Kurzfilm der Woche: Im Internetcafé gestrandete, obdachlose Japaner

Eindringlicher Kurzdokumentarfilm über Japaner, die sich keine Miete leisten können und daher im Internetcafé leben. Der Film ist ein Teil der Reihe Japans Disposable Workers von Shiho Fukada.

via boing boing

WebTV-Highlights: Die Mondverschwörung, Homs, Nachrichten vom Großen Krieg, Kids react

kino

Jaja… im Moment sind wir alle wieder etwas faul, was Blogging-Aktivitäten betrifft. Marcus hat letzte Woche seine letzte Prüfung hinter sich gebracht, ich grüble im Moment über dem Seite360-Redesign (was für einen Nicht-Designer echt mal die Hölle ist) und Rinko entschwebt uns irgendwo auf Wolke 7. Anyway, hier ein kleines Lebenszeichen mit einigen wirklich sehenswerten Filmen, die sich derzeit in diesem Internet finden lassen, das trotz gegenteiliger Behauptungen alles andere als langweilig ist. Auf SPIEGEL.TV gibt es im Rahmen der Open Doku die großartige tragikomische Realsatire Die Mondverschwörung zu sehen, bei Arte+7 ist der herausragende, vor allem tragische, Homs – Ein zerstörter Traum reingerauscht und auf dctp.tv  gibt es im Catch-up Service Nachrichten vom Großen Krieg 1914-1918, Und als Goodie zum Abschluss noch eine tolle Kids React Episode, in der sich Kinder mit einem klassischen, traditionellen Wählscheibentelefon auseinandersetzen. Volles TV-Programm für einen ganzen Abend. Nach dem Klick…

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Filmabriss: The Master, Side Effects, Häppchenweise

Ich habe zwar mit dem Jahr 2012 filmtechnisch immer noch nicht abgeschlossen – und dementsprechend warten hier noch sehr viele Rezensionen ebenso wie Want-Sees in der “Packe ich alles nach der Magisterarbeit”-Warteschleife – aber es kann ja nichts schaden zwischendurch auch mal etwas zu aktuelleren Filmen zu schreiben. Der Kino-Verwertungszeitraum ist zwar (sofern überhaupt vorhanden) für die in diesem Artikel kurz abgerissenen Filme bereits abgelaufen, aber ich glaube, ich habe im letzten Jahr oft genug einen leicht in mir aufkeimenden Widerwillen gegen die Institution “Kino” geäußert, weswegen ich alle drei ohne schlechtes Gewissen für einen gemütlichen Filmabend zu Hause empfehlen kann. Also dann: Drei sehenswerte, etwas andere, aber auch komplett verschiedene Filme: Mit The Master versucht sich Paul Thomas Anderson erneut an der Verbrüderung von Arthaus-Anspruch mit epischem Kinodrama, in Side Effects versucht Style-over-Substance-Legende Steven Soderbergh gerissenen Mindfuck-Thrill zu inszenieren, und mit Häppchenweise inszeniert Maike Brochhaus ein postpornografisches Filmexperiment, das genau das tut, was alle Erotikfilme wollen, im Gegensatz zu den meisten anderen jedoch mit erstaunlichem Erfolg.

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Alles aussteigen: Ein S-Bahnhof und die Wende

Sehr schöner Alltags-Dokumentarfilm von Arpad Bondy aus dem Jahre 1995 über den S-Bahnhof Oranienburg. Diese aus dem Leben gegriffenen Dokumentarfilme aus den 90er Jahren, ohne nervige Off-Stimme, ohne übertriebenen Emotion-Trigger-Bullshit sieht man heutzutage leider selbst in den Öffentlich Rechtlichen kaum noch…

