Schlagwort-Archiv: Anti-Märchen

Animated Short der Woche: RED

Wieder eine Rotkäppchen-Reinterpretation, dieses Mal als Dark Fantasy Thriller Version mit einem elegant inszenierten Twist in Richtung der klassischen Märchenvorlage Das Rotkäppchen (1853).

¨Based on a true fairy tale¨

As the silhouette of a lonely girl runs through the woods, something in the shadows is lurking her.

RED is an animated short film, which presents a new version of the classic tale ¨Little Red Riding Hood¨ by Charles Perrault. The directors Jorge Jaramillo and Carlo Guillot explore more thoroughly the drama, horror and realism of the story. A journey of feelings and moments, with visual and musical elements existing only to carry a clear and strong narrative.
In RED the directors based on traditional shadows animation, giving it a new perspective by using technology to create a new concept, while maintaining the visual and narrative force of the classic technique.

The production of the film was done almost entirely by the two directors and musician/composer Manuel Borda, who completed the story by reinforcing all emotions through it.

Jorge Jaramillo
jorge-jaramillo.com
Carlo Guillot
youtube.com/carloguillot
Manuel Borda
vimeo.com/user10188978

via robotmafia

Die 80er Jahre: Die besten Teenager-Filme des Jahrzehnts III

Teenager-Filme, die Letzte. Aber noch einmal mit allem, was die 80er so auszeichnet, den Jugendfilm von damals zu großem Kino macht. Für locker entspannte Unterhaltung haben wir Ich glaub’ ich steh im Wald und Lockere Geschäfte im Angebot. Etwas emotionaler, tragischer und authentischer wird es da schon mit Cameron Crowes Regiedebüt Say Anything… sowie dem tragikomischen und realistischen Lucas. Und für die abschließend düstere Note sorgt das prototypische Black Cinema Meisterwerk Do the right thing von Spike Lee. Vom Popcorn bis zum sozialkritischen Blick durch die Hornbrille, der Teenie-Film der 80er hat es einfach drauf…

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Die 80er Jahre: Die besten Horrorfilme des Jahrzehnts IV

In Teil vier darf es wieder etwas bissiger, gehässiger und auch blutiger zugehen… Für eine ganze Ladung Innereien und blutiger Schockeffekte sorgen der Kultfilm-Zwillingsbastard The Evil Dead sowie seine Fortsetzung Evil Dead 2, die hierzulande wohl am ehesten unter dem Titel Tanz der Teufel bekannt sein dürften. Ebenfalls bizarr und mit ner Menge Blut arbeitet die Gothic Novel Adaption Docteur Jekyll et les femmes, die alles andere ist als bloß eine weitere Schauergeschichte der Düsterromantik. Etwas ruhiger und subtiler hingegen ist John Carpenters Geister-Märchen The Fog – Nebel des Grauens, während Gremlins – Kleine Monster den Horror vergnügt zum Mainstreampublikum führt. And last but not least, An American Werewolf in London, der der eigentlich abgegessenen Werwolf-Thematik nicht nur neue Seiten entlockt, sondern darüber hinaus auch als verflucht guter Horrorschocker zu unterhalten weiß.

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Die 80er Jahre: Die besten Fantasyfilme und Märchen des Jahrzehnts I

Die 80er waren ein Jahrzehnt der großen cineastischen Meisterwerke, aber ebenso auch ein Jahrzehnt der cineastischen Peinlichkeiten. In kaum einer anderen Dekade liegen verquaste Cheesyness und große ästhetische Reife so dich beieinander. Fast in jedem Film der Zeit findet man sie, die 80’s Ingredienzen, denen der Lauf der Zeigt nicht gut getan hat: Glitzernd, funkelnd, synthetisch albern… und retrospektiv betrachtet mitunter mehr als peinlich. Gerade das Fantasy-Genre bietet überbordernde Möglichkeiten, um all das bis zum Exzess auszuspielen, was die 80er so charmant trashig machte. Dementsprechend lautet die Frage in unserer ersten 80er Retrospektive nicht nur “Was waren die großen Meisterwerke des Fantasyfilms?” sondern im selben Maße auch “Funktionieren diese noch in unserer Zeit?”. Und fürwahr, es gibt mehr als genug große Märchen und fantastische Filme, die man sich auch heute noch ohne Schamgefühl, mit viel Vergnügen oder gar echter Ergriffenheit geben kann… genug Meisterwerke für gleich mehrere Best-Of-Aufstellungen. In der ersten begegnen wir unorthodoxen Rotkäppchen-Interpretationen in der Zeit der Wölfe, genießen Märchen-Romantik am Tag des Falken, reisen durch die Zeit mit den Time Bandits, landen in einem alptraumhaften Paperhouse und gönnen uns größenwahnsinnige Lügenmärchen von Münchhausen persönlich.

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Trailerprogramm: Brave, Shame, Rampart, Crashtastic, ROBO-G, Mirror Mirror, Detachment

Brave [Pixar]

Das sieht doch echt mal ordentlich aus. Pixar und Disney kooperieren erneut und heraus kommt kein klassisches, humoristisch aufgebrochenes Trickspektakel sondern ein waschechtes Epos zwischen Historienfilm, Fantasy und Coming-of-Age-Märchen. Der in den schottischen Highlands angesiedelte Brave erinnert sowohl ästhetisch als auch dramaturgisch an einige der ernsteren Disney-Zeichentrickfilme der 80er und 90er Jahre… nur eben ohne die niedliche Aufbereitung. Kein kleines, verrücktes Tier weit und breit, anscheinend auch keine Musical-Einlagen, und auch Romanzenkitsch ist im Trailer nicht auszumachen. Stattdessen eine epische Geschichte um Selbstfindung, ein wenig klassischer Pixar-Humor und große, starke animierte Bilder. Sieht vielversprechend aus, auch wenn das Grundgerüst “Frau muss sich in Männerdomäne beweisen” alles andere als originell ist.

