Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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Die 00er Jahre: Die besten elektronischen Alben des Jahrzehnts II

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So, wieder ein Schritt weiter in der Retrospektive über die elektronischen 00er. Zwei DJs spielen Rendes-Vouz, irgendwann in den frühen 80ern. Ja dieses Bild passt zum Electrocash der 00er Jahre, der das zaghafte 80er-Revival konsequent weit führte. Justice nahmen die Abkürzung zu den 90ern und gaben der Electro-Gemeinde anbetungswürdige Boller-Musik, Hot Chip versöhnten Soul und Keyboards, Fennesz war eher für das Chillen danach und für die Avalanches brauchte man sogar einen Psychiater.

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Kanye West/Daft Punk/Michael Jackson/Marilyn Manson-Mashup von Girl Talk

Mashup oder Bastard Pop ist zwar etwas wieder aus dem Focus der Hipster verschwunden, aber Girl Talk ist trotzdem immer noch eine Liga für sich. Der Mashup von Black Skinhead mit Beautiful People passt mal richtig gut, während ich einfach momentan zu sehr von Get Lucky genervt bin und Remenber The Time mal wirklich einer der schlechtesten Song vom King of Pop ist.

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Daft Punk: Auftritt beim Wisconsin Festival 1996

Mein Gott werde ich da gerade nostalgisch. Ein blutjunger Thomas Bangalter spielt 1996 ein Live-Set bei einem amerikanischen Festival und spielt genau diesen knackigen House, den ich auf dem Debüt-Album “Homework” so geliebt habe und die Franzosen seitdem auch nie wieder so hinbekommen haben. Heute machen sie glatte Disco-Tribute Alben, tragen doofe Roboter-Helme…aber das ist ja eine andere Geschichte.

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Daft Punk,Justice,Boys Noize, Mr.Oizo als Band-Projekt nachgespielt

Sämtliche French House-Hymen hat die Band Toy zusammen gemixt und anstatt Sampling von Computer spielt die Band alles auf ihren Instrumenten ein, sogar die cheesy Bläsern aus Helix!  So richtige ehrliche und handgemachte Musik gefällt bestimmt auch den Rocker unter unseren Lesern. Sollten sich zumindest einer der gecoverten Bands mal als Background-Band holen.

0:09 Daft Punk – Robot Rock

1:55 Justice – Let there be light

4:26 Mr. Oizo – Cut Dick

5:23 Justice – Helix

6:54 Boys Noize – & Down

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Justice – AUDIO, VIDEO, DISCO (Video)

Wow, die haben sich echt lange Zeit gelassen und trotzdem würde man nicht darauf kommen, dass † schon 4 Jahre alt ist. Nach dem eher lahmen Video zu Civilisation kommt nun gleich der Titeltrack “Audio, Video, Disco” zum gleichnamigen Album. Ich stelle allerdings bei mir noch keine wirkliche Begeisterung fest und erkenne da eher ungesunde  Anzeichen von 70er Seicht-Pop. Lassen wir uns also überraschen, wenn am 28.10.2011 das Album in den Läden steht.

The Trinity Orchestra – Daft Punk orchestral

Wunderschönes Daft Punk Medley vom Trinity Orchestra aus Irland. Dieses besteht übrigens nur aus Studenten und bringt nach eigenen Angaben “the most talented young musicians in Ireland” zusammen. Nicht schwer zu glauben, wenn man diese wunderbare Performance miterleben darf. Die Aufzeichnung zeigt die Zugabe zu einem Konzert im Februar, bei dem das Orchester inklusive Chor (Trinity Singers Society) und Band das Album Discovery von 2001 (hatten wir bei den besten Pop-Alben der 00er Jahre) nachgespielt hat. Wow! Das ist alles so verdammt lebendig, mit so viel Hingabe aufgeführt… und gut gefilmt noch obendrein. Schade, dass das Konzert in ganzer Länge im Netz nicht aufzutreiben ist. Aber allein diese sechs Minuten machen schon verdammt glücklich.

Music by Daft Punk, featuring One More Time, Aerodynamic, Da Funk, Superheroes, Around The World, Crescendolls and Digital Love.
Composed by Thomas Bangalter, Guy-Manuel de Homem-Christo, Anthony Moore, Barry Manilow, Marty Panzer, Carlos Sosa, George Duke
Arranged and conducted by Rob Farhat
Band members: Neil Crowley, Elis Cziernak, Dan Forde, Rob Kearns, Barry O’Halpin
Singers: Ciaran Duffy, Robbie Kitt, Peter McNamara
Choir: Trinity Singers
Video directed and edited by Tom Speers
Filming: Matt Harris, Tom Speers, Callum Swift, Tiernan Kennedy, Kevin Shannon
Recording Engineers: Brian Fogarty, Alex Dunne, Stephen Fitzpatrick (Hyp Studio)
Live Sound: John Kearns

via The Fox Is Black

Anatomy of a mashup

Cameron Adams hat gesamplet, gemasht, gemixt und dazu ne sehr schöne Visualisierung mit HTML5 und css gebastelt (zum Artikel auf seinem Blog). Zu hören sind gut zwei Dutzend Daft Punk Samples, zu sehen gibt es schön lebendige, pulsierende Tonspuren. Läuft anscheinend in jedem Browser und ist definitiv hörens- und sehenswert.

