Schlagwort-Archiv: Frightened Rabbit

Hörenswertes Winter 2013: Foals, Frightened Rabbit, Biffy Clyro, Jim James, Tocotronic, Inc.

So, die wahrscheinlich neben dem Herbst beste Jahreszeit für interessante Veröffentlichungen hat begonnen und beglückt uns mit Alben, die einem die Winterdepression vertreiben und mal zum tanzen, zum nachdenken oder gar zum Kopfschütteln einladen. Die Foals tanzen mal wieder die Wurzel im Quadrat und perfektionieren ihren Math-Rock, Inc. erneuern den R`n B, Frightened Rabbit wärmen uns mit feinem Single Malt Aroma und Tocotronic werden langsam noch komischer, als sie eh schon immer waren.

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Frightened Rabbit – State EP (Stream)

Höhö, da habe ich mich gerade schon auf den Herbst eingestellt und lese im Wetterbericht was von 27° in der nächsten Woche ? Mir egal, ihr könnt ja noch die letzten warmen Sonnenstrahlen für dieses Jahr abfangen, aber ich bemitleide mich hier selber mit dem traurigen Folk-Rock von Frightened Rabbit.

Musikvideo der Woche: Frightened Rabbit – State Hospital

Klingt komisch, aber ich hoffe ihr habt gerade schlechtes Düster-Wetter um den sehr schönen und mal wieder todtraurigen Song von den schottischen Frightened Rabbit zu genießen.

Todtraurig, episch und doch mit einem Funken Hoffnung. Jetzt gilt es die Band endlich zu Weltruhm zu führen und spreche mal wieder den Kaufbefehle für die bereits veröffentlichten Alben und das kommende Album aus.

Frightened Rabbit – State Hospital (2012)

Regie: Handheld Cine Club.

Album: tba.

Wir könnten Freunde werden… – Haldern Open Air 2010 Nachbericht

Ich habe jahrelang über das Haldern Open Air Witze gemacht, über die vielen zu netten Bands, die Hippie Atmosphäre und die Location irgendwo in einem Kaff am Niederrhein, fast so als wäre ich tatsächlich einmal dort gewesen. War ich aber bis zu dem Wochenende nie und eigentlich hätte ich schon deswegen meine große Klappe halten sollen. Da wegen diverser Geld-Probleme (Wohnungs-Umzug) , schlechten Line-Ups (Pukkelpop) und mangelnder Begeisterung der Anderen (Freunde)  diesmal nur das günstige und in der Nähe liegende Haldern Pop Festival als Option in Frage kam, war es also Zeit sämtliche Voruteile wieder rauszukramen und sich skeptisch in den Zug Richtung Emmerich zu setzen.

Die Fahrt nach Haldern führt über wenig spektakuläre Städte wie Wesel (ja genau die Stadt mit dem Esel…gnihi) und Dörfer mit wohlklingenden Namen wie Meerhoog; halt alles was ein Stadtkind wie ich zum davonlaufen findet und  alles was genüsslich sämtliche Klischees vom fetten Bauern und prolliger Dorfjugend vor meinem geistigen Auge ablaufen lässt. Wo man bei Rock am Ring schon am Koblenzer HBf von  gröhlenden Onkelz Fans und keifendem Prollrock begrüßt wird, läuft hier alles wesentlich gesitteter und ruhiger ab. Schon kurz nach dem Ausstieg gibt es eine Gepäckabgabe und die ersten obligatorischen Bändchen und Mülltüten für das Camping-Gelände. Nach ein paar Minuten landet man bereits direkt in dem Ortskern, der nebenbei erwähnt sehr gepflegt und sauber aussieht. Weiterlesen