Links fürs Wochenende

Terroranschläge und Doppelstandards in alle Richtungen

Bester Artikel zur (medialen) Reaktion auf den Terroranschlag in Norwegen (oder war es jetzt doch ein Attentat? Hängt das von der Identität des Täters ab). Ali von zoon politicon zeigt den Hysterikern, Gehässigen und Bigotten, wie eine differenzierte Analyse der Geschehnisse (und deren Rezeption) auszusehen hat.

Kunst aus der Webcam

Interview mit dem Fotografen Jens Sundheim, der als Traveller rund um den Globus reist und sich von verschiedensten Live-Webcams fotografieren lässt.

30 Jahre MS-DOS

Heise erinnert an das wunderbare, minimalistische Betriebssystem, das weder grafisches Interface noch Multitasking-Optionen benötigte, um seine Benutzer zu verzaubern.

Pseudonymintoleranz

Interessanter Kommentar der Ennomane – als Betroffene – zu der Pseudonym vs. Klarnamen Debatte auf Google+. Sowohl im Bezug auf das Spiel mit Identitäten und Neukonzeptionierungen der eigenen Persönlichkeit im Netz als auch auf Redefreiheit und das Recht anonym zu sein.

Captain America and His Non-Struggles Against the Holocaust and Racism

(…) Most of this is due to its setting in World War II and that it’s an origin story focused on the creation of a hero. But even with those two factors as a given, the movie takes great care to steer clear of anything even remotely controversial. Even the gravitas of Nazi evil is mostly pushed aside by the fictional HYDRA, a rogue Nazi science unit that breaks off from the Third Reich and even targets it as one of its enemies. Rogers recruits African- and Asian-American members for his team, but the racial prejudices that both men would have surely endured are never mentioned in the movie. (…)

Letztes Jahr auf Seite360:

Endlich mal wieder Kanonisierungs-Futter für die 00er-Filmnerds: Dieses Mal sind die besten Science Fiction Filme sowie die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts an der Reihe. Außerdem gibt es noch eine schnieke Rezension zu Church with no magic von PVT und einen Lobgesang auf Christopher Nolans Inception. Das Wetter ist besser als 2011 (was nicht besonders schwierig ist) und so hängen wir weiter im Sommerloch und am Strand, den angesagten Cafés und den düsteren Clubs rum.