Hörenswertes: Suede, SSIO, Rihanna, Beach Slang, Hey Ruin

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Lange Zeit, kurze Ansage. Ich liefere euch den feinsten Stoff mit SSIO, auch wenn er mal wieder neue Nummern hat. Suede waren mal eine große Nummer im Britpop und könnten es dank einem tollen Album wieder werden. Rihanna hat wahrscheinlich mehr Nr1.-Hits als Suede, aber möchte jetzt Anti sein. Beach Slang haben die Melodien, Hey Ruin trauen sich noch nicht und sind zu wütend.

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Die 90er Jahre: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts IV

90erpop

Ich setze mal da an, wo Rinko bei der letzten 90er Pop-Retrospektive aufgehört hat… und kann einfach nicht anders als zu sagen: Da fehlt aber noch ein bisschen etwas! Pop zu mögen ist ja spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends wieder ein Indiz für Coolness. In den 90ern sah das jedoch noch komplett anders aus. Nicht nur, dass man in dieser Dekade – im Gegensatz zu den 80ern und 00ern – als Pophörer quasi dazu prädestiniert war, von Grungern, Punks und Metalheads mit einer Gitarre erschlagen zu werden, dies hatte auch seine Berechtigung. Denn wirklich coolen Pop – im ureigentlichsten Sinne des Wortes – gab es in diesem Jahrzehnt einfach nicht. Und so müssen wir für diesen Artikel einmal ganz tief durchatmen und uns auf unsere absolute Uncoolness besinnen, können dabei aber feststellen, dass auch uncoole Musik verdammt gut sein kann; so wie bei den absoluten uncoolen Genesis, angeführt vom komplett uncoolen Phil Collins, oder bei Dido, die trotz Gastauftritt bei Eminem noch nie cool war. Und dann gibt es natürlich noch Robbie Williams, bei dem man damals eine Zeit lang nicht genau wusste, ob man ihn cool finden durfte, eine Frage die dann spätestens im vergleich mit dem anderen großen Boygroup-Aussteiger Justin Timberlake negativ beantwortet werden konnte.

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Hörenswertes: Olli Schulz, Joye Bada$$, Gaz Coombes, Noel Gallagher, Bilderbuch; Klassiker: Caribou

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Wie immer zeitversetzt kommt die hörenswertesten Alben. Wo Olli Schulz noch den Winter-Blues im Gepäck hat ist bei der aktuellsten Platte in dieser Rubrik der Sommer aber so etwas von da. Dieses Album gehört bald rauf und runter gehört und macht klar, dass deutschsprachiger Pop in gut nicht bei uns zu finden ist, sondern hinter der Grenze zur Alpenrepublik. Noel und Gaz winken derweil von der Insel rüber und befinden sich auch derweil in ihrem dritten Frühling, was man an den erwachseneren und trotzdem gut gelaunten Platten deutlich hört. Joey Bada$$ macht gleich bei der kleinen Nostalgie-Runde mit und bringt uns den Hip Hop der 90er zurück.

Wer nach diesen aktuell schönsten Platten immer noch nicht genug hat, darf sich gerne noch einmal den Klassiker “Andorra” anhören, der sich in seiner wunderbaren Leichtigkeit perfekt in das derzeit sommerliche Ambiente einfügt.

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Hörenswertes: Coldplay, Lana del Rey, Alt-J, Royksopp & Robyn, Mastodon, Honeyblood, Dexter

Ja ich war faul und habe trotzdem direkt noch eine zweite Ausrede im Gepäck: So richtig große Sachen sind ja in in den letzten Monaten nicht raus gekommen. Jungle wurden mir empfohlen, aber haben einfach nicht überzeugt, La Roux finde ich im zweiten Versuch nach dem nervtötenden Debüt auch nicht besser und überhaupt…ach nee, wir wollen ja nicht meckern, hat sich doch letzten Endes was Altbewährtes Hörenswertes gefunden. Rise Against sind immer noch die Könige unter den Stadion-Punkern, Lana Del Rey zeigt uns die Welt hinter dem schönen Schein, Coldplay sind wieder traurig und zum Ende gibt es sogar Blut, Schweiß und Honig. Wohl bekommt`s!

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Gästeliste für ein Radiohead-Konzert 1997…just wow!

U2, Oasis, Blur, R.E.M., Eddie Vedder, Marylin Manson, Madonna and the fuckin Rest…kannste mal auf die Gästeliste setzen, wenn man gerade mit OK Computer das Konsens-Album des Jahres rausgebracht hat.

Das Album ist (und bleibt) redaktionsintern immer ein Streitthema, wie man in unserer Radiohead-Retrospektive sehen kann.

radioheadguestlist

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Hörenswertes Frühling II: Eels, Skrillex, Tycho, Cloud Nothings, Todd Terje, Damon Albarn

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Eine große Einleitung? Nee, diesmal nicht. Der Artikel hier muss schnell raus und ich auch. Blasenentzündung und so. Was die Alben angeht: Der Frühling ist mächtig!

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Nach dem Festival Auftritt in Berlin: Kleine Retrospektive über Blur

Wir haben ja schon ewig lange keine Retrospektive mehr gestartet und nachdem wir schon Radiohead, Oasis und R.E.M einen Rückblick gegönnt haben, kommt nun eine weitere große Band in unsere Hall Of Fame. Blur waren wohl neben Oasis DAS Britpop-Phänomen der 90er Jahre und wo sich die Gallaghers doch immer eher wertkonservativ gaben, konnten sich Graham Coxon und Damon Albarn immer wieder für neue Einflüsse begeistern, die sie gerade in ihren Spätwerken konsequent verarbeiteten. Auch wenn die Band immer als typisch britisch galt, so waren es doch stets Lo-Fi-Einflüsse von amerikanischen Bands wie Pavement, die den besonderen Sound von Blur ausmachten.

