Hörenswertes: Basia Bulat, Animal Collective, Kanye West, Meylir Jones

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Geht doch! Wir kommen endlich aus dem Winterschlaf heraus. Das Wetter, die Kälte und die Nässe dienen nicht mehr als Ausrede und das Motto lautet Hoch die Tasten!

Heute wird auch wieder bunt und fast könnte man meinen, dass hier ein zarter Hauch von Frühling durch die diesmal angenehm kuschelweichen Rezensionen weht. Rant ist ja auch in den wutbürgerten Zeiten so Desaster-Anfang 2016.

Viel Spaß mit dem Folk-Pop von Basia Bulat, den Aliens von Animal Collective, dem zwitscherten Kanye und für den barocken Abschluss ist in dieser Ausgabe Meylir Jones zuständig.

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Hörenswertes Frühling II: Eels, Skrillex, Tycho, Cloud Nothings, Todd Terje, Damon Albarn

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Eine große Einleitung? Nee, diesmal nicht. Der Artikel hier muss schnell raus und ich auch. Blasenentzündung und so. Was die Alben angeht: Der Frühling ist mächtig!

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Hörenswertes, Januar 2014: Sunn O))) & Ulver, Blank Realm, A Silver Mt. Zion, Xiu Xiu, Dum Dum Girls, Billie Joe and Norah Jones

Das Jahr 2014 startet groß… richtig groß. Bereits der Januar kann es locker fast im Alleingang mit 2013 aufnehmen und ich komme gerade gar nicht hinterher beim Reinhören in die ganzen fantastischen Alben, die hier durch den Stream rauschen. Und fuck ja, ich weiß, es ist schon Februar… und dann hat sich hierher auch noch mit Billie Joe und Norah Jones ein 2013er Output verirrt. Der hat mir den letzten Monat allerdings – trotz ein wenig zu braver Befriedung des Everly Brothers Klassikers “Songs our Daddy taught us” – mehr als einmal versüßt hat. Ansonsten gibt es in diesem Hörenswert-Artikel allerdings nichts aus der 13er Dose: Stattdessen neue Postrock-Highlights der Silver Mt. Zion, düstere Drone-Reisen in der Sunn O))) & Ulver Kollaboration, konfusen Retro Indie/Psychedelic-Rock von Blank Realm, Anti-Pop von Xiu Xiu und Pro-Pop von den Dum Dum Girls.

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Bruce Springsteen – Wrecking Ball (Stream)

Ob ich Fan vom Boss bin? Jein, da ich hemdsärmeligen amerikanischen Rock eher wenig zugetan bin und die Springsteen-Coverband The Gaslight Anthem nur ein Album lang ganz nett fand. “Nebraska”, das Bruce mal nicht als Testeron-Rocker zeigt, ist allerdings eine feine Sache und das neue Album “Wrecking Ball” ist nun komplett auf Soundcloud und kann ab sofort auf Herz und Leber untersucht werden.

Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts VII

So, jetzt aber zum wirklich allerletzten Mal Musik aus der Heimat der 90er Jahre… Heimatliche Klänge gibt es hier gleich mehrmals zu hören. Sowohl Element of Crime als auch Fink spielen ihre ganz eigene Interpretation deutscher Liedermacherkunst und übernehmen damit den Barden-Thron, der von den in den 90ern schwächelnden, klassischen Chansonniers verwaist zurückgelassen wurde. Immerhin Franz Joseph Degenhardt macht mit schlichten und zugleich effektiven Klängen auf sich aufmerksam. Ansonsten dominiert der Nachwuchs: Störrischer Punk von …But Alive, Folkpunk mit einem Augenzwinkern von Mutabor, großer Alternative von The Notwist… Und dann gab es da noch eine kleine, schüchterne, zurückhaltende und unglaublich sympathische Sängerin, Judith Holofernes, die auf ihrem Debüt einige wunderbare Deutschpophymnen versammelt, die später in gepimpter – aber nicht unbedingt besserer – Form ihren Weg zu Wir sind Helden finden sollten.

