Hörenswertes Frühling II: Eels, Skrillex, Tycho, Cloud Nothings, Todd Terje, Damon Albarn

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Eine große Einleitung? Nee, diesmal nicht. Der Artikel hier muss schnell raus und ich auch. Blasenentzündung und so. Was die Alben angeht: Der Frühling ist mächtig!

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Disclosure – Settle (Stream)

Um die Dubstep-Popper von Disclosure wird gerade in den Staaten und in England ein ziemlich großer Hype veranstaltet. Für mich als Kind der 90er , der ja Dubstep noch unter dem doofen Namen Drum N`Bass/Jungle kannte, entdecke ich zwar nichts nicht weltbewegend neues, kann mich aber mit den glasklaren Beats und dem  angenehmen Groove anfreunden. Das nächste Mal erzähle euch Kids aber mal was über Goldie…

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Die 90er Jahre: Die besten Indie-Alben des Jahrzehnts I

Moment, war Alternative nicht Indie und umgekehrt? Jein, wo Alternative Rock tatsächlich am Anfang noch eine Alternative zum dumpfen Mainstream war wurde schnell alles was irgendwie grungig war oder den Alternative-Style trug in diese Schublade gesteckt. Indie hingegen waren Querdenker oder notorische Mainstream-Verweigerer wie Neutral Milk Hotel, dessen kreativer Kopf Jeff Mangum die Öffentlichkeit scheut wie kein anderer. Travis hingegen schafften mit The Man Who den Durchbruch in den Mainstream, was nicht an Anbiederung lag sondern an einem zeitlosen Meisterwerk, dessen spröder Charme nie vergehen wird.

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This Many Boyfriends – This Many Boyfriends (Stream)

“Die besten Smiths seit den Smiths”, behauptet Zeit Online und zumindest diese Referenz stimmt schon mal. Der schmachtende Gesang eines Morrissey trifft auf den Punk-Spirit von The Libertines oder The Vaccines. Ok, man merkt, wir befinden uns knietief im The-Rock Sumpf der 00er und This Many Boyfriends wären 2005 sicherlich eine größere Sensation als derzeit, wo es für einen kleinen Hype in England reicht, aber man hier wohl nur auf fragende Gesichter trifft, sollte man den auch nicht gerade einfallsreichen Namen erwähnen.

Einfallsreich ist dieser Post-Retro-Rock (Schöne Bezeichnung, nee?) sicherlich nicht und trotzdem ist es ein sympathisches Indie-Pop Album ohne Überambition, sondern einfach schönen Melodien, die einfach wahnsinnig Spaß machen.

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Musikvideo der Woche: Blur – Music Is My Radar

Am letzten Freitag erschien das tolle und leider nicht so ganz billige Boxset von Blur. Vor 12 Jahren erschien bereits eine Best-Of Sammlung, die als neuen Song “Music Is My Radar” hatte und dessen Video kommerziell nicht zu erwerben war.

“Music Is My Radar” is a song by British band Blur. It was released as a single in support of the band’s Best of album, Blur: The Best Of, on which it also appears, reaching Number 10 in the UK. Along with 1992’s “Popscene”, it is one of two Blur singles never to have been included on a studio album. Peculiarly, the promotional video for the song is not included on the DVD/VHS version of the compilation and remains the only UK Blur video never to have been made commercially available.

(wikipedia)

Blur – Music Is My Radar (2000)

Regie: Don Cameron

Album: The Best Of Blur

 

Musikvideo der Woche: Casiokids – Olympiske Leker

In ein paar Stunden steigt die Eröffnungsfeier für die Olympischen Spiele in London und wir stimmen uns schon mal mit dem handgezeichneten Video von den Casiokids drauf an. Ich freue mich übrigens wie ein kleines Kind auf die Party heute abend, die kein Geringerer als Danny Boyle entworfen hat und wenn ein Volk Eier in der Hose für ausgefallene Ideen abseits der Norm hat dann sind es die Briten.

Casiokids – Olympiske Leker(2012)

Regie: Chad Blevins

Album:Aabenbaringen Over Aaskammen

Hörenswertes Mai/Juni 2012: Sigur Ros, Die Toten Hosen, Laurel Halo, Japandroids, Maximo Park

Ich verzichte mal auf einen größeren Einstieg zu einem der leider momentan seltenen Hörenswert-Artikel und nutze die Pause zwischen dem hochklassigen Spanien/Italien Spiel und trabe danke akuter Biernot für einen Ausflug zur nächsten Tanke (Anmerkung des Lektors: Das kommt davon, wenn man die Einleitung zu früh schreibt und den Artikel erst einige Zeit nach dieser veröffentlicht ;- ) ). Ich wünsche viel Spaß mit den nicht mehr irdischen Sigur Ros, den ungestümen Japandroids, der wunderlichen Laure Halo und den bodenständigen Hosen. Selbst Maximo Park haben sich leicht verändert, was allerdings in diesem Fall weniger das Album selber betrifft.

