Hörenswertes: Explosions In The Sky, Moderat,Sophia, Pet Shop Boys, Last Shadow Puppets, All Saints, Deftones

flugplatz

Nicht lange schnacken, Kopf in Nacken oder wie auch immer eure bevorzugte Leseposition ist.

Hier kommen die Pet Shop Boys mit eine Super, Super-Album, mache Moderat solides drittes Album, isse Sophia wieder wunderschön traurig, habe Last Shadow Puppets nicht leicht in dem Star-Ensemble und mache gemütlich mit Explosions In The Sky. We are the Champions!

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Die 90er Jahre: Die besten Groove Metal Alben des Jahrzehnts

Ganz bin ich noch nicht durch mit meiner Metal-Retrospektive… Bei den Thrash-Metal-Alben habe ich ja schon auf die Entwicklung des Groove Metals hingewiesen und dort auch unverschämterweise ein paar Bands genannt, die man guten Gewissens der postmodernen Nische des Thrash zuordnen könnte. Während Machine Head und Pantera mit ihren frühen Album noch mit mindestens einem Bein in der Slayer-Ecke standen, entwickelten sie sich gegen Mitte der 90er Jahre immer mehr in Richtung Groove und hin zu Vorreitern für den kommenden Neo und Nu Metal. Bei Prong indes ist die Sache klar: Die haben schon immer gerockt wie Sau und mit ihrem Bastard-Sound dem Nu Metal so einiges vorweggenommen. Life of Agony dagegen turnen mit ihren Alben munter zwischen Alternative Rock, Hard Rock, und ja, eben auch dem gewissen Groove, um sie hier ohne Bedenken einzuordnen. Und mit Exhorder gibt es dann auch noch die richtigen Pioniere, die bereits 1992 das spielten, was das Genre auszeichnet und dem Thrash Metal mit Punk, Blues, Doom und Hardcore-Einflüssen neues Leben einhauchten.

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Korn – The Path of Totality (Stream)

Falls sich noch irgendwer für die interessiert… bei Roadrunner gibt es derzeit das neue Korn-Album The Path of Totality im Stream. Das Teil erscheint am 02.12…. Ich habe noch nicht reingehört, und irgendwie reizt es mich gerade auch tatsächlich nicht im Geringsten.

—> Zum Path of Totality Stream via In.Die.Meute

Die 90er Jahre: Die besten Gothic Metal Alben des Jahrzehnts II

Wie im ersten Teil versprochen, entfernen wir uns nun ein wenig von den ganz ganz klassischen Gothic Metal Roots und beobachten vor allem Mitte und Ende der 90er Jahre ein Aufbrechen und offensives Zertrümmern des eigentlichen Genres. Die Zutaten der Schubladensprengung reichen dabei von Industrial über melodischen Death Metal über Progressive Rock bis hin zu Ambient und Postrock. Manche Bands kamen auch genau aus jenen Ecken und nahmen wie Crematory oder Theatre of Tragedy nur einen Umweg über den Gothic Metal, um zu ihrem ganz eigenen Sound zu gelangen. Andere sagten dem Metal komplett lebewohl und wanderten wie The Gathering Richtung Progressive oder wie Paradise Lost Richtung Pop ab. Und wieder andere, wie Marilyn Manson und Moonspell sind alles andere als leicht einzuordnen. Bleibt natürlich die Frage, ob dann eine Subkategorie wie Gothic Metal überhaupt gerechtfertigt ist… Naja, so lange sich unter ihr so großartige, auf Samplern perfekt zusammen funktionierende Bands, Alben und Songs subsumieren lassen, dann definitiv ja. Der Beweis folgt auf den Pferdefuß nach dem Klick.

