Über Musik reden ist wie zu Architektur tanzen

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Selten hat der der Satz von Frank Zappa besser gepasst als zu diesen schönen Postern, die Bands als Gebäude darstellen. Ich würde gerne in das retrofuturistische Björk-Haus einziehen oder doch lieber das Mosaik-Haus von Radiohead?

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Star Wars Episode IV by Quentin Tarantino

Ein bisschen Trivial-Content für den Sonntag? Here we go! Ein Trailer für Star Wars Episode IV, inszeniert von Quentin Tarantino: Das braucht nicht viel und wäre wahrscheinlich auch mit jedem anderen 70er/80er/90er Film möglich: Einfach die Musik entsprechend anpassen, die gewalttätigsten, wildesten, albernsten Szenen raussuchen und die richtigen Credits drüberlaufen lassen. Trotzdem ganz nett gemacht…

Direktlink via Neatorama

Star Wars Day – May the Force be with you

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Und noch ein bisschen unsortierter Picture-Spam zum vierten Mai, der mich immer wieder mit der schmerzhaften Wahrheit konfrontiert, dass ich als Knirps Mel Brooks’ Spaceballs vor dem ersten Krieg der Sterne gesehen habe und mein erster Kontakt mit der Originalserie wahrscheinlich die knuddeligen Ewoks aus Rückkehr der Jedi-Ritter waren. Die Wege der Macht sind unergründlich… an may the Schwartz be with you!

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Poetisches für den Sonntag: Klassische französische Filmplakate

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Design, das den Augen und dem cineastischen Geist eines jeden Filmfreundes schmeichelt. Drüben bei 50 Watts gibt es noch weitaus mehr davon zu sehen. Und an der Stelle kann gerne noch einmal betont werden: Was die Franzosen nach dem Krieg filmtechnisch angestellt haben (Stichwort: Nouvelle Vague, Truffaut, Godard, Malle u.a.), war nicht nur damals ein Fest für jeden Kinofreund. Konsequent, dass sich diese Liebe zum Medium selbst in der grafischen Präsentation der Werke – auch ausländischer Herkunft – widerspiegelt.

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via 50 Watts

Ohrwurm: Bart Davenport – Fuck Fame

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Schönes Wetter, toller Urlaub, frisch verliebt. Ja, mir scheint momentan ziemlich die Sonne aus dem Arsch und auch wenn Fuck Fame wie ein runtergerotzter Streetpunk-Song klingt, ist das hier wunderschöner White Man`s Soul, der The Smiths mit Funk verbindet.

Das Album “Physical World” ist gerade raus und ihr dürft das gerne hören. Auch wenn man keinen Urlaub hat oder nicht verliebt ist. Echt jetzt!

Rock and Roll Heart – Lou Reed Dokumentation von 1998

 

Ach, ihr habt es eh schon überall gelesen. Saumieser Tag für die Musikwelt, die um einen großartigen und eigenwilligen Charakter ärmer ist. Hier die Dokumentation Rock and Roll Heart, die sich allen Höhen und auch Tiefen von Lou Reed widmet.

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This Ain’t California – Doku über Skater in der DDR (Stream)

2011 hatten wir bereits über die Dokumentation This Ain`t California berichtet. Ich hatte damals bereits die Befürchtung den Film wohl nicht im Kino sehen zu können und freue mich natürlich über die Ausstrahlung auf Arte. Ein paar Tage ist der wirklich sehr sehenswerte Film noch als Stream online, ansonsten sei die bereits im März erschiene DVD ans Herz gelegt.

via Nerdcore

If you like The Fall, we recommend suicide

Oder um Rob aus High Fidelity zu zitieren:

What came first, the music or the misery? People worry about kids playing with guns, or watching violent videos, that some sort of culture of violence will take them over. Nobody worries about kids listening to thousands, literally thousands of songs about heartbreak, rejection, pain, misery and loss. Did I listen to pop music because I was miserable? Or was I miserable because I listened to pop music?