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Muse – The 2nd Law (Album-Trailer)

Sommerloch bedeutet Album-Trailer. Muse melden sich zurück und geben uns schon mal einen kryptischen Ausblick auf das im September erscheinende The 2nd Law.  Der Tiefpunkt dürfte mit The Resistance eh erreicht sein und geht eigentlich wirklich jemand wegen der Musik auf die Giga-Lightshow-Konzerte der Prog-Größenwahnsinnigen ? Ich gebe die Hoffnung nicht auf und hoffe auf ein zweites Überalbum wie Origin of Symmetry.

 

Ohrwurm: Rusko – Somebody To Love

Grmbl, ich möchte das gar nicht so gut finden! Rusko ist zwar die etwas wenigere prolligere Version von Skrillex, aber (noch) finde ich den zu sehr Disse. Somebody To Love hört sich ja schon vom Titel wie Eurodance an und hat tatsächlich ein paar Elemente dieses doch eher peinlichen 90er -Genres. Rusko schafft es aber irgendwie doch das der Song die Kurve bekommt und am Schluss ein *sic!* Brostep (so nennen die da drüben die Testeron-Variante von Dubstep)-Ohrwurm bei rumkommt. Leider geil, Rezi zu dem Album (VÖ: 30.03.2012) “Songs” erscheint in Kürze.

Hier auch noch der Remix von englischen Dubstep-Produzent Skream, der es mal wieder mehr Underground mag und Somebody To Love weg vom Dancefloor in den dunklen Techno-Keller holt.

Hörenswertes Januar 2012: Oliver Tank, Enter Shikari, The Maccabees, The Big Pink, Die Antwoord

Hurra, der erste Hörenswert-Artikel für dieses Jahr. Nunja, man sollte die Vorfreude etwas zügeln, denn so wirklich toll ist die darin gemusterte Musik nicht geworden. Indie-Pop aus England, einstmals der ganze Stolz des Königreiches, enttäuscht mit lauwarmen Nachfolgealben von Enter Shikari, The Maccabees und The Big Pink; nur Oliver Tank kann mit liebevollen Dream Pop Songs überzeugen, während Die Antwoord aus dem südlicher liegenden Südafrika mal wieder diskutabel bleibt.

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Musikvideo der Woche: Lou Rhodes – One Good Thing

Endlich mal wieder Sonne ! Dazu ein schönes, mit Licht durchflutetes Video der Künstlerin Lou Rhodes, die zudem auch Sängerin bei dem Trip Hop Projekt Lamb ist. Diese 70er Vintage Effekte sind zwar etwas überreizt, aber können zu der Atmosphäre beitragen. Ein wirklich schöner Song für einen hoffentlich guten Tag.

Lou Rhodes – One Good Thing (2010)

Regie: Promo Video

Album: One Good Thing

Newcomer 2012 – Seite 360 wagt einen Blick in die Zukunft II

Der zweite Blick deckt ansonsten eigentlich sämtliche Schwächen auf, in unserem Falle allerdings kommen ein paar großartige Neuentdeckungen dazu. Wie immer eine kleine aber feine Auswahl an potentiellen Newcomern, über die die Musikpresse bald sprechen wird und für Furore sorgen könnten. Lana Del Rey hat den Sprung vom Blog Hype auf die Titelblätter der Musikmagazine geschafft und Brit-Emporkömmling Zoo Kid wird bestimmt auch so manchen suchenden Hörer begeistern dürfen, während fiN den Alternative Rock mit viel gefühl neu beleben könnte. Milk Musik und The Men bringen uns den Seattle Sound der späten 80er zurück und erreichen ja eventuell sogar ein Grunge-Revival , das ich 2012 wirklich hören möchte.

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Florence + The Machine – Ceremonials (Stream)

Das neue Florence + The Machine Album gibt es nun komplett auf Grooveshark. Ceremonials erscheint am 28.10.2011.

Das neue Album „Ceremonials“ entstand diesen Sommer im legendären Studio 3 der Abbey Road Studios, wo sich Florence mitsamt ihrer Band für fünf Wochen einquartierte; eine entscheidende Rolle spielte dabei auch dieses Mal ihr Stammproduzent Paul Epworth. Gemeinsam mit ihm ist in diesen 35 Tagen ein massives Art-Pop-Feuerwerk entstanden, das einerseits extrem sanft und einfühlsam klingen kann, doch zugleich immer wieder abhebt und über einen hinwegschwappt wie eine gewaltige Flutwelle aus Emotion und Atmosphäre. „Ceremonials“ ist ein äußerst vielschichtiges Werk, das die Konventionen des klassischen Pop aufdröselt, sie kurzerhand durch ein schwarzes Loch feuert, um die Einzelteile dann wieder zu einem futuristisch-urwüchsigen Rundumschlag zu kombinieren. Untermauert und getragen wird das alles von Florences betörender, episch anmutender Stimme. Ein reifes Meisterwerk also, mit dem die Sängerin beweist, dass die Popkultur auf Dauer mit ihr rechnen darf.

(Promo Text Universal)

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