Schlagwort-Archiv: 2001

Size matters? Die Ausmaße verschiedener Raumschiffe

Vor zwei Jahren veröffentlichte DeviantArt-User Dirk Loechel eine umfangreiche und beeindruckende Infografik, welche die Größen der aus der Popkultur bekannten Raumschiffe veranschaulichte. Hier der Link zur Grafik. Offensichtlich hat der gute Herr weiter dran gearbeitet, da es einen neuen Bereich mit neuen Schiffen gibt. Auf slashfilm.com fehlt dieser neue Bereich noch, aber man kann besser im Bild navigieren. Nun hat sich jemand vom YT Chanel MetalBallStudios die Mühe gemacht einen dreidimensionalen Größenvergleich zu visualisieren, der nicht minder beeindruckend ist. Ein paar neue, sehr, sehr, sehr große Schiffe, oder eher Stationen, sind auch dabei. 19 Kilometer langer Supersternenzerstörer der Executor Klasse? Kindergarten! Und dabei würde mir ein TIE Fighter schon völlig ausreichen. Oder ein Hoverboard.

Eclectic Method – 2001 : A Remix

Schöner Remix von Eclectic Method, in dem “Also sprach Zarathustra” zu Bildern und O-Tönen aus Kubricks Science Fiction Klassiker ordentlich durch den E-Mixer gejagt wird. Passt! Und ich habe mal wieder unfassbare Lust auf den Film…

Eclectic Method – 2001 : A Remix via Progolog

Zorn und Phantasie: Rezension zu Salman Rushdies "Wut" (2001)

Salman Rushdie hat sich als Märchenerzähler, Kulturkritiker und Brückenschlager von West nach Ost einen vielbeachteten Namen gemacht. Dies dürfte nicht nur an seinen ausgezeichneten Romanen wie „Mitternachtskinder“ liegen, sondern insbesondere an der Tatsache, dass er selbst zum Politikum wurde, nachdem der iranische Staatschef Komeini eine Fawta gegen den im Exil lebenden indischen-britischen Schriftsteller verhängte. Die gesellschaftskritische Märchenparabel „Die satanischen Verse“ war einfach zu viel für die Vertreter eines fundamentalistischen Islam, obwohl sie keineswegs eine böse Abrechnung war, sondern viel mehr ein fantastisches Sittengemälde, das gekonnt zwischen östlicher Mythologie & Religion und westlicher Kultur pendelte. Immerhin wurde Rushdie dadurch nicht nur weltberühmt, sondern zählt auch seitdem zu den wichtigsten orientalischen Kulturbotschaftern und zu den führenden Vertretern des magischen Realismus. Allerdings lässt er sich keineswegs auf dieses Genre festlegen, sondern versucht sich daneben als Gesellschaftskritiker, postmoderner Theoretiker oder gar als Zyniker, wie sein 2001 erschienener Roman „Wut“ (Originaltitel: „Fury“) eindrucksvoll belegt.

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