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Happy Birthday, Breakbeat

So was… Da war ich dermaßen in den Breaking Bad Hype vertieft, dass ich ganz vergessen habe, dem Breakbeat und damit auch irgendwie dem Hip Hop zum Geburtstag zu gratulieren. Am 11. August 1973 legte Clive Campbell als Herc auf einer Back to School Party auf und nutzte diese Gelegenheit mal kurz, um die gesamte Musikwelt zu revolutionieren: Anstatt einen Song in Gänze zu spielen, switchte – der später unter dem Namen DJ Kool Herc Berühmtheit erlangende – Campbell einfach direkt zu den Breaks der aufgelegten Funk-Songs, und weil das ziemlich cool klang – und das Publikum entsprechend reagierte – loopte er das ganze einfach munter weiter, um eine ganz neue, ganz eigene Form von Rhythmus zu kreieren. Der Breakbeat war geboren. Und der Rest ist Geschichte… großartige Musikgeschichte!


via

Ohrwurm: The Hygrades – Rough Rider

Ich bin ja der Meinung, dass es am frühen Sommer-Morgen kaum bessere Musik als 70er Psychedelic Rock gibt. Die Hygrades sind mir ehrlich gesagt bisher überhaupt kein Begriff gewesen und waren ein Projekt des extrem talentierten Nigerianers Goddu Oku. Der Song Rough Rider ist auf der der Compilation “The World Ends – Afro Rock and Psychedelia in 1970 Nigeria” zu finden.

Rolling Stones@ Glastonbury 2013

Ihren tatsächlich ersten Auftritt beim legendären Glastonbury Festival hatten gestern die Rolling Stones. Ich habe leider nie so wirklich den Zugang zu denen gefunden, aber hey…wie die alten Herren mal so abrocken ringt schon ordentlich Respekt ab. Das Video dürfte nicht lange on sein und bald gebannt werden, also schnell anschauen!

Filmabriss (2012er Recap III): Drive, Keyhole, Django Unchained, Cosmopolis

Joa… weiter gehts mit der Aufarbeitung des Kinojahres 2012: Die folgenden Reviews möchte ich dann mal unter dem Banner zusammenfassen: “Hipsters get, what hipsters want!” Sprich, Filme, die auf irgendeine Weise diesen Hipster-Link haben, sei es, weil sie sich besonders originell geben, sei es, weil sie besonders stylish sind, sei es weil sie als abstrakte Nerd-Kunstwerke daherkommen oder sei es einfach weil sie aus der Feder eines Hipster-Lieblings stammen. Das muss per se erst einmal kein Qualitätsmerkmal sein. Ein Film kann sehr wohl wie z.B. Drive voll im Trend liegen und dennoch über seine Zeit hinaus eine cineastische Wirkkraft entwickeln, ein Film kann wie Guy Maddins Keyhole als anspruchsvoller Ritt durch Genres daherkommen und trotzdem eine leere, nichtssagende Hülle bleiben. Filme können wie Tarantinos Django-Interpretation oder David Cronenbergs Cosmopolis ordentlich Namedropping betreiben und dennoch alle Erwartungen unterbieten, das Publikum unterwältigen. Und in jedem dieser Fälle ist selbstverständlich auch immer das jeweilige Gegenteil möglich. Welcher der folgenden Filme über Hipsters Liebling hinausreicht und welcher womöglich schnell vergessen gehört, erfahrt ihr in den Rezensionen nach dem Klick.

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Hörenswertes Frühling 2013 II: Phoenix, Junip, Frank Turner, Ghost B.C.,!!! (Chk Chk Chk)

Wie angekündigt widmen wir unsere Hörenswertes-Rubrik den ansteigenden Temperaturen und der sich bessernden Laune. Selbst die Okkult-Rocker von Ghost B.C. machen mit und lassen bei allem Düster-Image auch Selbsrironie durchblicken, Phoenix wagen großes Kino, Junip mögens es ruhig und Frank Turner begeistert die Massen. Als klarer Sieger gehen diesmal aber Chk Chk Chk hervor und bringen den Groove in den Frühling.

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