Filmabriss: Captain Phillips, 12 Years a Slave, Snowpiercer, Trance – Gefährliche Erinnerung

Tom Hanks

Unbedingt mal wieder Zeit für einen aktuellen Filmabriss… Irgendwie tut es mir derzeit um so ziemlich jeden Film leid, den ich sehe und zu dem ich es nicht schaffe, wenigstens ein oder zwei Zeilen zu Papier zu bringen; liegt nicht nur daran, dass ich das Gefühl habe, Seite360 giere nach Content, sondern auch einfach weil das Niederschreiben mir selbst hilft meine Meinung zu dem entsprechenden Film zu verarbeiten und zu fixieren, auch über den (ähnlichen) Effekt eines  Nach-Kinobesuch-Gesprächs hinaus. Hier also jetzt ein paar kurze Gedanken zu einigen Filmen, die ich in den letzten Wochen/Monaten gesehen habe. Keine tiefgründige Analyse, keine umfangreiche Auseinandersetzung, nur ein oder zwei Cents, die ich glaube zu den Werken noch loswerden zu müssen. Dieses Mal sind die Big Budget Großprojekte an der Reihe: Zweimal Oscar-Gewinner in Captain Phillips und 12 Years a Slave, einmal stilsicherer Heist-Mindfuck in Trance, und einmal groteske Weltuntergangsphantasien zwischen Korea und Traumfabrik in Snowpiercer. 2014 ist btw. bis dato ein verdammt gutes Filmjahr.

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RemakeORama: Evil Dead, RoboCop, Oldboy, Maniac

remakes

Es ist kein großes Geheimnis, dass der Traumfabrik in den letzten Jahren doch das eine oder andere Mal die kreativen und originellen Ideen fehlten, wenn es darum ging, Kinohits für die große Leinwand zu produzieren: Fortsetzungen, Remakes, Reboots, Prequels und Sequels wohin das cineastische Auge reicht. Und als ob das nicht schon frustrierend genug wäre, scheint selbst das vermeintliche Outsider- und Independent-Kino mittlerweile große Freude an der Resteverwertung gefunden zu haben. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass mittlerweile nicht nur Kassenschlager von einst durch die Konservationsmaschinerie gedreht werden, sondern ebenso dreckige Trash-Perlen, Splatter-Kultfilme und düstere, groteske Thriller-Dramen mit Exoten-Flair. Remaking ist keineswegs ein Privileg, das nur Hollywood vorbehalten ist und wird durchaus auch jenseits des großen Blockbuster-Kinos für die ganze Familie eingesetzt. Aber Remake ist auch nicht gleich Remake und selbst in der vermeintlichen Ideenlosigkeit lässt sich dann doch manchmal die ein oder andere Perle finden: Fünf aktuelle Remakes von “Indie-Klassikern” auf dem Prüfstand: Was machen sie besser, was machen sie schlechter als das Original. Und sind sie es wert geschaut zu werden?

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EWE auf der großen Leinwand (22. April)

EWE-Plakat

Ich mal wieder in eigener Sache: Am 22. April ist EWE im Rahmen des Filmclub Verlängertes Wohnzimmer im gleichnamigen Theater (Frankfurter Allee 91, Berlin) auf der großen Leinwand zu sehen. Mittlerweile habe ich Seite360 ja schon öfter mit EWE zugespammt (siehe Related Posts), deshalb belasse ich es bei der kurzen Ankündigung. Ich selbst werde wahrscheinlich nicht vor Ort sein (sondern stattdessen Prag aufmischen), Johannes ist aber definitiv da und wird dem interessierten Publikum mit Sicherheit auch ein paar Fragen zur Produktion und unseren Gedanken hinter dem Film beantworten. Falls ihr EWE noch nicht gesehen habt, ist das auf jeden Fall eine gute Chance den 20Minüter im Breitwand-Format zu genießen.

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.

EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Die 80er Jahre: Die besten Thriller des Jahrzehnts III

Wir werden international in unserer dritten 80er Thriller-Retrospektive. War der letzte Artikel noch von amerikanischen Genre-Beiträgen geprägt, beweisen nun Frankreich, Japan und Australien, dass auch sie ihr Publikum in Atem halten können. Mit Todesstille demonstriert Phillip Noyce eindringlich, wie viel sich aus einer minimalistischen Disposition und den richtigen Spannungsmomenten herausholen lässt, mit seinem Alterswerk Auf Liebe und Tod verbeugt sich François Truffaut mit einem Augenzwinkern vor dem Film Noir und den Krimis der Nouvelle Vague, während der ebenfalls aus Frankreich stammende Le Prix du Danger weit Richtung Zukunft weist und als besserer Running Man unter Beweis stellt, wie sich eine Science Fiction Dystopie realistisch und zeitnah, gegenwärtig erzählen lässt. Und dann gibt es natürlich noch Takeshi Kitano mit Violent Cop, der bereits in den 80ern wusste, wie sich Crime, Drama und abartige Komik perfekt kombinieren lassen. Ergänzt wird das Quartett durch den amerikanischen Romance-Krimi The Big Easy, der sich mit Charme und einer tollen Geschichte ins Herz seines Publikums spielt. Nach dem Klick gehts los…

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Kurzfilm der Woche: True Skin

Visuell beeindruckendes – im besten Sinne des Wortes ästhetisch und inhaltlich vollkommen überladenes – Cyberpunk-Drama, in dem in satten Neonfarben die Dystopie einer transhumanen Zukunft erzählt wird: Cyberware, Biotech, Bioware, Argumented Reality, Brain-Memories etc… eben alles was dazu gehört; und das irgendwo zwischen Blade Runner und den ästhetischen Visionen Chan-Won Parks. Neben den optischen Leckerbissen liefert der Film dann noch ein wenig humanistische Philosophie und Ethik, die allerdings erwartungsgemäß in dem Farbenrausch ein wenig verloren gehen. Aber purer Eskapismus kann ja manchmal auch ganz wohltuend sein…

True Skin – A sci-fi short set in the not too distant future where augmentation is the way of life. For Kaye, still a natural, augmenting will help him keep pace in this now hyper-paced world. However, after acquiring an off-market prototype, Kaye quickly finds himself fighting not only for his own humanity, but something much larger.

Written & Directed by: Stephan Zlotescu
Director of Photography: H1
Original Music: J-Punch
Producer: Christopher Sewall
Manager: Scott Glassgold / IAM Entertainment

An N1ON Production

True Skin via misterhonk

EWE mal wieder…

Ich mache es in diesem Fall kurz: Infos zum Film hier, Veranstaltung dort.

Kommt auf jeden Fall vorbei, wenn ihr das aktuelle Filmprojekt von Johannes und mir noch nicht gesehen habt.

EWE (Everybody Watchs Everybody, BRD 2011, 22 min) ist ein Film der Berliner Filmemacher Johannes Franke und Florian Bayer. EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich … Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum ve

rgessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.DISKUSSION

Der Film wirft zahlreiche Fragen zur Wirkung von Videoüberwachung auf. Was ist der Nutzen, was sind die Gefahren? Wie sehr beeinträchtigt das Beobachtetsein unser Leben? Sind wir noch wir selbst?
Darüber wollen wir im Anschluss des Films mit den beiden Regisseuren sowie einem Experten für Videoüberwachung sprechen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit uns diskutiert.

Mittwoch, 7. November 2012 im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin; präsentiert von der Humanistischen Union
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Filmabriss: Red State, Sleeping Beauty, Chronicle, Monsters, The Hunger Games

