Schlagwort-Archiv: Alternative Rock

Die 90er Jahre: Die besten Progressive Rock Alben des Jahrzehnts II

Wie schon im letzten Artikel mit der Aufnahme von The Gathering angedeutet, lässt sich durchaus darüber streiten, was zum Progresive Rock gezählt werden darf und was nicht. Aber das Streiten mit Dogmatikern nervt und Hand aufs Herz: Der Prog gehört zu den Genres mit den konservativsten Anhängern, ausgerechnet die Musik, deren Attribut vom lateinischen progressus = Fortschritt abstammt, hat Fans, die sämtliche Neuerungen am liebsten für nichtig erklären und sich in engen Genre-Grenzen am wohlsten fühlen, gerade wenn es um die Verteidigung der Nische gegenüber dem so genannten Mainstream geht. Insofern dürfte die Aufnahme von Muse für einiges Kopfschütteln unter den True Proggern sorgen. Auch dass The Tea Party hier reingehören, wird mit Sicherheit so mancher Prog-Jünger verneinen. Dagegen dürften sowohl The Flower Kings als auch Spock’s Beard und Änglagård einhellig Zustimmung ernten, während Happy Family mit ihrem what the fuckigen Zeuhl-Sound wiederum am anderen Ende des Spektrums angesiedelt sind und all jenen ans Herz gelegt werden können, die schon immer die freakigen, andersartigen und abseitigen Momente der Schublade bevorzugten.

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Die 90er Jahre: Die besten Progressive Rock Alben des Jahrzehnts I

Nachdem Rinko sich in Hip Hop Nischen herumgetrieben hat, wird es mal wieder Zeit für etwas populärere Genres (*hüstel). Dass Progressive Rock eigentlich ziemlich out of date ist, wahrscheinlich Zeit seines Bestehens out of date war, muss wohl nicht extra betont werden. Dürfte jeder wissen. Anyway, aktuelle und auch länger andauernde Trends sollten im Kanon keine Rolle spielen, und unabhängig von seinem Low Coolness-Faktor hat der Progressive Rock (oder Prog wie die Babyblauen liebevoll sagen) in den 90ern eine Menge toller Werke zwischen selbstverliebter Frickelei und bombastischem Monumentalismus abgeworfen. So begeistert Frank Zappa mit einem epischen Live-Doppelalbum, das auch  als einsteigerfreundliches Spätwerk funktioniert, King Crimson gelingt mit Thrak das kaum erwartete Comeback und mit Anekdoten, Porcupine Tree und The Gathering schießen die Progressive Rock Bands einer neuen Generation aus dem Boden. Die großen Unbekannten in dieser Runde bilden die Schweden Landberk, die mit atmosphärischem und trippigen Folk Post-Progressive begeistern.

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Newcomer 2012 – Seite 360 wagt einen Blick in die Zukunft II

Der zweite Blick deckt ansonsten eigentlich sämtliche Schwächen auf, in unserem Falle allerdings kommen ein paar großartige Neuentdeckungen dazu. Wie immer eine kleine aber feine Auswahl an potentiellen Newcomern, über die die Musikpresse bald sprechen wird und für Furore sorgen könnten. Lana Del Rey hat den Sprung vom Blog Hype auf die Titelblätter der Musikmagazine geschafft und Brit-Emporkömmling Zoo Kid wird bestimmt auch so manchen suchenden Hörer begeistern dürfen, während fiN den Alternative Rock mit viel gefühl neu beleben könnte. Milk Musik und The Men bringen uns den Seattle Sound der späten 80er zurück und erreichen ja eventuell sogar ein Grunge-Revival , das ich 2012 wirklich hören möchte.

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Die 90er Jahre: Die besten deutschen Alben des Jahrzehnts VI

Zwei Rückblicke zu den besten deutschen Alben der 90er habe ich noch in petto. Im vorletzten Teil unserer Retrospektive dominiert wieder die deutschsprachige Musik… aber nicht nur. Ganz ohne Vocals kommen die Doom Jazzer von Bohren & der Club of Gore aus, die bereits vor ihrem Meisterwerk Black Earth die Schönheit der Stille entdecken, während The Notwist für den gewissen angelsächsischen Touch sorgen. Deutschpunk darf natürlich nicht vergessen werden, in diesem Fall vertreten durch Slime, die amtlichen 80er Punk Rock von der Straße zelebrieren, diesen aber mit Metal und Noise gehörig in die Mangel nehmen. Auch die Boxhamsters spielen keineswegs klassischen Deutschpunk und schielen stattdessen lieber Richtung Hamburger Schule und Postrock-Euphorie mit Pop-Attitüde. So etwas wie die Hamburger Vorschule (ähmmm) gibt es dann auch noch, und zwar von der grandiosen, prophetischen Kolossalen Jugend. Und wirklich klassische deutsche Musik hat der Barde Konstantin Wecker im Gepäck, wenn er auf famose Weise Berthold Brecht interpetiert.

