Die 90er Jahre: Die besten Progressive Metal Alben des Jahrzehnts I

Achja… der Progressive Metal: Die Verbindung von klassischem Prog und Heavy Metal hat sich tatsächlich erst Ende der 80er Jahre etablieren können und anschließend Dank Bands wie Dream Theater die gesamten 90er Jahre mal mehr mal weniger erfolgreich beglückt. Dabei wirkte diese Nische des Metal damals schon merkwürdig antiquiert, nicht zuletzt auch weil die 90er Jahre die Geburtstunde des Extreme und Avantgarde Metal bedeuteten, gegen den der Progressive Metal schon ein wenig traditionell – beinahe konservativ – daherkommt. Aber große Werke hat er nichtsdestotrotz hervorgebracht: Natürlich Klassiker wie Psychotic Waltz, Threshold und wahrscheinlich am prominentesten Dream Theater, aber auch so manche Ausreißer aus anderen Genres, wie Devin Townsend, der mit Biomech dem Industrial Speed Metal den Rücken kehrte, oder aber auch Agalloch, die Gothic Metal mit Folk und Postrock ergänzten und die etwas in Vergessenheit geratenen Voivod, die mit der Fusion von Prog und Post Punk selbst in dieser Nische einen gewissen Sonderstatus innehatten. Auch dieses Mal reichen die Highlights für zwei Artikel, und die erste Fuhre folgt nach dem Klick.

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Devin Townsend Project – Europatour plus kostenlose Live EP

Erfreuliche News über den kanadischen Progressive/Thrash und Speedmetal Wirrkopf Devin Townsend sind gerade eben reingeschneit. Neben der geplanten Europatournee (mit Halt in Bochum und Aschaffenburg) gibt es  als Appetizer für die beiden kommenden Alben Ghost und Deconstruction (VÖ.: Juni 2011) eine Live-EP zum kostenlosen Download. Diese enthält fünf Konzert-Aufnahmen, die sowohl auf Tour als auch die Neuveröffentlichungen (die zusammen mit dem Prager Orchester aufgenommen wurden) mehr als neugierig machen. Tourdaten plus Youtube-Appetizer gibts nach dem Klick.

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Tanzen auf dem Stachelschweinbaum – Rezension zu Demians "Mute"

VÖ.: 25.6.2010

Laufzeit: 50 Minuten

Da hat der gute Steve Wilson von Porcupine Tree mal ganz euphorisch die Werbetrommel für den Prog-Nachwuchs gerührt. Erst überschüttet er das Solowerk von Demians Frontmann Nicolas Chapell mit unzähligen Lobpreisungen um kurz darauf deren Debüt auch nochmal schnell in den höchsten Tönen zu loben. Eigentlich gar nicht schlecht, denn so weiß der interessierte Hörer immerhin schon ungefähr, was ihn auf dem Zweitalbum Mute erwartet. Und tatsächlich: Die Demians bewegen sich voll und ganz in den Gefilden, in denen auch die Neo-Prog-Heroen von Porcupine Tree zu Hause sind: Pathetischer, emotionaler Neo Progressive Rock, immer zwischen komplex und verträumt, in ausgesuchten Momenten auch mal mit Alternativem Metal flirtend, mit einer deftigen sakralen Note versehen und nie um den ein oder anderen EMOtionalen Ausbruch verlegen.

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Die 00er Jahre: Die vergessendsten Alben des Jahrzehnts II

Dieses mal mit Mash-Up-Pop aus Pennsylvania, New Yorker Electroclash, japanischem Anti-Folk, entspanntem Indie-Jazzrock, vertracktem Mathrock, deutscher Kabarettkunst, Lo-Fi-Americana-Sound, Melodic Death Metal aus Göteborg, kanadischem Progressive Metal und komplex, minimalistischen Electronica.

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