Disco

Ich rante ja mal gerne über die britischen Bands und deren Retro-Einfallslosigkeit ab. Eine große Ausnahme bleiben aber die Foals, die erst noch eine dieser 00er Post-Punk Bands waren, sich aber davon schon auf dem zweiten Album deutlich emanzipiert haben und mittlerweile die wirklich spannende Prog-Pop-Band sind, für die Muse fälschlicherweise immer gehalten werden. Inhaler ist das erste Lebenszeichen seit dem formidablen Total Life Forever und erste Vorgeschmack auf neue Album Holy Fire. Ich spüre seit langem wieder eine kribbelnde Vorfreude und warte auf was Großes.

Update: Sry, das allseits beliebte Arschloch-Unternehmen hat auch hier wieder zugeschlagen.

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Hm ok, von dem Cover bekomme ich heute Nacht Alpträume, bin aber trotzdem gespannt was Beth Ditto und ihr beiden Mitstreiter auf die Reihe bekommen haben. Die Zusammenarbeit mit mäßig tollen Dance-Produzenten wie Xenomania und Brian Higgins (Cher) hat sich hoffentlich als richtige Wahl heraus gestellt.

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Laserblitze, dreckiger Filter-House und eine epische Light-Show!

Justice were one of the headline acts at Miami’s Ultra Music Festival this past weekend, and courtesy of the event’s TV channel, here’s 25 minutes worth of footage from their set. The festival attracted an unprecedented number of over 165,000 EDM fans, breaking the record for the City of Miami in terms of tickets sold at a single event. Watch Justice’s performance in the clip above, which includes a spontaneous but chant of The White Stripes hit “Seven Nation Army” 5:50 in. Set list is detailed below.

01. Justice – Stress w/ Justice – Waters Of Nazareth w/ Justice vs. Simian – We Are Your Friends (Acappella) w/ Justice – Phantom
02. Justice – On & On
03. Justice – Phantom w/ Justice — Phantom (Soulwax Remix) w/ Justice vs. Simian – We Are Your Friends (Acappella)
04. Justice – Audio, Video, Disco

Update: Sorry, die Zensur-Schergen waren diesmal besonders schnell und ich bemühe mich um Ersatz.

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Jetzt habe ich doch noch ausführlich und mehrmals Grimes gehört, einfach um wirklich was aktuelles bei den zweiten Hörempfehlungen für März dabei zu haben. Denn ansonsten stammen die rezensierten Alben doch primär aus den Vormonaten (was deren Qualität freilich nicht im geringsten schmälert). Ob der hippe Electro-Pop auf Visions hält, was der Hype verspricht, könnt ihr nach dem Klick lesen. Ergänzt werden kann so viel Trendyness nur durch knallharte Anti-Trends: Obwohl Neo-Prog irgendwie ziemlich tot ist, hatte ich eine gute Zeit mit Gazpacho, die irgendwo zwischen Anathema, Porcupine Tree und Dredg nach den verlorenen Höhen des neoprogressiven Himmels suchen. Terry Malts spielen 70er Fuzzie-Punk, wie er traditioneller nicht sein könnte, Xiu Xiu besinnt sich ebenfalls auf seine Experimental-Wurzeln, während die einzig wirklich, wirklich – verdammt so was von wirklich – originellen Klänge dieser Hörnswert-Runde von den grandiosen Islet stammen. Aber auch Unoriginelles kann hörenswert sein, wie eigentlich alle folgenden Alben unter Beweis stellen. Achja, es ist März, die Sonne scheint und es wird echt mal wieder Zeit für großartige Musik. Das Folgende dürfte die notwendige Ladung sein, um den Frühling würdevoll zu begrüßen…

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So, wir sind nur noch ein paar Stunden vom verdienten Wochenende entfernt. Wer noch nichts vor hat kann ja unser Video als Inspiration für seine Wochenendplanung  nehmen. Das Musikvideo wurde übrigens von dem Duo Garth Jennings & Nick Goldmsith , die in letzter Zeit allerdings auch mit Filmen wie  “Per Anhalter durch die Galaxies” und “Son of Rambow” von sich reden machten, gedreht.