So…  ich habe mal wieder Lust auf einen kleinen Filmabriss. Deser Artikel liegt schon seit Januar 2012 ohne größere textuelle Bestückung bei unseren Entwürfen rum und wartet geradezu darauf, endlich mit Lob und Verriss gefüllt zu werden. Dementsprechend gibt es hier keinen großen neuen Stoff zu finden. Kinogänger können gleich weiter wandern, das Haltbarkeitsdatum für die Leinwand ist bei diesen Filmen längst abgelaufen. Aber gerade Leute wie ich, die eine sympathische Videothek ihres Vertrauens in der Nähe haben und am Überlegen sind, was sie sich aus dem Filmprogramm der letzten 12 Monate als nächstes ausleihen könnten, dürften hier fündig werden: Tarantinoeskes von Kevin Smith in Red State, Arthausiges in Sleeping Beauty, Sci-Fi-Action mit einem Schuss Gesellschaftskritik in Chronicle und Monsters… und der große Teenager-Hype The Hunger Games. Ich versuche die entsprechenden Rezensionen ein wenig rough zu halten: Keine großen Inhaltsangaben, keine tiefschürfenden Analysen, stattdessen just my two cents zu dem DVD-Kram, den ich mir aus dem aktuellen Programm in letzter Zeit so gegeben habe. Viel Spaß.

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Huxley versus Orwell, or: Welcome to the Brave New World

Tolles kleines Web-Comic von Stuart McMillen, welches veranschaulicht, dass wir bereits in der Brave New World leben, dass also Huxley recht behalten hat und eben nicht Orwells dystopische Vision von “1984″. Zumindest gilt das vorübergehend, denn was nicht ist…

Hier gehts zum Comic!

Betörend futuristische Maschinenmenschen – Body Paintings von Michael Rosner

Ich habe das Gefühl, dass der eigentlich zeitlose Topos des Maschinenmenschen, der in den 80ern durch Filme wie Blade Runner eine kleine Renaissance erlebte, im Grunde genommen aber bis zur Düsterromantik zurückreicht (zum Beispiel bei E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann (1816)) gerade wieder voll im Trend ist. Kein Wunder, lässt sich doch nur bei wenigen Motiven so wunderbar der Humanismus in Kontrast zu Utopie und Dystopie eines Übermenschen setzen, eines perfekten Hybriden aus Natürlichkeit und Künstlichkeit, aus unheimlicher, maschineller Perfektion und formvollendeter Sinnlichkeit.

Diese Dichotomien bringt auch der amerikanische Body Artist Michael Rosner grandios auf den Punkt, wenn er halbnackte Menschen als betörende, gottgleiche Maschinen-Wesen in Szene setzt. Die daraus entstehenden, lebenden Skulpturen atmen ebenso Sinnlichkeit wie einen futuristischen Grusel, sind betörend, erotisch, mystifiziert und oszillieren zwischen maschineller Sakralität, hypnotischer Schönheit, düsterem Sex-Appeal und dystopischem Horror. Viele weiteren dieser unmenschlichen, gottgleichen Menschmaschinen – fotografiert von  Tim Engle - findet ihr in Rosners Eye Level Studio. Hinsurfen lohnt sich.

Menschmaschinen Body Art via Visual News

In eigener Sache: EWE – Kurzfilmpremiere am dritten August in Berlin

Joa… ich habe da ja schon vor einiger Zeit ein Drehbuch geschrieben und das Ganze zusammen mit Johannes (der hier auch ab und zu, in letzter Zeit viel zu selten, etwas schreibt) verfilmt. Dieser Film kommt nun nach diversen Screenings auf Festivals und bei Ausstellungen zu seiner ganz hochoffiziellen Premiere in Berlin. Wir zeigen den 20minütigen, dytopischen Thriller am 3. August  im Theater Verlängertes Wohnzimmer in Friedrichshain. Eintritt ist frei und ich würde mich auch freuen wenn einige von den Lesern und bloggenden Kollegen vorbeischauen würden.

Näheres erfahrt ihr auch in der Veranstaltungsankündigung auf Facebook sowie auf der offiziellen Website zum Film. Kommt reichlich!

Nachdem der Gone-Astray-Film EWE letztes Jahr erfolgreich auf drei Festivals gelaufen ist und wir fast ausschließlich positives Feedback erhalten haben, wollen wir dem finalen Schnitt nun endlich auch zu seiner offiziellen, verdienten Kino-Premiere verhelfen.

