelprächtigen bis unspannenden Alben gibt es so langsam wieder was erzählen. Die folgenden Alben geben einem jedenfalls den Glauben daran zurück, dass es noch mehr als langweiligen Chillwave in Dauerwiederholung oder den Retro-Sound vom Retro-Sound gibt. Bear In Heaven wollen nach dem Debut unter Beweis stellen, dass man auch nach dem Brooklyn Hype weiterexistieren kann, VCMG ist Synthie von Synthie Pop-Legenden und möchte an den Techno unserer Zeit anschließen, Big K.R.I.T demonstrieren, wie sehr die Amis derzeit mit hochklassigen TV-Serien und tollen Mixtapes verwöhnt werden, Dry The River verlassen das Lagerfeuer und gehen steil und Rusko mag es schlicht, auch beim Albumtitel, der schlicht “Songs” heißt.

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Lana Del Rey & The Notorious B.I.G. – Born Ready To Die (Mixtape/Mashup)

Den Artikel haue ich in erster Linie wegen Biggie raus, weil das Thema Lana Del Rey langsam doch ziemlich durch ist und man sich bereits in der wenig spannenden Phase nach dem Hype/Anti-Hype befindet. The Notorious B.I.G. habe ich mit Born To Die schon in der 90er Hip Hop-Retrospektive meinen Respekt ausgesprochen und heute ist der 15. Todestag der Brooklyner Rap-Legende.


via Testspiel

Preteen Zenith featuring Erykah Badu – “Damage Control” (Stream)

Flo hat ja seinen Frühjahrsputz bei den RSS-Feeds begonnen und ich versuche auch gerade das Chaos zu ordnen. Ich bin ja gerade auf dem 90er Hip Hop-Trip und sah auf der Suche nach neuem Stoff für das umfangreiche Thema außer einem geplanten Biopic über die Gangsta-Rapper von N.W.A. (wie geil wäre das denn?) auch kurz den Namen Erykah Bahdu in der Such-Anzeige aufleuchten. Die Neo Soul Lady wird demnächst auf jeden Fall in der Hip Hop-Retrospektive auftauchen, ist hier aber “nur” Feature-Gast auf dem neuen Song von der Psychedelic-Band Preteen Zenith. Ich höre Badu ehrlich gesagt kaum, aber das macht den tollen Song auch nicht schlechter. Damage Control wird jedenfalls meinen Sommer rocken…Word!

via Gorilla vs. Bear

Die 90er Jahre: Die besten Hip Hop Alben des Jahrzehnts II

Der erste Teil der 90er Hip Hip History fiel ja doch sehr Eastcoast-lastig aus… Nummer Zwei wird ebenfalls von einem New Yorker Rapper eröffnet, der heute gar nicht mal so sehr als Musiker bekannt ist sondern vor allem durch Filmrollen, die bisher alle nicht unbedingt Oscar-würdig waren. Das war es dann aber fast mit Eastcoast, auch wenn Biggie hier noch einmal im Schwergewichtskampf ordentlich Punkte klar macht und sich trotzdem bereit erklärt sterben zu wollen. Mit so viel trüben Gedanken hatten die funkigen Weastcoast Rapper nicht so viel am Hut und produzierten  lieber ihre eigenen aufgeblasenen Gangstafilme, die mehr an 70er Blaxploitan erinnern als an eine heruntergekomene Metropolenkulisse.

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Musikvideo der Woche: Hodgy, Domo Genesis And Tyler, The Creator [Odd Future] – Rella

Es gibt Filme die sind so dumpf, dass man sich verzweifelt eine Meta-Ebene den Versuch der Satire herbei redet. Ob die Jungs von Odd Future einfach nur ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom haben oder tatsächlich mit ihrer Provokation was erreichen wollen sei mal dahingestellt, denn sie haben einer der wichtigsten Regeln der Unterhaltungsbranche verstanden: Du darfst dein Publikum nicht langweilen. Langeweile kommt tatsächlich nie in “Rella” auf und es wird wieder allerhand OMFG Epic WTF Crazy Shit auf unsere arme eh schon reizüberflutenden Gehirne abgefeuert. Bei soviel Ultra-Craziness hat sogar Ober-Großmaul Tyler, The Creator eine Pussy am Start.

Odd Future – Rella (2012)

Regie: Wolf Haley

Album: The OF Tape Vol. 2

Update: Hurra, auch hier wurde gelöscht! Ich schaue im Laufe des Tages nach einem Ersatz.

Justin Timberlake does Bon Iver on Saturday Night Live

Sooooo unfair! Warum haben die Amis schon seit gefühlten 100 Jahren eine dermaßen witzige Sendung, während wir uns an Bauchrednern und der Berliner Spaßduo Cindy & Barth erfreuen dürfen. Wird sich nie ändern, von daher danken wir den freundlichen Menschen der uns diesen Ausschnitt aus der Sendung hochgeladen hat. Es geht zwar in primär um die Verarsche von Beyonce & Jay Z als frischgebackene Promi-Eltern, aber der Auftritt von Justin Timberlake als Bon Iver ist der Wahnsinn! Ich würde mich allerdings beeilen, da CBS bereits auf Youtube im Löschwahn ist.

Update: Wie bereits vermutet wurde auch dieses Video gelöscht.

Die 90er: Die besten Hip Hop Alben des Jahrzehnts I

Flo hat ja meine Lahmarschigkeit und kreative Blockade ausgenutzt und ist schon mal mit den 80er Filmen vorgeprescht. Dabei habe ich hier noch eine 90er-Retrospektive zu einem Genre, das mir sehr am Herzen liegt, bei dem bestimmt die Hälfte eurer Freunde heftigen Ausschlag bekommen und euch dabei mindestens soviel Klischees um die Ohren hauen, wir mir wiederum zu Manowar-Alben einfallen würden. Hip Hop, das ist doch die Musik, bei der so Typen die ganze Zeit “Yo!” sagen und Frauen mit dem Hintern rumwackeln. Ja, auch, aber wer bei dem bisher fast 30 jährigen Bestehen von Hip Hop immer noch nicht mitbekommen hat, wie vielfältig Hip Hop geworden ist, wie vielfältig Hip Hop seit jeher sein kann, dem ist eh nicht zu helfen und der darf gerne weiterhin in seiner Dorfkneipe “Smoke On The Water” hören bis er verschimmelt. Wir hingegen zeigen unser aufgeschlossenen Leserschaft ein paar der großartigen Hip Hop Alben der 90er, die manche vielleicht nicht ganz zu unrecht als Golden Era of Hip Hop bezeichnen. In dem ersten Teil überwiegen die Eastcoast-Rapper, die sich durch einen urbanen und subtilen Style auszeichnen. Eure sportlichen Zigarren könnt ihr dann rollen, wenn wir in den nächsten Teilen auch die Westcoast näher betrachten. Jetzt erstmal viel Spaß mit Wunderkind Nas, den Jazz-Rappern von A Tribe called Quest, den legendären Beastie Boys, Schwerenöter D`Angelo und einer spannenden Geschichtsstunde mit Miss Lauryn Hill.

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