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Filmabriss: Wer ist Hanna?, The Human Centipede (First Sequence), Die Tür

Tja, wer bei diesem Wetter seine Zeit mit Filmen vergeudet, ist natürlich selbst schuld… Umso ärgerlicher, wenn das bemusterte Material sich tatsächlich nach Zeitverschwendung anfühlt. Ganz so schlimmt kommt es mit den Werken unseres aktuellen Filmabriss nicht. Wer ist Hanna? (2011) entpuppt sich als spannender Thriller, dessen wenig originelle Handlung von der herausragenden Inszenierung abgefangen und abgefedert wird, The Human Centipede (2010) ist ohnehin schon so etwas wie ein Gaga-Ekel-Klassiker und Die Tür (2009) vermag es zumindest überdurchschnittliche Mystery-Unterhaltung zu generieren. Alle drei ausführlich durchleuchtet, nach dem Klick.

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Nerdfilmabriss: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Sucker Punch, Kick-Ass

Üblicherweise kommen die Filme bei unseren Abrissen ja aus den verschiedensten Genres und haben keinen direkten Zusammenhang untereinander. Das ist in diesem Fall anders. Die drei Filme, die ich hier rezensieren möchte, fallen nicht nur in ein gemeinsames vages Genre, das man mit Fug und Recht als Nerdfilm bezeichnen könnte, sie leiden auch alle drei genau deswegen – mal mehr, mal weniger – unter dem selben Problem: Dem forcierten Awesomeness-Faktor, der in einem Fall die Qualität des Films eher steigert, in dem anderen die gute Grundidee torpediert und im dritten Fall schließlich für ein peinliches Beinahe-Disaster sorgt. Scott Pilgrim vs. the World, die Verfilmung eines in Nerdkreisen kultig verehrten Comics, Kick-Ass die Reinterpretation von Superheldenmythen in Zeiten des Nerds und Sucker Punch, das versuchte und gescheiterte Metastatement sind für sich jeweils Filme, die direkt am Puls der Zeit sitzen, den aktuellen kulturellen Diskurs der Popmoderne – oder eben Nerdkultur – widerspiegeln und zugleich für ihre eigene Vermarktung ausnutzen. Aber wie viel steckt tatsächlich hinter diesen Streifen?

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Die 90er Jahre: Die besten Komödien des Jahrzehnts VI

Auf ein Letztes… Einmal noch treten die Komödien zum Stelldichein an. Danach können wir uns wieder anderen Genres widmen. Aber zuvor wird es noch einmal lustig: Mit einer deftigen Modesatire von Robert Altman, einer albernen James Bond Parodie mit Mr. Cool himself Bill Murray, gediegener und intelligenter Woody Allen Unterhaltung im Doppelpack, pechschwarzem Humor von der Insel und einer gewagten Comedyhommage unserer Dauergäste, den Coen-Brothers.

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Die 90er Jahre: Die besten Animationsfilme des Jahrzehnts

Der Trickfilm der 90er Jahre war noch ganz und gar vom klassischen Zeichentrick geprägt. Computeranimationsfilme, wie sie im nachfolgenden Jahrzehnt zu Hauf zu finden sind, waren noch Mangelware. Aber es gab sie schon, die kleinen und großen Vorreiter für den Durchbruch des digitalen Trickfilmzeitalters. Und es gab auch ein paar klassische Stop-Motion-Meisterwerke, ebenso wie erlesene Puppenspiele. Es folgen die schönsten Trickfilme, bei denen nichts gezeichnet, sondern alles auf die ein oder andere Weise animiert ist.

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Die 90er Jahre: Die besten Comicverfilmungen und Superheldenfilme des Jahrzehnts

Batman und Robin, Captain America, Steel, Tank Girl, Das Phantom… Mit Fug und Recht wurden in den 90er Jahren der Superheldenfilm und die klassische Comicverfilmung für Tod erklärt, bevor das Genre in den 00er Jahren durch herrausragende Beiträge ein unerwartetes Revival feierte. Ein paar gelungene Filme haben sich aber auch in dieses Jahrzehnt gemogelt, und die sollen trotz der Weltenretterflaute der 90er nicht unterschlagen werden

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Die 00er Jahre: Die besten Animationsfilme des Jahrzehnts

Nachdem wir letzte Woche dem klassischen Zeichentrick unsere Aufmerksamkeit gewidmet haben, werfen wir nun einen kleinen Blick auf die besten Animationsfilme des Jahrzehnts. Hierbei handelt sich – im Gegensatz zu den Trickfilmen – fast ausschließlich um Familenunterhaltung, hauptsächlich von einer  bestimmten Produktionsschmiede mit P. Aber es gibt auch den ein oder anderen düsteren, erwachsenen, schrägen Ausreißer. Genretechnisch geht es ohnehin bunt zu: Science Fiction, Fantasy, Abenteuer, Parodien… von allem etwas. Meist am Computer entstanden, jedoch mit einigen rotoskopischen, knetgeformten, Stop-Motion-Animierten Ausnahmen… Well on. Die besten Animationsfilme, direkt nach dem Break…

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