Disney Tarot-Set von D’Morte

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…Und dann gibt es da noch dieses fantastische Tarot-Set vom okkulten Okkultisten D’Morte, “the Arch-Druid of Tinver Moor”. Nicht nur großartig, weil das ganze Tarot-Brimborium mit einem augenzwinkernden Goofy als Hanged Man aufwartet, sondern auch weil D’Morte sich konsequent bei klassischen Disney-Trickfilm Protagonisten aus dem goldenen Zeitalter der Zeichentrickunterhaltung bedient. Sprich: Unter anderem Cinderella, Mickey Mouse als Zauberlehrling, der Teufel aus Fantasia und Merlin aus “Die Hexe und der Zauberer”. Perfekte Disney-Nostalgie + gekonnte Tarot-Spielerei.

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Das gesamte Set bei Deviantart und in D’Mortes Blog via BoingBoing

Der Seiltänzer

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Da aber geschah etwas, das jeden Mund stumm und jedes Auge starr machte. Inzwischen nämlich hatte der Seiltänzer sein Werk begonnen: er war aus einer kleinen Tür hinausgetreten und ging über das Seil, welches zwischen zwei Türmen gespannt war, also, daß es über dem Markte und dem Volke hing. Als er eben in der Mitte seines Weges war, öffnete sich die kleine Tür noch einmal, und ein bunter Gesell, einem Possenreißer gleich, sprang heraus und ging mit schnellen Schritten dem ersten nach. »Vorwärts, Lahmfuß«, rief seine fürchterliche Stimme, »vorwärts Faultier, Schleichhändler, Bleichgesicht! Daß ich dich nicht mit meiner Ferse kitzle! Was treibst du hier zwischen Türmen? In den Turm gehörst du, einsperren sollte man dich, einem Bessern, als du bist, sperrst du die freie Bahn!«

Friedrich Nietzsche – Also sprach Zarathustra

Foto via Street Art Utopia

Pulp, Sex ‘n Pop – Zeichnungen von Thomas Saliot

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Hänge jetzt gerade schon ne ganze Zeit an der wirklich umfangreichen Bildergallerie von Thomas Saliot: Viel Vintage-Charme, große Pulp-Exegesen und eine Brise Pop finden sich in seinen Bildern, die fast alle ausnahmslos sehr viel Sex Appeal mit sich bringen. Surft hin!

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Zeichnungen von Thomas Saliot via Daddygotthisgunloaded

Die Schönheit “böser” Menschen – Zeichnungen von Sean Lewis

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Ja, ich sehe es eigentlich ganz ähnlich wie Amber Frost von Dangerous Minds: Allein wenn ich schon höre, dass jemand Serienkiller oder sonstige Gewaltverbrecher auf Gemälden verewigt, setzt bei mir ein bestimmter Widerwille ein. Es geht nicht darum, dass ich ein Problem damit hätte, mit der Ästhetisierung des Bösen könnte eine Gewalt-Apologie oder gar -Glorifizierung einhergehen, viel mehr birgt diese Form der Kunst bereits im Ansatz die Gefahr zu irgendeinem Dark Gothic Kitsch Schmu ohne Substanz zu werden. Bei den Zeichnungen von Sean Lewis sieht das anders aus. Dieser versucht nämlich gar nicht erst eine kitschige Ästhetik des Bösen, Dunklen, metaphysisch Abgründigen zu entwerfen, sondern konzentriert sich stattdessen voll und ganz auf die Einsamkeit, Traurigkeit, die Melancholie und daraus auch resultierend die allermenschlichste Schönheit seiner Vorlagen und Sujets.

Die Bandbreite seiner Motive reicht von anarchistischen Paranoikern wie dem Una-Bomber (oberstes Bild) über psychotische Killer wie Andrea Yates (Bild Nr. 2) oder Phil Spector (Bild Nr. 3) und klassische Serienkiller wie Ed Gain oder Aileen Wuornos (Bild Nr. 4) bis hin zu historischen Gewalttätern wie der Ku Klux Klan Koryphäe George Gordon (Bild Nr. 5). Bei Juxtapoz findet sich noch ein ziemlich spannendes Interview mit dem mMn. äußerst humanistischen Künstler:

Most of the figures I focused on are bastardized figures in society and adding to that condemnation didn’t seem like a particularly interesting angle to take. Especially after researching their lives I came away feeling sorry for them and their circumstances. Unchecked mental illness, negligent and manipulated upbringings, they’re all sad stories and I felt it was really important to step back and show some empathy for people that never really got any.

