Horrorfiguren als Gif-Art

Samara

Jason Voorhees oder Freddy Krueger würde ich ja nie im Leben als “süß” bezeichnen. Die lustigen Gifs von der Agentur Baboon schon, auch wenn Samara aus The Ring irgendwie immer noch creepy wirkt.

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Eine Szene mit Dr. Lecter in drei Versionen

Matthew Morettini hat mal die drei existierenden Versionen einer wichtigen Szene aus dem Hannibal-Lecter-Kosmos zusammengepackt. Die Serie ist ja ein bisschen zu sehr durch-designt. Alles ist ziemlich abgeleckt und fancy gefiltert, als wolle man Lecter als Vogue-Model inszenieren. Selbst die Tatorte und Morde sind so krass over the top, da kommt überhaupt kein Realismusgefühl auf, wie es bei Schweigen der Lämmer der Fall war. Der Serienmacher Bryan Fuller hat sich da von den schlechten Momenten von Michael Manns Manhunter (dt. Titel: Blutmond) inspirieren lassen und dann auch noch übertrieben. Denn im Film von 1986 dient das High Museum of Art in Atlanta als Kulisse für Lecters Gefängnis. Ich kenne keine der Romanvorlagen, aber blöd daran ist halt, dass so die suspension of disbelief unterlaufen und das ganze dann zu einer überzeichneten, pop-trashigen, pseudo-arty Bildcollage wird. Schade eigentlich. Jemand sollte die Serie neu auflegen, …in gut. Und ein bisschen mehr Realismus bitte.

via boingboing

Recovering the Mindset from Matthew Morettini on Vimeo.

Definiere große Erwartungen: Cary Fukunaga wird Stephen Kings “Es” neuverfilmen!

STEPHEN KINGS "IT"

Eine Nachricht, die zwar schon ein paar Wochen alt ist, mich aber jetzt erst erreichte: Cary Fukunaga, der in “True Detective” alles das richtig gemacht hat, was man bei der Serie “Hannibal” noch immer falsch macht, wird Stephen Kings “Es” in zwei Teilen neu auflegen! “True Detective” war ja dieses Jahr das Serienhighlight und hat mir nach “Killer Joe” ein zweites mal vor Augen geführt, zu was Matthew McConaughey in der Lage ist, was ja nun, seit “Dallas Buyers Club” die ganze Welt weiß. Aber die Serie an sich ist, also, sie hat mir, den Boden, ey, ihr müsst das sehen! Ultra spannend. Und diese Bilder, die so eine ganz erdige, basale Bösartigkeit transportieren. Obwohl die Serie hauptsächlich im Hellen spielt, geht von ihr eine knochige, angsteinflößende Dunkelheit aus. Es gibt in ihr keinen foodporn, keine übertriebenen technischen Extravaganzen, keine Schnörkel,  keine absurd ausstaffierten Leichen, also nichts von dem, was die Serie “Hannibal” eigentlich eher zu einer Lachnummer macht, als zu einer Thrillerserie. Fukunaga konzentriert sich ganz hart auf das Storytelling und setzt dieses in eine karge, fast schon trostlose Südstaatenlandschaft, in deren Hintergrund immer wieder Industrieanlagen auftauchen. Diese leere Landschaft, die sich in den spröden Charakteren wiederfindet, bereitet dem Erzählen und den Figuren genügend Platz zur vollen Entfaltung. Das macht die Serie so einzigartig. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass dieser Fukunaga den Alptraum, den Angstgegner, den Endboss meiner Kindheit, Auslöser meiner doch recht beeindruckenden Coulrophobie, Kings “Es”, wenn DER das macht, dann erwarte ich wirklich ausgesprochen sehr viel.

via