Moloko – The Time Is Now (2000)

Regie: Hammer & Tongs

Album: Things to make and do

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Set Fire In The Disco! Danger! Danger! High Voltage! Jack White ! Was für ein geiler Song! Leuchtende Unterwäsche !

Electric Six – Danger! High Voltage (2003)

Regie: Tyler Spencer

Album: Fire

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Der Herbst verwöhnt uns mit viel Sonne und mit so vielen interessanten Veröffentlichungen, dass man ganze Wochenden mit dem Anhören sämtlicher Streams, CDs und Promo-MP3′s beschäftigt ist. Ein paar Alben waren den Abbruch sämtlicher sozialer Kontakte wert, viele ließen uns eher verwirrt zurück. Eines davon sogar so sehr, dass wir uns nochmal an anderer Stelle speziell mit diesem Machwerk beschäftigen. Die neuen Coldplay dagegen verwalten, Veronica Falls verstören, Justice verlieren sich im 70er Sound-Kosmos und Florence & The Machine in vollendeter Schönheit.

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Wow, die haben sich echt lange Zeit gelassen und trotzdem würde man nicht darauf kommen, dass † schon 4 Jahre alt ist. Nach dem eher lahmen Video zu Civilisation kommt nun gleich der Titeltrack “Audio, Video, Disco” zum gleichnamigen Album. Ich stelle allerdings bei mir noch keine wirkliche Begeisterung fest und erkenne da eher ungesunde  Anzeichen von 70er Seicht-Pop. Lassen wir uns also überraschen, wenn am 28.10.2011 das Album in den Läden steht.

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So, heute gibt es weniger  Geschnetzeltes, sondern saftige Filestücke im Dreier-Pack. Ob das Angebot des Monats wirklich schmackhaft ist, Lady Gaga noch immer voll im Saft steht, wir zu Eddie Vedder Knödel empfehlen  oder das Frischfleisch von Mona mundet erfahrt ihr wie immer hier, kurz vor Ladenschluss. [Weiterlesen…]

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Passend zu unserer Retrospektive der besten Komödien der 90er Jahre und der berechtigten Einordnung von “In & Out” in diese Ecke… Kevin Kline will survive: Eine der schönsten, lustigsten, bewegendsten und echtesten Tanzszenen der Filmgeschichte. “Truly menly men do not dance!?” – Shut the fuck up and dance!

 

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Die 90er waren gerade für den elektronischen Bereich ein Quantensprung nach vorne. Sicherlich hatten Techno und House ihren Ursprung unter anderem in der Detroit Szene der 80er Jahre, aber dank  Events wie der Loveparade entwickelten sich harte und schnelle Beats erst zu Beginn der 90er zu einem Massenphänomen, das sogar Rockbands infizierte. Ende der 90er gehörte es schließlich zum guten Ton, wenn man angesagt und hip erscheinen wollte, mit Electro zu arbeiten.  Selbst U2, in den 80ern eher für Vokuhila-Frisuren und erdigen Rock-Sound bekannt, flirteten schon zu Beginn der 90er heftig mit Hooks aus den Techno-Clubs und schockten ihre Fans mit dem Dance-orientierten Album “POP” und einer Bühnenshow, die man eher auf der mittlerweile etwas vergessenen Großveranstaltung Mayday erwartet hätte als im klassischen Rockstadion. [Weiterlesen…]

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Jau… das Musikjahr ist zu Ende, die Musikveröffentlichungen wurden nochmal überflogen, die Bestenlisten wurden ausgewertet, die Kanons erstellt. Wir haben ihr trotzdem noch einen kleinen Nachschlag… und zwar komplett aus deutschen Landen. Denn neben den wie immer kassenträchtigen Neuveröffentlichungen von Wir sind Helden und Reinhard Mey und den erst seit neustem – aber auch wenig überraschend – kassenträchtigen Alben von Tocotronic und Unheilig gab es auch so manches unabhängige Kleinod. In dem ein oder anderen Falle so unabhängig, das es beinahe komplett übersehen wurde. Kristof Schreuf, Hans Unstern und Bratze: Deren drei eher am Rand des deutschen Musikbetriebs stattgefundenen neuen Alben soll hier nachträglich ein wenig Gerechtigkeit widerfahren…

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Allerhand Grellbuntes und Beklopptes gibt es von den Brooklyn-Hipstern Yessayer. Wer mir übrigens die Adresse von diesem Club verrät bekommt zwei Wochen lang digitalen Gurkensaft für lau.

