Schlagwort-Archiv: Eurodance

Eine Hymne auf die 90er (Neo Magazin)

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Schnüff! Ja, so war das damals. Ich lutsche nun am Neon-Schnuller, hole die Vision Street Wear-Klamotten vom Speicher und ziehe mir die Nike Air Max an.

Jan Böhmermann ist momentan einfach die coolste Sau im TV und hat vollkommen zurecht den Grimme-Preis bekommen. So etwas versendet man dann bei den Öffis auch gerne mal um 23:00 Uhr auf dem Spartenkanal ZDF Neo.

via NeoMagazin

Musikvideo der Woche: Snap! – Welcome To Tomorrow

Ich mag den Song wirklich! Da gab es wirklich viel Schlimmeres ein paar schlimmere Verbrechen im Bereich Eurodance und eigentlich war das ja auch nur ein Update zum ebenfalls anti-intellektuellen Disco-Sound der 70er, in dem sämtliche Gesellschaftsschichten zu einem Sound zu großartigen Lyrics wie “Hocus Pocus turn around” gemeinsam tanzten. Ok, ich suche gerade ne Ausrede für mein Guilty Pleasure aber egal…nun geht es auf eine eine lustige Trash-Reise mit einem komischen Steam-Punk-Gefährt und herrlich schrecklichen CGI-Welten.

Snap! – Welcome To Tomorrow (1994)

Regie: unbekannt
Album: Welcome to Tomorrow

Die 00er Jahre: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts II

Dieses mal mit gleich drei Electronica-Projekten aus Frankreich: French House an der Schwelle zum Pop von Modjo und Daft Punk, sowie einen vielseitigen Downtempo Soundtrack von Air. Darüber hinaus haben wir für euch  vielfach ausgezeichneten Vocal Jazz  von Norah Jones im Programm, deftigen Pop-Punk und Alternative Rock von Jimmy Eat World, entspannten Soft Rock und Bubblegum Pop von den Cardigans, ein Sommeralbum von R.E.M., melancholischen Folk-Pop von Coldplay, Neue neue deutsche Wellen von den Helden und emotionalen  Post-Grunge von Matchbox Twenty.

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Goldfrapp – Rezension zum neuen Album "Head First"

Von wegen Kopfmusik! Nachdem Goldfrapp auf den letzten Album wieder eine Reise zurück zu dem immer noch wunderbar düsteren  Felt Mountain unternommen haben, gibt es nun wieder die volle Ladung Disco Trash mit Neonlichtern.  Die erste  Single “Rocket” entwickelt sich ja gerade zu dem größten Hit von Goldfrapp und ist mittlerweile schon aus dem Radio, ja selbst deinem ekligen Lokalradio, bekannt. So schlimm wie diese blöde unnötige Verneigung vor 80er Seichtpop Marke Billy Joel ist dann Head First aber doch nicht, auch wenn Goldfrapp kaum genug von dem wohl  neben den 70ern meistzitierten Jahrzehnt  bekommen können.
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Eurodance – Ein Manifest für das Vergessen

Bei uns hieß es immer Kirmesmusik – bzw. Kärwemusik im soliden saarländischen Dialekt. Gerade mal zehn Jahre alt war ich, als SNAPS! Rhythm is a dancer 1992 erschien und dank des Einflusses meines großen Bruders interessierte ich mich eher für die Seattler Rockszene und 80er Jahre Metalhelden als für den glatt polierten Elektrosound, der direkt vor unserer Haustür fabriziert wurde. Aber irgendwie konnte ich mich dem Ganzen dann doch nicht so richtig entziehen. Der Dauerbeschallung durch VIVA und MTV sowie dem nicht zu unterschätzenden Einfluss gleichaltriger Freunde sei Dank. Irgendwann kannte ich sie alle, hatte sie hier und dort bei Freunden gehört, durch Zufall auf Viva gesehen und 1995 geschah dann tatsächlich das Unfassbare: Mit E-Rotics Love Affair kaufte ich mir mein erstes (und bis dato letztes) Album der europäischen Elektrofabrik. Davor hatte ich immerhin die ein oder andere Single besessen und zum Geburtstag den Schlumpfen.Techno zum Geschenk erhalten, aber der Kauf dieses Albums – woran mit Sicherheit auch die albernen Comic-Videoclips und zahllosen lyrischen Schlüpfrigkeiten Schuld waren – bedeutete für mich eine Art Statement, ein kurzes Bekenntnis zu dieser Form von Musik, bevor ich durch die Pubertät und durch Grunge, Punk und Metal endgültig geheilt werden sollte…

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