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Die 90er Jahre: Die besten Postrock-Alben des Jahrzehnts I

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Okay… machen wir uns nichts vor. Die 2000er sind DAS Jahrzehnt des Postrock. Hier wurden die Meilensteine produziert, hier erhielt das Genre seine endgültige Form und seinen endgültigen Charakter, hier machte es sich – wenn auch nur für einen sehr kurzen Zeitraum – auf, die Feuilletons und Musikmagazine zu erobern. Dabei vergisst man allerdings sehr leicht, dass das Genre im Grunde genommen in den 90ern geboren wurde. Klar, wenn man besonders historisch sensibel ist, kann man die ersten Auswüchse im Postpunk der 80er oder gar im erweiterten Prog- und Space Rock der 70er ausmachen, aber die ersten richtigen Lebenszeichen zeigte diese Mischung aus Komposition und Redundanz, aus Monotonie und ekstatischen Eruptionen in den 90ern. In diesem Jahrzehnt entstanden Tortoise und wurden zu Legenden, in diesem Jahrzehnt durften Mogwai ihre ersten Gehversuche unternehmen, ebenso GY!BE und Sigur Ros, nicht zu vergessen die Genre-Prototypen von Talk Talk und Bark Psychosis. Ein guter Grund, sich die Apokalypse dieses Rockjahrzehnts genauer anzuschauen.

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Michael Jackson vs. Michael Jackson in einem 16-Bit-Game

Mj

Wow, das fickt gerade mein Gehirn aber gründlich durch! In dem Combat Arena-Game Michael E. Michael bekämpft sich Michael Jackson selber und macht dazu crazy Moonwalk-Moves.

Sinn? Gar keiner! Spaß! Ja – zwar nur für maixmal 3 Runden – aber bis dahin hat mein kleines Nerd-Herz Purzelbäume geschlagen.

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Toru Iwatani zeigt die originalen Entwürfe für Pac-Man

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Pac-Man dürfte wohl zu den am besten gealterten Spielen der Prä-Famicom-Zeit gehören: Da sitzt jeder Pixel, wo er sitzen soll, da ist jedes Sprite so gestaltet, wie es gestaltet sein muss, und da befindet sich jede Verzweigung auf dem Spielfeld genau dort, wo eine Verzweigung erforderlich ist. Auf diesen Fotos präsentiert Pac-Man Mastermind Toru Iwatani seine Skizzen für das originale Pac-Man aus dem Jahr 1979. Jepp, das Teil ist schon über 30 Jahre alt und strahlt selbst auf seinen Entwürfen noch so wie am ersten Tag.

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Btw.: Die roten Stempel auf jedem Entwurf markieren diesen jeweils als Top Secret. (via reddit)

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Konzertbericht: Primus in der Live Music Hall, 20.06.2015

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Ach Live Music Hall, so sehen wir uns also wieder. Du bist wirklich keine Schönheit und doch warst du mein erstes Mal! Hier habe ich tatsächlich mein erstes, allererstes Live-Konzert gesehen, und wenn ich mich recht erinnere, waren das The Gathering mit ihrem sehr schönen Album “How To Measure A Planet” und einer komischen Vorband, in der ein Jüngling mit blonden wallenden Haaren Dosenbier in Rekordzeit killte und sich für keine Poserei zu schade war. Und wo ich schon wieder anfange zu ranten: Einen schöneren Ort für meine Entjungerferung hätte ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht, da es sich hierbei um eine dieser komischen Stahlträger-Hallen handelt, die für manche rostigen Hinterhof-Charme haben, für mich aber einfach nur komplett austauschbar sind.

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Kurzfilm der Woche: Kung Fury

Ja, ich weiß: Wir sind wieder einmal eine Woche zu spät. Zu meiner Verteidigung, ich bin tatsächlich erst diesen Samstag dazu gekommen, dass Pseudo 80er Trash-Brett Kung Fury und zu schauen; und der Film ist tatsächlich so genial, wie Kampagne, Trailer und Sneak Peeks vermuten ließen: Komplett over the Top, komplett neben der Spur; größenwahnsinnig und low budget zugleich.

