Musikvideo der Woche: Arcade Fire – Reflektor

 Yay! Arcade Fire sind endlich zurück! Der neue Song spaltet gerade den Freundeskreis ziemlich und ist sehr groovy ausgefallen. Ich behaupte mal die kanadischen Indie-Legenden nie so funky gehört zu haben und trotzdem meistern sie auch diese Hürde, als ob sie nie was anderes gemacht haben. Wartet also gefälligst mit euren “Best Albums of 2013″- Listen bevor das neue Album Ende Oktober erscheint.

Arcade Fire – Reflektor (2013)

Regie: Anton Corbjin
Album: Reflektor

Arcade Fire – Reading Festival 2010

Sorry, in einer Woche geht es hier wieder rund. Ich muss momentan zu unchristlichen Zeiten in die Uni und selbst 3 Tassen Kaffee, die sich Kollege Florian Bayer schon morgens zwischen Aufstehen und Duschen reinkippt, bringen nicht den gewünschten Effekt. Ich vertröste euch mal deswegen mit einem richtig tollen Konzert von Arcade Fire, die 2010 in Reading rockten und 2013 ein neues Album herausbringen.

Filmabend: The Kids aren’t allright

Passend zu unserer Glorifizierung des Teenager-Films der 80er Jahre wird es mal wieder Zeit für einen ausgiebigen Filmabend, mit dem man locker ein viertel Wochenende – sprich Samstag Abend und Nacht – füllen kann. Und auch bei diesem sollen die Teenager im Mittelpunkt stehen, allerdings primär ihre dunklen und morbiden Seiten. Be afraid, the kid’s aren’t allright! Sie lügen, stehlen, morden in den schlimmsten Fällen sogar, werden zu pubertären Monstern und Unglücksbringern für die erwachsene Welt… denn sie wissen nicht was sie tun. Die folgenden Filme veranschaulichen, warum die Kids schon immer böse aber auch verloren, ohne Hoffnung waren, in den 50ern ebenso wie in den 70ern, in den 80er Jahren ebenso wie im neuen Jahrtausend. Eine kleine cineastische Zeitreise durch die Abgründe der Jugend, flankiert von passender Musik, gutem Essen und angenehmer Gesellschaft. Eben alles, was ein traditioneller Homevideo-Abend benötigt.

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Of Monsters And Men – My Head Is An Animal (Pre-Listening)

Hier könnt ihr schon mal in das Debütalbum von Of Monsters And Men, die ja derzeit schon als die neuen Arcade Fire gehandelt werden, ein wenig reinhören. Der Einfluss der großen Vorbilder aus Montreal ist erkennbar, aber auch Sigur Ros oder Florence & The Machine dürfen als Referenz genannt werden. In den USA ist My Head Is An Animal schon ein großer Erfolg und auf Platz 6 eingestiegen. Wir in Deutschland sind am 27.04. dran und mal schauen wie sich das hier entwickelt.
 


Of Monsters and Men – Little Talks von universalmusicdeutschland

Arcade Fire & Neil Young – Helpless ( Video + Download )

 

Lange nichts mehr von Arcade Fire gehört. Im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung haben sie zusammen mit Neil Young den Crosby, Stills, Nash & Young Klassiker “Helpless” gespielt und der Song steht auch ab sofort als Download zur Verfügung.

Hier der Soundcloud Stream mit der Möglichkeit zum Download:

 
Arcade Fire & Neil Young – Helpless by Pretty Much Amazing

Florence + The Machine – Ceremonials (Stream)

Das neue Florence + The Machine Album gibt es nun komplett auf Grooveshark. Ceremonials erscheint am 28.10.2011.

Das neue Album „Ceremonials“ entstand diesen Sommer im legendären Studio 3 der Abbey Road Studios, wo sich Florence mitsamt ihrer Band für fünf Wochen einquartierte; eine entscheidende Rolle spielte dabei auch dieses Mal ihr Stammproduzent Paul Epworth. Gemeinsam mit ihm ist in diesen 35 Tagen ein massives Art-Pop-Feuerwerk entstanden, das einerseits extrem sanft und einfühlsam klingen kann, doch zugleich immer wieder abhebt und über einen hinwegschwappt wie eine gewaltige Flutwelle aus Emotion und Atmosphäre. „Ceremonials“ ist ein äußerst vielschichtiges Werk, das die Konventionen des klassischen Pop aufdröselt, sie kurzerhand durch ein schwarzes Loch feuert, um die Einzelteile dann wieder zu einem futuristisch-urwüchsigen Rundumschlag zu kombinieren. Untermauert und getragen wird das alles von Florences betörender, episch anmutender Stimme. Ein reifes Meisterwerk also, mit dem die Sängerin beweist, dass die Popkultur auf Dauer mit ihr rechnen darf.

(Promo Text Universal)

Link

Hörenswertes September 2011 IV: Girls, Samiam, Kasabian, Roman Flügel, J.Cole, Feist

Mädchen machen Musik, obwohl sie Jungs sind und eigentlich klassischen Alt-Herren-Rock spielen. Alles klar? Falls nicht, auch nicht weiter schlimm. Denn allzu komplex kommt der Classic Rock von den Girls nicht daher, und auch Kasabian schocken ihre Fans nicht mit übermäßigem Einfallsreichtum. J. Cole gibt sich ebenfalls betont konservativ und Roman Flügel war schon Spex Liebling des Monats. Überraschungen bleiben also aus, dafür gibt es erfreulicherweise keine Ausreißer nach unten.