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Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzehnts V

Jau, Rinko hat ja schon ordentlich gewütet… Auf ganze vier Artikel hat er es bei der Alternative Rock Retrospektive geschafft. Ein, zwei Ergänzungen brennen mir allerdings auch noch auf dem Herzen und so schiebe ich noch nen eigenen kleinen Beitrag nach. Über die Zuordnung zum Genre kann man natürlich vortrefflich streiten, wie bei so ziemlich jeder anderen Kategorie auch. Ob Dredgs Debütalbum vielleicht doch eher Art Rock ist, ob The God Machine nicht vielleicht irgendeine Form von Alternative Metal spielen, ob man Live nicht besser zum Grunge packt, ob die Queens of the stone age nicht einfach die Fortführung des Kyuss’schen Stoner Rock sind und so weiter und so fort…

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System of a Down @Rock am Ring

Nice! Honk hat das komplette Konzert von System of a Down vom Wochenende bei Youtube hochgeladen. Und verdammt, auch 10 Jahre nach Toxicity und 6 Jahre nach dem Hypnotize/Mezmerize-Zwillingsbastard knallen deren Songs noch hervorragend wie eh und je.

 

Nu Metal Retrospektive II (Pioniere): Die Deftones und der Nu Metal – Geschichte eines Missverständnisses

An alle Deftones-Fans
Musiksnobgasse 2
Alternativemetalhausen
CC/ Tool-Fans

Betreff: Re.: “Die Deftones sind kein Nu Metal”

Liebe Deftones-Fans,

um das gleich klar zu stellen: Ich bin einer von euch. Nicht, dass angesichts dieses Textes irgendwelche Missverständnisse aufkommen. Ich mag die Deftones, ich liebe sie geradezu. Fast jedes Album: Den Hassfetzen Adreanline, das fiebrige Around the Fur, das schillernde Meisterwerk White Pony, ja sogar dessen in Fankreisen verpönten selbstbetitelten Nachfolger. Ich liebe diese Band seit den 90er Jahren, halte sie für einen der besten Nu Metal Acts überhaupt… Und genau deswegen, weil ich sie liebe und weil ich sie für eine großartige Nu Metal Band halte, muss ich an dieser Stelle mit euch schimpfen. Ihr mögt die Band, zweifellos, sonst wäret ihr wohl kaum Fans; zugleich wehrt ihr euch aber mit der selben Leidenschaft mit der ihr die Band liebt gegen jede potentielle Einordnung der Mannen um Chino Moreno in das so verhasste Genre. “Die Deftones machen keinen Nu Metal!” muss ich dann immer wieder hören. Und genau das ist gelinde gesagt Blödsinn.

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Fuck the Devil, fuck myself… Rezension zu Aereogrammes Klassiker “A Story in White”

Achja… bin gerade auf so einem kleinen Nostalgietrip, einem Aereogramme-Nostalgietrip, um genau zu sein. Auf einem “A story in white”-Trip, um es auf den Punkt zu bringen. Und da ich trotz aktueller Radiohead-Besessenheit meine derzeitige Liebe zu dem 2001er Album nicht loswerde, teile ich sie einfach. Ist schon ein bisschen her, dass ich das hier geschrieben habe. Drückt aber nach wie vor aus, wie mich dieses Album jedes Mal wieder in seinen Bann zieht. A Story in white… und eben weitaus mehr als das:

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Die große Nu-Metal-Retrospektive I: Die Vorreiter

Beginnen wir mit einem Outing. Ein Mitarbeiter (der hier nicht namentlich genannt werden möchte, die Red.) hat vor Kurzem gestanden, dass er im Moment ein kleines persönliches Nu Metal Revival feiert. Richtig: Nu Metal, oder New Metal, oder eben auch Nu-Metal (ziemlich SEO-unfreundliche Kategorie)… das ziemlich kurzlebige Genre, das irgendwann Mitte der 90er entstanden und innerhalb von 10 Jahren wieder fast vollständig untergegangen ist. Weder hat dieses Genre einen bestimmten Herkunftsort wie z.B Grunge in Seattle noch wurden hier sonderliche große Innovationen für nachkommende Generationen geboren. Falls überhaupt findet man diese nur auf dem selbstbetitelten Album der Band Korn, die zusammen mit Ross Robinson 1994 einen Sound entwickelte, der damals noch gefährlich und nicht selten als “krank” betrachtet wurde. Trotz der marginalen musikhistorischen Bedeutung und des Mangels an Innovationen prägte der Nu Metal die Mainstream-Rockmusik der ausgehenden 90er Jahre. Bands wie Limp Bizkit oder Linkin Park wurden zur festen Institution im Musikfernsehen, Nacheiferer fanden sie zu hauf und nicht wenige Musikhörer wurden durch den Sound des Nu Metal sozialisiert, um von diesem aus ihren Weg zu anderen alternativen Rock- und Metalgrößen zu finden.

