Schlagwort-Archiv: Decadence

unterwerfung

Lesezeichen: Michel Houellebecq – Unterwerfung

unterwerfung

“Es ist die Unterwerfung”, sagte Rediger leise. “Der nie zuvor mit dieser Kraft zum Ausdruck gebrachte grandiose und zugleich einfache Gedanke, dass der Gipfel des menschlichen Glücks in der absoluten Unterwerfung besteht. 

Weiterlesen

Wein-Porträts von Amelia Fais Harnas

Jepp, das gefällt mir weitaus besser als die vor einiger Zeit hier gepostete Kaffee- und Bier-Kunst. Die Künstlerin Amelia Fais Harnas kreiert wunderschöne Porträts aus Rotweinflecken: Verspielt, dekadent, gewitzt und mit dem richtigen Genuss-Faktor ausgestattet. So wie stilverliebte hochkulturelle bildende Kunst, die sich nicht allzu ernst nimmt, eben sein sollte. Schön.

Wein-Porträts von Amelia Fais Harnas via ignant

Magische, surreale Fotografien von Brian Oldham

Die fantastischen Fotografien des gerade mal 19 (!)  Jahre jungen Brian Oldham versprühen eine faszinierende Magie, irgendwo zwischen magischem Realismus, Ästhetizismus, Surrealismus und einer dekadenten, androgynen Fragilität, wie man sie aus dem Fin de Siècle kennt. Dabei sprengt Oldham Stereotypien und Klischees auf, wirft einen empathischen Blick auf die Schönheit der Welt und dekonstruiert diese gleichsam mit behutsam eingesetzten Illusionen. Weitere dieser großartigen Fotos findet ihr in seinem Flickr oder auf seiner Website.

via Visual News

Victorian Surrealism – Bilder von Jeffrey Harp

Großartige Bilderserie von Jeffrey Harp. Zu sehen sind düsterromantische, diffuse, surreale Bildverfremdungen, die zwischen H.P. Lovecraft, Decadence, David Lynch und Monty Python oszillieren. Krude, verspielt, ziemlich unheimlich, jedoch nicht ohne einen feinen Hauch von Ironie bishin zu derbem Dekonstruktivismus. Nach dem Klick folgen noch ein paar Bilder, den Rest gibt es in Jeffrey Harps Flickr-Set. Seine Website dagegen ist leider ziemlich verwaist.

Weiterlesen

Filmabriss: Source Code, Paul – Ein Alien auf der Flucht, Wir sind die Nacht

Es gibt mal wieder ein paar neue – und weniger neue – Kinofilme, die durch unseren Filmriss gejagt gehören. Im letzten Filmabriss habe ich mich ja dezidiert mit Nerdfilmen auseinander gesetzt. Und Paul – Ein Alien auf der Flucht, der neue Film von und mit Simon Pegg und Nick Frost hätte auch wunderbar in diesen Artikel gepasst. Ansonsten gibt es noch Source Code, den neuen Science Fiction Mysterythriller von Duncan Jones (Moon), sowie den Vampirthriller Wir sind die Nacht, mit dem die Deutschen auch etwas von dem internationalen Vampir-Hype-Kuchen abhaben wollen. Mit Twilight hat der grimmige Berlin-Film dennoch wenig gemein…

Weiterlesen

Hörenswertes: Mai 2011: 31 Knots, Gabby Young and other Animals, Blackmail, Wonga

Bunt ist das Leben und granatenstark… Der Mai hat begonnen und wir sind endgültig wieder dort angelangt, wo die Musik das Leben einfach nur abfeiern darf. So wie zum Beispiel im Re-Release von Gabby Young and other Animals – We’re all in this together, das satten Folk/Swing/Jazz-Pop präsentiert. Aber allzu leicht wollen wir uns das Leben dann doch nicht machen, und so schießen wir mathematische Störfeuer von 31knots und verknoteten Krautrock von Wonga in die Big Band Parade. Und dazwischen finden wir auch noch kurze Zeit uns dem neusten Album von Blackmail zu widmen, die nicht nur den Sänger raus- sondern auch gleich zahllose Momente ihres musikalischen Konzepts umgeworfen haben. Volle Kanne Hoschi!

Weiterlesen

Die 00er Jahre: Die besten Theateradaptionen und verfilmten Bühnenstücke des Jahrzehnts

Theater und Kino… zwei Medien, die allzu oft in einen Antagonismus gerückt werden, in dem sie sich nicht befinden müssen. Das Theater kann einiges vom Film lernen (und viele zeitgenössische, progressive Regisseure machen davon auch Gebrauch), genau so wie das Kino viel von der Bühne lernen kann. Zudem liefert die Theaterwelt schlicht und ergreifend eine unüberschaubare Menge hervorragender dramtischer Vorlagen, die durch die technischen Möglichkeiten des Films ganz neue Seiten offenbaren können. Es folgen die Filme der letzten Dekade, die diese Möglichkeiten am besten ausgeschöpft haben. Gelungene, präzise Bühnenadaptionen, Filme die sich ästhetisch am Theater orientieren oder einfach mit den begrenzten Möglichkeiten der Bühne auseinandersetzen. Anspruchsvolle Kammerspiele ebenso wie opulente Musicals. Postmoderne Avantgardewerke ebenso wie reanimierte Klassiker. Bühne frei! Direkt nach dem Klick…

Weiterlesen

Verwobene Gesänge, verschrobene Klänge – CocoRosies neues Album "Grey Oceans"

Sie waren schon immer offen für allerlei Musikstile und Genres… CocoRosie die beiden Schwestern aus Frankreich. Das hat sich auch auf ihrem aktuellen Album Grey Oceans (vö: 10.05.) nicht geändert. Ganz im Gegenteil: Mehr denn je schrauben sie die folkigen Pop-Sounds zurück und widmen sich experimentellen, verschrobenen Klangfeldern. Dennoch geht es hier alles andere als stillos zur Sache. Wo andere Bands Schicht auf Schicht legen würden, blitzt bei CocoRosie trotz aller Experimentierfreude immer ein Hang zum raffinierten Nebeneinanderstellen auf. Dieses Konzept äußert sich bei Grey Ocean vor allem im Spiel mit den Kontrasten und Gegensätzen. Hell und dunkel, zurückhaltend und schrill, apokalyptisch und optimistisch, melancholisch und lebenslustig… Wie sich in den einzelnen Songs die Stimmen der Schwestern abwechseln, wechseln auch die Stimmungen und Stile…

Weiterlesen