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Die 90er: Die besten Emo-Alben des Jahrzehnts II

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Ich war ehrlich gesagt etwas sehr hart mit dem 00er-Jahre-Emo und irgendwie verorte ich viele der guten Alben aus diesem Jahrzehnt merkwürdigerweise in der vorausgehenden Dekade. Natürlich will ich hier nicht die Großartigkeit von Bands New End Original oder Talking Back Sunday diskreditieren, aber irgendwann drehten die 00er doch in den wenig guten Kram, der einer ganzen Szene einen Schlag verpasste, von dem sie sich lange nicht mehr erholte.

So, nun aber wieder zurück zu den 90ern. Die Get Up Kids leiten also auch den zweiten Teil ein: Okay, genauer gesagt nur ein Teil von Ihnen mit dem nicht minder tollen Sideproject The New Amsterdams. Etwas mehr auf die Ohren gibt es von New Found Glory, denen wir vielleicht auch etwas Blink 182 und viele andere Pop-Punker zu verdanken haben. Mineral und Cristie Frint Dive versuchen derweil ihren Ruf wiederherzustellen und zeigen sich als Innovatoren.

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Die 90er Jahre: Die besten Emo-Alben des Jahrzehnts I

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Ach, tut doch nicht so. Wir hören doch gerade alle um die Winterzeit mal gerne in unsere alten sogenannten “Emo”-Alben der 90er. Die aus den 00ern aber dann doch nur in wirklich in sehr schwachen Momenten, oder?

In den 90ern hatte sich jedenfalls dieses Genre gerade erst aus dem Hardcore/Punkbereich etwas emanzipiert und war froh nicht mehr in den Moshpit mit den harten Jungs steigen zu müssen. Das Aussenseiter-Gefühl des Genre nahmen sie gerne mit, aber statt Testosteron-Gebolze thematisierten die Jünger dieses Subgenres ihr dysfunfktionales Seelenleben und ihre Unverständnis gegenüber der Gesellschaft.

Emorock der 90er hatte aber trotzdem noch genügend Wut im Bauch und kanalisierte diese in den Ausbrüchen zwischen melancholischen und traurigen Passagen. Als Grunge zu groß wurde und sich alles auf Eddie Vedder und Kurt Cobain stürzte, gab es für integre Kids mit Bands wie Jawbreaker oder Sunny Day Real Estate damit die willkommene Alternative zu dem immer kommerzieller werdenden Seattle-Sound, dessen Trittbrettfahrer viel von der ehrlichen Wut der Anfangstage wegnahmen.

Hier hatten wir wieder Gefühle und wenn ihr vergessen habt wie das damals war, kommen nun ein paar Bands, mit denen wir zusammen wütend und unverstanden waren.

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