Hörenswertes, Mai 2016: Anohni, Death Grips, Mo Troper, Radiohead

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In meiner April-Musikschau war noch alles ganz kuschelig, wohlig warm… eigentlich sogar schon frühsommerlich. Im Mai sieht das ganze irgendwie anders aus. In diesem Monat dominieren die schrägen, düsteren, zersetzten und zersetzenden Töne. Daran kann auch der vergnügte Collegerock von Mo Troper nichts ändern. Denn begleitet wird dieser von Pop-Destruktionen einer ANOHNI und Industrial/Rap-Dekonstruktionen der Death GripsRadiohead stürmen zwar eher solide, ohne große Überraschungen den Frühsommer, ändert aber nichts daran, dass auch ihnen wieder mal ein kleines, artpoppiges, antipoppiges Meisterwerk geglückt ist.

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R.E.M. – Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 (Stream)

Die Best Of Compilation Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 gibt es nun komplett auf NPR.com als Stream. Ein Retrospektive zu allen Alben findet ihr hier.

Disc One:

01 Gardening at Night
02 Radio Free Europe
03 Talk About the Passion
04 Sitting Still
05 So. Central Rain
06 (Don’t Go Back to) Rockville
07 Driver 8
08 Life and How to Live It
09 Begin the Begin
10 Fall on Me
11 Finest Worksong
12 Its the End of the World as We Know it (and I Feel Fine)
13 The One I Love
14 Stand
15 Pop Song 89
16 Get Up
17 Orange Crush
18 Losing My Religion
19 Country Feedback
20 Shiny Happy People

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Hörenswertes September 2011 III: dEUS, Male Bonding, Dum Dum Girls, Nils Petter Molvaer

Der Herbst hinterlässt die ersten Spuren… keine Sorge. Es sind nur kleine, kaum zu sehende Fußabdrücke, die die bereits prophetisch traumwandelnde Melancholie im vom Sommer noch erhitzten Sand hinterlässt. Und einmal – mindestens einmal – darf noch die Schönheit des Spätsommers genossen werden. dEUS finden auf Keep you close zu alter Form und hochemotionalem Indie Rock zurück. Die Dum Dum Girls schämen sich ebenfalls – trotz erhöhten Coolness-Faktors – nicht wegen ihrer pathetischen Momente. Und mit Male Bonding dürfen sogar noch einmal die Surfbretter hervor genommen werden, vielleicht nicht unbedingt um auf den Wellen zu reiten, aber immerhin um mit relaxter Pop-Punk-Pose noch einmal ein bisschen heißen Sand aufzuwirbeln. Achja, und endlich, endlich, endlich darf ich wieder gediegenen Jazz abfeiern, der im unglaublich beeindruckenden Fusion-Gewand von Nils Petter Molvaer daher kommt. Rock N Roll, alternative Glücksgefühle, Herz-Rhythmus-Klänge und dunkel glänzende Post-Jazz-Abgesänge gibt es nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzehnts V

Jau, Rinko hat ja schon ordentlich gewütet… Auf ganze vier Artikel hat er es bei der Alternative Rock Retrospektive geschafft. Ein, zwei Ergänzungen brennen mir allerdings auch noch auf dem Herzen und so schiebe ich noch nen eigenen kleinen Beitrag nach. Über die Zuordnung zum Genre kann man natürlich vortrefflich streiten, wie bei so ziemlich jeder anderen Kategorie auch. Ob Dredgs Debütalbum vielleicht doch eher Art Rock ist, ob The God Machine nicht vielleicht irgendeine Form von Alternative Metal spielen, ob man Live nicht besser zum Grunge packt, ob die Queens of the stone age nicht einfach die Fortführung des Kyuss’schen Stoner Rock sind und so weiter und so fort…

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Die 90er: Die besten Alternative Rock-Alben des Jahrzents IV

So, hier nun der bereits vierte Teil unsere Alternative Rock Retrospektive. Die 90er Alternative Rock Alben waren also vielleicht gar nicht mal soo schlecht wie man sich das vorgestellt hat und heute gibt es mit u.a. Red Hot Chilli Peppers und Muse bekannte Namen, deren Erfolg bis heute anhält. weiterlesen

Paranoid Android – Radiohead-Cover von Weezer

So ganz sind wir noch nicht durch mit Radiohead an diesem Wochenende. Nach der großartigen Compilation der schönsten von Radiohead gespielten Coverversionen spendiert uns Stereogum noch ein Youtube-Video von Weezer, wie diese den OK Computer Klassiker Paranoid Android covern… und zwar ziemlich gut.

via Stereogum (Dort gibts den Song auch als MP3-Download)

Rapid Music Movements – Retrospektive zum neuem R.E.M. Album “Collapse Into Now”

Die Welt dreht sich weiter und R.E.M. veröffentlichen wieder ein neues Album. Seit nunmehr fast 30 Jahren erfreuen die Alternative-Rocker ihre Fans mit regelmäßigen, neuen Veröffentlichungen: Mal laut und kratzbürstig, mal experimentell, mal mit Pop und Harmonie flirtend, mal mit großem Stadionrock Gestus und dann wieder ganz zurückgezogen, melancholisch und nachdenklich. Über ein Dutzend Gründe, sich ihrer Discographie genauer anzunehmen…

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