Die 80er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts III

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Da sind wir wieder… Und wieder mit Don Bluth… und wieder mit Walt Disney… und wieder mit Studio Ghibli… Was soll ich sagen, die waren allesamt in den 80ern einfach mal eine Institution. Mit Taran und der Zauberkessel werfen wir heute einen Blick auf eine der vergessenen epischen Disney Zeichentrickperlen. Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh dagegen dürfte wohl den meisten Don Bluth Fans noch in sehr guter – verdienter – Erinnerung sein. Nausicaä gehört mittlerweile wohl ebenfalls eher zu den unbekannten Werken der Ghibli Studios… und das hat dieses Meisterwerk beim besten Willen nicht verdient. Ebenso wenig wie der düsterste Asterix-Film Operation Hinkelstein die Verachtung verdient hat, die ihm viel zu oft entgegengebracht wird. Der bekommt in diesem Teil unserer Retrospektive weitere europäische Unterstützung durch die – sehr offene – Bibelverfilmung In der Arche ist der Wurm drin.

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Masters of the Universe: The Force Awakens

Jetzt mal so ganz ohne Ironie und Sarkasmus: Masters of the Universe gehört für mich zu den am meisten unterschätzten, zu Unrecht verlachten, Filmen der 80er Jahre. Klar, es ist He-Man, und es ist trashig… aber es ist auch verdammt selbstironisch, herrlich großspurig und in seinen besten Momenten sogar richtig episch, inklusive fantastischer Bilder, erstaunlich okayer special Effects und einem Bösewicht, der einfach mal rockt. Und wie schnell so viel Monumentalität dann plötzlich überhaupt nicht mehr albern wirkt, beweist dieses wunderbare Mashup von Mike Furth, in dem Masters of the Universe einmal eine Star Wars Generalüberholung spendiert bekommt. Groß!

Masters of the Universe, Star Wars Trailer via Interweb3000

Die 80er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts II

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Nachdem wir im ersten Teil unserer 80er Retrospektive doch einen starken Fokus auf “erwachsenen” Zeichentrick hatten, soll es in diesem Teil etwas familientauglicher zu Sache gehen. Aber keine Sorge, wir werden uns nicht nur klassischem Disney-Blockbusterkino der Marke Arielle widmen. Neben der exzentrischen, wilden Version des Disney-Kinos mit Ghiblis Das Schloss im Himmel haben es uns hier vor allem die Europäer angetan. Mit Walhalla findet eine gekonnte Verbrüderung nordischer Mythologie und traditioneller Familienunterhaltung statt, und mit Asterix bei den Briten dürfte wohl die beste Verfilmung der berühmten Goscinny- und Uderzo-Comics vorliegen. Und wenn es dann doch etwas ernster werden soll, gibt es mit Akira immer noch einen der besten Animes und asiatischen Science Fiction Werke der Filmgeschichte. Viel Vergnügen.

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Die 80er Jahre: Die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts I

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Zeichentrickfilme sind nicht nur für Kinder… das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Neben den 70ern mit ihren wilden, anarchischen Comicverfilmungen von Ralph Bakshi  gehören die 80er wohl zu dem Trickfilm-Jahrzehnt, das diese simple Tatsache am besten unter Beweis stellt. Nicht jedoch wie die Dekade zuvor mit lauten, rüpelhaften Hippiealpträumen, sondern mit nachdenklichen, düsteren und auch komplexen Stoffen, die in Pastell getaucht werden. So wie das Antikriegsdrama Wenn der Wind weht, dessen Zielpublikum sogar jenseits der 30 oder 40 liegen könnte, oder auch das symbolistische Mär Das letzte Einhorn, in dem der Fantasybackground für eine sehr komplexe, psychologisch feinfühlige Erzählung dient. Selbst Kinder- und Familienfilme wie Herrscher der Zeit, Feivel der Mauswanderer und In einem Land vor unserer Zeit dürfen – Don Bluth und Moebius sei Dank – in diesem Jahrzehnt ihre dunklen, tragischen und spannenden Momente, jenseits des Disney-Wohlfühlkinos besitzen und voll auskosten. Es gibt also eine Menge großartiger Trickfilme aufzuarbeiten. Viel Spaß mit Teil 1:

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Die 90er Jahre: Die besten Postrock-Alben des Jahrzehnts I

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Okay… machen wir uns nichts vor. Die 2000er sind DAS Jahrzehnt des Postrock. Hier wurden die Meilensteine produziert, hier erhielt das Genre seine endgültige Form und seinen endgültigen Charakter, hier machte es sich – wenn auch nur für einen sehr kurzen Zeitraum – auf, die Feuilletons und Musikmagazine zu erobern. Dabei vergisst man allerdings sehr leicht, dass das Genre im Grunde genommen in den 90ern geboren wurde. Klar, wenn man besonders historisch sensibel ist, kann man die ersten Auswüchse im Postpunk der 80er oder gar im erweiterten Prog- und Space Rock der 70er ausmachen, aber die ersten richtigen Lebenszeichen zeigte diese Mischung aus Komposition und Redundanz, aus Monotonie und ekstatischen Eruptionen in den 90ern. In diesem Jahrzehnt entstanden Tortoise und wurden zu Legenden, in diesem Jahrzehnt durften Mogwai ihre ersten Gehversuche unternehmen, ebenso GY!BE und Sigur Ros, nicht zu vergessen die Genre-Prototypen von Talk Talk und Bark Psychosis. Ein guter Grund, sich die Apokalypse dieses Rockjahrzehnts genauer anzuschauen.