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R.E.M. – Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 (Stream)

Die Best Of Compilation Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage: 1982–2011 gibt es nun komplett auf NPR.com als Stream. Ein Retrospektive zu allen Alben findet ihr hier.

Disc One:

01 Gardening at Night
02 Radio Free Europe
03 Talk About the Passion
04 Sitting Still
05 So. Central Rain
06 (Don’t Go Back to) Rockville
07 Driver 8
08 Life and How to Live It
09 Begin the Begin
10 Fall on Me
11 Finest Worksong
12 Its the End of the World as We Know it (and I Feel Fine)
13 The One I Love
14 Stand
15 Pop Song 89
16 Get Up
17 Orange Crush
18 Losing My Religion
19 Country Feedback
20 Shiny Happy People

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Die 90er Jahre: Die besten Gothic Metal Alben des Jahrzehnts II

Wie im ersten Teil versprochen, entfernen wir uns nun ein wenig von den ganz ganz klassischen Gothic Metal Roots und beobachten vor allem Mitte und Ende der 90er Jahre ein Aufbrechen und offensives Zertrümmern des eigentlichen Genres. Die Zutaten der Schubladensprengung reichen dabei von Industrial über melodischen Death Metal über Progressive Rock bis hin zu Ambient und Postrock. Manche Bands kamen auch genau aus jenen Ecken und nahmen wie Crematory oder Theatre of Tragedy nur einen Umweg über den Gothic Metal, um zu ihrem ganz eigenen Sound zu gelangen. Andere sagten dem Metal komplett lebewohl und wanderten wie The Gathering Richtung Progressive oder wie Paradise Lost Richtung Pop ab. Und wieder andere, wie Marilyn Manson und Moonspell sind alles andere als leicht einzuordnen. Bleibt natürlich die Frage, ob dann eine Subkategorie wie Gothic Metal überhaupt gerechtfertigt ist… Naja, so lange sich unter ihr so großartige, auf Samplern perfekt zusammen funktionierende Bands, Alben und Songs subsumieren lassen, dann definitiv ja. Der Beweis folgt auf den Pferdefuß nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Gothic Metal Alben des Jahrzehnts I

Das Genre, das neben dem klassischen Death und dem Doom dem Melodic Death Metal am nächsten stehen dürfte, ist wohl der Gothic Metal, der – mal aus der “Gruftie-Richtung”, mal aus der schweren Metall-Richtung – zu Beginn und Mitte der 90er einen Missing Link zwischen atmosphärischem Dark Rock und tiefen, harten Metal-Sounds generierte. Bevor ich angefangen habe, für die 90er Retrospektiven in meiner musikalischen Vergangenheit zu wühlen, war mir gar nicht bewusst, wie stark ich von den Bands dieses Subgenres geprägt wurde… Gerade habe ich sogar das Gefühl, dass der Gothic Metal für mich eine Art ganz persönlichen Link darstellte: Vom klassischen Metal hin zu Death, Doom-, Black- und anderen extremen Metal-Spielarten, von denen ich eine Zeit lang nicht genug bekommen konnte. Die meisten der hier genannten Alben habe ich mir als Pimpf wöchentlich in der Bibliothek meines Vertrauens ausgeliehen (die musikalisch erstaunlich gut aufgestellt war), ohne überhaupt zu wissen, in welches Genre sie fallen könnten. Geliebt habe ich sie trotzdem, und sie haben mir so manchen Horizont fernab des damals so populären Grunge, Punk und Alternative Rock eröffnet. In der ersten Fuhre soll es um die Klassiker des Gothic Metal gehen, im zweiten Teil werden wir uns die Bands zu Gemüte führen, die das Genre sukzessive erweiterten und damit unter Beweis stellten, wie flexibel der Gothic Metal der 90er Jahre sein kann.

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Priestbird – BEACHCOMBERS (Kostenloser Download)

Priestbird, Priestbird, Priestbird…? Da war doch mal was… 2007 veröffentlichte die Band mit In your time einen ordentlichen Hybriden aus Alternative Rock und Psychedelic, der zwar kein Genre-Meisterwerk darstellt, aber immerhin einen gefälligen Sound zwischen Prog und Indie liefert. Richtig interessant ist die Band erst im Hinblick darauf, dass sie ein Jahr zuvor unter dem Namen Tarantula A.D. einen wahren Bastard von einem Album produzierte. Auf Book of Sand (2006) feiern Postrock, instrumenteller Progressive Rock und Avantgarde-Metal so etwas wie Traumhochzeit. Verspielte Gitarrenläufe treffen auf düsteren Ambient treffen auf verschnörkelten Prog und zahllose E-musikalische Einflüsse und generieren dadurch nicht weniger als einen verdammten Genre-Meilenstein. Falls ihr Book of Sand noch nicht gehört habt, holt das so schnell wie möglich nach. Es gibt kaum ein besseres Postrock-Lebenszeichen aus der damaligen Zeit.