A mashup is a song created by blending two or more other songs. The more complex a mashup gets, the harder it is to distinguish the parts that are being used to create what you’re hearing. This visualisation of the song “Definitive Daft Punk” by Cameron Adams dissects a mashup in realtime to show you how each of the 23 parts contributes to the greater whole.

Anatomy of a Mashup: Definitive Daft Punk visualised via misterhonk

All In for Civilization – Justice machen es mit Adidas und Romain Gavras

Filter-House, Disco-Samples und Geboller.  Daft Punk Justice sind zurück ! Kaum zu glauben, dass deren  Album “Cross” nun schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und ganz klar einen großen Einfluss auf das Electro-Revival der 00er hatte. Wo andere Band zaghaft MP3 Singles zum Download anbieten und auf sonstige Promotion verzichten, kann es für das Pariser Duo wohl nicht laut und pompös genug sein. Adidas ließ sogar den Justice-Intimus Romain Gavras das Commercial produzieren, was für einen Weltkonzern sicherlich gar nicht mal so ohne ist, da dem gute Mann dem Ruf als Provocateur vorraus eilt und seine Videos zu Stress und Born Free, welches wir hier schon als Musikvideo der Woche vorstellten, schnell auf dem Index von Youtube landeten. Im Grunde genommen hat sich sein Stil für die Adidas Werbung auch nicht großartig geändert: Hektische schnelle Schnitte, Adrenalin, ikonische Bilder, Ekstase und fast schon pornographische Darstellungen von Emotionen. Katy Perry, May, b.o.b, Beckham, Rose, Blanka, Mehdin, Jeremy, Rokko, Messi sind drin – wir nun auch.

hier noch die einzelnen Features, die später für den clip zusammen geschnitten wurden: weiterlesen

Musikvideo der Woche

WTF-Momente am laufenden Band und schön dreckigen Electro-Rock von Birdy Nam Nam. Sowas ähnliches ist mir übrigens mal vor einem Monat nach einer Zechtour passiert, aber mir glaubt ja keiner…

Birdy Nam Nam – The Parachute Ending (2008)

Regie: Willy Sweeney

Album: Vinyl only

Warp Exzentrik trifft auf Daft Punk – Das neue Projekt von Squarespusher: Shobaleader One

Neben Aphex Twin gehört Squarepusher zu den kreativen Wahnsinnigen vom Kultlabel Warp, das in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert und mit einer Bandbreite von den massentauglichen Maximo Park hin zum nerdigen Abstract Techno-Wahnsinn von Autechre wohl DIE Kreativzelle der englischen Musiklandschaft sein dürfte. Das Warp seinen Schützlingen komplette Narrenfreiheit gewährt ist bei  Squarepusher`s neuem Projekt  Shobaleader One mal wieder mehr als ersichtlich. Das Video zu “Megazine”  verbindet das optische Auftreten von Sunno))) mit der Anonymität der French House Roboter von Daft Punk. Da wir hier also eine  große Parade an WTF-Momenten erleben und verarbeiten dürfen, soll Squarepusher, der mit richtigen Namen Thomas Jenkinson heißt, einfach selber Rede und Antwort zu seinem  neuen Baby stehen. Zum Glück hat er dies gleich selber auf seiner Website getan:

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Die 00er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts

Lass es bunt sein… manchmal auch schwarz weiß… mit der Hand, mit dem Stift, vielleicht auch mit dem Computer ein wenig nachgeholfen… auf jeden Fall aber gezeichnet, gemalt, gepinselt, mit feinem Strich gezogen, mit kräftiger Farbe gefüllt, mit großen Klecksern geklotzt. Obwohl der klassische Zeichentrickfilm durch die CGI-Technik und Animationsstudios wie Pixar immer mehr an Prestige verliert und durch computeranimierte Werke sukzessive verdrängt wird, gab es in diesem Jahrzehnt einige herausragende, handgezeichnete Werke. Auch erwachsene Zuschauer durften sich über so manchen düsteren oder auch nachdenklichen und berauschenden Trickfilm freuen. Hier sind die Besten: Für jung, für alt, oder auch mal für die ganze Familie… Und den animierten und computerisierten Nachschlag gibt es dann zum nächsten Mal.

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Kurzfilm der Woche: One Day

Ein kleiner Einblick in die abstruse Welt Michel Gondrys, einem der einfallsreichsten und phantasievollsten Regisseure unserer Tage. Ursprünglich aus der Musikvideoecke stammend, wo er unter anderem für Daft Punk und den White Stripes innovative Werke erschuf, drehte er diesen Kurzfilm 2001.

One Day (USA 2001)

Regie: Michel Gondry

Drehbuch: Michel Gondry

Darsteller: Michel Gondry, David Cross

Laufzeit: 7 Minuten