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Sean Lewis’ Blog via Dangerous Minds

Catcontent aus dem Japan des 19. Jahrhunderts

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Als der Buddhismus im Japan des fünften Jahrhunderts zum Importschlager wurde, hatte er nicht nur tiefgreifende philosophische Gedanken zum Sein und Nicht-Sein im Gepäck, sondern zusätzlich flauschige Unterstützung an Bord. Katzen wurden von der fernöstlichen Religion ganz bewusst eingesetzt, um die fragilen Schriftstücke vor Mäusen und anderem Ungeziefer zu schützen. In Folge dessen erlebten Katzen einen wahren Siegeszug im Land der aufgehenden Sonne, sowohl als effektive Hauswächter, als auch als niedliche Weggefährten und nicht zuletzt auch als mystische Glücksbringer.

Die bekannteste Ausgeburt des japanischen Katzenkults dürfte Maneki-neko sein, der aufrecht sitzende, winkende Glücksbringer aus der Familie der Felidae. Aus dem Japan der Meiji-Zeit (19. Jahrhundert) gibt es die Legende einer zahmen Katze, die ihre Besitzerin eine Geisha – urplötzlich – als diese die Toilette aufsuchen wollte, anfiel, anfauchte, biss und kratzte. Die von den Schreien aufgeschreckten Besitzer der Geisha reagierten unmittelbar, indem sie dem scheinbar tollwütig gewordenen Tier in heller Panik köpften. Der abgeschlagene Kopf der Katze flog in hohem Bogen zu der Toilette, auf die die Geisha sich hatte setzen wollen, und biss in dieser im Sterben einer Giftschlange den Kopf ab, die dort gelauert hatte und die Geisha wohl in die ewigen Jagdgründe befördert hätte, wäre die Katze nicht gewesen.

Dem Kult um die Katzen Japans widmet nun das Shoto Museum of Art in Shibuya eine Ausstellung, in der Katzenbilder des 19. Jahrhunderts präsentiert werden. Und so weit sind diese mythologischen und zugleich niedlichen Kreationen vom heutigen Catcontent gar nicht entfernt. Der Name der Ausstellung ist  ねこ・猫・ネコ , eine Zusammenstellung drei verschiedener Schreibweisen für Katzen, und stattfinden wird sie vom 5. April bis zum 18. Mai. (via Spoon & Tamago)

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Lebensechte Skulpturen von Sam Jinks

…fallen wohl in den Bereich: Creepiest Art of the Week. Gleichzeitig sind die lebensechten Skulpturen von Sam Jinks auf ihre ganz eigene Art und Weise wunderschön und poetisch. In ihnen spiegeln sich ebenso Melancholie wie die Schönheit des Hässlichen, die Vergänglichkeit des Lebens und das Außergewöhnliche im Vulgären wider. Ein paar Favoriten sind hier gelandet, den Rest solltet ihr euch aber unbedingt auch ansehen.

Sam Jinks’ sculptural work sustains the briefest and often most private moments in time. Emotional vulnerability is both the subject and result of his work and moves audiences in a way not expected from contemporary art. For Jinks, his works are not literal representations, but are based on the combination of different stages of life.


Sam Jinks from Sullivan + Strumpf on Vimeo.

Weitere Bilder von Sam Jinks Kreaturen via Ignant

Make Star Wars, Not Art

Teils nette, teils einfach nur fantastische Mashups von Star Wars mit klassischen Gemälden vom Grafikdesigner Leaf Scott. Meinen persönlichen Favoriten – ein Mashup von Diego Velázquez’ Le Bon Bock mit einem Gamorrean - habe ich gleich mal hier oben reingenagelt. Den Rest gibt es in Scotts Star Wars Mashups Galerie zu sehen.

