Schlagwort-Archiv: Fernsehen

Links fürs Wochenende

Wie das Internet funktioniert

Die Digitale Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit European Digital Rights eine Broschüre über die Funktionsweise des Internets erstellt, die sich auch dezidiert an Nicht-Natives wendet.

Ein in sich abgeschlossener Mikrokosmos

J. De Lapuente über die Parallelwelt des Fernsehsenders RTL:

Kein deutscher Sender ist in sich so geschlossen, wie es RTL ist. Keiner hat eine derart übergreifende Konzeption. RTL schafft sich einen Mikrokosmos, der rund um die Uhr, quer durchs Programm, in jeder Sparte erhalten bleibt. Selbst Jauch, den man als RTL-Intellektuellen verkauft, kennt die Namen der GZSZ- oder DSDS-Figuren. RTL ist eine abgeschlossene Welt – die dort verbreitete Wirklichkeit ist konzipiert und verbindlich für alle Sendungen. Und die ganze Nation nimmt daran teil – jeder, der nicht RTL schaut, gehört einfach nicht zur RTL-Nation.

Der Aufruf des Verschwörungsrappers

Die sowohl inhaltlich als auch musikalisch schauderhaft schlechte, verschwörungsideologische Band “Die Bandbreite” ist empört, weil eine Hausarbeit über sie an der FH Düsseldorf mit “Mangelhaft” bewertet wurde. Kurios ist nicht nur die aggressive Videobotschaft des Sängers der Band sondern ebenso die – schlicht und ergreifend tatsächlich mangelhafte – Hausarbeit, die die Band selbst ins Netz gestellt und die beiden Autorinnen somit der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Bei Reflexion finden sich noch weitere Hintergründe zu der kruden Band aus der Truther-Szene.

Peter Berling: Der Alleszermalmer

Peter Berling ist ein Universaltalent: Filmproduzent, Schauspieler, Autor. Nun hat er seine Biografie geschrieben. Sie erzählt von einem Lebemann, der die Stille sucht.

8 Political Photoshop Fails from 2011

Photoshop Disasters – die ohnehin immer wieder Spaß machen – hat gesammelt: Fliegende Chinesen, wegretuschierte Dissidenten, geklonte Massen, gewachsene Brüste und Geisterfahrer auf der Autobahn. Nicht nur die PR-Branche leistet sich den einen oder anderen Photoshop-Schnitzer, die Politik ist auch gut dabei…

Angst vor der Ungleichheit

Starten wir alle als unbeschriebene Blätter ins Leben? Es sieht nicht so aus. Aber trotzdem hält sich diese Illusion hartnäckig, vor allem aus Angst um die Grundlagen unserer Moral. Aber unsere Moral hängt nicht ab von Erkenntnissen der Genetik.

Clipart Covers

Sehr cooler Tumblr, auf dem populäre Platten-Artworks mit kostenlosen Cliparts nachgestellt werden. Als Typographie dient (natürlich!) Comic Sans. Musikgeschichte + 90er Jahre Feeling = Epic Win!

Pony-Creator

Noch so ein Zeitfresser, der derzeit bei Facebook und durch die Blogs kursiert. Male und gestalte dein eigenes Little Pony, inklusive massig Vorlagen und Farben.

Eine Begegnung der dritten Art

Fräulein Krise wird von einem ehemaligen Schüler über Facebook kontaktiert.

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko findet in Adeles 21 ein uramerikanisches Album. Florian findet wenig Gefallen an der Shyamalan-Produktion Devil und sieht auch Aronofskys Black Swan eher als zwiespältigen Spaß an, begeistert sich dafür aber um so mehr an dem kruden Comic Axe Cop. Wie dieses Jahr bieten die Oscarnominierungen genug Raum um über den Konservatismus der Academy zu lästern. Da tut doch ein Blick in die nähere Vergangenheit gleich viel wohler. Auf dem Programm stehen die besten Tarantinoesken Filme, die besten Thrillerdie besten Thriller und ähmmm ja, die besten Thriller der 00er Jahre. Einen kleinen 2010er Nachschlag gibt es dann aber auch noch, in Form von hervorragenden Mashup- und Bastard-Pop Alben.

Die 00er Jahre: Die besten TV-Serien des Jahrzehnts II

Wie versprochen; TV-Serien Best Of die Zweite. Direkt nach dem Klick…

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Links fürs Wochenende

Claude Chabrol – Das unbestechliche Auge

Sehr schöner Nachruf auf den französischen Nouvelle Vague Filmemacher Claude Chabrol, der letzten Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben ist.

Diesseits von Gut und Böse

Gero von Randow philosophiert für Die Zeit über den Atheismus, seine Beweggründe, seine Argumente und seine Geschichte:

»Das Glaubensverlangen kehrt immer wieder zurück«, schreibt der atheistische Schriftsteller Pascal Quignard in seinem aktuellen Roman La barque silencieuse, »wie der Schlaf oder der Durst oder der Liebeswunsch. Verlust ruft nach Ersatz, der Hunger nach dem Traum.« Doch man kann sich diesem Ruf verweigern. Das ist eine Lebenskunst.

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