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Horrorfiguren als Gif-Art

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Jason Voorhees oder Freddy Krueger würde ich ja nie im Leben als “süß” bezeichnen. Die lustigen Gifs von der Agentur Baboon schon, auch wenn Samara aus The Ring irgendwie immer noch creepy wirkt.

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Michael Jackson vs. Michael Jackson in einem 16-Bit-Game

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Wow, das fickt gerade mein Gehirn aber gründlich durch! In dem Combat Arena-Game Michael E. Michael bekämpft sich Michael Jackson selber und macht dazu crazy Moonwalk-Moves.

Sinn? Gar keiner! Spaß! Ja – zwar nur für maixmal 3 Runden – aber bis dahin hat mein kleines Nerd-Herz Purzelbäume geschlagen.

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Toru Iwatani zeigt die originalen Entwürfe für Pac-Man

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Pac-Man dürfte wohl zu den am besten gealterten Spielen der Prä-Famicom-Zeit gehören: Da sitzt jeder Pixel, wo er sitzen soll, da ist jedes Sprite so gestaltet, wie es gestaltet sein muss, und da befindet sich jede Verzweigung auf dem Spielfeld genau dort, wo eine Verzweigung erforderlich ist. Auf diesen Fotos präsentiert Pac-Man Mastermind Toru Iwatani seine Skizzen für das originale Pac-Man aus dem Jahr 1979. Jepp, das Teil ist schon über 30 Jahre alt und strahlt selbst auf seinen Entwürfen noch so wie am ersten Tag.

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Btw.: Die roten Stempel auf jedem Entwurf markieren diesen jeweils als Top Secret. (via reddit)

Konzertbericht: Primus in der Live Music Hall, 20.06.2015

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Ach Live Music Hall, so sehen wir uns also wieder. Du bist wirklich keine Schönheit und doch warst du mein erstes Mal! Hier habe ich tatsächlich mein erstes, allererstes Live-Konzert gesehen, und wenn ich mich recht erinnere, waren das The Gathering mit ihrem sehr schönen Album “How To Measure A Planet” und einer komischen Vorband, in der ein Jüngling mit blonden wallenden Haaren Dosenbier in Rekordzeit killte und sich für keine Poserei zu schade war. Und wo ich schon wieder anfange zu ranten: Einen schöneren Ort für meine Entjungerferung hätte ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht, da es sich hierbei um eine dieser komischen Stahlträger-Hallen handelt, die für manche rostigen Hinterhof-Charme haben, für mich aber einfach nur komplett austauschbar sind.

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Kurzfilm der Woche: Kung Fury

Ja, ich weiß: Wir sind wieder einmal eine Woche zu spät. Zu meiner Verteidigung, ich bin tatsächlich erst diesen Samstag dazu gekommen, dass Pseudo 80er Trash-Brett Kung Fury und zu schauen; und der Film ist tatsächlich so genial, wie Kampagne, Trailer und Sneak Peeks vermuten ließen: Komplett over the Top, komplett neben der Spur; größenwahnsinnig und low budget zugleich.

Achja, und neben massiver Kung Fu Action, amoklaufenden Arcademaschinen, Triceratops-Cop, zeitreisendem Hitler, Thor, Wikinger-Amazonen und laserschießenden Velociraptoren gibt es auch noch Hassel the fucking Hoff zu sehen. Alles richtig gemacht, und vollkommen verdient der beste Kurzfilm der reanimierten 80er Jahre (oder so…)

via alle

Pacapong: Pac-Man meets Pong meets Space Invaders

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Sorry, aber… ALTER, IST DAS GEIL! In Pacapong kreuzt kingPenguin munter die Spieleklassiker Pacman, Space Invaders und Pong zu einem großartigen Retro-Bastard. Das ist auf den ersten Blick konfus, wirr und ziemlich hektisch, offenbart sich aber ziemlich schnell als sau cooles Mashup-Game, das perfekt geeignet ist für einen spaßigen 2Player Retro-Spieltag. Und nebenbei macht es dann auch noch einmal deutlich, wie bieder Nintendo leider bei seinen NES-Remixes vorgegangen ist. Wacka, wacka, wacka, BOOM!

Pacapong (Download für MAC, Windows und Linux) via Superlevel

Wie würde Game of Thrones als 80er Serie aussehen?

So… und nicht anders! Cheesy, billig und eine Menge Nostalgie versprühend. Allein diese albernen, lächelnden Blicke in die Kamera während die Credits durchrollen…. Hach!

Game of Thrones VHS Intro via Boing Boing

He-Man Oneliner und Skeletor Insults (Supercuts)

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Bei so viel – selbst im Namen – zur Schau getragenem Testosteron vergisst man nur allzu gerne, dass He-Man in erster Linie der Held der einfältigen, naiven, maximal putzig witzigen Oneliner ist. Im Prinzip die Mylittlepony-Version von Bruce Willis und Äktschn-Arnie…

Achja, und Skeletor sollte man auch nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Hinter der unheimlichen Sensemann-Fratze steckt nämlich in Wahrheit ein sehr sensibler – und ziemlich trotziger – Fünfjähriger, der beim “Mensch ärgere dich nicht” einfach nicht verlieren kann. DreamWorksTV bringt das unbedarfte Gemüt sowohl von Super Hero als auch von Super Villain in den jeweiligen Supercuts perfekt auf den Punkt. Gott, was habe ich diese Serie geliebt!

Skeletor hasn’t just mastered evil, he’s also mastered the art of the BURN! Watch some of skeletor’s funniest, punniest, most rediculous insults in the history of He-Man and the Masters of the Universe!

Skeletor may be the master of the insult, but HE-MAN is still the Master of the Universe, and has some great one-liners of his own!

via seriesly awesome