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Konzertbericht: Bon Iver, E-Werk, Köln und ein Koffer

Junge, Junge ich sag dir, diese Trips nach Köln sind ja schon so ein Abenteuer für sich. Wenn man mit einem schwer bepackten Koffer (liebevoll von Mutti zusammengestellt) in Köln-Mühlheim ankommt und keine Möglichkeit gefunden hat, diesen irgendwo abzuschließen, hat man eine bereits leise Vorahnung, dass dieser Abend interessant werden könnte. Die Tanke gegenüber der Haltestelle Keupstraße hat auch schon um 23 Uhr zu, so dass mir nix anderes übrig bleibt, als den Koffer irgendwo in eine dunkes lauschiges Plätzchen hinter 2 Gebrauchtwagen zu stellen. Wer Mülheim kennt, weiß, dass sowas leicht daneben gehen kann, aber das Konzert von Bon Iver ist wichtiger als ein paar Socken und 2 Hosen.

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzehnts V

Jau, Rinko hat ja schon ordentlich gewütet… Auf ganze vier Artikel hat er es bei der Alternative Rock Retrospektive geschafft. Ein, zwei Ergänzungen brennen mir allerdings auch noch auf dem Herzen und so schiebe ich noch nen eigenen kleinen Beitrag nach. Über die Zuordnung zum Genre kann man natürlich vortrefflich streiten, wie bei so ziemlich jeder anderen Kategorie auch. Ob Dredgs Debütalbum vielleicht doch eher Art Rock ist, ob The God Machine nicht vielleicht irgendeine Form von Alternative Metal spielen, ob man Live nicht besser zum Grunge packt, ob die Queens of the stone age nicht einfach die Fortführung des Kyuss’schen Stoner Rock sind und so weiter und so fort…

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Rapid Music Movements – Retrospektive zum neuem R.E.M. Album “Collapse Into Now”

Die Welt dreht sich weiter und R.E.M. veröffentlichen wieder ein neues Album. Seit nunmehr fast 30 Jahren erfreuen die Alternative-Rocker ihre Fans mit regelmäßigen, neuen Veröffentlichungen: Mal laut und kratzbürstig, mal experimentell, mal mit Pop und Harmonie flirtend, mal mit großem Stadionrock Gestus und dann wieder ganz zurückgezogen, melancholisch und nachdenklich. Über ein Dutzend Gründe, sich ihrer Discographie genauer anzunehmen…

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Rezension zu Adele “21” – Das amerikanische Album

VÖ: 21.01.2011

Hat hier heimlich ein Rollentausch stattgefunden? Vor 3 Jahren konnte Duffy noch mit ihrem an Dusty Springfield orientierten Album abräumen, während Adele sich mit 19 mehr an den Northern Soul ihrer englischen Heimat anlehnte und etwas im Schatten von “Mercy”, dem großem Hit ihrer Kollegin stand. Zum Glück hatte damals eine Legende genauer hingehört und so darf  man sich verwundert die Augen, respektive Ohren reiben, dass  hier unter anderem Rick Rubin (Johnny Cash, Slayer, Jay-Z) seine magischen Producer Hände über seinen neuen Schützling gelegt hat. Er hat Adele zusamen mit Paul Epworth zu einem erwachseneren Sound verholfen, der das große amerikanische Songbook genau studiert und zu schätzen weiß. Der Sound wirkt mit der Kurskorrektur Richtung Westen nicht mehr so englisch unterkühlt, sondern warm, sehr sehr soulig und sexy.

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Die 00er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber II

Thank you for the music again…. und damit tatsächlich unsere allerletzte Filmretrospektive der 00er Jahre. Einen kleinen TV- und Seriennachschlag gibt es zwar noch, das Kinojahrzehnt ist hiermit aber tatsächlich (wirklich) endgültig abgehakt. Viel Spaß…

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Die 00er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber I

Ein kleiner cineastischer Nachschlag für alle Musikliebhaber und Nerds da draußen. Sowohl Fiktionales als auch Dokumentarisches. Aber immer mit der Musik im Zentrum… oder dem Lebensgefühl, das sie vermittelt. Fans und Künstler, Nostalgisches und Hippes. Und weil man so viel über Musik drehen und noch mehr schreiben kann, unmöglich in einen Artikel zu quetschen. Daher in Kürze ein zweiter Teil. Die ersten besten Filme für Musikliebhaber direkt nach einer kurzen WordPress-Bridge…

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