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Travis – Where You Stand (Stream)

So, liebe Leser um die 30! Bitte mal sentimal durchseufzen und an die die Zeit denken, als Travis mit The Man Who ein gnadenlos schönes Album heraus brachten und das neeu entfachte Britpop-Feuer zu den ersten ebenfalls großartigen Coldplay weiter gaben. Schön war die Zeit und wenn man den tollen Vorab-Kritiken vertraut ist das neue Album eine Rückkehr zur Weltklasse-Form der frühen Tage. Ich bin extrem gespannt und mit den bald kommenden Alben von Franz Ferdinand, Babyshambles und Arctic Monkeys steht uns anscheinend ein großer Monat für Freunde britischer Gitarrenmusik  bevor.

Stream

Musikvideo der Woche: Blur – Music Is My Radar

Am letzten Freitag erschien das tolle und leider nicht so ganz billige Boxset von Blur. Vor 12 Jahren erschien bereits eine Best-Of Sammlung, die als neuen Song “Music Is My Radar” hatte und dessen Video kommerziell nicht zu erwerben war.

“Music Is My Radar” is a song by British band Blur. It was released as a single in support of the band’s Best of album, Blur: The Best Of, on which it also appears, reaching Number 10 in the UK. Along with 1992’s “Popscene”, it is one of two Blur singles never to have been included on a studio album. Peculiarly, the promotional video for the song is not included on the DVD/VHS version of the compilation and remains the only UK Blur video never to have been made commercially available.

(wikipedia)

Blur – Music Is My Radar (2000)

Regie: Don Cameron

Album: The Best Of Blur

 

Noel Gallagher – Live At The NME Awards (Video)

The grand finale of the NME Awards 2012 – Noel Gallagher is crowned Godlike Genius at London’s Brixton Academy. Hear testimony from Ray Davies, Brandon Flowers, Ray Davies and more – followed by a phenomenal live set, in full.

 

via

Blur – Girls & Boys / Song 2/ Tender @ Brit Awards 2012

Blur, was habe ich sie zu Britpop-Zeiten gehasst! Ich war doch Oasis-Fanboy und die smarten College Boys waren der Klassenfeind (obwohl ich gar nicht aus England kam und ein gut betuchtes Kind  aus der Mittelschicht war). Da ist nun alles auch ein wenig her und mittlerweile muss ich zugegeben, dass Blur spannender, zeitloser und vielleicht sogar besser waren? Naja, darüber könnte man sich nun wieder die Köppe einhauen oder einfach den fulminanten Auftritt bei den Brit Awards 2012 anschauen wo die Band ein kleines Best Of ihrer Hits gab. Ja, sogar das verhasste Song 2 wurde mal wieder gespielt und Graham Coxon hat seine Frisur von “Leisure” wieder. Die Videos werden übrigens wieder munter gelöscht und gesperrt, also seid schnell! Und…ist das da tatsächlich ein Riesen-Dönergrill auf der Bühne  ?

Musikvideo der Woche: Mansun – Legacy

Mal wieder ein kleines bisschen Nostalgie-Show. Ich habe es momentan etwas mit melancholischen Videos und das schöne und trotzdem zynische Barbie-Video zu Legacy ist auf jeden Fall noch mal wert aus dem Archiv geholt zu werden.

Mansun – Legacy (1998)

Regie: Mike Mills

Album: Wide Open Space

Lana Del Rey – Born To Die (Damon Albarn Remix)

Ob man es möchte oder nicht, aber an Lana Del Rey führt zumindest diesen Monat mal nichts vorbei. Ich habe gerade den Promo-Stream bekommen und werde meinen Eindruck auch noch diese Woche in der Hörenswert-Rubrik widergeben. Bis dahin gibt es einen Remix von Born To Die und an dem war nicht irgendjemand beteiligt, sondern Damon Albarn (Blur, Gorillaz).

via Paste

Wo wir schon bei Damon Albarn und Blur sind sollte folgender Tweet von William Orbit ( Produzent von 13 ) nicht unerwähnt bleiben:

Kaiser Chiefs – Das neue Album “The Future Is Medieval” ab heute online

Jepp, richtig gelesen. Das neue Album der Kaiser Chiefs ist ab sofort auf ihrer Homepage verfügbar:

Wohl „irgendwann im Sommer“ wurde spekuliert und kaum einer konnte ahnen, dass diese Veröffentlichung bereits HEUTE ansteht.
Ab sofort kann man sich online auf www.kaiserchiefs.co.uk seine ganz eigene Version von „The Future Is Medieval“ zusammenstellen.
Zur Auswahl stehen hierfür ganze ZWANZIG neue Songs, aus denen man sich ZEHN aussucht und diese inkl. eigenem Artwork individuell kompiliert.
Hierbei handelt es sich um eine „Erst-Ausprobieren-Dann-Kaufen-Seite“, bei der die User zunächst in Ruhe testen können, und erst mit ihrer finalen Albumversion zur Kasse gehen.
Der Preis für ein individuelles 10-Track-Album von „The Future Is Medieval“ liegt bei £7.50 – die Bezahlung erfolgt via PayPal (inkl. automatischer Umrechnung in den aktuellen EURO-Kurs).
Doch jetzt noch zum eigentlichen Clou:
Sein Geld kann „Fan 1“ nämlich auch wieder zurückbekommen: Kauft „Fan 2“ die kompilierte Version von „Fan 1“, bekommt dieser £1 pro Album wieder via PayPal zurückbezahlt.
Bedeutet: Ab acht weiterverkaufter Alben seiner Version macht „Fan 1“ bereits Gewinn.

(Presse-Information)