Schlagwort-Archiv: Brit Pop

Nach dem Festival Auftritt in Berlin: Kleine Retrospektive über Blur

Wir haben ja schon ewig lange keine Retrospektive mehr gestartet und nachdem wir schon Radiohead, Oasis und R.E.M einen Rückblick gegönnt haben, kommt nun eine weitere große Band in unsere Hall Of Fame. Blur waren wohl neben Oasis DAS Britpop-Phänomen der 90er Jahre und wo sich die Gallaghers doch immer eher wertkonservativ gaben, konnten sich Graham Coxon und Damon Albarn immer wieder für neue Einflüsse begeistern, die sie gerade in ihren Spätwerken konsequent verarbeiteten. Auch wenn die Band immer als typisch britisch galt, so waren es doch stets Lo-Fi-Einflüsse von amerikanischen Bands wie Pavement, die den besonderen Sound von Blur ausmachten.

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Hörenswertes Sommer 2013 II: Disclosure, Boards of Canada, Beady Eye, Editors, Deafheaven, Kanye West

Uff, das wird ein Sommer! Ich könnte momentan eigentlich wöchentlich einen Hörenswertes-Artikel raushauen und würde immer noch hinterher hinken. Wem bei Boards of Canada nicht gerade das Wasser im Mund zusammen läuft, der benötigt entweder dringend musikalische Nachhilfe oder hat ganz einfach einer der wichtigsten elektronischen Acts der letzten 10 Jahre verpasst. Das Oasis-Nachfolge Projekt Beady Eye bemüht sich derweil noch um solche Wichtigkeit. So, genug Einleitungs-blabla getippt, das geht ja alles von eurer und meiner Zeit ab…

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Die 90er: Die besten Britpop-Alben des Jahrzents I

Mit den elektronischen Alben haben wir unsere musikalische Retrospektive der 90er begonnen und heute kommen wir zu einem weiteren höchst erfolgreichen Genre dieser Ära. Dabei ist gar nicht so wirklich klar und auszumachen, wo Britpop startet und aufhört: Der Höhepunkt dieses Subgenres war sicherlich Mitte der 90er, als plötzlich die Mischung aus Sixties-Pop, Punk und Zitaten aus aus dem Rave-Sound der 80er von der Insel zu uns rüberollte und für zwei Sommer lang den Globus infizierte. Der erste Grund für dieses Phänomen dürfte sicherlich die unglaublich hohe Dichte an guten Alben sein, aber auch die Reaktion auf die immer langweiliger werdende amerikanische Grunge-Musik, die zu allem Überfluss 1994 mit dem Tod von Kurt Cobain ihre wichtigste Persönlichkeit verlor und damit endgültig den Weg für smarten Pop aus UK freimachte. Britisch und Smart, beides Attribute, die man in Deutschland noch nie sonderlich schätze und  selbst heute wird hier Britpop immer noch auf Oasis und ihre erfolgreichste Single Wonderwall reduziert. Wir geben hier nun die Möglichkeit, weitere Bands des Genres kennen zu lernen und stellen in unserem ersten Teil unter anderem die zynischen Pulp, die unterschätzen Supergrass und die Ur-Väter des Britpop`95 vor…

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Three Men and a Half Gallagher – Rezension zu Beady Eye “Different Gear, Still Speeding”

Beady Eye – Different Gear, Still Speeding

(Indigo,25.02.2011)

Im Grunde genommen hatte sich die Presse schon ihr Urteil über Beady Eye bereits lange im Voraus gebildet. Auf der einen Seite Noel Gallagher, Chef und Genius von Oasis und auf der anderen Seite Brüderchen Liam, meistens dauerbesoffen und eher mäßig talentiert. Dem würde Noel Gallagher nicht widersprechen, wenn ihm anscheinend nicht eh alles mittlerweile egal wäre, während er nun irgendwo seiner Rock-Rente entgegen sieht.

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Oasis Fans

Oasis Special: Die 90er Alben im Rückblick

Auf Plattentests fand mal wieder ein Voting statt (ja, die haben auch alle zuviel Zeit) und nach “Elektronik-Tracks für die Ewigkeit” und ” 100 besten Filmen” waren nun Oasis dran. Oasis sind wohl der Verein, bei dem man beim ersten Stadionbesuch weiß, daß einen diese Leidenschaft nie wieder los lassen wird, egal welch schwere Zeiten man mit dieser Band und ihrem Weg vom meistverkauften Uk Act über den krassen Beliebtheitsverlust der Post-Britpop Ära zurück zum versöhnlichen Comeback mitmachen muss.

Hier noch einmal alle Alben im Schnelldurchlauf:

Definitely Maybe

VÖ: 30.08.1994

1994 bringt sich Kurt Cobain um und beendet die Ära der amerikanischen Grunge-Bands aus Seattle. Ungefähr zur gleichen Zeit findet auch in Großbritannien ein Umbruch statt. Nach den eiskalten Thatcher -und den drögen Major-Jahren betritt ein junger charismatischer Labour Kandidat namens Tony Blair die politische Bühne und ruft nach seinem Wahlsieg  “Cool Britannia” aus. Weiterlesen

Wahl zum besten Oasis-Song für die Ewigkeit

Mal wieder ein Voting auf Plattentests, diesmal mussten sich Oasis dem harten Urteil respektive dem Bewertungsbogen der User stellen. Auf Platz 1 hat es letztendlich “Whatever” geschafft, das nur als Single erschien und es damals nicht auf die normale Fassung (dafür aber auf die limitierte Auflage) des Debut-Albums “Definitely Maybe” geschafft hat. Thematisch hätte natürlich der Zweitplazierte “Life Forever” besser gepasst, aber whatever…

