Schlagwort-Archiv: Electro

Hörenswertes Sommer 2013 II: Disclosure, Boards of Canada, Beady Eye, Editors, Deafheaven, Kanye West

Uff, das wird ein Sommer! Ich könnte momentan eigentlich wöchentlich einen Hörenswertes-Artikel raushauen und würde immer noch hinterher hinken. Wem bei Boards of Canada nicht gerade das Wasser im Mund zusammen läuft, der benötigt entweder dringend musikalische Nachhilfe oder hat ganz einfach einer der wichtigsten elektronischen Acts der letzten 10 Jahre verpasst. Das Oasis-Nachfolge Projekt Beady Eye bemüht sich derweil noch um solche Wichtigkeit. So, genug Einleitungs-blabla getippt, das geht ja alles von eurer und meiner Zeit ab…

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Daft Punk: Auftritt beim Wisconsin Festival 1996

Mein Gott werde ich da gerade nostalgisch. Ein blutjunger Thomas Bangalter spielt 1996 ein Live-Set bei einem amerikanischen Festival und spielt genau diesen knackigen House, den ich auf dem Debüt-Album “Homework” so geliebt habe und die Franzosen seitdem auch nie wieder so hinbekommen haben. Heute machen sie glatte Disco-Tribute Alben, tragen doofe Roboter-Helme…aber das ist ja eine andere Geschichte.

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Mixtape: Four Tet feat. Grimes, Atoms For Peace,Jai Paul & Prince (Stream & Download)

Erstens: Menschen sind scheiße. Gerade beim Spaziergehen am Duisburger Innenhafen mal wieder festgestellt. Zweitens: Four Tet ist es absolut nicht. Das neue Mixtape, was er für eine Radioshow kompiliert hat, ist mal wieder erste Sahne und tönt natürlich viel besser als jede Proll-Mucke, die derzeit aus tiefergelegten Abschlepp-Karren rummst. Drittens: Menschen sind scheiße, Erdinger Alkoholfreies nicht. Prost!

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Hörenswertes Frühling 2013 II: Phoenix, Junip, Frank Turner, Ghost B.C.,!!! (Chk Chk Chk)

Wie angekündigt widmen wir unsere Hörenswertes-Rubrik den ansteigenden Temperaturen und der sich bessernden Laune. Selbst die Okkult-Rocker von Ghost B.C. machen mit und lassen bei allem Düster-Image auch Selbsrironie durchblicken, Phoenix wagen großes Kino, Junip mögens es ruhig und Frank Turner begeistert die Massen. Als klarer Sieger gehen diesmal aber Chk Chk Chk hervor und bringen den Groove in den Frühling.

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Nicolas Jaar – Live At Boiler Room NYC

Mein Traum ist ja immer noch irgendwo in einem coolen Schuppen aufzulegen und den Anwesenden treibende Beats um die Ohren zu hauen. Nicolas Jaar hat es geschafft (gemein!) und legt hier ein formidables 45 Minuten langes DJ-Set auf. Wie immer in der für Jaar typisch hypnotischen Kraft, die weit von Prolo-Sachen wie Guetta oder welcher Ibiza-Größe auch immer liegt.

Hörenswertes Frühling: The Knife, When Nalda Became Punk, Tyler The Creator, James Blake

Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The Knife sind allerdings eher was für halluzinogene Trips, Tyler ist nun doch ein Sunnyboy, James Blake wehklagt weiterhin und When Nalda Becomes Punk haben wohl als einzige wirklich den Wetterwechsel registriert. Nächstes Mal wird es richtig poppig und bis dahin gönnt euch mal ein leckeres Eis, Stracciatella oder Nuss.

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Musikvideo der Woche: James Blake – Overgrown

An James Blake führt ja diesen Monat mal gar nichts vorbei. Ein bischen finde ich den Hype um den Slo-Mo-R`n B übertrieben und im Vergleich The Weekend spannender, aber zur Untermalung von düsteren und melancholischen Landschaften ist die Musik mehr als passend.

James Blake – Overgrown (2013)


Regie: Nabil Elderkin
Album: Overgrown

Hörenswertes Winter 2013 III: Karl Bartos, Daughter, Depeche Mode, Devendra Banhart, Kvevertak

Winter? Winter! Mir ist bewusst, dass wir hier Frühlingsanfang haben, aber nachdem mir gerade nach einem Kurztrip in den Supermarkt das Gesicht eingefroren ist  – und ich mich danach am liebsten in den Backofen zum Auftauen gelegt hätte – verzichte ich mal auf das meteorologisch korrekte Frühling in der Headline. So richtig warm ums Herz wird einem bei den wirklich bezaubernden Daughter, Karl Bartos erzählt von früher, Depeche Mode verlieren sich in der Gegenwart, Devendra Banhart macht auf seriös und Kvevertak müssen sich in der Bild-Zeitung nun schon als Hipster-Metal bezeichnen lassen.

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Simian Mobile Disco @ SONAR Barcelona 2012

Am 12.04.2013 erscheint das Live-Album von Simian Mobile Disco (komischerweise auf Spotify schon in Gänze anhörbar). Hier als Vorgeschmack ein Live-Mitschnitt von dem letztjährigen Auftritt beim Sonar Festival in Barcelona. Lasst den Frühling beginnen!