Was Sie schon immer über die Starbucks-Sirene wissen wollten (aber nie zu fragen wagten)

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Um mit einer kleinen Anekdote einzusteigen: Die älteren Versionen der Sirene (1971 – 1992) zeigten deutlich mehr Haut als die jüngste Version der den großen Kaffehausbetreiber repräsentierenden Sirene. In der zweiten Iteration (seit 1987) wurden bereits die Brüste mit dem langen wallenden Haar bedeckt, bis dann schließlich 1992 auch Unterkörper und Bauchnabel der Logo-Schere zum Opfer fielen.

Der mexikanische Künstler Abe Green gibt der namenlosen Sirene auf Kaffeebechern ihre Körperlichkeit zurück, mit Sicherheit aber nicht so, wie es von Starbucks intendiert wäre: The secret life of the Starbucks Siren: Mal als Bikerin, mal im Burlesque-Outfit, seilspringend oder als Seeungetüm. Die so liebevoll gestalteten Kaffeebecher sind wirklich niedliche, leicht kindische, vor allem aber höchst charmant skizzierte Neugestaltungen der mysteriösen Schönheit, die endlich mehr sein darf als bloße Kaffeehalterin.

I never been a super a crazy fan of coffee, yes I drink I last one cup of coffee every day and I love the taste of a strong coffee, never with sugar.

So one day before a test I finish my cup while I was waiting to start the test I begin drawing in the cup and this is was like all this project begins, I start drawing a few more and I’m still do.

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The secret life of the Starbucks Siren by Abe Green via whudat

Wenn Chuck Norris zum Kommunismus konvertieren und eine Flagge gestalten würde…

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…dann würde sie genau SO aussehen. Das Wappen der Stadt Schelesnogorsk ( Железного́рск) in Russland ziert ein russischer Bär, der ein Atom spaltet. Noch einmal zum Mitschreiben: A fucking bear is splitting a fucking atom… by his bare fucking hands. Geht es überhaupt noch großartiger!? Weitere Flaggen, die sämtliche Designregeln verletzen und trotzdem Fuck Yeah Awesome aussehen, findet ihr bei den TED Ideas.

Wenn bekannte Regisseure Architekten wären – Federico Babina: Archidirector

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Federico Babina schafft bezaubernde Grafiken, bei denen Cineasten das Herz aufgeht. In seiner Reihe Archidirector entwirft er, ausgehend von der Filmästhetik eines spezifischen Regisseurs, architektonische Grafiken. Das ganze ist dann so eine Art Hybrid aus Filmposter und minimalistisch-geradlinigem Designporn. Auf seiner Seite gibt es noch mehr davon und andere Architektur-Something-Flicks.

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via this isn´t happiness

Exoplaneten-Artworks der NASA

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Wundervoll gestaltete Plakate des Jet Propulsion Laboratory der NASA: Im retrofuturistischen Stil wirbt die amerikanische Raumfahrtbehörde für neu entdeckte Exoplaneten, auf denen die Menschheit potentiell siedeln könnte, und stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Himmelskörpern auf artifizielle und zugleich angenehm nostalgische Weise dar: Betont werden so die wahrscheinlich andersartige Photosynthese auf Kepler-186f, die höhere Schwerkraft auf dem Giganten HD 40307g und die zwei Sonnen auf Kepler-16b. Wissenschaft als Kunst als Promotion in der schönstmöglichen Verbindung.

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Exoplant Travel Series (NASA) via iflscience

Tausendteiliges CMYK-Puzzle

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Puzzlespaß für alle Farb- und Designfreunde. Das CMYK-Puzzle von Clemens Habicht besteht aus exakt 1000 Teilen, von denen jedes einzelne aus jeweils genau einer Farbe dieses Farbspektrums besteht. Die Herausforderung – die Teile alle so anzuordnen, dass die gesamte Farbpalette sichtbar wird – soll laut Macher weitaus niedriger sein, als man bei diesen epischen Ausmaßen vermuten könnte. Der intuitiven Farberkennung des menschlichen Auges sei Dank. Schönes Teil!

1000 Colours via Colossal

Kickstarter: The secret pictogram poster project by Viktor Hertz

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Das ist gerade bei uns im Posteingang reingeschneit und stammt vom großartigen Designer Viktor Hertz, den wir hier schon mit seinen fantastischen Honest Logos und nicht weniger fantastischen Song Artworks im Programm hatten. Und das muss ich dann auch einfach mal hier reinhauen, nicht nur weil die mail als Ganzes so sympathisch ist (“yeah, it felt weird to write in third person, but I’ve been told this could be useful when promoting your Kickstarter project”), sondern auch weil ich die Idee genial finde (Nicht nur einfach ein Projekt finanziell unterstützen sondern von Anfang an in den kreativen Prozess involviert sein) und das Ganze in den Händen von Hertz mit Sicherheit wieder zu einem großartigen Ergebnis führt.

Also los Leute, back this!

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Albencover als Animated Gifs

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Wenn ihr ein paar wirklich coole Animationen diverser Albencover sehen wollt, schaut auf jeden Fall mal in JBs Tumblr vorbei: Einmal das gesamte Programm von 70’s Glam Rock und 80er Metal, über 90er Punk bis zum aktuellen Pink Floyd Album. Mein Favorit ist die derbe Vitalisierung von NOFX’ I heard they suck life.

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via Boing Boing

Ehrliche, resignierte Plakate von Linzie Hunter

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So… durchschnittlich. Großartig… eigentlich. Und unfassbar… okay. Die desillusionierenden Plakate Linzie Hunter sind fantastische, pointierte Abgesänge auf den Claim-Wahn der Print-Werbung… vielleicht.

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Linzie Hunter (Behance) via whudat

Strange Happy Meals by Newt Clements

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Der Künstler und Designer Newt Clements hat eine ganze Menge großartiger Designskizzen für Happy Meals mit popkulturellen Referenzen gestaltet. Am stärksten sind definitiv seine Mystery und Horror based themes, einfach weil sie einen perfekten Kontrapunkt zum bekannten “Don’t worry, everything is fine” Design der McDonalds Juniortüte setzen. Burger und Pommes mit Laura Palmer, Zombie- und Meth-Überraschung? I would buy it!

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Newt Clements Happy Meals (Pinterest) via Dangerous Minds

Die Bänke des literarischen London

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Sehr schönes Projekt des  National Literacy Trust: Ganz London wurde in deren Auftrag von Designern und Künstlern mit bibliophilen Bänken bestückt: Von Kinderbuchschätzen wie Dr. Seuss, über moderne Klassiker wie Mrs. Dalloway bis hin zur aktuellen Pop-Literatur. Oben seht ihr Dr. Seuss, dann folgen von oben nach unten Darwins Origin of Species, The Hitchhikers Guide, Alice Through the Looking-Glass. Menschen sollten sich viel öfter in ein gutes Buch setzen…

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Books about Town via boing boing