EWE auf der großen Leinwand (22. April)

EWE-Plakat

Ich mal wieder in eigener Sache: Am 22. April ist EWE im Rahmen des Filmclub Verlängertes Wohnzimmer im gleichnamigen Theater (Frankfurter Allee 91, Berlin) auf der großen Leinwand zu sehen. Mittlerweile habe ich Seite360 ja schon öfter mit EWE zugespammt (siehe Related Posts), deshalb belasse ich es bei der kurzen Ankündigung. Ich selbst werde wahrscheinlich nicht vor Ort sein (sondern stattdessen Prag aufmischen), Johannes ist aber definitiv da und wird dem interessierten Publikum mit Sicherheit auch ein paar Fragen zur Produktion und unseren Gedanken hinter dem Film beantworten. Falls ihr EWE noch nicht gesehen habt, ist das auf jeden Fall eine gute Chance den 20Minüter im Breitwand-Format zu genießen.

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

EWE mal wieder…

Ich mache es in diesem Fall kurz: Infos zum Film hier, Veranstaltung dort.

Kommt auf jeden Fall vorbei, wenn ihr das aktuelle Filmprojekt von Johannes und mir noch nicht gesehen habt.

EWE (Everybody Watchs Everybody, BRD 2011, 22 min) ist ein Film der Berliner Filmemacher Johannes Franke und Florian Bayer. EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich … Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum ve

rgessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.DISKUSSION

Der Film wirft zahlreiche Fragen zur Wirkung von Videoüberwachung auf. Was ist der Nutzen, was sind die Gefahren? Wie sehr beeinträchtigt das Beobachtetsein unser Leben? Sind wir noch wir selbst?
Darüber wollen wir im Anschluss des Films mit den beiden Regisseuren sowie einem Experten für Videoüberwachung sprechen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit uns diskutiert.

Mittwoch, 7. November 2012 im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin; präsentiert von der Humanistischen Union
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In eigener Sache: EWE – Kurzfilmpremiere am dritten August in Berlin

Joa… ich habe da ja schon vor einiger Zeit ein Drehbuch geschrieben und das Ganze zusammen mit Johannes (der hier auch ab und zu, in letzter Zeit viel zu selten, etwas schreibt) verfilmt. Dieser Film kommt nun nach diversen Screenings auf Festivals und bei Ausstellungen zu seiner ganz hochoffiziellen Premiere in Berlin. Wir zeigen den 20minütigen, dytopischen Thriller am 3. August  im Theater Verlängertes Wohnzimmer in Friedrichshain. Eintritt ist frei und ich würde mich auch freuen wenn einige von den Lesern und bloggenden Kollegen vorbeischauen würden.

Näheres erfahrt ihr auch in der Veranstaltungsankündigung auf Facebook sowie auf der offiziellen Website zum Film. Kommt reichlich!

Nachdem der Gone-Astray-Film EWE letztes Jahr erfolgreich auf drei Festivals gelaufen ist und wir fast ausschließlich positives Feedback erhalten haben, wollen wir dem finalen Schnitt nun endlich auch zu seiner offiziellen, verdienten Kino-Premiere verhelfen.

Hierfür steht uns das Theater “Verlängertes Wohnzimmer” (Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin) zur Verfügung. Dort bekommen wir einen ordentlichen Bühnenraum inkl. Rückprojektionsleinwand, sowie einen Bar-Bereich (mit Getränken zu moderaten Preisen) und schöne Café-Atmosphäre. Es kann also ordentlich gefeiert werden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Los gehts um 19 Uhr. Den Film werden wir wahrscheinlich so gegen halb 8 screenen. Danach gibt es noch ne kleine Aftershow-Party und das Screening von Zusatzmaterial und ein paar anderen Filmen…

EWE

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.
EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Länge: 22 Minuten

www.ewe-der-film.de
www.theater-verlaengertes-wohnzimmer.de

Theater “Verlängertes Wohnzimmer”
Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin

PS.: Wenn ihr kommen wollt, sagt bitte in dieser Gruppe zu, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben.
Lg, Florian und Johannes

Blogging from YOUKI Filmfestival

Johannes hat ja schon ein bisschen vom up and coming berichtet. Unser gemeinsamer Kurzfilm EWE läuft aber nicht nur in Hannover sondern ebenso im beschaulichen Wels (Oberösterreich) beim 13. Youki, dem internationalen Jugend Medien Festival. Dort bin ich seit gestern unterwegs, EWE wurde schon gezeigt und ist auch – soweit ich das beurteilen kann – recht gut angekommen.

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Filmfest “Up and coming” – Tag 1

Ich bin hier gerade beim NachwuchsFilmfestival “up and coming” in Hannover und versuche unseren Film “EWE” würdig zu vertreten. Ich war im Vorfeld schon sehr gespannt wie die Nachwuchsfilmlandschaft aussehen mag, zumal sich das “up and coming” auf die Fahnen schreibt dass  ”bei der Auswahl nicht technische Perfektion, sondern Originalität und Eigenständigkeit von Idee und filmischer Umsetzung im Vordergrund stehen”.