Der S-Bahnhof Oranienburg ist seit der Wiedervereinigung wieder am Gesamtnetz. Vor der Wende war er das Ende eines S-Bahn-Teilstücks vier Stationen nach der Mauer. Der Bericht zeigt die Geschichten seiner Bediensteten und Fahrgäste sozusagen nach dem (Gleis)anschluss an die Bundesrepublik: die Rotkreuzschwester vom Bahnhofsdienst und die Obdachlosen, die Pommesfrau und der Blumenhändler als die neuen Unternehmer nach der Wende, der eifrige Wagenputzer und der wütende Malergeselle, die Bundesgrenzschützer in neuer Funktion als Aufsichtspersonal, u.a.


via

Alexander Kluge – Alle Gefühle finden einen glücklichen Ausgang

Ab dem 24.4.2013 findet in der Cinémathèque Française, Paris eine Retrospektive zu Alexander Kluges Lebenswerk statt. Gezeigt werden alle seine Kinofilme und zusätzlich eine Menge Material aus dem dctp-Programm, inklusive teilweise unveröffentlichtem Footage. Zu diesem Anlass haben wir dann auch letzte Woche eine neue Themenschleife bei dctp.tv gelauncht, in der Ausschnitte des Programms gezeigt werden. Wer sich von den französischen Untertiteln nicht abschrecken lässt, findet dort eine Menge interessantes, informatives, experimentelles und obskures Material. Mein persönliches Highlight ist definitiv die 2002 produzierte Dokumentation “Alle Gefühle finden einen glücklichen Ausgang” von Angelika Wittlich: Diese folgt der Arbeit und dem Leben Kluges und zeigt dabei Bilder seines Studios, seiner Arbeits- und Schnittplätze, inklusive O-Tönen von Kluges Wegbegleitern wie Christoph Schlingensief und Oskar Negt. Unbedingt anschauen, das ganze ist ein großartiges Dokument deutscher Film- und Fernsehgeschichte.

“(…) Das Werk des Filmemachers und Intellektuellen Kluge thematisiert die Lebensbedingungen in der Nachkriegszeit, der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, in den vom linksextremen Terrorismus geprägten 70er Jahren und im jetzigen Zeitalter des weltweit verbreiteten Kapitalismus.” (Pierre Gras)


Alle Gefühle finden einen glücklichen Ausgang auf dctp.tv

Die Thomaner – Herz und Mund und Tat und Leben (online auf arte)

Pünktlich zum Fest läuft auf Arte online derzeit einer der meiner Meinung nach spannendsten Dokumentarfilme des Jahres. In Die Thomaner (2012) begleiten Paul Smaczny und Günter Atteln ein Jahr lang die Schüler des Thomanerchores durch Schule, Internat, Chorproben und Alltag. Ein selten intimer Einblick in eine Welt, die sich in vielerlei Dingen von der Erlebniswelt anderer Kinder radikal unterscheidet und doch zugleich in so vielen Dingen ähnelt. Gerade zu Beginn läuft der Film – dem sich Internat und Chor überraschend offen präsentierten – Gefahr etwas zu unkritisch, zu unreflektiert das Geschehen der Thomaner zu beobachten, aber nach einer Weile fallen dem Zuschauer dann doch die leisen, subtilen und berührenden Zwischentöne auf, mit denen Paul Smaczny und Günter Atteln der Spagat zwischen empathischer Beobachtung und kritischer Distanz hervorragend gelingt. Die Thomaner ist sowohl von einer uninspirierten Standard-Dokumentation als auch von effektheischerischer Radikalkritik meilenweit entfernt und stattdessen sowohl berührend als auch faszinierend, neugierig, empathisch und dennoch reflektiert genug, um nicht zur bloßen Exegese des Chorjungen-Daseins zu verkommen. Unbedingt sehenswert.

