Dance

Eigentlich ist das ja nicht für die Views gut, aaaaber geht bei dem Wetter mal ruhig bei einem Eis oder kühlem Bier irgerndwo chillen. Bitte aber vorher noch das wirklich lustige und sehr charmante Video von Pale blue Jak anschauen!

Pale blue Jak – Mr Ace (2013)


Regie: Aidan McAteer
Album: Faces

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Herbst… und Sonne! Zumindest hier in Berlin. Und dennoch das Bedürfnis nach wohltuenden, wärmenden, angenehmen Klängen. Naja, wenn ich diesen musikalischen Schnell-Check überblicke, bleibt von Lagerfeuer-Romantik nicht viel übrig. Godspeed You! Black Emperor bereiten uns stattdessen mit ihrem Comeback auf den nahenden Weltuntergang vor, die Rival Sons reiten retroaktiv rockend in den Sonnenuntergang und Max Richter zerfleddert gleich alle vier Jahreszeiten so, dass kaum noch an einen gemütlichen Herbst-Abend zu denken ist. Immerhin lädt das  Brockdorff Klang Labor zu entspannten und selbstironischen deutschen Electro-Pop-Eskapaden ein… und ja: Kaum gekannt, fast vergessen, wieder aufgetaucht, sind sie doch noch zu hören: Die schmeichelnden, warmherzigen und zugleich traurigen Shoegaze-Klänge der frühen 90er Jahre, die perfekt zum aktuellen Herbst passen. Trotz ihres immensen Alters sind Dreamscape die große Entdeckung dieses Hörenwertes-Checks: Verträumt, verliebt, verloren und dabei einfach wunderschön. Alles wird gut.

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die band zu erleben/die ideen die sie mir geben zu leben/mich den liedern hinzugeben/mit postern zu umkleben/die t-shirts gut zu pflegen/die platten aufzulegen/meine eltern überreden/bis sie sagen meinetwegen/wenn sie mich fragen weswegen/dann fällt mir das überlegen nicht schwer/denn sie sind gut und deshalb populär/pop pop populär pop pop pop populär

(Die Fantastischen Vier – Populär)

Nuff said? Eigentlicht nicht, denn heute stellen wir eher die vergessenen und viel zu unpopulären Meisterwerke der 90er-Popmusik vor. Die Pizzicato Five aus Japan waren die Speerspitze des Easy Listenig Revival, Ben Lee down (under) mit den Beastie Boys und die Flaming Lips zwischen Genie und Wahnsinn.Was Doom-Metal bei den besten Pop-Alben der 90er verloren hat erfahrt ihr wenn euch gleich ein Licht aufgeht.

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So, jetzt reißen wir die endgültig die Grenzen ein und machen uns keine Gedanken, ob wir einen Szene-Codex verletzen könnten. Denn: Pop ist alles, darf alles und jeder kann mitmachen. Flo hat ja schon bei den besten Pop-Alben der 00er klar herausgearbeitet, was ein gutes Pop-Album ausmacht. Ich bin jetzt nicht unbedingt der Meinung, dass die 90er ein besonders gutes Pop-Jahrzent waren, vielleicht auch weil die 80er diesen Begriff pervertierten und der Nihilismus der 90er keinen zweiten Michael Jackson mehr zuließ. Überhaupt verschwanden die meisten 80er Superstars in diesem Jahrzehnt in der Versenkung, während andere ein grandioses Comeback feierten. Wie zum Beispiel Madonna, die schon weg vom Fenster schien, plötzlich die Flucht nach vorne antrat und nicht mehr dem Zeitgeist hinter lief, sondern ihn gleich definierte. Auch die ehemaligen Poster-Boys Depeche Mode schafften endgültig den Durchbruch zu einem erwachsenen und ernstzunehmenden Act, auch wenn dafür einige  Tragödien nötig waren. Der ehemalige Klassenfeind Punk trank auch auf Verbrüderung und machte Green Day, Offpring und Blink 182 zu Hassfiguren ihrer Szene, gleichzeitig aber eben auch zu MTV-Idolen, und wenn es um guten Pop ging hatte dieses 80er Überbleibsel definitiv noch ein Wörtchen mitzureden.

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We’re the keepers, while we sleep in America. Our house is burning down, our house is burning down.

Santigold – The Keepers (2012)

Regie: Santi White

Album: Master of My Make-Believe

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Wir stehen herum

Und stellen uns aus

Wir sind Schaufensterpuppen

Wir sind Schaufensterpuppen

 Wir werden beobachtet

Und wir spüren unserem Puls

 Wir sind Schaufensterpuppen

Wir sind Schaufensterpuppen

(Kraftwerk – Schaufensterpuppen)

Baio – Sunburn Modern (2012)

Regie: Aramique

Album: Sunburn EP

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Hm ok, von dem Cover bekomme ich heute Nacht Alpträume, bin aber trotzdem gespannt was Beth Ditto und ihr beiden Mitstreiter auf die Reihe bekommen haben. Die Zusammenarbeit mit mäßig tollen Dance-Produzenten wie Xenomania und Brian Higgins (Cher) hat sich hoffentlich als richtige Wahl heraus gestellt.

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Hot Cross war der Sommerhit 2009 und brachte Gossip, die vorher eher als queere Freak-Band angesehen wurden, zusammen mit dem Album Music For Men (produced by Rick Rubin) ganz nach oben in die weltweiten Charts. Gerade die Frontfrau Beth Ditto konnte sich der Aufmerksamkeit um ihre Person sicher sein und sorgte dafür, dass die Hörer von den Hype nach hinten raus doch mehr als übersättigt waren.

