Klassiker des selbstreflexiven Kinos – Klappe die Sechste: Robert Altmans "The Player" (1992)

Normalerweise beleuchten Meta-Filme den kreativen Schaffungsprozess: Klassiker des selbstreflexiven Kinos nutzen den Blick der Regisseure, der Crew oder gar des Rezipienten, um die Möglichkeiten des Films auszuloten, aufzuzeigen und in kreisförmigen Bewegungen zu ihrer Ader zurückzuführen. Aber das Konzept des Films als Kunst, als Erweiterung des Geistes und als Medium zwischen Realität und Fiktion wird dabei konstant aufrecht erhalten. Mit seinem 1992er Film „The Player“ beschreitet Robert Altman einen anderen Weg: Film als Produkt, Film als Kommerz, Film als Tod der Kreativität. Willkommen in Hollywood. The Player ist ein zynischer Abgesang auf die Mechanismen des Big Business und die Ohnmacht der daran beteiligten Künstler.

weiterlesen