In unserer kleinen Nu-Metal-Retrospektive wollen wir uns dem Genre genauer widmen. Wir betrachten seine Ursprünge ebenso wie seine Hochphase, kümmern uns um die weltberühmten Acts und Hitproduzenten, aber auch um den Underground, um Vergessenes und Vergessenswertes, um Erinnertes und Erinnerungswürdiges. Los legen wir mit einem Blick auf die Wurzeln des Nu Metal. Diese liegen insbesondere im gegen Ende der 80er Jahre entstandenen Crossover, die Suche gestandener Rock-, Metal-, und Hip Hop Acts nach genrefremden Einflüssen, ebenso im Groove und Neo Thrash Metal der beginnenden 90er, sowie bei experimentierfeudigen Hardcore- und Punkbands. Der daraus entstandene 90er Jahre Crossover sollte einen gewaltigen Einfluss auf den später populären Nu Metal haben… Roots, bloody roots… Direkt nach dem Klick.

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Tanzen auf dem Stachelschweinbaum – Rezension zu Demians "Mute"

VÖ.: 25.6.2010

Laufzeit: 50 Minuten

Da hat der gute Steve Wilson von Porcupine Tree mal ganz euphorisch die Werbetrommel für den Prog-Nachwuchs gerührt. Erst überschüttet er das Solowerk von Demians Frontmann Nicolas Chapell mit unzähligen Lobpreisungen um kurz darauf deren Debüt auch nochmal schnell in den höchsten Tönen zu loben. Eigentlich gar nicht schlecht, denn so weiß der interessierte Hörer immerhin schon ungefähr, was ihn auf dem Zweitalbum Mute erwartet. Und tatsächlich: Die Demians bewegen sich voll und ganz in den Gefilden, in denen auch die Neo-Prog-Heroen von Porcupine Tree zu Hause sind: Pathetischer, emotionaler Neo Progressive Rock, immer zwischen komplex und verträumt, in ausgesuchten Momenten auch mal mit Alternativem Metal flirtend, mit einer deftigen sakralen Note versehen und nie um den ein oder anderen EMOtionalen Ausbruch verlegen.

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Oldschool New Metal Nostalgie: Korn, Limp Bizkit und Disturbed veröffentlichen neue Alben

Ratttatttata,,, Come Down with tHe SiCkNeSs, BooYaHH, Keep Яollin, und so weiter…

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Eulen nach Athen? – Deftones – "Diamond Eyes" im redaktionellen Dreikampf

Auf über 15 Jahre Veröffentlichungsgeschichte blickt die Alternative Metal band Deftones mittlerweile zurück. Adrenalin wurde angeheizt, es wurde um das Fell getanzt, weiße Ponys wurden gezüchtet, Totenköpfe auf Liebeserklärungen gebettet und samstägige Nächte zertrümmert. Auf dem neuen Album funkeln uns die diamantenen Augen einer weißen Eule entgegen. Ob diese das Versprechen nach schillernder musikalischen Schönheit auch halten können, darüber streiten Marcus Dost, Florian Bayer und Rinko Heidrich im redaktionsinternen Dreikampf.

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Diamond Eyes ahead – Eine kleine Retrospektive zur Einstimmung auf das neue Deftones Album

Nicht mehr lange, dann ist es soweit. Die Deftones bringen ihr sechstes Studioalbum auf den Markt. Zur Veröffentlichung von Diamond Eyes im Mai eine kleine Retrospektive der bisherigen Alben, EPs und von allem anderen der US Alternative Metal Band…

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