Hierfür steht uns das Theater “Verlängertes Wohnzimmer” (Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin) zur Verfügung. Dort bekommen wir einen ordentlichen Bühnenraum inkl. Rückprojektionsleinwand, sowie einen Bar-Bereich (mit Getränken zu moderaten Preisen) und schöne Café-Atmosphäre. Es kann also ordentlich gefeiert werden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Los gehts um 19 Uhr. Den Film werden wir wahrscheinlich so gegen halb 8 screenen. Danach gibt es noch ne kleine Aftershow-Party und das Screening von Zusatzmaterial und ein paar anderen Filmen…

EWE

EWE erzählt die Geschichte eines Staates, in dem Überwachung zum Alltag gehört. Jeder Mensch ist sowohl Überwacher als auch Überwachter, Opfer und Täter zugleich… Und alle haben sich mit dieser Art zu leben arrangiert. Auch Nicolai, ein erfolgreicher Journalist, hat schon lange die Kameras um sich herum vergessen. Seinem Beobachtungssoll geht er gewissenhaft nach – bis er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick hinter die Fassade der ganzheitlichen, demokratischen Überwachung wirft…

Erzählt wird der Film durch in sich ruhende Standbilder, die filmische Bewegungen ahnen lassen, andeuten und ansetzen ohne sie allerdings vollkommen auszureizen.
EWE entwirft auf dokumentarische Weise die düstere und zugleich ironische Dystopie einer Welt, in der die Verletzung der Privatsphäre Bürgerpflicht ist.

Länge: 22 Minuten

www.ewe-der-film.de
www.theater-verlaengertes-wohnzimmer.de

Theater “Verlängertes Wohnzimmer”
Frankfurter Allee 91, 10247 Berlin

PS.: Wenn ihr kommen wollt, sagt bitte in dieser Gruppe zu, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben.
Lg, Florian und Johannes

Die 80er Jahre: Die besten Actionfilme des Jahrzehnts I

Okay… genug mit den weniger schönen Seiten des US-Actionkinos der 80er Jahre auseinandergesetzt. Jetzt geht es an die Highlights. Und die kommen zwar auch hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit dem asiatischen Genre-Vertreter A Better Tomorrow revolutioniert John Whoo das Hongkong-Kino und kreiert mal eben noch auf eigene Faust ein autonomes Subgenre, den Heroic Bloodshed Movie. Mit Klischees des Asiatischen Lifestyles und einer ordentlichen Eastern-Hommage erschafft John Carpenter in Big Trouble in Little China einen schrillen Fantasy/Action-Hybriden, während er in Die Klapperschlange unter Beweis stellt, dass auch dystopische, düstere, morbide Töne durchaus in das Genre passen können. Ebenfalls fantastisch geht es im furiosen Die Reise ins Ich zu, während uns Auf dem Highway ist die Hölle los uramerikanische, nostalgische Action-Unterhaltung präsentiert, die noch tief in den 70er Jahren verwurzelt ist.

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Links fürs Wochenende

A guide to electronic music…

…und zwar in einer ziemlich coolen, verdammt akribischen und detaillierten Facebook-Timeline

Rasperry Pi – der günstigste und kleinste Computer der Welt

Minds Delight Marco über einen wirklich genialen Kleinstrechner, der primär für den Einsatz in Dritte Welt Ländern entwickelt wurde, aber auch als Gadget für zu Hause praktisch zu sein scheint.

How to hack into an alien spaceship

Gedanken über Logik und Unlogik des berühmt berüchtigten Computerhacks gegen die Aliens in Independence Day.

Ein offener Brief an F.J.Wagner

Lieber Herr Wagner,

in Ihrer heutigen Bildkolumne lesen wir, dass Sie der (vermutlichen) Entdeckung des Higgsteilchens so gar nichts Positives abgewinnen können. Schade eigentlich, dass Ihnen das alles nur auf die Nerven geht. Vielleicht kann ich Ihnen ja ein bisschen zeigen, dass das mit dem Higgsteilchen gar nicht so nervig ist, wie Sie denken.

