Schlagwort-Archiv: Beat Generation

Animated Short der Woche: Good Books – Metamorphosis

Hunter S. Thompson trifft auf Franz Kafka in diesem großartigen, visuell und inhaltlich beeindruckenden Short, der zwar nur ein Commercial für den Online Buchhandel Good Books ist, dafür aber ungemein künstlerisch und anspruchsvoll daher kommt. Good Books gehört dann auch tatsächlich, wie der Name schon sagt, zu den Guten, gehen doch 100% ihres Retail Profits an Charity Projekte von Oxfam International. Was es zu sehen gibt, ist also große Unterhaltung für eine tolle Sache… und das ist jetzt doch echt Mal ne Aufnahme in die Animated Shorts der Woche wert.

It is not very often that we have the opportunity to create a graphic equivalent of a drug fueled rant bringing all of our collective skills to bear. And it is almost unfathomable that we could actually do something like this and benefit a good cause.

The Buck team dug deep, channeling our inner gonzo, to direct and produce this homage promoting Good Books, the online bookseller that passes all its profits through to Oxfam. A big thanks to String Theory in NZ for bringing us this script, Antfood for their amazing audio stylings, to Thor for giving his voice and to all the artists who made this something we are proud of.

via Open Culture

Die 90er Jahre: Die besten Drogenfilme des Jahrzehnts

Wir unterbrechen die 90er Komödienretrospektive für ein kleines Subgenre, das in den 90ern jedoch omnipräsent war. Drogen waren der Pop dieses Jahrzehnts. Auf die eher düsteren 80er folgte eine hedonistische Dekade, in der möglichst lange, euphorisch und ekstatisch gefeiert wurde. Ectasy wurde schnell zur Modedroge Nr 1 und ebenso wie sich LSD auf das Wirken vieler Filmemacher der 60er auswirkte, hatten andere bewusstseinserweiternte Mittel Einfluss auf die 90er, in denen der sogenannte bleiche und ungesunde Heroin-Chic es sogar dank Models wie Kate Moss auf die Laufstege dieser Welt schaffte. Auch auf dem Plakat von Trainsspotting schaut uns ein kotzbleicher Ewan McGregor entgegen. Doch genau wie es in den Kriegsfilmen der Dekade nur selten wirkliche Gewinner gab, sind auch die hier nominierten Filme kein affirmatives Statement für Drogen, sondern zeigen gleichberechtigt sowohl ihre bewusstseinfördernde als auch destruktive Kraft.

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Sprachspiele aus Utopia – Die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt (1957)

(Gemäß Interworld=Gesetz Nr. 187, vom 4.4.1996, <Über bedenkliche Schriften>, dessen § 11a die Möglichkeit der Veröffentlichung politisch oder sonst irgend anstößiger Broschüren durch Übertragung in eine tote Sprache, als vereinbar sowohl mit der Staatsraison, als auch etwelchen Belangen der Literatur in Betracht zieht, nach eingeholter Interworld=Lizenz Nr.46, aus dem Amerikanischen des Charles Henry Winer ins Deutsche übersetzt.

(Der Herausgeber der Gelehrtenrepublik)

 

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