In letzter Zeit wurde es aber wieder ruhiger um Gossip und Perfect World, das von der Hit-Schmiede Xenomania (Sophie Ellis-Bextor, Kylie Minogue, Pet Shop Boys) produziert wurde, ist das erste Lebenszeichen seit ziemlich lange. Joa, ist schon catchy, aber wo ist der Sex und die Leidenschaft der früheren Alben hin? Das neue Album A Joyful Noise erscheint jedenfalls am 11. Mai und hat hoffentlich noch ein paar Ecken und Kanten, die nicht komplett für den Mainstream wegproduziert wurden.

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Ob man es möchte oder nicht, aber an Lana Del Rey führt zumindest diesen Monat mal nichts vorbei. Ich habe gerade den Promo-Stream bekommen und werde meinen Eindruck auch noch diese Woche in der Hörenswert-Rubrik widergeben. Bis dahin gibt es einen Remix von Born To Die und an dem war nicht irgendjemand beteiligt, sondern Damon Albarn (Blur, Gorillaz).

via Paste

Wo wir schon bei Damon Albarn und Blur sind sollte folgender Tweet von William Orbit ( Produzent von 13 ) nicht unerwähnt bleiben:

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Sehr coole, animierte Infografik, die im Zeitraffer darstellt, wie die Musik über Jahrzehnte über Kontinente über Genres wanderte und dabei die Welt das Tanzen lehrte…

–> Go to interactive Music Map

via lil.bit

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Soooo verdammt gut… Richtig schöne, klassische Puppen-Stop-Motion von Reza Rasoli feat. Casey Hunt und Greg Gunn, die mir gerade das Herz erwärmt. So etwas sieht man in Zeiten von Cinema4D, After Effects und Apple Motion Gedöns viel zu selten. Was man aber heutzutage immer mehr sieht, sind kleine Kinder, die an Halloween müde Vertreter der hart arbeitenden Bevölkerung belästigen. In meiner Wohnung befindet sich jetzt auf jeden Fall kein Süßkram mehr, dabei habe ich in diesem Moment unglaublich Lust auf Schokolade (mit gleichzeitiger Unlust runter zum Späti zu gehen). Und in unserem Hausflur haben sie trotzdem mit irgendwelchem weißen Schmand rumgesaut. Scheiß Balgen! Gott sei Dank ist Halloween morgen vorbei…

Dancing zombie puppets, what more could you possibly want/ask, (besides a Micheal Jackson cameo)?

These are real life felt puppets, and they are puppeted by real life fleshy puppeteers, not computers.

Co Directed by Reza Rasoli (Casey Hunt and Greg Gunn of Three Legged Legs)

via Seitvertreib

 

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Marquese Scott hat wieder ein neues Video auf Youtube veröffentlicht. Sein letztes Video, das sich zu einem großen Internet-Hit entwickelte, hatte ich bereits hier gepostet. Wie sich Scott mit seinen wahnwitzigen Robot-Moves zu den Breakbeats bewegt, ist mal wieder großartig, die schlechte Aufnahme-Qualität (kann mal jemand diesem Dude ne HD Kamera schenken?) leider nicht.

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Ja verdammt. Ich hatte auch meine Wrestling-Phase. Muss wohl so Anfang der 90er gewesen sein… WWF natürlich. WCW fand ich damals ziemlich lame, und als die dann bigger und cooler wurde, war ich meiner Wrestlingphase schon wieder entwachsen. Tatanka fand ich damals übrigens am besten und habe es den Drehbuchautoren auch nie verziehen, dass sie ihm zum Heel (Bösewicht) gemacht haben (der sich dann sogar noch mit Yokozuna verbrüderte). Ein Mark (Fan der glaubt, die Kämpfe wären echt und nicht inszeniert) war ich nie, soweit ich mich erinnere. Und die Show drumherum fand ich immer cooler als die Kämpfe selbst. Anyway, das Video unten zeigt, dass sich eine richtig geniale Show perfekt in einen Kampf integrieren lässt: Zuerst Hypnose (von den Kommentatoren vollkommen zurecht als illegal gebranntmarkt) und dann die coolsten Dance-Moves, die man je im Ring sehen durfte. Kein nervig redundantes Gekloppe, keine sich wiederholenden Würfe, keine lahmen Stuhlzweckentfremdungen… Just three minutes of pure Wrestling-Awesomeness.


via Gilly

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Am 16. Mai erscheint das neue Album von Friendly Fires. Pala bietet wieder einmal trendigen, schillernden Discopop mit satten Beats und nicht zu überhörenden, düsteren French House und alternativen Post-Punk-Noten, der dennoch stets pop- melodie- und harmonieverliebt daherkommt. Bis zur Veröffentlichung kann man sich das Material schonmal zum warmtanzen im kostenlosen Hype Machine Stream geben: Treibend, hipp und ordentlich verschwurbelt im Zeitgeist taumelnd…

via Cinematze

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Passend zu unserer Retrospektive der besten Komödien der 90er Jahre und der berechtigten Einordnung von “In & Out” in diese Ecke… Kevin Kline will survive: Eine der schönsten, lustigsten, bewegendsten und echtesten Tanzszenen der Filmgeschichte. “Truly menly men do not dance!?” – Shut the fuck up and dance!

 

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