via Kuriositas

Lost Houses by Jared Small

Dem in Memphis aufgewachsenen Künstler Jared Small sind verlassene und verfallene Häuser einer einstigen bürgerlichen Idylle made in USA keine Unbekannten. Das Faszinosum am verrottenden Groß- und Kleinbürger-Glück hat er in seinen Malereien auf großartige Weise verarbeitet. Die “Decaying Houses” die dabei entstanden sind, symbolisieren eine Form der pittoresken Apokalypse und zugleich eine Apokalypse des Pittoresken. Nicht nur die Häuser fallen in sich zusammen, ihr Niedergang wird zudem noch externalisiert, überträgt sich auf die Leinwand, indem an den Rändern der Gemälde die Farbe abblättert wie die Illusion des Glücks im Mikrokosmos der traditionellen US-Südstaaten: Ein metamedialer Albtraum, dessen Kadrierung vom umschlossenen Inhalt ergriffen wird, ein düsterer und zugleich melancholischer Abgesang aus Farbe, realistischem Impressionismus und abstraktem Gedankengang. Groß.

Paintings by Jared Small via Faith is Tornment

The British Library veröffentlicht Tonnen von Bildern auf Flickr

Über 65.000 Bücher vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Über eine Million Scans, alle urheberrechtsfrei: Fotografien, Buchillustrationen, Grafiken… die gerade auf Flickr veröffentlichten Scans der British Library haben durchaus das Zeug zu einer der größten Bilder-Fundgruben im Internet zu werden, zumal offensichtlich zusätzlich geplant ist, eine Oberfläche zu veröffentlichen, auf der User die Bilder kommentieren und ihren Inhalt beschreiben können. Ein großartiges Geschenk für das Internet und zudem ein weiterer wichtiger Schritt, um dieses zu einem gigantischen Archiv der menschlichen Kultur werden zu lassen:

We have released over a million images onto Flickr Commons for anyone to use, remix and repurpose. These images were taken from the pages of 17th, 18th and 19th century books digitised by Microsoft who then generously gifted the scanned images to us, allowing us to release them back into the Public Domain.

A Million First Steps + The British Library Flickr via Creative Review

Beeindruckende vertikale Kirchenpanoramen von Richard Silver

Punkt 1: Ich bin Atheist. Und zwar durch und durch. Ich versuche gar nicht erst den Umweg über halbgaren Agnostizismus oder seine Derivate. Wenn es um Glauben geht bezeichne ich mich liebend gerne als gottlos, nicht glaubend, glaubend, dass es keinen Gott gibt… und jede terminologische Spielerei, ob das eine denn nun gleich dem anderen ist, kann mir dabei gestohlen bleiben. Maximal, sobald ich mich auf dem wissenschaftlichen Parkett bewege – und damit so weit weg vom Glauben, wie es nur irgendmöglich ist – greife ich ganz gerne auf die Selbstbezeichnung Ignostiker zurück. Das sind die Agnostiker, die eine Diskussion über Gott sinnlos halten, bis der Begriff  ”Gott” überhaupt klar sprachlich eingegrenzt ist (ein gutes Mittel gegen die pantheistischen Schwärmer, für die Gott einfach alles ist, womit der Gottesbegriff schlicht zur leeren Hülle wird und durch beliebige andere spirituelle Begrifflichkeiten ersetzt werden könnte). Aber da ist auch immer viel Koketterie dabei. Im Grunde genommen bin ich Atheist und es müsste schon sehr viel passieren, dass sich das in diesem Leben noch ändert.

Punkt 2: Trotz meines Atheismus liebe ich Kirchen. Ich kann nicht genug bekommen von diesen opulenten, oft größenwahnsinnigen Orten, in denen Menschen Tempel für ihren eigenen Glauben errichtet haben. Meinetwegen sind es Gefängnisse oder Gräber Gottes, meinetwegen Symbole des pervertierten Glaubens und der Dekadenz des Christentums… beeindruckend sind sie dennoch. Und wenn ich unterwegs bin, egal ob in Deutschland, Europa oder sonstwo, komme ich an diesen Gebäuden einfach nicht vorbei, ohne zumindest kurz einen Blick hineinzuwerfen: Diese erhabene Atmosphäre, das Alter, die Detailverliebtheit, die mitunter schwindelerregende Höhe… und der Geruch. Gott, allein dieser fantastische Geruch! Und als Kirchenliebhaber muss ich einfach mal konstatieren: Ich habe noch keine so beeindruckenden fotografischen Impressionen der Gotteshäuser gesehen wie die vertikalen Panoramen von Richard Silver. Es ist so naheliegend, Kirchen genau in dieser Form auf das Medium Bild zu bannen, wandert bei einem Besuch in einer Kirche der Blick doch automatisch viel eher von oben nach unten als von links nach rechts. Schwindelig kann einem bei diesen Panoramafotos dann freilich auch werden, ein gottesfürchtiger Mensch würde ihnen vielleicht sogar eine transzendentale Kraft zuschreiben. In diesem Fall begnüge ich mich einfach mit dem ästhetischen Urteil: Fantastisch! Näher kann man einem realen Kirchenbesuch fotografisch wohl kaum kommen.

