Schlagwort-Archiv: Contemporary Jazz

Hörenswertes: Mai 2011: 31 Knots, Gabby Young and other Animals, Blackmail, Wonga

Bunt ist das Leben und granatenstark… Der Mai hat begonnen und wir sind endgültig wieder dort angelangt, wo die Musik das Leben einfach nur abfeiern darf. So wie zum Beispiel im Re-Release von Gabby Young and other Animals – We’re all in this together, das satten Folk/Swing/Jazz-Pop präsentiert. Aber allzu leicht wollen wir uns das Leben dann doch nicht machen, und so schießen wir mathematische Störfeuer von 31knots und verknoteten Krautrock von Wonga in die Big Band Parade. Und dazwischen finden wir auch noch kurze Zeit uns dem neusten Album von Blackmail zu widmen, die nicht nur den Sänger raus- sondern auch gleich zahllose Momente ihres musikalischen Konzepts umgeworfen haben. Volle Kanne Hoschi!

Weiterlesen

Hörenswertes: März 2011

Der Frühling kriecht ganz langsam hervor und lässt sich vom Winter doch wieder verschrecken, um kurz darauf eine erneute Offensive zu wagen. Wir reagieren auf dieses Wechselbad der metereologischen Gefühler, indem wir uns in unser stilles Kämmerlein zurückziehen und interessante Musik hören: Avantgardistischer Fusion von Syntony, mächtiger Drone von Earth, kurzweiliger Electro-Pop von Yelle, Kuschelsound von The Pain of being pure at Heart, sattsam bekannter Retro Rock N Roll von den Vaccines und entspannter Pop Jazz von Avishai Cohen.

Weiterlesen

Der Vollständigkeit halber: Grammy Awards 2011

Ja, ne… der Grammy als wertvolle Auszeichnung für die Musikwelt. Ob das überhaupt jemals der Fall war, darf stark bezweifelt werden. Aus unzähligen Veröffentlichungen werden ein paar rausgepickt, die dann von einer kleinen ‘erlesenen’ Jury ordentlich gefeiert werden. Mittlerweile gibt es für jede überflüssige Kategorie eine Auszeichnung und dementsprechend zieht sich die gigantische Promotionveranstaltung für die Musikindustrie immer ganz schön in die Länge. Vom Unterhaltungswert meistens noch einige Stufen unter der Oscarverleihung und von der tatsächlichen Relevanz für die beteiligten Künstler – abgesehen von der Möglichkeit die Plattenverkäufe anzukurbeln – eher gering. Oder um es mit Eddie Vedders Worten zu sagen: “I don’t know what this means. I don’t think it means anything”. Immerhin kann man die Uhr nach der jährlichen Verleihung stellen… und die Gewinner des Jahres 2011 sollen dann an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben

Weiterlesen