Pünktlich zum Jahrhundert-Jubiläum ist der Chor nun erstmals in dem abendfüllenden Dokumentarfilm “Die Thomaner – Herz und Mund und Tat und Leben” zu erleben. Die Filmemacher begleiten den Chor und seinen Kantor Georg Christoph Biller – den 43. Thomaskantor nach Bach – über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr. Durch ihre persönlichen Geschichten entsteht ein sensibles Porträt dieses einzigartigen Chores, das der Frage nach der Faszination des Traditionsensembles nachgeht.
Der packende und anrührende Film gewährt einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen dieses Ausnahmechores und zeigt die Möglichkeiten, die eine intensive Beschäftigung mit Musik für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten kann. Ungewöhnlich offen können die Filmemacher eine einzigartige Welt zwischen Motette, Internat und Fußballplatz zeigen; ein Leben, das geprägt ist von Erfolg und Leistungsdruck, Zweifeln und Stolz, Heimweh und Freundschaft. Und in und über allem: die unsterbliche Musik Johann Sebastian Bachs.

Die Thomaner auf Arte

Tuning In – A Film about Karlheinz Stockhausen


Dokumentation von Barrie Gavin aus dem Jahr 1982. Für später vorgemerkt… Blog quasi mal wieder als erweiterte Lesezeichenliste missbraucht.

via 

Poetisches für den Sonntag: Terra Sacra

Sehr schöner, poetischer Timelapse-Film über die Erde und den Menschen…

An around-the-world time lapse journey celebrating our Sacred Earth. Six years in the making… seven continents… 24 countries.

TERRA-SACRA.com via Florian Freistetter

Trailerprogramm: Total Recall, Bernie, 100 Yen, Bar 25, Ted, Yellow Submarine, Frankenweenie

Total Recall [Len Wiseman]

Ach kommt schon… muss das so aussehen? Dass ein Remake von Total Recall sich von dem 90er Exploitation-Szenario von Paul Verhoevens Klassiker verabschiedet, finde ich ja noch okay, war auch irgendwie zu erwarten: Aber ernsthaft, dieses Matrix trifft Minority Report Szenario scheint mir gerade derart dröge, dass ich echt nicht die geringste Lust verspüre den Film zu sehen. Okay, die ein oder andere Blade Runner Referenz ist schon ganz nett, aber eigentlich hätte ich mir doch ein wenig mehr Philip K. Dick und ein bisschen weniger Action-Spektakel gewünscht. Ohnehin scheint mir in dem Trailer noch nicht so ganz klar, woran sich die Macher jetzt tatsächlich orientieren wollen: Der literarischen Vorlage  Erinnerungen en gros (1966)? Dem Original Total Recall (1990)? Oder wollen sie doch ihr eigenes, Post-Matrix CGI-Spektakel inszenieren. Ich befürchte das Letzte und erwarte schon eher einen kleinen bis mittelschweren Fail. (via)

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Trailerprogramm: 4:44 Last Day on Earth, Brave, Wonder Women, Angry Birds Space, Comic-Con, The Moth Diaries, Bully, People in Motion, Movie

4:44 Last Day on Earth [Abel Ferrara]

Wie schon wieder Weltuntergang? Schon wieder von der ruhigeren, kunstfilmigeren Art? Nicht schlimm: Ich liebe Apokalypsen, ich liebe poetische Weltuntergänge und ich liebe fantastische Geschichten, die sich als Parabel auf universelle menschliche und gesellschaftliche Zusammenhänge eignen. Der Trailer rockt auf jeden Fall schon mal. Und das beste habe ich noch gar nicht gesagt. Der geteaserte 4:44 Last Day on Earth stammt von Abel Ferrara, dem womöglich am meisten unterschätzten Regisseur des 90er Jahre Kinos. Der Abel Ferrara, der für Meisterwerke wie Bad Lieutenant (1992), King of New York (1990) und Das Begräbnis (1996) verantwortlich ist und damit bei unseren besten Filmen der 90er Jahre gleich mehrmals vertreten ist. Okay, der hat zwar in den letzten Jahren weniger mit großartigen Filmen von sich reden gemacht, aber wenn die fertige Apokalypse hält, was dieser herausragende Trailer verspricht, dann ist der Mann wieder voll im Rennen. (via)

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François Truffaut – Eine Autobiografie

Letztens habe ich ausschweifend François Truffaut zum Geburtstag gratuliert… Auf Arte+7 gibt es jetzt eine wunderbare Autobiografie, in der anhand von Spuren und Schnipseln von Truffaut höchstpersönlich dessen Leben und künstlerisches Werk dargestellt wird.