Bei my modern metropolis gibt es weitere Bilder + ein spannendes Interview mit Richard Silver.

Website von Richard Silver

Art X Smart – Gadgets in klassischen Kunstwerken

Verdammt… das ist sowas von Hipster-Kultur, das es mir fast schon peinlich ist, das an dieser Stelle zu teilen: Der koreanische Illustrator Kim Dong-Kyu verpflanzt iPhones und iPads in klassische Meisterwerke der Bildenden Kunst und dürfte damit voll und ganz den Nerv des urbanen, ironischen Trendsetters treffen. Ich würde die Bilder auch tatsächlich dann erst einmal als das nehmen, was sie sind: Schicke Mashup-Spielereien ohne größeren Hintergrund, ohne große Relevanz…

….Wäre da nicht dieses eine fantastische Bild dabei, auf dem Caspar David Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer (1818) ganz zeitgemäß mit einem iPhone in der Hand auf dem monumentalen Berg thront und das beeindruckende Nebelmeer mit seinem Device digitalisiert.

Es ist lange her, das ich derart prägnant den Zeitgeist des digitalen Zeitalters auf ein Bild gebannt gesehen habe: Gerade dieser Bruch, die monumentale Weite des romantischen Gemäldes gebrochen durch ihre eigene Medialisierung, indem sie zu einem digitalen Abbild auf einem Gadget zusammenschrumpft, lässt dieses Bild fast schon erhaben wirken. Man könnte hier natürlich den einfachsten Weg gehen und das ganze als Kritik an der medialen Vermittlung unserer Zeit lesen, ich finde eine Deutung des Bildes ohne Zeigefinger aber weitaus spannender: Wie medialisiert ist unsere Welt? Was gewinnen, was verlieren wir dadurch? Und wie ist es möglich das schönegutewahre digital zu reproduzieren? Wird durch den ironischen Bruch innerhalb des Bildes nicht vielleicht sogar deutlich, wie anmaßend die romantische Kunstära war, wie sie in ihrem Pomp ästhetische Auren zurechtkonstruierte, wie sie ihren eigenen Repräsentationen einen Wert gab, der die Kunst geradezu ins Metaphysische übersteigerte? Und ist dieser “laxe” Umgang mit Kunst in unserer Zeit nicht auch ein Stück Erlösung des Werkes, da es durch die digitale Reproduktion von all dem metaphysischen Ballast vergangener Kunstepochen befreit wird? Wir digitalisieren, teilen, reproduzieren… und ehren dadurch endlich wieder das Kunstwerk als solches; nicht irgendein zurechtgebasteltes Phantasma von transzendentaler Wahrheit in der Einzigartigkeit des Mediums. Was der Wanderer auf diesem Bild macht ist in gewissem Sinne auch eine Demokratisierung der Kunst, eine Zerstörung des Despotismus der Romantik, eine Befreiung des Augenblicks von ästhetischen Fesseln die Ewigkeit postulieren, ein Zurückführen des Bildes zum Bild.

Anyway, ein fantastisches Mashup. Die anderen Bilder von Kim Dong-Kyu sind zwar eher so nette Spielereien, trotzdem soll an dieser Stelle nicht auf ihre Verlinkung verzichtet werden.

Art X Smart via Visual News

Just the two of us – Cosplayer zu Hause

Ganz und gar fantastische Fotoserie von Klaus Pichler, der enthusiastische Cosplayer in ihren Kostümen alleine zu Hause ablichtet. Und so fallen dann auch folgerichtig gleich mehrere Ebenen in seinen Fotos zusammen: Auf der ersten Ebene die nahezu kindliche Begeisterung der Porträtierten für ihre aufwändigen, epischen Verkleidungen. Auf der zweiten Ebene der Transfer des Fantastischen in den Alltag. Das Kostüm wird nicht einfach als Lebensmittelpunkt dargestellt, sondern kontrastiert mit der gewöhnlichen bis pittoresken Einrichtung der dargestellten Wohnungen. Und schließlich als drittes Moment, die Auflösung des Dissoziativen, das einerseits durch den Titel “just the two of us” betont, andererseits durch die Kadrage der Fotografien in eine harmonische, nahezu meditative Einsamkeit überführt wird.