Passend dazu auch, gerade weil man nach dem Hype und Trubel vor einer Woche sich ruhig nochmal abseits von großen Presseveranstaltungen und medialem Dauergetöse mit der spannenden Teilchenphysik beschäftigen sollte: Das Higgs-Teilchen im Schnelldurchgang. Ebenfalls sehenswert, der Beitrag von minutephysics:

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Esowatch heißt jetzt Psiram

Ich finde ja den neuen Namen von Esowatch noch ungriffiger als GWUP, ändert aber nichts an der unglaublichen Wichtigkeit beider Projekte, gerade wenn man mal wieder – viel zu oft – kurz vorm Verzweifeln ist, wenn Leute aus dem Freundeskreis felsenfest von irgendwelchen Verschwörungstheorien oder pseudowissenschaftlichen, esoterischen Scharlatanerien wie der Homöopathie überzeugt sind. Und wenn wir schon dabei sind, auch ganz frisch, auch ziemlich vielversprechend, Der Skeptator, ein Blogportal und News-Aggregator für Skeptiker.

DLD Women 2012 bei dctp.tv

Und dann mach ich an dieser Stelle nochmal schnell Werbung für unsere Interviews auf der DLD Women 2012. Lohnt sich allein schon wegen des Guerilla Strickens mit Anke Domscheit-Berg, aber auch der Rest der insgesamt 11 Interviews ist mehr als sehenswert.

Architektur in (dystopischen) Filmen

Bei archdaily haben sie eine ziemlich spannende Reihe an Artikeln über Architektur in Filmen (u.a. THX 1138, Blade Runner und Metropolis) und auf Doktorsblog werden die nochmal aufgelistet und um weitere Analysen von thearchiblog.wordpress.com ergänzt. Ne Menge ordentlicher Lesestoff für Cineasten und Architektur-Freunde.

Graphing the history of philosophy

Letztes Jahr auf Seite360:

Harry Potter- der vor kurzem übrigens sein fünfzehnjähriges Jubiläum feiert – wird auf Inspirationen aus der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts abgeklopft. Ebenfalls abgeklopft wird neues und etwas älteres Material aus der Videothek: Wer ist Hanna?, der alberne Horrorschocker The Human Centipede (First Sequence) und der deutsche Mysterythriller Die Tür stehen auf dem Programm. Für musikalisches Sommerfeeling sorgen The Pain Of Being Pure At Heart, die den Pott live ordentlich einheizen. Ein bisschen Nostalgie darf auch im Sommer nicht fehlen, und so erinnern wir uns an die besten New Black Cinema Filme der 90er Jahre und lesen Das Futuristische Manifest von Filippo Tommaso Marinetti.

Natürlich/unnatürlich/widernatürlich

Gesichter, die aus schrillen, dystopischen Landschaften entwachsen, Natur, die bewirtet und von sich selbst verzehrt und zerfressen wird und monumentale Tierskulpturen, die widernatürliche natürliche Formationen bilden. Der sizilianische Künstler Fulvio di Piazza hat den Surrealismus im Blut und den Schalk im Nacken.

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Animated Short der Woche: Swelter

In einer postapokalyptischen Welt begeben sich ein Vater und seine Tochter auf die Suche nach dem wertvollsten Rohstoff überhaupt… Wasser. Allerdings sind sie nicht die einzigen, die das lebenswichtige Elixier benötigen. Jacob Streileins Swelter ist eine kurze aber ungemein intensive Dystopie, die mit ihrem abstrakten Zeichenstil an den Formalismus  russischer Ausprägung erinnert. So einfach die Geschichte auch konzipiert ist, so simpel sie aufgelöst wird, wirkt sie dennoch lange nach. Nach dem Klickt folgt noch ein roughes, skizziertes Process-Videos dieses kleinen Dystopie-Juwels.

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I want to see the big, wide world

Sehr gelungener Stop-Motion Filmvon Isabel Garrett, der wie eine schräge Version der Teletubbies startet und dann doch noch einen ziemlich düsteren, fast verstörenden Turn of Events spendiert bekommt.

A short animated film about a creature called Lolo, who lives with his mother in their own little cave. One day his boredom leads him to explore outside…

Shot on a Canon 500D and edited in After Effects
Direction and animation by Isabel Garrett, Sound design by Pete Cudmore

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