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In eigener Sache: EWE @ Youki Festival, up-and-coming & Oldenburger Kurzfilmtage

Unser 2011 fertiggestellter Kurzfilm EWE läuft dieses Jahr im November auf gleich drei Kurzfilmfestivals. Beim internationalen Kurzfilmfestival Youki in Wels (Österreich) wird er am 24.11. um 12:00 Uhr im Alten Schlachthof gezeigt. Beim up and coming, dem internationalen Film Festival Hannover läuft er am 25.11. um 21 Uhr im CinemaxX in der Nikolaistraße, und am 27.11. ist er bei den Oldenburger Kurzfilmtagen zu sehen. Gleich drei Festivals inklusive Competition an einem Wochenende… und dazu noch schön über Deutschland verteilt. Daumen drücken, oder, falls ihr an einem Spielort in der Nähe wohnt, am besten gleich vorbeischauen.

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Gedankenschnipsel: South Park, Steve Jobs, Tomas Tranströmer, Melancholia und ein bissel Privates

Die neuste South Park Folge, die diese Woche angelaufen ist, gehört wohl mit zum Deprimierendsten, was ich in letzter Zeit an klassischem Serien-Format sehen durfte. Gleich aus mehreren Gründen: Natürlich in erster Linie das selbstreferenzielle Moment, Parker und Stone, die mit der beginnenden pubertären Krise ihres Protagonsiten Stan auch so etwas wie die Angst vor der eigenen Ideenlosigkeit thematisieren. Dazu passt es dann auch ganz gut, das Ass Burgers zu den schwächsten Folgen dieser Staffel und darüber hinaus zu  den schwächsten South Park Episoden der letzten Jahre überhaupt gehört: Das Wortspiel aus Asperger und Ass-Burger ist zwar niedlich, aber irgendwie hat man das schon besser bei Jared has Aides gesehen.. Außerdem mag dieser ganze Matrix-Subplot nicht so recht zünden, wirkt für South Park Verhältnisse fast schon anachronistisch, ist der hier karikierte Film doch immerhin über zehn Jahre alt. Andererseits ist die Folge auch irgendwie genial, gerade wegen ihrer Schwächen. Vielleicht liegt es daran, wie offensiv die Schöpfer mit der schleichenden Gefahr der eigenen Irrelevanz umgehen: Ist die Luft raus? scheint sich nicht nur der Zuschauer sondern auch die Episode selbst zu fragen… Gerade wenn sie gegen Ende die Option eines vollkommen veränderten South Park ins Spiel bringt, nur um den Zuschauer mit einem seltsam unentschlossenen Wanken noch ein gutes Stück weiter zu irritieren.

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In eigener Sache: “Schergen der Kunst” – Ausstellung im Atelier Kunstalarm (Berlin)

Vom 22.7. bis zum 29.7.2011 findet auf den Wilhelminenhöfen in Berlin die Ausstellung Schergen der Kunst im Atelier Kunstalarm statt. Initiator der Ausstellung ist der Atéliersbetreiber Stefan Stegerer, der nicht nur außergewöhnliche Plastiken und Installationen erstellt, sondern auch bei den beiden Kurzfilmen Little Brother is watching you und Ewe herausragende Arbeit an der Beleuchtung geleistet hat. Zu sehen gibt es bei der Ausstellung verschiedene Installationen, Fotos, einen Kunst-Kicker und in gemütlicher (und überwachter) 60er Jahre Wohnzimmeratmosphäre die beiden Filme Little Brother is watching you und Ewe, letzteren als exklusive Vorpremiere. Das ganze findet im Rahmen der Aktion Kunst am Spreeknie statt und den Ausschreibungstext der Ausstellung gibt es nach dem Klick.

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EWE – Der Film (Trailer und Artwork)

That’s it! Kurzfilm von Johannes Franke und mir, dessen Postproduction zu – naja sagen wir mal – 3/4 abgeschlossen ist. Fotos dazu gabs schon in nem Bildbeute-Artikel. EWE beruht auf meiner gleichnamigen Kurzgeschichte, die in der Anthologie “Am Ende der Leitung” von Quintessenz veröffentlicht wurde. Den nun verwirklichten Film gibt es dann wohl gegen Mitte 2011 in Berlin und darüber hinaus auf diversen – hoffentlich vielen – Filmfestivals zu sehen. Die Geschichte des 20Minüters liest sich ungefähr so:

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Hier der erste Trailer:

–> EWE – Der Film

–> Die Vorlage im Sammelband “Am Ende der Leiung”

Bildbeute: EWE

Ich möchte mich nicht herausreden, ich möchte auch nicht belehren. Ich möchte einfach nur davon berichten, und sei es nur, damit ich es selbst begreifen…

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