So viel zur etwas ausufernden Vorrede. Nach dem Namenswechsel und dem Ausflug in Alternative Rock Gefilde war es lange Zeit ruhig um die Band, die sich nun mit BEACHCOMBERS und einer Mischung aus postigem Rock N Roll, Folk, Avantgarde und Psychedelic zurückmeldet. Und das Beste daran: Für Interessierte gibt es das Album völlig kostenlos auf der Band-Homepage zum Download (Spenden werden natürlich trotzdem gerne gesehen). Also reinhören, denn auch im unproggigen, unpostrockigen Gewand lassen Priestbird die frühere – und auch heutige – Klasse nach wie vor erkennen. Tarantula A.D. werde ich aber weiterhin mehr als eine Träne nachweinen.

Download BEACHCOMBERS as MP3

Download BEACHCOMBERS as AIF


Die 90er Jahre: Die besten Grunge-Alben des Jahrzehnts III

So, jetzt muss ich aber auch nochmal ran, nach Rinkos beiden Grunge-Retrospektiven. Habe damals immerhin auch Holzfällerhemd und zerrissene Jeans getragen und alles dies- und jenseits von Nirvana gehört, worauf ich Dank MTV und meinem großen Bruder aufmerksam wurde. Gleich zwei Unplugged-Alben sind aus dieser Zeit in guter Erinnerung geblieben. Sowohl Nirvana als auch Alice in Chains beweisen, dass sie es auch akustisch drauf haben, Letztere auch gleich noch einmal mit einer EP von 1996. Die Stone Temple Pilots haben genau so wie Blind Melon zu den großen Westküsten-Vertretern Seattles gehört, während Pearl Jams Klassiker Ten hier nicht unterschlagen werden darf. Apropos Klassiker: Wer Nevermind vermisst. Da sgehört natürlich hier rein. Wahrscheinlich wie kein zweites Album. Dafür gibt es dann aber einen gesonderten Artikel, in dem ich vor einiger Zeit das Zwanzigjährige dieses Meilensteins euphorisch gefeiert habe. Den Rest gibt es wie immer nach dem Klick.

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Links fürs Wochenende

“Ist Indie am Ende?”

fragt sich Johnny Haeusler bei Spreeblick, nachdem er in TV Total erfahren hat, dass Thees Uhlmann nicht nur dort sondern auch beim Bundesvision Song Contest antritt… Finde solche pessimistischen Blicke auf die Musikindustrie ja immer so mehh… was aber definitiv stimmt, ist, dass die unabhängige Musikszene die Stärken des Internets bis daton noch nicht richtig ausspielen konnte, bzw. nach dadurch entstandener Popularität auch sehr schnell Teil der Industrie wurde.

Was ist falsch an der bekanntesten Grafik zur Evolution des Menschen?

Nils Cordes geht der Problematik der klassischen “The March of Progress”-Abbildung nach, inklusive einer Menge skurrilem Anschauungsmaterial.

R.I.P. R.E.M. – From a Fan

Nur einer von zahllosen R.E.M.-Nachrufen, die es diese Woche zu lesen gab… Definitiv aber einer der Schönsten. Alec von “The Fox is Black” erinnert sich an seine ganz eigenen, persönlichen Momente mit den stadionfüllenden Alternative Rockern.

Das neue Facebook-Profil: Timeline jetzt sofort nutzen

Caschy verrät in seinem Blog allen Neugierigen, wie sie jetzt bereits auf die Digitalisierung ihres Lebens à la Zuckerberg zugreifen können.

Jesus Camp

Starker Dokumentarfilm auf Arte+7 über Evangelikale in den USA, deren Nachwuchs und die Methoden mit denen dieser auf den Kampf für ein christliches Amerika vorbereitet wird.

Und dann gibt es ja noch die Aufregung in der wissenschaftlichen Community über Neutrinos auf der Überholspur, die “weitreichende Folgen für die Grundlagen der Physik” haben könnten, sofern es sich nicht um einen weitaus wahrscheinlicheren technischen Fallstrick handelt. Auf jeden Fall die perfekte Gelegenheit – auch für Physiklaien – sich mal wieder in die spannende und hochkomplexe Relativitätstheorie einzulesen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Die Welt ist noch in Ordnung, Einstein noch nicht in Frage gestellt. Daher muss die Aufregung von anderer Stelle kommen, zum Beispiel von kontroversen und provokanten Filmen der 00er Jahre, oder durch einen Kleinkrieg zwischen einem Rapper und einem Musikjournalisten. Beschaulicher geht es bei Maximum Balloon zu, mit denen Dave Sitek von TV On The Radio einen auf Pop macht, und bei herzerwärmender Musik für den Herbst, unter anderem von Yann Tierssen, Deerhunter und Nick Hornby.