Auf seiner Website stellt Pichler klar, dass die Bilder beides porträtieren sollen: Sowohl die Kostüme als auch die Personen dahinter. Und das gelingt diesen intimen Impressionen zweifellos, offenbaren die menschlichen, komplett hinter den Kostümen verborgenen Stillleben doch weitaus mehr Humanismus, als jedes direkte Foto es jemals könnte: Die abgelichteten Personen werden weder als Freaks noch ausgestoßene, aber auch nicht als verspielte Kinder inszeniert; stattdessen als reale Menschen, mit all dem Facettenreichtum, der Tiefe und der Nachdenklichkeit, die einen Menschen auszeichnet. Groß.

For the photo series ‘Just the two of us’ I visited owners of elaborate costumes in their own homes. The choice of location is not a coincidence: Nowhere else is the (abstract) link between the person behind the mask and his or her alter ego as visible as in their own home. Nowhere else would it have been possible to portray the mask and, figuratively speaking, the person behind it on the same picture. The costume usually full body costumes, which completely conceal the ‘private’ person represents the alter ego whilst the surrounding living space, so to speak, the ‘backdrop’ or stage design cautiously impart information about the person behind the costume.

Just the two of us via beautiful decay

Das Leben und Wirken eines gealterten Superhelden

Sehr schöne Impressionen eines gealterten Superhelden gibt es auf den opulenten – sanft ironischen – Ölmalereien von Andreas Englund zu bestaunen. Dessen greiser und dennoch verantwortungsbewusster Held kämpft nicht nur gegen Superbösewichte sondern ebenso gegen altersbedingte Erschöpfung und Lethargie, jedoch ohne dabei seine Würde zu verlieren.



Andreas Englunds Oil Paintings via colossal

Where do I stand?

Sorry… bin gerade in einer kleinen Post-Studiums-Lethargie gefangen und betreibe daher fatale Blog-Vernachlässigung (mit der Rinko derzeit leider auch ein wenig kämpft). Wird aber besser. Und ich habe mir (mal wieder) fest vorgenommen, in Zukunft häufiger zu bloggen. Anyway, zum leichten Einsteig für mich ein wenig unkommentierte, digitale Kunst von Matthias Brown via Lustik.

The Busy Mockingbird: Collaboration with 4year old Daughter

Oh mein Gott, Oh mein Gott, Oh mein Gott! …. ohmeingott! ohmeingottohmeingottohmeingottohmeingottohmeingottohmeingottohmeingott!

Wenn das mal nicht die wundervollste, süßeste, großartigste und fantastische Kollaboration des Jahres ist! Ach was, des Jahrzehnts. Vielleicht auch des Jahrhunderts! Die Künstlerin und Grafik-Designerin Mica Angela Hendricks, deren Porträts sich auch so schon sehen lassen können, lässt ihre vierjährige Tochter die begonnenen Kunstwerke vollenden. Und das Ergebnis ist… … ohmeingottohmeingottohmeingott! Jaja… ich wiederhole mich: Aber eine solch fantastische Kombination aus künstlerischer Verspieltheit, eskapistischer Schönheit und just pure arty awesomeness habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen. Die verträumten, klassisch kindlichen und zugleich beispiellos lebensfrohen Kritzeleien der Kleinen passen einfach perfekt zu den klassich verspielten, warmherzigen und beispiellos lebensfrohen Porträts ihrer Mutter… Kann man sich in Bilder verlieben? Ich glaube, mir ist genau das gerade passiert. ohmeingottohmeingottohmeingottohmeingott!

“Do you have any heads for me today?”  she would ask me each morning.  So I began making a point at night to draw some faces for her (which was my pleasure–faces are my favorite part, anyway).  She would then pick up a pen with great focus, and begin to draw.  Later, I would add color and highlights, texture and painting, to make a complete piece.

Collaborating with a 4-year Old via MC Winkel