Um Spuren zu bewahren, hob Truffaut alles auf: Fotos von geliebten Menschen, Papierfetzen, auf denen er Ideen notierte, Briefe, Skripte von allen Phasen der Drehbucherarbeitung. Ausgehend von Filminterviews, Fotos und schriftlichem Archivmaterial, stellt der Dokumentarfilm Verbindungen zwischen Truffauts Lieblingsthemen her: Kindheit, Lehrjahre, Geschlechterbeziehungen, Primat der Kunst über das Leben, Totenkult. Zur Vertiefung und Ergänzung dieses autobiografischen Filmessays äußern sich zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, die Truffaut begegnet sind. So gesteht Woody Allen hier zum ersten Mal seine Leidenschaft für den französischen Regisseur. Anstelle musealer Glorifizierung vermittelt der Dokumentarfilm einen lebendigen Bezug zu Truffauts Erbe. Dabei kommen die oft nicht bewussten, aber höchst präsenten Zusammenhänge zum Vorschein, die ihn mit dem Publikum von heute verbinden.

Trailerprogramm: The Amazing Spider-Man, Osombie, Ai Weiwei, Red Lights, PlayStation Vita, Side by Side, Brake, Zelda: The Lost Oracle

The Amazing Spider-Man [Marc Webb]

Okay, auch auf die Gefahr hin, mich an dieser Stelle unbeliebt zu machen: Ich verstehe einfach nicht, warum es jetzt schon wieder einen Reboot des Spinnenmannes braucht. Und ja verdammt, ich liebe die Raimi-Trilogie, auch den verlachten dritten Teil. Scheiß auf die Goofyness, die zahllosen cheesy Momente, den Emo-Peter-Parker. Spiderman in der Raimi-Variante bietet perfektes Popcorn-Kino mit einigen überraschend gehaltvollen Drama-Elementen, coolen Oberbösewichtern und schicken Effekten. Da ist es mir auch egal, dass sich die neue Version stärker an die klassischen Comics anlehnt, dunkler und erwachsener ist. Nichts gegen Marc Webb, aber der neue Trailer wirkt auf mich doch ziemlich lame, vorausschaubar, und die Special F/X scheint eher einem besseren PS3-Game entsprungen. No need for this… und ich werde ihn mir wahrscheinlich trotzdem ansehen. (via)

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Waltz with Bashir (auf Arte+7)

Einer der besten Zeichentrickfilme der letzten Jahre lief gestern auf Arte und ist nun auch für die nächsten sieben Tage im Internet aufgetaucht. Waltz with Bashir (2008) verarbeitet halb dokumentarisch, halb traumwandlerisch surreal die Schrecken des Libanonkrieges von 1982, an dem der Regisseur Ari Folman als Soldat selbt beteiligt war.

In einer Kneipe diskutiert der israelische Regisseur Ari Folman nachts mit einem Freund über dessen regelmäßig wiederkehrenden Alptraum, in dem er von einer 26-köpfigen Meute zähnefletschender Hunde gehetzt wird. Dieselbe Anzahl Hunde hatte der Freund während des Libanon-Einsatzes töten müssen.
Am nächsten Tag tauchen bei Ari Folman erstmals eigene Erinnerungen an jene Zeit auf, darunter immer wieder ein Bild, das ihn als jungen Soldaten zusammen mit zwei Kameraden beim Baden in einer Beiruter Bucht zeigt. Plötzlich spürt er den unbändigen Drang, das reale Geschehen zu rekonstruieren, und beschließt, einige seiner ehemaligen Kriegskameraden aufzusuchen und zu befragen. Dabei werden verdrängte Erinnerungen Schicht um Schicht freigelegt.