Achja, und neben massiver Kung Fu Action, amoklaufenden Arcademaschinen, Triceratops-Cop, zeitreisendem Hitler, Thor, Wikinger-Amazonen und laserschießenden Velociraptoren gibt es auch noch Hassel the fucking Hoff zu sehen. Alles richtig gemacht, und vollkommen verdient der beste Kurzfilm der reanimierten 80er Jahre (oder so…)

via alle

Pacapong: Pac-Man meets Pong meets Space Invaders

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Sorry, aber… ALTER, IST DAS GEIL! In Pacapong kreuzt kingPenguin munter die Spieleklassiker Pacman, Space Invaders und Pong zu einem großartigen Retro-Bastard. Das ist auf den ersten Blick konfus, wirr und ziemlich hektisch, offenbart sich aber ziemlich schnell als sau cooles Mashup-Game, das perfekt geeignet ist für einen spaßigen 2Player Retro-Spieltag. Und nebenbei macht es dann auch noch einmal deutlich, wie bieder Nintendo leider bei seinen NES-Remixes vorgegangen ist. Wacka, wacka, wacka, BOOM!

Pacapong (Download für MAC, Windows und Linux) via Superlevel

He-Man Oneliner und Skeletor Insults (Supercuts)

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Bei so viel – selbst im Namen – zur Schau getragenem Testosteron vergisst man nur allzu gerne, dass He-Man in erster Linie der Held der einfältigen, naiven, maximal putzig witzigen Oneliner ist. Im Prinzip die Mylittlepony-Version von Bruce Willis und Äktschn-Arnie…

Achja, und Skeletor sollte man auch nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Hinter der unheimlichen Sensemann-Fratze steckt nämlich in Wahrheit ein sehr sensibler – und ziemlich trotziger – Fünfjähriger, der beim “Mensch ärgere dich nicht” einfach nicht verlieren kann. DreamWorksTV bringt das unbedarfte Gemüt sowohl von Super Hero als auch von Super Villain in den jeweiligen Supercuts perfekt auf den Punkt. Gott, was habe ich diese Serie geliebt!

Skeletor hasn’t just mastered evil, he’s also mastered the art of the BURN! Watch some of skeletor’s funniest, punniest, most rediculous insults in the history of He-Man and the Masters of the Universe!

Skeletor may be the master of the insult, but HE-MAN is still the Master of the Universe, and has some great one-liners of his own!

via seriesly awesome

Goodbye, Richard Kiel

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So weit ich mich erinnere war der Beißer der erste Film-Bösewicht, der bei mir in jungen Jahren einen bleibenden Eindruck hinterließ. Mehr noch, ich fand ihn richtig cool: In seiner Größe, in seiner durchschimmernden Außenseitertragik und in seinem großartigen Charisma. Und als dieser Schurke sich schließlich sogar, inklusive Beißer-Freundin, in Moonraker auf die Seite Bonds schlug, nicht nur den Geheimagenten sondern auch indirekt die gesamte Menschheit rettete, um kurz darauf für sich und seine Angetraute eine Flasche Sekt zu köpfen, war es komplett um mich geschehen und zumindest für kurze Zeit war der Beißer nicht nur mein Lieblingsschurke sondern sogar mein liebster Antiheld und Filmcharakter überhaupt.

Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser meiner Schurkenliebe dürfte der Schauspieler von Jaws (so der Name des Beißers im britischen Original) gehabt haben. Natürlich ist es auch irgendwie traurig für Richard Kiel, dass er sich nie so ganz von dieser prägnanten Rolle lösen konnte, aber mit seiner Gestalt und seiner Performance hat er Bild eines coolen, ungewöhnlichen Schurken auf Jahre geprägt, sowohl für mich als auch für viele andere Bond-Fans. Richard Kiel starb gestern im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Fresno. Farewell, big man! May you rest in peace.

Teens react to NES / Elders react to Oculus Rift

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Eigentlich brauche ich ein Script, dass die neusten Videos der Fine Bros hier regelmäßig reinhaut. Bis dahin wird manuell eingepflegt: Einmal die Technik von gestern, einmal die Technik von morgen; einmal die junge Generation, einmal die alte Generation… und fertig sind mal wieder zwei brillante React-Episoden. Im ersten Video versuchen Teens (inklusive eines Gaststars, der Game of Thrones Fans bekannt vorkommen sollte) das Nintendo Entertainment System zu verstehen, im zweiten Video versuchen Senioren das selbe mit dem bald erscheinenden Oculus Rift. Pures Entertainment Gold.

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Filmabriss: Her, Lucy, The Wolf of Wall Street, Planet der Affen: Revolution

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Zweimal Kino, zweimal DVD. Zweimal Scarlett Johansson, zweimal Affengesichter (Sorry Leo). Gleich drei große Regie-Namen – Spike Jonze, Luc Besson, Martin Scorsese – und insgesamt viel hollywoodesker Eskapismus. Zeit für einen neuen Filmabriss…

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