Yessayer – O.N.E. (2010)

Album: Odd Blood

Regie: unbekannt

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Wir wollen uns zurückhalten… Irgendwie freut es uns dann ja auch, dass Lena trotz fehlender BILD-Rückendeckung, trotz unzähliger Lästereien aus dem Heimatland und trotz zahlloser Schwarzmalereien den Eurovision Song Contest 2010 gewonnen hat. Am erstaunlichsten an diesem Abend: Es hat tatsächlich das beste Lied gewonnen. Der gerade mal – nunja – nette Discopopsong “Satellite” war den restlichen Stücken aus Europa meilenweit überlegen. Das Feld war, wie schon die Jahre zuvor, unfassbar schwach und wirft weder ein repräsentatives noch besonders positives Licht auf die europäische Musikszene. Verloren in einem seltsamen Nimbus zwischen Pop und Schlager präsentierten sich peinliche Boygroup-Retrospektiven (Großbritanniens Josh Dubovie, der zurecht mit einer kläglichen Punktzahl abgestraft wurden), gelackte Semi-Spacerocker (die zumindest hörbaren Vertreter aus der Türkei maNga) und entweder unfassbar peinliche Gaga-Nummern oder sterbenslangweilige Powerpopballaden (das gesamte restliche Feld). Der traurige Höhepunkt war dann auch, als der Zuschauer die grauenhafte spanische Zirkushymne “Algo pequeñito” von Daniel Diges dank eines durchgeknallten Fans gleich zweimal über sich ergehen lassen musste. Positive Ausnahme war neben dem deutschen Discohit maximal der Vertreter aus Belgien Tom Dice, der gediegenen Songwriter-Folkpop zu präsentieren wusste. Ansonsten musste man sich den gesamten Abend durch schmerzhaft lächerliche Bühnenshows,  uninspirierte Sediernummern, schrecklich gestelzten Pathos und lausige Schlagerpopsongs quälen.

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Na also! Erstmal umgewöhnen. Lena Meyer-Landrut gibts nicht mehr. Stattdessen nur noch Lena. Kommt auch besser. Immerhin hat das zweisilbiger Vorname only Konzept bereits in den 80ern Nicole mit ein bisschen Frieden den Sieg beim Grand Prix de la Chanson beschert. Jetzt soll es Lenas Satellite und ihr Cassette Player richten. Kassettenspieler klingt ja auch schön retro, nach 90er Jahren und so, ist ja mittlerweile auch ne halbe Ewigkeit her. Aber zumindest einmal kurz dürfte noch erwähnt werden, dass die Interpretin dieses Pop-Kleinods eben genau in jenem Jahrzehnt geboren worden ist. 1991 nämlich. Nach der Wende. Als sie sieben war, war auch Helmut Kohl Geschichte, das Internet in seinen zarten Anfangstagen und das gute alte Tape fast ausgestorben. Schwer vorstellbar, wie die mittlerweile 19jährige damals bereits Radiosendungen auf Band aufgenommen haben soll, so wie es die 70er und 80er Jahrgänge  gerne taten. Egal, Authentizität wird im Pop-Business ohnehin überbewertet. Daher wollen wir uns auch gar nicht länger an ihren Barbara Salesch und Alexander Hold TV-Auftritten festhalten, und erst recht nicht an dem albernen “Man sieht für 2 Sekunden einen Nippel blitzen“-Nacktskandal, der wohl wegen Erfolgsneid und Missgunst von der BILD und Diether Bohlen gemeinsam ausgeheckt worden ist. Wir wollen auch nicht darüber spekulieren, wie groß die Chancen Deutschlands dieses Jahr beim angesagtesten europäischen Musikcontest überhaupt sind. Und erst Recht wollen wir uns nicht über das schnellebige Castingkonzept, musikalische Abiturienten und Downloadcharts den Kopf zerbrechen. Hier geht es nur um die Musik. Punkt.

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