Trailerprogramm: Detachment, Resident Evil 6, West of Memphis, Moonrise Kingdom, Das Turiner Pferd

Detachment [Ton Kaye]

Zu Detachment hatte ich schon mal vor einiger Zeit in einem Trailerprogramm nen Ausschnitt gepostet. Jetzt ist der offizielle Trailer des Lehrerdramas mit Adrien Brody veröffentlicht worden, und ich bin immer noch hin und weg von dieser grandiosen Mischung aus Realismus und großer Hollywood-Tragik. Das liegt natürlich auch daran, dass man die wirklich guten Lehrer- und Schuldramen gerade mal an einer Hand abzählen kann. Entweder kommen kitschige Sozialmärchen dabei heraus, so wie bei Dangerous Minds (1995) oder völlig überzeichnete dunkle Reißer wie 187 (1997). Ausnahmen, die die gesunde Balance aus beiden Extremen besitzen, findet man so gut wie nie: Einfallen würden mir da auf die Schnelle gerade mal der wunderbare Half Nelson (2006) und der großartig realistische Die Klasse (2008). Detachment weckt die Hoffnung, in eine ähnliche Kerbe zu schlagen… und der Trailer ist bereits einfach nur berührend, ausdrucksstark und groß. (via)

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Die Mondverschwörung: Doku über den Irrsinn der Esoterikszene als Fundraising-DVD

Dass gerade der Mond dazu in der Lage ist,  die Fantasie von allerlei Spinnern, Pseudowissenschaftlern und Scharlatanen anzukurbeln, dürfte bekannt sein. Bisher wusste ich aber nicht, wie tief hierzulande mitunter in die Welt des lunaren Irrsinns eingetaucht wird, bis hinab zur tiefbraunen Suppe, wo auf die Rückkehr des Erlösers Adolf H. mit seinen Reichflugscheiben gewartet wird. Dennis Mascarenas, der bereits mit Deckname Dennis (1996) dem Wahnsinn der deutschen Hobbyphilosophen auf den Grund ging, scheint mit seiner neusten Realsatire Die Mondverschwörung so ziemlich allem nachzuspüren, was die Mondanbeterszene an Kuriositäten zu bieten hat: Von Mondkalendern über Mondtänze und “originelle” kosmische Modelle bis hin zum schon erwähnten Nazi-Scheiss unterhält sich Mascarenas mit jedem, der etwas andere, eigene Ansichten zu den Themen Erde, Mond und Weltall hat. Eine lesenswerte Kritik zum Film findet ihr unter anderem bei Florian Freistetter.

Da nicht nur die Produktion eines solchen Films ganz schön teuer werden kann, sondern auch dessen Vertrieb, soll Die Mondverschwörung mittels Fundraising finanziert werden. Für 20 Euro im Voraus erhält man eine schicke signierte DVD, für 50 € inklusive eines eigenen Mondgrundstücks und für 300 € zusätzlich noch ein skurriles Goodie aus dem Film. Coole Aktion für einen vielversprechenden Film (zumindest den YouTube-Videos nach dem Klick zu urteilen). Meine Bestellung ist so gut wie auf dem Weg und ich kann euch nur empfehlen es mir gleich zu tun.

Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV hat Dennis R. D. Mascarenas schon viele heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung.

Beim Versuch, das Verhältnis der Deutschen zum Mond auszuloten, gerät er mit jedem Schritt tiefer in ein Dickicht seltsamer Erklärungsmuster, die schließlich auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.

Warum werden obszöne Bilder auf den deutschen Personalausweis gedruckt? Wieso protegiert der Außenminister eine Mondscheinfriseuse? Wozu wurde die Bundeskanzlerin mit Plutonium abgefüllt? Weshalb lässt ein Finanzminister Euro-Scheine vergiften? Wer steckt hinter diesen satanistischen Anschlägen? Wie lässt sich die Katastrophe verhindern?

Vielleicht geht es bei all dem ja gar nicht um den Mond, sondern um etwas ganz anderes. Aber um was?

Klar wird dabei zunächst nur eines: Um uns herum gehen Dinge vor, von denen wir keine Ahnung haben.

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