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Über Terrence Malicks Poesie des Voiceover

Terrence Malick: The Art of Voiceover from Kevin B. Lee on Vimeo.

Terrence Malick gilt als Poet des Kinos, der sich für seine Werke Zeit lässt. In den letzten vierzig Jahren hat er sieben Filme gemacht. Rainer Werner Fassbinder hat mal sieben Filme in einem Jahr geschafft, glaube ich. Malicks Gebrauch des Voiceover trägt unzweifelhaft zu seinen filmischen Erzählungen bei. Aber auch andere filmästhetische Griffe bewirken diesen Zauber seiner Werke. Ich bin richtig verliebt in die Kameraführung, die die Bewegtheit seiner Figuren wiedergibt. Herkömmliches (Popcorn-) Kino handelt oft nur Ideen ab, die in Szene gesetzt werden, was wirklich cool sein kann, Christopher Nolans “Inception” zum Beispiel, der total Hitchcock-mäßig montiert ist (“Dial M for Murder”). Malick ist eher an der Dynamik menschlicher Psyche interessiert, am Bewusstseinsstrom. Er dokumentiert menschliche Haltungen zu Liebesbeziehungen und deren Zerfallen, erzählt fast schon phänomenologisch über Scham, Angst, Krieg, Freiheit, Tod. Dabei gewinnt man den Eindruck, dass es nie die Figuren sind, die erzählen, sondern immer Malick. Man könnte als Regisseur verschiedene Charaktere als Individuen sprechen lassen und ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen und somit die Unsicherheit und Irrationalität von Aussagen, die alle wahrhaftig sein wollen, darstellen. Malick macht das auch, aber immer ist es seine “Stimme”, immer ist er dazwischen, lässt die Figuren immer seine Sklaven sein, die stets nach seiner Pfeife tanzen. Die beweglichen Kamerafahrten im Zusammenhang mit den Bewegungen der Figuren sind immer inszenierter Tanz. Und er selbst ist der bewegte Beweger. Er entblößt damit das “Autor-Sein”, das “Gott-Sein” und versetzt die Wahrheit (des Films) in den Bereich gemachter Fiktionalität. Die Poesie seiner Werke besteht in dieser Bewegungskunst und Kunst der Bewegtheit, in diesen gefühlten, lebendigen Augenblicken. Kein Wunder, dass er mit seinen visionären Bildern irgendwann ziemlich sakral geworden ist (“Tree of Life”). Die Wahrheit, die er uns zeigen möchte, ist die Aktualität von Emotionen. War es nicht Zach Braff, der in seinem “Garden State” gesagt hat, dass der Schmerz/ das Gefühl das Einzige ist, was real ist? Oder Trent Reznor: “I focus on the pain, the only thing that´s real.” (Im Gegenzug hat David Fincher/ Chuck Palahniuk in “Fight Club” die Emotion weg-erklärt und die Idee des Anarchismus abgefeiert.) Alles hier ist in Bewegung und spricht. Und in diesem Sinne ist Malicks Werk eben nicht das Abhandeln und Weglegen von Ideen, sondern der Hinweis, dass diese Bewegtheit nie aufhören wird, dass es keinen Halt gibt, sondern nur uns und unsere konstruierten Annahmen und Sätze, an die wir uns so gerne halten wollen.

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Celebrities lesen Hass-Tweets über sich

Sehr lustige Idee der Jimmy Kimmel Show. Promis lesen Tweets über sich selber, die natürlich alle aus giftigen Flames bestehen und die betreffenden Personen belustigt, überrascht oder ein wenig angepisst aus der Fassung bringen. Ich kenne zwar ca. 50% der Celebreties gar nicht, aber Roseanne (wie dünn ist die denn geworden??) ,Russel Brand, Will Ferrel und Zoey Deschanel kennt man ja auch auf der anderen Seite des Ozeans.

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Die 00er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

Es ist vollbracht! Alle Filme, alle Genres, alle Retrospektiven… übersichtlich aufgelistet, direkt nach dem Klick.

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Überblick aller bisher veröffentlichten 00er Film-Retrospektiven

Sonntag und mitten im Umzugstress… da das Wesentliche der Pack- und Abbau-To-Do-Liste erledigt ist, die Muse für einen größeren Artikel aber fehlt, poste ich an dieser Stelle einfach mal einen Überblick über unsere sich langsam häufenden 00er Film-Retrospektiven. Zur Versüßung des Wochenendes eine kleine Listenhysterie, direkt nach dem Klick…

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Die 00er Jahre: Die besten Liebesfilme des Jahrzehnts

Nachdem vor kurzem die cineastische Erotik und Sexualität des letzten Jahrzehnts kanonisiert wurde, steht in diesem Artikel deren kleiner Bruder (oder große Schwester) im Mittelpunkt. Liebesfilme gab es viele in diesem Jahrzehnt. Und Gott sei Dank neben den aufgewärmten Tom Hanks und Meg Ryan Beziehungskisten auch Filme, die abseits abgedroschener Kitsch und Schnulz-Pfade zu begeistern wussten. Dabei war vor allem Europa (und insbesondere Frankreich) bei den schönsten Romanzen ganz vorne mit dabei. Dort zeigt sich ein positiver Trend, die Themen Liebe und Romantik nicht in banale Comedy-Form zu verpacken (Das Genre der “Romantischen Komödie” hat so einige Leichen im Keller) sondern diese zum natürlichen Mittelpunkt der jeweiligen Filme zu machen. Aber auch das US-Independentkino hatte in den 00ern einige schmackhafte Romanzen im Gepäck. Hier nun also unsere Top 12 der besten Liebesfilme des vergangenen cineastischen Jahrzehnts…

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