Hier aber nun die Liste, die im Format Song-Titel/Author/Wert aufgeteilt wurde:

1. Whatever (Noel Gallagher) – 9,36

2. Live Forever (Noel Gallagher) – 9,32

3. The Masterplan (Noel Gallagher) – 9,32 Weiterlesen

Die 00er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber II

Thank you for the music again…. und damit tatsächlich unsere allerletzte Filmretrospektive der 00er Jahre. Einen kleinen TV- und Seriennachschlag gibt es zwar noch, das Kinojahrzehnt ist hiermit aber tatsächlich (wirklich) endgültig abgehakt. Viel Spaß…

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Musikvideo der Woche

Heute ein Cover vom Oasis-Hit “Wonderwall” als komplettes Gegenteil vom Original: keine Hingabe, kein Schmerz,  keine Hoffnung, kein Scheitern, kein Gefühl, keine Liebe. Ein Song der selber nicht weiß ob er gut oder schlecht sein will.

The Mike Flowers Pops – Wonderwall (1995)

Album: A Groovy Place

Nachfolgeband von Oasis heißt Beady Eye

Während sich Noel Gallagher bis auf einen Konzertauftritt bei dem Teenage Cancer Trust Event eher über zukünftige Projekte bedeckt hält,  kann uns Liam immerhin schon den neuen Namen seiner neuen Band präsentieren, die aber bis auf Noel und den neu hinzugewonnen Drummer Chris Sharrock (The La`s, Robbie Williams) eigentlich die alte geblieben ist.  Produzent des Albums, von dem die erste Single im Oktober veröffentlicht wird, ist Steve Lillywhite (U2, Rolling Stones, Peter Gabriel). Beady Eye bedeuet übrigens  übersetzt glänzendes Auge und man darf gespannt sein ob wir die auch später im Jahr haben werden.

Quelle: http://www.nme.com/news/oasis/51231

Die 00er Jahre: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts II

Dieses mal mit gleich drei Electronica-Projekten aus Frankreich: French House an der Schwelle zum Pop von Modjo und Daft Punk, sowie einen vielseitigen Downtempo Soundtrack von Air. Darüber hinaus haben wir für euch  vielfach ausgezeichneten Vocal Jazz  von Norah Jones im Programm, deftigen Pop-Punk und Alternative Rock von Jimmy Eat World, entspannten Soft Rock und Bubblegum Pop von den Cardigans, ein Sommeralbum von R.E.M., melancholischen Folk-Pop von Coldplay, Neue neue deutsche Wellen von den Helden und emotionalen  Post-Grunge von Matchbox Twenty.

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Die 00er Jahre: Die besten Pop-Alben des Jahrzehnts I

Wir unterbrechen unsere Reihe der vergessendsten Alben der 00er kurz für das genaue Gegenteil. In diesem zweiteiligen Special wollen wir euch die besten Pop-Alben des vergangenen Jahrzehnts vorstellen. Da Popmusik zu definieren, ein Mammutprojekt darstellt und es zu dem Thema ebenso viele Experten wie Meinungen gibt, begnügen wir uns zur Einleitung mit einer kleinen Checkliste, die ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, unsere Definition von Pop für die hier genannten Alben deutlich machen soll. Und dann geht es auch gleich zur Sache: Mit einem frischen  britischen Comicteam, Helden der Neuen Neuen Deutschen Welle, einer jungen Songwriterin, Funk und Soul von der Insel, sympathischem Folk-Pop, den Gestrandeten des Brit-Pop, einem elektronischen Spielplatz und einem abtrünnigen Ex-Boygroup-Boy. Alles frei nach dem Motto: Gebt uns Melodien, gebt uns Hooklines, gebt uns Ohrwürmer, gebt uns Hits, gebt uns Musik für die Massen!

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Die 00erJahre: Die vergessendsten Alben des Jahrzehnts I

Das Jahrzehnt mit der Doppelnull ist vorüber und damit ist es auch für viele Medien, Feuilletons und Einzelpersonen an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Was bleibt uns davon erhalten? Was hat sich in den kulturellen Kanon eingeschrieben? Was ist es wert, für folgende Generationen konserviert zu werden? Bei all diesen Kanonisierungen, Best-Of-Listen und Jahrzehnt-Revuen müssen zwangsläufig Alben unter den Tisch fallen. One-Hit-Wonder, Kurzzeithits, letzte Großtaten von sterbenden Bands und Genres… teilweise auch wahre Perlen der musikalischen Landschaft. Rinko Heidrich und Florian Bayer haben sich auf die Suche nach den Alben begeben, die in den zahllosen Best-Of-Listen des vergangenen Jahrzehnts ungerechtfertigterweise keine Rolle mehr spielen. Alben, die bei Erscheinen begeistert rezipiert und dann doch wieder vergessen wurden, Alben die zu Unrecht der gnadenlosen Kritik der Musikpresse zum Opfer fielen, aber auch Alben, denen in den letzten zehn Jahren zu keinem Zeitpunkt die Aufmerksamkeit zu Teil wurde, die sie verdienen. Hier unser Ergebnis: Eine kleine Serie mit den zur Zeit vergessendsten, missverstandendsten und ungerechtest behandelten Alben der letzten Dekade…

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