Hörenswertes September 2011 III: dEUS, Male Bonding, Dum Dum Girls, Nils Petter Molvaer

Der Herbst hinterlässt die ersten Spuren… keine Sorge. Es sind nur kleine, kaum zu sehende Fußabdrücke, die die bereits prophetisch traumwandelnde Melancholie im vom Sommer noch erhitzten Sand hinterlässt. Und einmal – mindestens einmal – darf noch die Schönheit des Spätsommers genossen werden. dEUS finden auf Keep you close zu alter Form und hochemotionalem Indie Rock zurück. Die Dum Dum Girls schämen sich ebenfalls – trotz erhöhten Coolness-Faktors – nicht wegen ihrer pathetischen Momente. Und mit Male Bonding dürfen sogar noch einmal die Surfbretter hervor genommen werden, vielleicht nicht unbedingt um auf den Wellen zu reiten, aber immerhin um mit relaxter Pop-Punk-Pose noch einmal ein bisschen heißen Sand aufzuwirbeln. Achja, und endlich, endlich, endlich darf ich wieder gediegenen Jazz abfeiern, der im unglaublich beeindruckenden Fusion-Gewand von Nils Petter Molvaer daher kommt. Rock N Roll, alternative Glücksgefühle, Herz-Rhythmus-Klänge und dunkel glänzende Post-Jazz-Abgesänge gibt es nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Filme für Musikliebhaber

Wie schon bei den 00er-Filmretrospektiven gibt es auch für die 90er noch einen kleinen Nachschlag für Musikliebhaber. Warum dieser im Vergleich zu den letzten beiden so dünn ausfällt… I don’t know. Vielleicht waren die 90er im Gegensatz zu den 00ern einfach nicht das große Jahrzehnt für Musikfilme, vielleicht habe ich diesbezüglich auch einfach noch verdammt viel Nachholbedarf. Falls ihr an dieser Stelle also dieses oder jenes Meisterwerk vermisst, habt keine Scheu davor, diese Lücke in den Kommentaren lauthals kundzutun. Nach dem Klick gibts dann erstmal Nostalgie mit den Beatles, ein eindrucksvolles Neil Young Musikerporträt von Jim Jarmusch, Videoclipästhetik auf Filmlänge, Radiohead auf der Suche nach sich selbst, zwei Slacker in  Wayne’s World, sowie Abgesänge auf den Glam Rock, den Grunge und das 18. Jahrhundert.

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Die 90er Jahre: Die besten Grunge-Alben des Jahrzehnts I

Schon bald erscheint ein Film über Pearl Jam (“Twenty”) und auch die Jubiläums-Edition von Nevermind steht bald in den Läden. 20 Jahre sind seit dem großen Knall vergangen, als eine unspektakuläre und beschauliche Großstadt im Nordwesten erst im Fokus der Musikmagazine stand und später nach dem weltweiten Über-Nacht Erfolg von Nirvana plötzlich Gesprächsthema und Trademark für einen Sound wurde, der aus der Not von ein paar Metal und Punk-Kids erfunden wurde, weil eben keine der coolen Bands auf Tour in ihre Stadt kam und sie selber was auf die Beine stellen mussten. Noch bis Ende der 80er waren lediglich nur Musik-Nerds über die vitale Musiker-Szene in Seattle informiert, bis dann Nirvana, die schon mit Bleach einen Achtungserfolg feiern konnten, mit ihrem Song “Smells Like Teen Spirit” wie eine Bombe einschlugen und den ganzen Kids, die von der glatten Yuppie Musik ihrer Eltern angenervt waren, rund um den Globus plötzlich ein Idol namens Kurt Cobain gaben. Er betonte zwar stets, kein Star sein zu wollen, unternahm aber gleichzeitig auch nichts dagegen, bis ihn sein Dämon langsam auffraß und er mit seinem Freitod Jahre später das Kapitel Grunge beendete.

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Red Hot Chilli Peppers – I’m with you (Itunes Stream)

Das neue Album der Red Hot Chilli Peppers steht nun auf Itunes als Stream bereit (blöderweise nicht als Track by Track) und nun kann jeder selber reinhören, ob die Peppers auch ohne ihren Gitarren-Gott John Fruiscante noch etwas reißen können. Ich persönlich habe den Fruiscante-Hype nie so ganz verstanden, auch wenn “Californication” ganz klar zu den besten Alternative Rock Alben der 90er gehört. Das ewig unterschätze One Hot Minute haben sie allerdings auch ohne den ollen Gitarren-Kniedler hinbekommen und langweiliger als das letzte Peppers Album geht eh nicht mehr.

Itunes-Stream