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Kurzfilm der Woche: Scenes from the Suburbs

In letzter Zeit sind wir ein wenig nachlässig geworden, geloben aber nicht nur Besserung sondern liefern mit eintägiger Verspätung ein wahres Goldstück von einem Kurzfilm nach. Der frischen Traumhochzeit zwischen Arcade Fire und Spike Jonze haben wir ja an anderer Stelle schon ausgiebig entgegen gefiebert. Der Film ist nun veröffentlicht. Und wahrscheinlich für nur wenige Tage auf MUBI zu sehen. Also schnell zuschlagen!

HIER DER FILM IN VOLLER LÄNGE

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

Scenes from the Suburbs (USA, Kanada 2011)

Regie: Spike Jonze

Musik: Arcade Fire

Plakat und Trailer zu Spike Jonze’s Arcade-Fire-Film “Scenes from the Suburbs”

Bald ist es soweit. Der Kurzfilm “Scenes from the suburbs”, den Independent-Regisseur Spike Jonze (Where the wild Things are) zusammen mit den Indie-Rock-Größen Arcade Fire gedreht hat, wird am 27. Juli als kostenloser Stream im Internet veröffentlicht. Der 28minütige Film, der mit der Musik von Arcade Fires Album The Suburbs arbeitet, stellt die Bilder von Kriegsseznarien denen von Teenagern in typischen amerikanischen Vororten gegenüber. Der Film feierte auf dem SWSX-Festival 2011 in Austin Texas seine Premiere und wurde dort bereits begeistert aufgenommen. Und nach dem herausragenden I’m here darf man von Jonze ohnehin eigentlich nur Gutes erwarten.

Director Spike Jonze teams up with Arcade Fire to create a 30 minute short film inspired by their critically acclaimed album, The Suburbs, and its themes of war and coming of age in suburbia.

Co-written by Jonze & Arcade Fire’s Win Butler & Will Butler, this companion piece to the album follows the narrator, living in a suburban dystopia, trying to piece together fragmented memories from when he was a teenager, and his experiences with his friends as they grow apart.

via i-ref

Zwei neue Arcade Fire Songs: “Speaking in Tongues” und “Culture War”

Die Soundqualität ist zwar nicht die beste, mehr als bloggable ist das hier aber trotzdem. In der Zane Lowe Show haben Arcade Fire vollkommen überraschend zwei komplett neue Songs gespielt. Die beiden Stücke “Speaking in Tongues” und “Culture War” sollen auf einer Deluxe-Version der Suburbs erscheinen und werden darüber hinaus womöglich in Spike Jonzes Kurzfilm “Scenes from the Suburbs” gefeatured. Und großartig klingen sie natürlich auch beide…


via The Fox is Black

Hörenswertes: April 2011: Explosions in the Sky, Za!, The Mountain Goats, Colin Stetson

Nein… Heute wird an dieser Stelle mal nicht über das Wetter gejammert… Warum sollten wir auch, wenn uns die Tage so heiße Musik auf den Tisch bringen? Richtig feurig wird es mit wüstem, chaotischen Hack-Zappa-Prog von Za! und ihrem musikalischen Bastard Megaflow, sowie ambivalentem Post-Jazz vom Arcade Fire Saxophonisten Colin Stetson. Explosions in the Sky machen wieder einmal was sie am besten können, gediegenen, atmosphärischen Postrock und John Darnielle lässt auf All Eternal Deck erneut die etwas lauteren Seiten von The Mountain Goats zum Vorschein kommen, freilich ohne auf wunderschöne subtile Songwriterballaden zu verzichten.

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Der Vollständigkeit halber: Grammy Awards 2011

Ja, ne… der Grammy als wertvolle Auszeichnung für die Musikwelt. Ob das überhaupt jemals der Fall war, darf stark bezweifelt werden. Aus unzähligen Veröffentlichungen werden ein paar rausgepickt, die dann von einer kleinen ‘erlesenen’ Jury ordentlich gefeiert werden. Mittlerweile gibt es für jede überflüssige Kategorie eine Auszeichnung und dementsprechend zieht sich die gigantische Promotionveranstaltung für die Musikindustrie immer ganz schön in die Länge. Vom Unterhaltungswert meistens noch einige Stufen unter der Oscarverleihung und von der tatsächlichen Relevanz für die beteiligten Künstler – abgesehen von der Möglichkeit die Plattenverkäufe anzukurbeln – eher gering. Oder um es mit Eddie Vedders Worten zu sagen: “I don’t know what this means. I don’t think it means anything”. Immerhin kann man die Uhr nach der jährlichen Verleihung stellen… und die Gewinner des Jahres 2011 sollen dann an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben

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Zwischentöne aus dem Indie Pop Nimmerland – Rezension zu The suburbs von Arcade Fire

Wenn in den letzten Monaten nach dem heißersehntesten Indie Pop Album 2010 gefragt wurde, fiel meistens wie aus der Pistole geschossen ein Name: The Suburbs, der dritte Langspielplattenstreich des kanadischen Pop-Kollektivs “Arcade Fire”. Immerhin hatte die Band 2004 mit Funeral eines der beliebtesten Indie Pop Alben des vergangenen Jahrzehnts aufgenommen und auch mit dessen Nachfolger Neon Bible für Begeisterungsstürme bei Fans und Kritikern gesorgt. Ein Hauch von Hoffnung wehte seit der Ankündigung über dem nun erscheinenden Album. Könnten Aracde Fire (vielleicht noch zusammen mit Broken Social Scene) im Alleingang die angerostete Indie-Ehre retten? Wären sie der Hoffnungsträger für die Zukunft der Musik der Hornbrillen- und Sportjackenträger? Selten zuvor wurde ein Album so heiß umsehnt, so mystifziert und diskutiert, bevor überhaupt seine ersten richtigen Töne zu hören waren. Nun liegt es vor uns, in seiner ganzen Pracht…

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